Deutschland - Land der Scheiße und der Idioten
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zum anfangspost: jo, GENAU meine meinung...
shit happens... und zwar _jede_ menge...
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Es wird viel zu viel auswendig gestrebert, statt Stoff zu begreifen.
Weil einfach kein Interesse da ist etwas zu lernen.
Wenn man etwas nicht versteht, dann ist gleich der Lehrer schuld, der Stoff zu umfangreich, usw. Anstatt dass man sich selbst mit der Thematik auseinandersetzt.Wenn ich Medizin studieren möchte, brauche ich im Grunde auch keine höhere Mathematik oder tolle Chemiekenntnisse oder [...]
Soetwas gehört zur Allgemeinbildung. Es gibt durchaus Themen mit denen man sich freiwillig nicht auseinandersetzt. Es ist schon richtig, wenn man (durch die Schule) dazu gezwungen wird sich damit zu beschäftigen.
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nman schrieb:
Wenn ich Medizin studieren möchte, brauche ich im Grunde auch keine höhere Mathematik oder tolle Chemiekenntnisse oder [...]
*lol* Keine Chemiekenntnisse ?????? dann frage ich mich warum Chemie zum Medizin-Studium dazugehört. Meinst du Menschen "arbeiten" nicht nach chemischen Gesetzen?
Und Mathematik kannst du auch brauchen, du hast sicherlich den lieben Onkel Doktor (Allgemeinmediziner) um die Ecke im Sinn. Es gibt Aber auch Ärzte die in der Hardcore-Forschung arbeiten. Da gehört Mathe genauso zum Rüstzeug. Auch sonst brauchen sie Stoff, der über 10te Klasse raus geht (Alleine Stochastik). Da gibts so vieles...
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EmergencyMan schrieb:
*lol* Keine Chemiekenntnisse ?????? dann frage ich mich warum Chemie zum Medizin-Studium dazugehört. Meinst du Menschen "arbeiten" nicht nach chemischen Gesetzen?
Natürlich, aber man muss bei Medizin mit Chemie sowieso wieder bei Null anfangen und viel Chemie hat man im Studium auch nicht; zumindest keine "höhere Chemie".
Und Mathematik kannst du auch brauchen, du hast sicherlich den lieben Onkel Doktor (Allgemeinmediziner) um die Ecke im Sinn.
Klar, die meisten Medizinstudenten werden ja später keine Forscher sondern eben praktische Ärzte mit eigener Praxis oder Spitalsärzte, die einen relativ eng umgrenzten Aufgabenbereich haben.
Es gibt Aber auch Ärzte die in der Hardcore-Forschung arbeiten. Da gehört Mathe genauso zum Rüstzeug. Auch sonst brauchen sie Stoff, der über 10te Klasse raus geht (Alleine Stochastik). Da gibts so vieles...
Ach ich bitte Dich, das bisschen Stochastik macht man in zwei Semestern Biostatistik durch, ohne viele Vorkenntnisse zu haben. Und dass auch die meisten Mediziner in der Forschung keine Ahnung von Mathematik haben, brauche ich Dir sicher nicht sagen.
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Tanzfreak schrieb:
Weil einfach kein Interesse da ist etwas zu lernen.
Die meisten Sachen werden auch einfach furchtbar langweilig vermittelt, da kann ich es niemandem verdenken, der sich das nicht selbst aneignen will.
Wenn man etwas nicht versteht, dann ist gleich der Lehrer schuld, der Stoff zu umfangreich, usw. Anstatt dass man sich selbst mit der Thematik auseinandersetzt.
Wenn ein Thema richtig uninteressant ist, dann ist erstaunlich oft auch wirklich der Vortragende Schuld daran.
Soetwas gehört zur Allgemeinbildung. Es gibt durchaus Themen mit denen man sich freiwillig nicht auseinandersetzt. Es ist schon richtig, wenn man (durch die Schule) dazu gezwungen wird sich damit zu beschäftigen.
Klar, in dem Umfang in dem das derzeit der Fall ist auf alle Fälle, ich habe mich ja nicht gegen die Allgemeinbildung ausgesprochen, aber zu behaupten, dass zu wenig Stoff durchgenommen wird ist Schwachsinn.
Es wäre viel dringender nötig, dass der Stoff, de behandelt wird, auch verstanden und gut beherrscht wird.
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Mr. B schrieb:
wenn du schon mit 15 wusstest, was du werden willst, dann kannst du dich als glücklich schätzen. trotzdem ist es unabdingbar, einige sachen doch zu lernen.
