Deutschland - Land der Scheiße und der Idioten
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newkid_ schrieb:
SideWinder schrieb:
FAKT ist: in den Ländern...
Fakt? Quelle?
oh side'i
ich kenne 2 aus ländern, wo uniform angesagt ist. aber das reicht dir ja als Quellenangabe wahrscheinlich nicht. und ne, eine forsa umfrage liegt mir nicht vor.
aber egal, ich seh schon so wie du dachte ich auch als ich auf school ging
Wow, und jetzt bist du weise *verneig*.
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realistiker (hat den Thread eröffnet) == Patrick 
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Don't feed Prinzessin Didoran.
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Walli schrieb:
Don't feed Prinzessin Didoran.
MTFBWY!
MfG SideWinder
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nman schrieb:
Die Forderung nach mehr Stoff kann ich nicht ganz nachvollziehe; wieviele Leute beherrschen denn das bisschen Stoff das jetzt durchgenommen wird vernünftig?
Es wird viel zu viel auswendig gestrebert, statt Stoff zu begreifen.Bei mehr Zeit und kleineren Klassen klappt das schon. Außerdem ist das, was man bis zur Zehn lernt, garantiert nicht genug "fürs Leben". Deshalb
mehr Stoff. Allerdings eben auch mehr Zeit und kleinere Klassen.SideWinder schrieb:
Das familiäre Leben wird immer weiter in den Hintergrund gedrängt, aber hier lernen die Kinder am meisten fürs Leben. Wer Familie verdrängt, die Kinder abschiebt, sie einmal die Woche sieht, sollte am besten gar keine zeugen

Oh... Hast du Kinder? Ich glaube nicht.
Du weißt also nicht wie das ist. Aber ich kenne viele Leute, die sagen, sie könnten Arbeit und Kinder nicht vereinen. Außerdem wette ich mit dir, dass das im Interesse der Erziehenden liegt, sofern sie ihr Kind lieben, wenn die Kinder länger in der Schule sitzen. Von 20 Uhr abends bis 7 Uhr morgens + Wochenende + Ferien können sich dann die Eltern voll auf ihre Kinder "individualisieren". Aber ich wette selbst da haben die schon genug von einander.SideWinder schrieb:
Wie stellst du dir sonst mehr Autorität vor? Abzeichen? Die Schuluniform mit drei statt zwei Sternen?
Ganz einfach: Lehrer kriegen mehr Rechte. Wenn irgendeiner Schüler scheiße baut, is nix mehr mit "bitte, bitte, hör auf". Tadel. Basta. nach drei tadeln klassenkonferenz. 3 klassenkonferenzen schulverweis. oder was weiß ich. sowas bringts schon. außerdem werden sich die meisten, ihre kinder liebenden eltern über sowas schon sorgen machen.
SideWinder schrieb:
Es darf auch nicht an der Pension gespart werden und nicht an den Armen und nicht an der Wirtschaft. Und überhaupt wächst das Geld auf den Bäumen.
Hab ich auch schomma erzählt: Willste jetzt in Bildung investieren und später was davon haben oder willste jetzt in straßenbau investieren und später schon wieder straßen renovieren.
mit dummen leuten hat das land keine zukunft. mit kaputten straßen kann man leben.Prinzessin Didoran schrieb:
Es ist eine Schande, dass ein Mann, der ein Kind vergewaltigt und umgebracht hat eine geringere Strafe bekommt, als einer, der n paar Euro Steuerschulden gemacht hat... HALLO??? Wo leben wir denn? Folter sollte eingeführt werden, Todesstrafe.
Solange wir in einem Rechtsstaat leben, wirds immer so bleiben, auch wenn ich das nicht gerade toll finde. Manchmal kommt zu den Strafen der Täter ein strafmilderndes Attest hinzu.
