CDU will Kürzungen im sozialen Sektor vornehmen
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Irgendwer schrieb:
Mahlzeit schrieb:
Du dummes, kleines, verwöhntes, weltfremdes, realitätsfernes Jüngelchen solltest dich zu solchen Themen gar nicht äußern dürfen. Was hast du denn schon groß geleistet in deinem Leben, außer bei Mamma und Papa die Hand aufzuhalten?
Ist das nun ein Versuch ein Flamewar zu starten oder hast du die Idee der freien Meinungsäusserung nicht verstanden?
doch hat er, dehalb postet er ja was er über SW denkt
also
6
setzen
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Wem das zu hart ist, der kann ja mal den ersten Satz weglassen und nur noch die Frage stellen.
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Mahlzeit schrieb:
Die SPD wird aber genau wegen dieser Kürzungen abgewählt und nachher wundern sich dann die gleichen Leute, wenn die CDU es noch dreimal so schlimm treibt.
IMHO wird die SPD nicht wegen der Kürzungen abgewählt. Ich sehe da ganz andere Gründe.
1. Die SPD ist uneinig. Was die Regierung macht, hat keinen Rückhalt in der Basis und andersherum. (Schröder wird bei der Vertrauensfrage IMHO nichtmal für ein künstliches Ergebnis sorgen müssen. Der hat wirklich kein Vertrauen aus der SPD-Basis.)
2. Die SPD-Regierung versteht ihr Handwerk nicht: Die ganzen Reformen wirken nur wie Detailveränderungen, die das Problem nicht im Ganzen angehen, sondern maximal die Auswirkungen eines Problems herauszögern. Dazu kommt noch, dass andauernd irgendwelche Vorhaben von Regierungsmitgliedern in den Raumgestellt werden, die kurz nachher wieder dementiert werden. Das ist so, als ob man mal antesten möchte, ob ein Vorhaben wohl genehm genug ist, weil man selbst keine eigene Kompetenz hat um zu sagen, was richtig und was falsch ist.
3. Die SPD-Regierung hat keinen Erfolg: 5 Millionen Arbeitslose nach 7 Jahren Regierung. Mehr muss man dazu nicht sagen. Nach 7 Jahren kann man die Schuld nicht mehr andauernd auf die Vorgänger schieben. IMHO müssen nach 7 Jahren gewisse Erfolge vorzeigbar sein. Die Grünen haben diese Erfolge: Atomausstieg, wenn auch langsam, Erneuerbare Energien Gesetz usw.. Ok, bei den Grünen kann man gerade dem Fischer auch Inkompetenz vorwerfen, aber es zieht sich IMHO nicht durch die gesamte Belegschaft.
4. Die SPD-Regierung ist zu unehrlich: Was da an Differenzen zwischen den Aussagen des Wahlkampfes und der späteren Regierungsarbeit vorhanden ist, geht IMHO deutlich über das akzeptable Maß hinaus.
...
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scrub schrieb:
Marc++us schrieb:
Weil ohne Kürzungen der Staat in 10 Jahren zahlungsunfähig ist - denn die ganzen Leistungsträger zahlen in Deutschland keine Steuern mehr, weil sie sich im Ausland Jobs suchen.
perfekt, sie sogenannten leistungsträger sind dann weg, und hier gibt es endlich eine revolution. die muß dann nur noch in die richtige richtung gehen.
Unter Leistungsträgern verstehe ich folgende Zielgruppe:
- Studium vor allem im technischen Bereich
- Tätigkeit im Entwicklung, Produktion, Fertigung mit technischer Verantwortung und auf niedrigem oder keinem ManagementlevelDas sind so die Leute mit 3500 bis 5000 EUR Brutto im Monat.
Diese werden in unserem System maximal ausgeblutet. Zahlen überall die höchsten Abgaben, können weder Subventionen nutzen noch Steuervergünstigungen. Und aus dieser Zielgruppe stammen aber die ganzen technischen Entwicklungen, aufgrund derer Deutschland seit vielen Jahren Technik exportiert. Dort kamen auch die ganzen kleinen Firmenneugründungen der Vergangenheit her. Die Zielgruppe hat's richtig schwer Vermögen zu bilden (da schlechtes Verhältnis Brutto-Netto), und wird anbetracht der Zwangsläufigkeit einer Mindestrente auch die höchsten Einbußen im Alter auf sich nehmen müssen.