Wusste ich natürlich nicht.
Und: Klar, darum habe ich ja auch meine Matura an einer AHS (Allgemeinbildende Höhere Schule) gemacht.Worauf ich aber eigentlich hinauswollte:
Die meisten Schüler sind nicht in der Lage, Stoffmenge X in Zeit Y vernünftig zu verstehen.
Und jetzt die Preisfrage: Wie kann man am besten zur Bildung dieser Schüler beitragen?
Genau, man nimmt 2X in Zeit Y durch, dann verstehen sicher alle den Stoff besser.
der schlüssel ist einfach nur, dass schule mehr geld braucht.
Klar wäre mehr Kohle nett. Realistischerweise wirst Du aber froh sein müssen, wenn das Geld nicht weniger wird. Auch wenn Du Dir das jetzt als Schüler nicht vorstellen kannst, aber ein Staat hat auch andere Dinge zu finanzieren als nur sein Bildungswesen.
allein eine sinnvolle nachfrage an einen bildungsexperten hätte millionen einsparen können, die man hätte für neue lehrer einsetzen können.
Flame: Mit den Bildungsexperten ist es nur leider so furchtbar oft genau so, wie mit den Zukunftsforschern: Sie bringen lauter hübsche bunt ausgemalte Ideen, die allesamt wissenschaftlich nicht fundiert sind.
aber man soll sich bitte schön nicht beschweren, wenn wir schlecht abschneiden bei pisa.
Ihr habt aber nicht so mies abgeschnitten, weil der Lehrplan so wenig umfangreich wäre, dass da nicht draufstünde, wie man einfachste Schlussrechnungen löst, sondern weil der Lehrplan in seiner jetzigen Form offensichtlich nicht gut eingehalten werden kann.
und ich finde, es ist das recht eines jeden kindes, bildung zu erfahren. und wenn man so etwas nicht ordentlich in der schule beigebracht kriegt, wo dann sonst????
Ich begreife lieber das was ich lerne richtig gut, als doppelt so viel auswendig zu lernen, ohne es zu verstehen. Und Du würdest nicht glauben, _wie_ viele Leute ihren Bildungsweg nur mit dem stupiden Auswendiglernen von Dingen die sie gar nicht verstehen eben mal hinbiegen.
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pli schrieb:
Abi bekommt ja fast jeder der ne Wurzel mit Taschenrechner ziehen, auf englisch den neusten Eminem-Rap vorlesen, 1. und 2. Weltkrieg in die richtige Reihenfolge bringen, Goethe richtig schreiben und aus einem Eimer mit bunten Plastikbuchstaben die Abkuerzung einer Partei legen kann.
Wenn man keine Ahnung hat...
Ich habe dieses Jahr Abi gemacht und schon oft gehört: Früher war alles schwieriger und heute bekommt man das Abi in den Arsch geschoben.
Da fällt mir nur ein: Sollen die Alten (und Du bist wohl einer davon) mir eine Punkt im R3 in beliebiger Richtung ableiten.
Ach, das kannst Du nicht?
Ich aber sagen nicht, heute ist alles schwerer!
Man muss das so sehen: Es ist anders! Früher hatte die Schüler keinen Taschenrechner. Sie mussten also einfachere Sachen, die mit dem Taschenrechner ohne Probleme zu rechnen wären, im Kopf rechnen. Und das machte Mathe wiederum damals schwer.Und dieses Muster lässt sich auf alle Fächer übertragen.
Also nächste mal bitte nachdenken!
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Hexa schrieb:
Man muss das so sehen: Es ist anders! Früher hatte die Schüler keinen Taschenrechner. Sie mussten also einfachere Sachen, die mit dem Taschenrechner ohne Probleme zu rechnen wären, im Kopf rechnen. Und das machte Mathe wiederum damals schwer.
Und dieses Muster lässt sich auf alle Fächer übertragen.
kanns sein, daß dein beispiel totaler schrott ist?
es zahlt sich von zeit zu zeit aus, daß man keinen taschenrechner hatte. bezeichnenderweise ist das ding uns nämlich an der uni meistens verboten und bringt daher 0 bei einer klausur.
"früher" war auch die erziehung anders. war irgendwie alles anders. um nicht zu sagen: unvergleichbar.