Daran kann man kaum was ändern.Prinzessin Didoran schrieb:
Wie kann es sein, dass wir fast 2Euro für n Liter Benzin bezahlen und die Politiker teilweise 3 Auto´s (und nicht gerade billige Ausführungen) auf Staatskosten fahren?
verstehe. lieber soll unser bundeskanzler mitm schrott trabi inne USA tuckern. DAS STEIGERT UNSER ANSEHEN

Prinzessin Didoran schrieb:
Wie kann es sein, dass um so härter und schwerer man arbeitet, desto weniger Lohn bekommt man. Falsch ausgedrückt, der Lohn ansich stimmt schon, aber die steuern!!!!!!!!
ahja. schomma überlegt, wie du die 1,6 Bio. Euro schulden loswerden willst?? wahrscheinlich mit kanzlerfahrt in trabi nach USA...
Prinzessin Didoran schrieb:
Aber was reg ich mich auf?!? Ich wander nächstes Jahr aus. Spanien. Hoffentlich wird´s da besser....
Genau. Wenigstens hauste ab und lebst nicht auf Kosten anderer.
Mr. B
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Allerdings eben auch mehr Zeit und kleinere Klassen.
...
ahja. schomma überlegt, wie du die 1,6 Bio. Euro schulden loswerden willst??Du verstehst nicht ganz wo der Haken an der Sache liegt, oder? Es interessiert einen Dreck wohin das Geld geht (Straßenbau oder Bildung) Hauptsache man bekommt möglichst alles ohne Erhöhung der Steuern ihn - man stelle sich vor die nächste Regierung erhöht nochmals üppig die Steuern, die wird bei lebendigem Leibe gegrillt.
Aber ich kenne viele Leute, die sagen, sie könnten Arbeit und Kinder nicht vereinen.
Es gilt nicht die Auswirkungen zu bekämpfen sondern die Ursache. Wenn man sich keine Kinder leisten kann soll man keine kriegen. Meine Eltern arbeiten auch beide und kriegens hin mich nicht in Horte und Internate abzuschieben. Wie ich manche Eltern von Klassenkameraden nicht ausstehen kann. Man muss eben Prioritäten setzen. Karriere oder Kinder.
Von 20 Uhr abends bis 7 Uhr morgens + Wochenende + Ferien können sich dann die Eltern voll auf ihre Kinder "individualisieren"
In den Ferien arbeiten die Eltern ja auch? Von 20 Uhr abends bis 7 Uhr morgens schlafen sehr viele Leute und Wochenende besucht man Bekannte. Es muss wieder mehr Zeit da sein für das Familienleben. Das erreicht man nicht in dem man alle Beteiligten zu Ersatzfamilien schickt.
Ganz einfach: Lehrer kriegen mehr Rechte. Wenn irgendeiner Schüler scheiße baut, is nix mehr mit "bitte, bitte, hör auf". Tadel. Basta. nach drei tadeln klassenkonferenz. 3 klassenkonferenzen schulverweis. oder was weiß ich. sowas bringts schon.
Wo ist da der Unterschied zu jetzt, außer das du Limits bzgl. der Anzahl nach unten setzt?
MfG SideWinder
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Oh... Hast du Kinder? Ich glaube nicht. Du weißt also nicht wie das ist.
1. Aber du offenbar? Bist auch Schüler laut Profil und hast somit höchstwahrscheinlich auch noch keine Kinder -> aber du bist erleuchtet

2. Dein zweiter Satz ist ein Totschlagargument, auch als "Mit dir kann man sowieso nicht diskutieren!", "Du bist dafür noch zu jung!", etc. sehr berühmt.
Achja: Und mit dir kann man darüber ja sowieso nicht reden, dein Nick hört mit 'B' auf!
MfG SideWinder
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Mr. B schrieb:
Bei mehr Zeit und kleineren Klassen klappt das schon.
Aber die kleineren Klassen wirst Du nicht hinbekommen; da ist "Freibier für alle" eine realistischere Forderung. Wenn die durchschnittliche Klassengröße nicht ansteigt, ist das schon als Erfolg zu werten.