Eine Person mit diesem Level verschafft 10 Arbeitern und 3 BWLern Arbeit.
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Marc++us schrieb:
Unter Leistungsträgern verstehe ich folgende Zielgruppe:
- Studium vor allem im technischen Bereich
- Tätigkeit im Entwicklung, Produktion, Fertigung mit technischer Verantwortung und auf niedrigem oder keinem ManagementlevelDas sind so die Leute mit 3500 bis 5000 EUR Brutto im Monat.
Diese werden in unserem System maximal ausgeblutet. Zahlen überall die höchsten Abgaben, können weder Subventionen nutzen noch Steuervergünstigungen. Und aus dieser Zielgruppe stammen aber die ganzen technischen Entwicklungen, aufgrund derer Deutschland seit vielen Jahren Technik exportiert. Dort kamen auch die ganzen kleinen Firmenneugründungen der Vergangenheit her. Die Zielgruppe hat's richtig schwer Vermögen zu bilden (da schlechtes Verhältnis Brutto-Netto), und wird anbetracht der Zwangsläufigkeit einer Mindestrente auch die höchsten Einbußen im Alter auf sich nehmen müssen.
Eine Person mit diesem Level verschafft 10 Arbeitern und 3 BWLern Arbeit.

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Kennt jemand den aktuellen Haushalt 2005
Also insgesamt werden 258,3 Milliarden Euro ausgegeben.
32,8% Gesundheit Soziale Einrichtungen
16% für Schuldentilgung
13,3 Wirtschaft und Arbeit
9,3% Verteidigung
9% Verkehr- Bau- Wohnungswesen
3,3 Bildung Forschung
Die restliche 17% fasse ich mal als sonstiges zusammen.Wo sparen?
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Wieviele Schulden hat Deutschland eigentlich noch?
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Seite 12:
2003: 819 * 10^9 Euro
2004: 860 * 10^9 Euro
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Es ist doch so, dass eigentlich keiner weiß, was zu tun ist. Da wird dann viel gelabert und was ausprobiert, weil man hofft durch zufall an der richtigen Schraube zu drehen. Das geht natürlich in 99,9% aller Fälle schief und wird noch schlimmer als vorher. Das wollen (und können) die Verursacher natürlich nicht zugeben und so wird nicht mal der Fehler korrigiert, weil man ihn einfach totschweigt.
Das ganze Steuersystem und die Sozalausgaben sind mit einem riesigen Spaghetti Code zu vergleichen. (Einen mit 100 000 en von zeilen und nur Goto Anweisungen)
In wirklichkeit durchblickt niemand mehr das ganze System. (Ich behaupte mal, dass selbst der Finanzminister nicht alle Gesetze kennt)
Also wird dran rumgefummelt und keiner kann die Seiteneffekte vorhersagen.
(Und man ist nicht mal in der Lage den alten "Code" nach der Veränderung wieder herzustellen.
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MisterX schrieb:
Das ganze Steuersystem und die Sozalausgaben sind mit einem riesigen Spaghetti Code zu vergleichen. (Einen mit 100 000 en von zeilen und nur Goto Anweisungen)
In wirklichkeit durchblickt niemand mehr das ganze System. (Ich behaupte mal, dass selbst der Finanzminister nicht alle Gesetze kennt)
Also wird dran rumgefummelt und keiner kann die Seiteneffekte vorhersagen.
(Und man ist nicht mal in der Lage den alten "Code" nach der Veränderung wieder herzustellen.Und was macht man dann normalerweise? Genau, man schreib den Code neu. Nur traue ich keinem der aktuellen Politiker zu dazu überhaupt in der Lage zu sein wenn er es denn tun wollte.
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Irgendwer schrieb:
MisterX schrieb:
Das ganze Steuersystem und die Sozalausgaben sind mit einem riesigen Spaghetti Code zu vergleichen. (Einen mit 100 000 en von zeilen und nur Goto Anweisungen)
In wirklichkeit durchblickt niemand mehr das ganze System. (Ich behaupte mal, dass selbst der Finanzminister nicht alle Gesetze kennt)
Also wird dran rumgefummelt und keiner kann die Seiteneffekte vorhersagen.