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Jaja, es stimmt schon, es gibt ein paar Dinge, da könnte man sich die ganze Zeit aufregen. Bringt aber nix. Erfreut Ecuh lieber an den schönen Dingen. Etwa mir.
Und nicht vergessen:
fein oktal lernen, sons wird er mal schwule kinder bekommen. (volkard)Bye, TGGC (Wähle deine Helden)
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Hexa schrieb:
pli schrieb:
Abi bekommt ja fast jeder der ne Wurzel mit Taschenrechner ziehen, auf englisch den neusten Eminem-Rap vorlesen, 1. und 2. Weltkrieg in die richtige Reihenfolge bringen, Goethe richtig schreiben und aus einem Eimer mit bunten Plastikbuchstaben die Abkuerzung einer Partei legen kann.
Wenn man keine Ahnung hat...
Ich habe dieses Jahr Abi gemacht und schon oft gehört: Früher war alles schwieriger und heute bekommt man das Abi in den ***** geschoben.
Da fällt mir nur ein: Sollen die Alten (und Du bist wohl einer davon) mir eine Punkt im R3 in beliebiger Richtung ableiten.Jederzeit. Aber so spezielles Wissen, was man spaeter nicht gebraucht, verlernt man wieder. Da viele das Kopfrechnen in der Schule nicht mehr praktizieren, nicht mehr gebrauchen verlernen sie es schon viel frueher und wenn man dann im Supermarkt steht und mit 5 EUR einkaufen will wird der Taschenrechner ausgepackt und gerechnet ob das Geld langt.
Hexa schrieb:
Ach, das kannst Du nicht?
Musst von dir nicht auf andere schliessen.
Hexa schrieb:
Ich aber sagen nicht, heute ist alles schwerer!
Man muss das so sehen: Es ist anders! Früher hatte die Schüler keinen Taschenrechner. Sie mussten also einfachere Sachen, die mit dem Taschenrechner ohne Probleme zu rechnen wären, im Kopf rechnen. Und das machte Mathe wiederum damals schwer.DAMALS zu meiner Abizeit, 99-01, hatten wir grade das Rad erfunden, Taschenrechner gabs erst ab 2003.

Sicher durften wir komplizierte Aufgaben mit dem Taschenrechner rechnen. Aber in den Klausuren wurden die Zahlen so gewaehlt, dass man durch lernen der Wurzeln aus 2, 3 und 5 und beherrschen der Grundrechenarten sich die Zahlen immer im Kopf errechnen konnte. Wer halt keine Multiplikation und Division mit Kopf, Stift und Papier machen konnte hatte Pech. Und an der Uni war der Taschenrechner dann ganz Tabu, weder in Analysis noch in Linearer Algebra durften wir einen Taschenrechner benutzen. In Logik schon, aber da gabs eh keine Zahlen.
Wer kann heute an Schulen denn noch ohne einen Taschenrechner ne Wurzel ziehen oder so? Bei meinem Bruder in der Klasse (8.) rechnen die seit 2 Jahren mit einem Taschenrechner. Da kannst gleich mit Integrationstabellen arbeiten und brauchst das auch nicht mehr zu koennen. Technik soll einem die Arbeit und das Denken erleichtern und nicht abnehmen. Und das gilt nicht nur fuer Mathe, in den Blubberwissenschaften kann man sich die fertigen Referate aus dem Netz laden und ich hab schon Faelle gesehen, da stand noch der Name des Verfassers und nicht des Downloaders drauf.
Ich sage nicht, dass alle Schulen schlecht sind, sicherlich haben einige Schulen ihr Niveau behalten, aber das sind eher Ausnahmen. Im Durchschnitt sinkt der geistige Anspruch an Schulen, da man sich immer mehr durch technische Hilfsmittel jeglicher Art vor Aufwand schuetzen kann.Hexa schrieb:
Und dieses Muster lässt sich auf alle Fächer übertragen.
Ok, vll nicht in Kunst. Da muss man immernoch selbst Bilder malen und Basteln.
Hexa schrieb:
Also nächste mal bitte nachdenken!
Wer im Glashaus sitzt...
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pli schrieb:
Ok, vll nicht in Kunst. Da muss man immernoch selbst Bilder malen und
Basteln.wenn du wüsstest
(nein, ich habe immer alles selbst gemacht)Wer halt keine Multiplikation und Division mit Kopf, Stift und Papier machen konnte hatte Pech.
dass man einen taschenrechner benutzt, heisst, dass die aufgaben _schwerer_ werden. es gibt keine punkte mehr aufs "handwerk" und mehr aufs "denken".
ich hab schon Faelle gesehen, da stand noch der Name des Verfassers und nicht des Downloaders drauf.