Außerdem ist das, was man bis zur Zehn lernt, garantiert nicht genug "fürs Leben". Deshalb
mehr Stoff. Allerdings eben auch mehr Zeit und kleinere Klassen.(Du meinst mit "Zehn" einfach die zehnte Schulstufe, oder?)
Aber auch hier muss ich Dir widersprechen.
Wenn ich mit 15 schon weiß, dass ich Installateur (bei Euch nennt man das "Klempner") werden möchte, dann brauche ich garantiert nicht mehr Schulbildung, als ich sie zu dem Zeitpunkt habe.Wenn ich Medizin studieren möchte, brauche ich im Grunde auch keine höhere Mathematik oder tolle Chemiekenntnisse oder [...]
Ich unterstelle einfach mal, dass Du Dich künstlich aufregst, ohne Dir wirklich Gedanken darüber zu machen, was man denn realistischerweise besser machen könnte.
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SideWinder schrieb:
Du verstehst nicht ganz wo der Haken an der Sache liegt, oder? Es interessiert einen Dreck wohin das Geld geht (Straßenbau oder Bildung) Hauptsache man bekommt möglichst alles ohne Erhöhung der Steuern ihn - man stelle sich vor die nächste Regierung erhöht nochmals üppig die Steuern, die wird bei lebendigem Leibe gegrillt.
Ich hab nich gesagt, dass die Regierung steuern erhöhen wird/muss/soll. Sie soll lediglich weiter den Steuersatz erhalten. JETZT noch höhere steuern wäre gift für die wirtschaft.
SideWinder schrieb:
Es gilt nicht die Auswirkungen zu bekämpfen sondern die Ursache. Wenn man sich keine Kinder leisten kann soll man keine kriegen. Meine Eltern arbeiten auch beide und kriegens hin mich nicht in Horte und Internate abzuschieben. Wie ich manche Eltern von Klassenkameraden nicht ausstehen kann. Man muss eben Prioritäten setzen. Karriere oder Kinder.
1. war nie die rede von internaten, sondern von ganztagsschulen - aber zwischen den beiden besteht ja nur ein geringer unterschied... ich weiß, ich weiß.
2. erst sagen, die familie muss in den vordergrund und jetzt sagen, karriere oder kinder. bleibt für kinder UND karriere keine chance? das wär ja ein armutszeugnis der regierung, wenn es sowas gäbe.SideWinder schrieb:
In den Ferien arbeiten die Eltern ja auch? Von 20 Uhr abends bis 7 Uhr morgens schlafen sehr viele Leute und Wochenende besucht man Bekannte. Es muss wieder mehr Zeit da sein für das Familienleben. Das erreicht man nicht in dem man alle Beteiligten zu Ersatzfamilien schickt.
drehen wir mal den spieß um - oder besser gesagt, gucken wir uns das jetzige system an. ich gehe heutzutage nur in die schule, um zu erfahren, was ich können muss, wann die nächste abprüfung ist und irgendwelche sch...-sonderverstaltungen, die pflicht sind und für die ich bezahlen muss. lernstanderhebungen, fortbildungen, ausflüge, arbeiten, tests, DA fallen mal wieder stunden aus: wann wird denn in der schule noch unterricht gemacht? (übrigens originalzitat meines frz.-lehrers) die schule braucht einfach mehr zeit.
und ich bin sicher, dass die eltern das nur begrüßen werden. oder warum denkst du streiten sich "gute" eltern (die sich um ihre kinder kümmern) mit ihren kindern? doch nicht, weil die kinder lernen! doch wohl eher, weil se zu hause anstatt zu lernen nur fernseh gucken.SideWinder schrieb:
Ganz einfach: Lehrer kriegen mehr Rechte. Wenn irgendein Schüler scheiße baut, is nix mehr mit "bitte, bitte, hör auf". Tadel. Basta. nach drei tadeln klassenkonferenz. 3 klassenkonferenzen schulverweis. oder was weiß ich. sowas bringts schon.
ich gebe zu, man kann dagegen nicht mehr machen. aber das ist schon mal ein anfang im vergleich zu "könntest du jetzt bitte mal die klappe halten" (lehrerzitat).