(Und man ist nicht mal in der Lage den alten "Code" nach der Veränderung wieder herzustellen.Und was macht man dann normalerweise? Genau, man schreib den Code neu. Nur traue ich keinem der aktuellen Politiker zu dazu überhaupt in der Lage zu sein wenn er es denn tun wollte.
Dann machen wir halt ein OpenSource-Projekt.

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ursel schrieb:
Dann machen wir halt ein OpenSource-Projekt.

Open-Source funktioniert nur solange, wie sich die Leute nicht selbst
Geld zuteilen können.
An den Politikergehältern und den tausenden Boni sieht man doch,
dass _da_ "Open-Source" nicht funktioniert.
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Irgendwer schrieb:
Und was macht man dann normalerweise? Genau, man schreib den Code neu. Nur traue ich keinem der aktuellen Politiker zu dazu überhaupt in der Lage zu sein wenn er es denn tun wollte.
Geschichtlich gesehen wurden diese Master-Resets mit Neuschreiben des Codes durch folgende Ereignisse ausgelöst:
a) Krieg mit Zerfall des Staatssystems
b) Revolution mit Erschiessung/Inhaftierung der alten Regierung
c) Staatspleite, wodurch staatliche Organe nicht länger bezahlt werden können und sich gegen die Regierung wenden, was danach dann in b) übergehen kann (will es aber mehr als "Revolution von oben" betrachten)Vor allem die Varianten a) und b) verliefen für die betroffenen Länder der letzten 300 Jahre bisher eher erfolgreich, die Variante c) (Beispiel Sowjetunion->Rußland) verändert anscheinend nicht genug um wirklich eine neue Struktur hervorzurufen. Varianten a) und b) sind auch deswegen so erfolgreich, weil die Wiederkunft der alten Politikerriege wegen akutem Herzstillstand nicht möglich ist. Das ist der Nachteil von c).
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@ Marc++us
da aber die varianten a) b) und c) nicht unbedingt nur vorteile bringen, wäre es an der zeit über die variante d) nachzudenken. wie diese master-reset variante aussähe weis ich allerdings auch nicht.
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Ist natürlich richtig.
Aber leider ist eben auch dann der Schwung der Menschen besonders stark, wenn der Leidensdruck ein gewisses Ausmaß annimmt. Kleine Änderungen blendet die menschliche Wahrnehmung aus. Erst ein großer Umbruch hin zu "schlecht" verursacht eine Bewegung.
Auf einen Vernunftkonsens der Menschen zu setzen halte ich angesichts der täglichen Erfahrung für unrealistisch, man muß mit den Menschen planen die man hat, nicht mit denen die man sich wünscht.
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Ich bin beindruckt:

Ein Thema zu dem viele unregistrierte was geschrieben haben und kein Mist bei rumgekommen ist, was wirklich zu einem konstruktiven Verständnis des Themas führt, mit guten Vorschlägen zur Änderung!!!!

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scrub schrieb:
wer wird denn in den ***** getreten? der mann in der fabrik und der mann auf der baustelle oder die schlipsträger? solange sowas passiert, kann einfach aus prinzip die rede davon nicht sein, bei kleinsteinkommen zu kürzen.
Sach mal, die Schlipsträger in den Gewerkschaften sehe ich sowieso als völlig überflüssig, denn den dt. Arbeitern gehts nicht mehr so wie zu Zeiten von Marx'. Denen gehts heute seeeeeeeehr gut.
Außerdem: Gibts keine Schlipsträger, gibts auch keine Fabrikarbeiter... ganz einfach.Irgendwer schrieb:
Und was macht man dann normalerweise? Genau, man schreib den Code neu. Nur traue ich keinem der aktuellen Politiker zu dazu überhaupt in der Lage zu sein wenn er es denn tun wollte.
Variante d) könnte vllt. sein: wieso bereiten die nich in 4 (okay, oder mehr) Jahren ganz neue Gesetze? Quasi Neuformatierung. Dann tust du die Programme auch mit Sorgfalt drauf und alles "passt" zusammen. Dann gelten ab dem 1. Januar ganz neue Gesetze. Basta. Wär doch ne Idee, oder?