DAS hat sich in der tat in letzter zeit geändert. vor ein paar jahren konnte man das bei uns noch machen - jetzt gibts sofort null punkte.
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betrug schrieb:
Wer halt keine Multiplikation und Division mit Kopf, Stift und Papier machen konnte hatte Pech.
dass man einen taschenrechner benutzt, heisst, dass die aufgaben _schwerer_ werden. es gibt keine punkte mehr aufs "handwerk" und mehr aufs "denken".
Genau da liegt das Problem. Das Handwerk wird nicht beherrscht, aber gleich den Meister machen wollen. Wenn jemand das Handwerk "Kopfrechnen" beherrscht und dann, z.B. weil es schneller geht, bei komplexen Aufgaben einen Taschenrechner verwendet, ok, ist ja dafuer gedacht. Aber wieso "schwere" Aufgaben stellen, die man nur mit TR loesen kann. Das fuehrt nur dazu, dass die Leute wenn sie keine Idee haben auf dem Taschenrechner rumhacken und das Ergebnis beim Nachbarn abschreiben, da man ja nur auf das Ergebnis und nicht den Weg, den man ja im TR und nicht auf dem Blatt hat, Punkte bekommt. Das macht die Kluft zwischen denen die es koennen und denen die es nicht koennen groesser.
Und durch kompliziertere Zahlen wird der Lernwert nicht hoeher, man kann komplizierte Zusammenhaenge auch mit einfachen Zahlen zeigen, nur fordert das meistens mehr Aufwand und Grips vom Fragesteller und dass das Lehrerniveau nicht steigt hatten wir ja schon festgestellt. Ich sehe die Schuld ja nicht bei den Schuelern, "gib einem Affen eine Pistole und er erschiesst jemand" (Marcy, Eine schrecklich nette Familie). Die Lehrer wollen es bequemer, nehmen also irgendwelche Zahlen, mit dem TR kann man die schon rechnen. Und die Schueler nehmen meistens den Weg des geringsten Widerstandes, also wird der TR auch gerne angenommen. Und mit einem TR wird nicht mehr gedacht. Und da man den Weg nicht erkennen kann kann ein kleiner Tippfehler schon fatale Folgen haben.
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Mr. B schrieb:
Ich hab nich gesagt, dass die Regierung steuern erhöhen wird/muss/soll. Sie soll lediglich weiter den Steuersatz erhalten. JETZT noch höhere steuern wäre gift für die wirtschaft.
Und gleichzeitig noch mehr Geld ausgeben? Du weißt schon, dass wir durch unsere Neuverschuldung jedes Jahr Probleme mit der EU haben?
pli schrieb:
Die Lehrer wollen es bequemer, nehmen also irgendwelche Zahlen, mit dem TR kann man die schon rechnen.
Es gibt einen Unterschied. Bei meinem Lehrer in der 5-8 konnte man immer schön sehen, dass man das falsche Ergebnis raushat, indem man feststellt, dass es nicht glatt ist

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@pli: Tja, ja früher, ja früher war alles besser. Du redest fast wie die Nachbarin, die redet halt eben noch von komplett computerlosen Zeiten und du in abgeschwächter Form davon. Aber letzten Endes läuft es darauf hinaus, dass es in der Wirtschaft wichtiger sein wird den TR zu benützen und den Integrationswert aus einer Tabelle abzulesen als selbst zu berechnen.
MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
@pli: Tja, ja früher, ja früher war alles besser. Du redest fast wie die Nachbarin, die redet halt eben noch von komplett computerlosen Zeiten und du in abgeschwächter Form davon. Aber letzten Endes läuft es darauf hinaus, dass es in der Wirtschaft wichtiger sein wird den TR zu benützen und den Integrationswert aus einer Tabelle abzulesen als selbst zu berechnen.
Ich sage nicht, dess es damals besser war. Sicherlich wird in der Wirtschaft normalerweise alles mit TR berechnet. Aber stell dir mal die Peinlichkeit vor, wenn du bei einem Vortrag z.B. einer Projektplanvorstellung, gebeten wirst einmal diesen und jenen Faktor hinzuzufuegen und du dann zuerst den TR ziehen musst oder schlimmer noch den von Windows/Linux oeffnest um ein paar Multiplikationen zu machen die man auch im Kopf haette machen koennen.