SideWinder schrieb:
Oh... Hast du Kinder? Ich glaube nicht. Du weißt also nicht wie das ist.
1. Aber du offenbar? Bist auch Schüler laut Profil und hast somit höchstwahrscheinlich auch noch keine Kinder -> aber du bist erleuchtet

deshalb habe ich ja auch gesagt, "ich kenne leute, die das sagen"
davon, dass ich DER ahnunghabende schlechthin bin, war nicht die rede. lediglich viele meinungen anderer menschen flossen in den beitrag ein.nman schrieb:
Wenn ich mit 15 schon weiß, dass ich Installateur (bei Euch nennt man das "Klempner") werden möchte, dann brauche ich garantiert nicht mehr Schulbildung, als ich sie zu dem Zeitpunkt habe.
Wenn ich Medizin studieren möchte, brauche ich im Grunde auch keine höhere Mathematik oder tolle Chemiekenntnisse oder [...]
wenn du schon mit 15 wusstest, was du werden willst, dann kannst du dich als glücklich schätzen. trotzdem ist es unabdingbar, einige sachen doch zu lernen.
nman schrieb:
Ich unterstelle einfach mal, dass Du Dich künstlich aufregst, ohne Dir wirklich Gedanken darüber zu machen, was man denn realistischerweise besser machen könnte.
dann lies dir die letzten 5 seiten noch mal durch. da stehen denk ich mal genug hinweise. der schlüssel ist einfach nur, dass schule mehr geld braucht.
politiker, die vor ihren entscheidungen einfach lehrer fragen, wäre doch schon ein guter anfang. wieviele millionen wurden damals verpulvert, als man in NRW in erdkunde nachprüfungen machen konnte, obwohl man in englisch 5 stand. ich wills nicht wissen! und nach einem jahr war der stuss sofort aus den schulgesetzen gestrichen.
allein eine sinnvolle nachfrage an einen bildungsexperten hätte millionen einsparen können, die man hätte für neue lehrer einsetzen können.vielleicht hast du recht, dass ich mich zu sehr darüber aufrege. aber man soll sich bitte schön nicht beschweren, wenn wir schlecht abschneiden bei pisa. und ich finde, es ist das recht eines jeden kindes, bildung zu erfahren. und wenn man so etwas nicht ordentlich in der schule beigebracht kriegt, wo dann sonst????
Mr. B
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zum anfangspost: jo, GENAU meine meinung...
shit happens... und zwar _jede_ menge...
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Es wird viel zu viel auswendig gestrebert, statt Stoff zu begreifen.
Weil einfach kein Interesse da ist etwas zu lernen.
Wenn man etwas nicht versteht, dann ist gleich der Lehrer schuld, der Stoff zu umfangreich, usw. Anstatt dass man sich selbst mit der Thematik auseinandersetzt.Wenn ich Medizin studieren möchte, brauche ich im Grunde auch keine höhere Mathematik oder tolle Chemiekenntnisse oder [...]
Soetwas gehört zur Allgemeinbildung. Es gibt durchaus Themen mit denen man sich freiwillig nicht auseinandersetzt. Es ist schon richtig, wenn man (durch die Schule) dazu gezwungen wird sich damit zu beschäftigen.
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nman schrieb:
Wenn ich Medizin studieren möchte, brauche ich im Grunde auch keine höhere Mathematik oder tolle Chemiekenntnisse oder [...]
*lol* Keine Chemiekenntnisse ?????? dann frage ich mich warum Chemie zum Medizin-Studium dazugehört. Meinst du Menschen "arbeiten" nicht nach chemischen Gesetzen?
Und Mathematik kannst du auch brauchen, du hast sicherlich den lieben Onkel Doktor (Allgemeinmediziner) um die Ecke im Sinn. Es gibt Aber auch Ärzte die in der Hardcore-Forschung arbeiten. Da gehört Mathe genauso zum Rüstzeug. Auch sonst brauchen sie Stoff, der über 10te Klasse raus geht (Alleine Stochastik). Da gibts so vieles...
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EmergencyMan schrieb:
*lol* Keine Chemiekenntnisse ?????? dann frage ich mich warum Chemie zum Medizin-Studium dazugehört. Meinst du Menschen "arbeiten" nicht nach chemischen Gesetzen?
Natürlich, aber man muss bei Medizin mit Chemie sowieso wieder bei Null anfangen und viel Chemie hat man im Studium auch nicht; zumindest keine "höhere Chemie".
Und Mathematik kannst du auch brauchen, du hast sicherlich den lieben Onkel Doktor (Allgemeinmediziner) um die Ecke im Sinn.
Klar, die meisten Medizinstudenten werden ja später keine Forscher sondern eben praktische Ärzte mit eigener Praxis oder Spitalsärzte, die einen relativ eng umgrenzten Aufgabenbereich haben.
Es gibt Aber auch Ärzte die in der Hardcore-Forschung arbeiten. Da gehört Mathe genauso zum Rüstzeug. Auch sonst brauchen sie Stoff, der über 10te Klasse raus geht (Alleine Stochastik). Da gibts so vieles...
Ach ich bitte Dich, das bisschen Stochastik macht man in zwei Semestern Biostatistik durch, ohne viele Vorkenntnisse zu haben. Und dass auch die meisten Mediziner in der Forschung keine Ahnung von Mathematik haben, brauche ich Dir sicher nicht sagen.
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Tanzfreak schrieb:
Weil einfach kein Interesse da ist etwas zu lernen.
Die meisten Sachen werden auch einfach furchtbar langweilig vermittelt, da kann ich es niemandem verdenken, der sich das nicht selbst aneignen will.
Wenn man etwas nicht versteht, dann ist gleich der Lehrer schuld, der Stoff zu umfangreich, usw. Anstatt dass man sich selbst mit der Thematik auseinandersetzt.
Wenn ein Thema richtig uninteressant ist, dann ist erstaunlich oft auch wirklich der Vortragende Schuld daran.
Soetwas gehört zur Allgemeinbildung. Es gibt durchaus Themen mit denen man sich freiwillig nicht auseinandersetzt. Es ist schon richtig, wenn man (durch die Schule) dazu gezwungen wird sich damit zu beschäftigen.
Klar, in dem Umfang in dem das derzeit der Fall ist auf alle Fälle, ich habe mich ja nicht gegen die Allgemeinbildung ausgesprochen, aber zu behaupten, dass zu wenig Stoff durchgenommen wird ist Schwachsinn.
Es wäre viel dringender nötig, dass der Stoff, de behandelt wird, auch verstanden und gut beherrscht wird.
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Mr. B schrieb:
wenn du schon mit 15 wusstest, was du werden willst, dann kannst du dich als glücklich schätzen. trotzdem ist es unabdingbar, einige sachen doch zu lernen.
Wusste ich natürlich nicht.
Und: Klar, darum habe ich ja auch meine Matura an einer AHS (Allgemeinbildende Höhere Schule) gemacht.Worauf ich aber eigentlich hinauswollte:
Die meisten Schüler sind nicht in der Lage, Stoffmenge X in Zeit Y vernünftig zu verstehen.
Und jetzt die Preisfrage: Wie kann man am besten zur Bildung dieser Schüler beitragen?
Genau, man nimmt 2X in Zeit Y durch, dann verstehen sicher alle den Stoff besser.
der schlüssel ist einfach nur, dass schule mehr geld braucht.
Klar wäre mehr Kohle nett. Realistischerweise wirst Du aber froh sein müssen, wenn das Geld nicht weniger wird. Auch wenn Du Dir das jetzt als Schüler nicht vorstellen kannst, aber ein Staat hat auch andere Dinge zu finanzieren als nur sein Bildungswesen.
allein eine sinnvolle nachfrage an einen bildungsexperten hätte millionen einsparen können, die man hätte für neue lehrer einsetzen können.