Wie schon oft von mir gesagt, aber wohl von vielen nicht verstanden: Ich finde nichts schlechtes an den neuen Mitteln, aber nur weil es sie gibt muessen wir nicht vergessen wie es ohne sie gehen wuerde. Nur weil es TK-Frass und Mikrowellen gibt sollte man ja trotzdem nicht das Kochen verlernen. Es ist zwar einfacher und schneller, aber es ist immer peinlich wenn man das Handwerk nicht etwas beherrscht wenn es darauf ankommt.
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Michael E. schrieb:
pli schrieb:
Die Lehrer wollen es bequemer, nehmen also irgendwelche Zahlen, mit dem TR kann man die schon rechnen.
Es gibt einen Unterschied. Bei meinem Lehrer in der 5-8 konnte man immer schön sehen, dass man das falsche Ergebnis raushat, indem man feststellt, dass es nicht glatt ist

ok, richtig impliziert glatt, ABER daraus folgt nicht glatt impliziert richtig. Aus A -> B kann ich nur !B -> !A schliessen, also aus nicht glatt folgt nicht richtig. Und wenn du beim Rechnen merkst, du bekommst eine krumme Zahl raus kannst du wenigstens gleich schauen was du falsch gemacht hast und daraus lernen. Diese Moeglichkeit hast du bei TR-Aufgaben mit krummen Zahlen nicht.
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Aber stell dir mal die Peinlichkeit vor, wenn du bei einem Vortrag z.B. einer Projektplanvorstellung, gebeten wirst einmal diesen und jenen Faktor hinzuzufuegen und du dann zuerst den TR ziehen musst oder schlimmer noch den von Windows/Linux oeffnest um ein paar Multiplikationen zu machen die man auch im Kopf haette machen koennen.
Multiplizieren kann man aber auch heutzutage noch ohne TR - sollte man dafür bei der mündlichen Matura (eh Abi) den TR auspacken kannst du dir bereits einen neuen Herbsttermin aussuchen.
Aber warum sollte es peinlich sein, wenn du nicht die Wurzel aus 5 sofort erkennst und den Taschenrechner dafür nimmst? Wird keinen stören.
MfG SideWinder
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pli schrieb:
[Früher war alles besser]
Aber stell dir mal die Peinlichkeit vor, wenn du bei einem Vortrag z.B. einer Projektplanvorstellung, gebeten wirst einmal diesen und jenen Faktor hinzuzufuegen und du dann zuerst den TR ziehen musst oder schlimmer noch den von Windows/Linux oeffnest um ein paar Multiplikationen zu machen die man auch im Kopf haette machen koennen.Mal Butter bei die Fische. Was muß man in Streßsituationen im Kopf *rechnen* können?
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SideWinder schrieb:
Aber warum sollte es peinlich sein, wenn du nicht die Wurzel aus 5 sofort erkennst und den Taschenrechner dafür nimmst? Wird keinen stören.
Gerade Wurzeln kann man doch wunderschön *abschätzen*, eben weil die Kommastellen nicht interessieren und dann ist sqrt(5) eben in nullter Näherung 2, in erster 2,2, in zweiter 2,23 usw. Ich halte solche Spielereien mit den Größenordnungen und das Abschätzen für bedeutend wichtiger, als 6,56424*345,4234*10^5 in 0,3 sec. im Kopf auszurechnen. Ich seh halt: es kommt etwa 2*10^8 raus. Ist das plausibel oder nicht? Das reicht doch für jeden Vortrag.
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Der Mathematiker David Hilbert war für sein schwaches Kopfrechnen berühmt. Einmal stand er in seiner Vorlesung vor dem Problem, 8 mal 7 ausrechnen zu müssen: "Nun meine Herren, wieviel ist wohl 8 mal 7?"
"55?"
Ein anderer: "56!"
Darauf Hilbert: "Aber meine Herren, die Lösung kann doch nur entweder 55 oder 56 sein!"
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pli schrieb:
ok, richtig impliziert glatt, ABER daraus folgt nicht glatt impliziert richtig. Aus A -> B kann ich nur !B -> !A schliessen, also aus nicht glatt folgt nicht richtig.
Is klar.
Und wenn du beim Rechnen merkst, du bekommst eine krumme Zahl raus kannst du wenigstens gleich schauen was du falsch gemacht hast und daraus lernen.
Oder in der Klassenarbeit besser abschneiden.