Flame: Mit den Bildungsexperten ist es nur leider so furchtbar oft genau so, wie mit den Zukunftsforschern: Sie bringen lauter hübsche bunt ausgemalte Ideen, die allesamt wissenschaftlich nicht fundiert sind.
aber man soll sich bitte schön nicht beschweren, wenn wir schlecht abschneiden bei pisa.
Ihr habt aber nicht so mies abgeschnitten, weil der Lehrplan so wenig umfangreich wäre, dass da nicht draufstünde, wie man einfachste Schlussrechnungen löst, sondern weil der Lehrplan in seiner jetzigen Form offensichtlich nicht gut eingehalten werden kann.
und ich finde, es ist das recht eines jeden kindes, bildung zu erfahren. und wenn man so etwas nicht ordentlich in der schule beigebracht kriegt, wo dann sonst????
Ich begreife lieber das was ich lerne richtig gut, als doppelt so viel auswendig zu lernen, ohne es zu verstehen. Und Du würdest nicht glauben, _wie_ viele Leute ihren Bildungsweg nur mit dem stupiden Auswendiglernen von Dingen die sie gar nicht verstehen eben mal hinbiegen.
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pli schrieb:
Abi bekommt ja fast jeder der ne Wurzel mit Taschenrechner ziehen, auf englisch den neusten Eminem-Rap vorlesen, 1. und 2. Weltkrieg in die richtige Reihenfolge bringen, Goethe richtig schreiben und aus einem Eimer mit bunten Plastikbuchstaben die Abkuerzung einer Partei legen kann.
Wenn man keine Ahnung hat...
Ich habe dieses Jahr Abi gemacht und schon oft gehört: Früher war alles schwieriger und heute bekommt man das Abi in den Arsch geschoben.
Da fällt mir nur ein: Sollen die Alten (und Du bist wohl einer davon) mir eine Punkt im R3 in beliebiger Richtung ableiten.
Ach, das kannst Du nicht?
Ich aber sagen nicht, heute ist alles schwerer!
Man muss das so sehen: Es ist anders! Früher hatte die Schüler keinen Taschenrechner. Sie mussten also einfachere Sachen, die mit dem Taschenrechner ohne Probleme zu rechnen wären, im Kopf rechnen. Und das machte Mathe wiederum damals schwer.Und dieses Muster lässt sich auf alle Fächer übertragen.
Also nächste mal bitte nachdenken!
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Hexa schrieb:
Man muss das so sehen: Es ist anders! Früher hatte die Schüler keinen Taschenrechner. Sie mussten also einfachere Sachen, die mit dem Taschenrechner ohne Probleme zu rechnen wären, im Kopf rechnen. Und das machte Mathe wiederum damals schwer.
Und dieses Muster lässt sich auf alle Fächer übertragen.
kanns sein, daß dein beispiel totaler schrott ist?
es zahlt sich von zeit zu zeit aus, daß man keinen taschenrechner hatte. bezeichnenderweise ist das ding uns nämlich an der uni meistens verboten und bringt daher 0 bei einer klausur.
"früher" war auch die erziehung anders. war irgendwie alles anders. um nicht zu sagen: unvergleichbar.
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Jaja, es stimmt schon, es gibt ein paar Dinge, da könnte man sich die ganze Zeit aufregen. Bringt aber nix. Erfreut Ecuh lieber an den schönen Dingen. Etwa mir.
Und nicht vergessen:
fein oktal lernen, sons wird er mal schwule kinder bekommen. (volkard)Bye, TGGC (Wähle deine Helden)
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Hexa schrieb:
pli schrieb:
Abi bekommt ja fast jeder der ne Wurzel mit Taschenrechner ziehen, auf englisch den neusten Eminem-Rap vorlesen, 1. und 2. Weltkrieg in die richtige Reihenfolge bringen, Goethe richtig schreiben und aus einem Eimer mit bunten Plastikbuchstaben die Abkuerzung einer Partei legen kann.
Wenn man keine Ahnung hat...
Ich habe dieses Jahr Abi gemacht und schon oft gehört: Früher war alles schwieriger und heute bekommt man das Abi in den ***** geschoben.
Da fällt mir nur ein: Sollen die Alten (und Du bist wohl einer davon) mir eine Punkt im R3 in beliebiger Richtung ableiten.Jederzeit. Aber so spezielles Wissen, was man spaeter nicht gebraucht, verlernt man wieder. Da viele das Kopfrechnen in der Schule nicht mehr praktizieren, nicht mehr gebrauchen verlernen sie es schon viel frueher und wenn man dann im Supermarkt steht und mit 5 EUR einkaufen will wird der Taschenrechner ausgepackt und gerechnet ob das Geld langt.
Hexa schrieb:
Ach, das kannst Du nicht?
Musst von dir nicht auf andere schliessen.
Hexa schrieb:
Ich aber sagen nicht, heute ist alles schwerer!
Man muss das so sehen: Es ist anders! Früher hatte die Schüler keinen Taschenrechner. Sie mussten also einfachere Sachen, die mit dem Taschenrechner ohne Probleme zu rechnen wären, im Kopf rechnen. Und das machte Mathe wiederum damals schwer.DAMALS zu meiner Abizeit, 99-01, hatten wir grade das Rad erfunden, Taschenrechner gabs erst ab 2003.

Sicher durften wir komplizierte Aufgaben mit dem Taschenrechner rechnen. Aber in den Klausuren wurden die Zahlen so gewaehlt, dass man durch lernen der Wurzeln aus 2, 3 und 5 und beherrschen der Grundrechenarten sich die Zahlen immer im Kopf errechnen konnte. Wer halt keine Multiplikation und Division mit Kopf, Stift und Papier machen konnte hatte Pech. Und an der Uni war der Taschenrechner dann ganz Tabu, weder in Analysis noch in Linearer Algebra durften wir einen Taschenrechner benutzen. In Logik schon, aber da gabs eh keine Zahlen.
Wer kann heute an Schulen denn noch ohne einen Taschenrechner ne Wurzel ziehen oder so? Bei meinem Bruder in der Klasse (8.) rechnen die seit 2 Jahren mit einem Taschenrechner. Da kannst gleich mit Integrationstabellen arbeiten und brauchst das auch nicht mehr zu koennen. Technik soll einem die Arbeit und das Denken erleichtern und nicht abnehmen. Und das gilt nicht nur fuer Mathe, in den Blubberwissenschaften kann man sich die fertigen Referate aus dem Netz laden und ich hab schon Faelle gesehen, da stand noch der Name des Verfassers und nicht des Downloaders drauf.
Ich sage nicht, dass alle Schulen schlecht sind, sicherlich haben einige Schulen ihr Niveau behalten, aber das sind eher Ausnahmen. Im Durchschnitt sinkt der geistige Anspruch an Schulen, da man sich immer mehr durch technische Hilfsmittel jeglicher Art vor Aufwand schuetzen kann.Hexa schrieb:
Und dieses Muster lässt sich auf alle Fächer übertragen.
Ok, vll nicht in Kunst. Da muss man immernoch selbst Bilder malen und Basteln.
Hexa schrieb:
Also nächste mal bitte nachdenken!
Wer im Glashaus sitzt...
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pli schrieb:
Ok, vll nicht in Kunst. Da muss man immernoch selbst Bilder malen und
Basteln.wenn du wüsstest
(nein, ich habe immer alles selbst gemacht)Wer halt keine Multiplikation und Division mit Kopf, Stift und Papier machen konnte hatte Pech.
dass man einen taschenrechner benutzt, heisst, dass die aufgaben _schwerer_ werden. es gibt keine punkte mehr aufs "handwerk" und mehr aufs "denken".
ich hab schon Faelle gesehen, da stand noch der Name des Verfassers und nicht des Downloaders drauf.
DAS hat sich in der tat in letzter zeit geändert. vor ein paar jahren konnte man das bei uns noch machen - jetzt gibts sofort null punkte.