Vor allem ist dann alles einfach und klar. So wie eine kleine, aber eben feine Klasse in c++.Mr. B
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1. Wär dann überhaupt nichts mehr klar, siehe Rechtschreibreform. Tausende von Jura-Leuten müssten komplett von vorne beginnen.
2. Wer schreibt *alle* Gesetze neu? Die wurden in jahrzehntelanger Arbeit immer etwas abgeändert um dies oder jenes zu ändern - wer weiß da heute noch warum? Wenn man nun neue Gesetze erstellt hast du plötlich wieder 50 Jahre Probleme vor dir, die du schon längst beseitigt hättest.
MfG SideWinder
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Ich finde das Problem ist nicht nur bei den Gestzen ist, sondern woanders.
z.B. bei der Benzinsteuer.
Die Politiker sind nur in der Lage so weit zu denken:´"Ich nehme als Staat zu wenig Geld ein. Folge: ich muss eine Steuer erhöhen um mehr Geld einzunehmen. z.B die Benzinsteuer."
Jetzt passiert aber folgendes. Der Finanzminister rechnet. Bisher x Liter Benzin verklauft im Jahr. Steuererhöhumg um y Prozent. Mehreinnahmehn x*y.
Das aber die Menschen gezwungen sind Benzin zu spahren, da sie nicht mehr genug geld haben, können sich nur noch wenige Politiker vorstellen. (Wie auch, die verdienen mit ihren Aufsichtsrat Jobs soviel, das die sich "spahren müssen" bei Privatleuten einfach nicht vorstellen können (Weltfremdheit))
Nehmen wir jetzt mal an, das ein Finazminister tatsächlich daran denkt, was selten genug ist. Also rechnet der jetzt (x-gespartem) * y. Jetzt kommt raus, dass sich die Steuererhöhung immer noch lohnt und es wird gemacht.
Also wird alles schön durchgerechnet und am Ende fehlen mindesten 5 Milliarden in der Staatskasse. darauf der Finanzminister: "Das konnte doch keiner ahnen, dass wir so hohe Ausfälle bei der Gewerbesteuer haben".
Das Problem, woran natürlich keiner gedacht hat, ist dass die hohen Benzinkosten die Wirtschat behindern und Unternehmen ins Ausland abwandern (was ich sogar verstehe)
Zusammenfassung: Die meisten Politiker haben von Mathematik KEINE Ahnung und sind auch nicht in der lage zu abstahieren. Folglich sind sie von diesen auftretenden Seiteneeffekten total überrascht.
Also finde ich, dass nur Jemand Finazsminister werden darf, der ein Mathematik UND Wirtschaftsstudium abgeschlossen hat. Was auch nicht garantiert, dass soche Fehlkalkulationen auftreten, aber die Wahrscheinlichkeit dieser minimiert.Es ist doch logisch, dass Politiker, die sich nicht mal vorstellen können, das Seiteneffekte auftreten und noch nicht einmal diesen Begriff kennen von den eintretenden Konsequenzen überrascht werden (Was sogar verständlich und z.T glaubwürdig ist).
Ich glaube, dass wenn man z.B die Benzinsteuer um 1/2 senken würde, der Staat am ende mehr einnimt als vorher, da dies die Wirtschaft start ankurbeln würde.
Aber das eine Aktion erforderlich ist, die eigendlich eine entgegengesetzte wirkung erziehlt(im Verhältnis zu der spontan zu erwartenden) erfordert ein hohes Abstaktionsvermögen, was die Meisten in der Regierung wohl nicht zu haben scheinen.
So wird dann Geld verpulvert was den sozialsystemen fehlt. Aber Kürzungen bei Sozialsystemen erzeugt erstmal keine sofort sichtbaren Seiteneffekte.
(Die kommen erste Jahre später, z.B bei den Jugendlichen die duch das sparen im Bildungssystem immer dümmer werden. Aber das ist ja egal, da dann sowieso andere an der Macht sind, die das dann ausbaden werden. Die machen wieder Aktionen, bei denen sie die seiteneffekte nicht mit einbeziehen (konnte ja keiner wissen) usw..........................Also sind wir in nem Teufelskreis von nichtverstehen, Fehler machen, diese nicht erkennen oder korrigieren zu können/wollen (um keine Fehler zuzugeben) und den entstehenden Ärger an die nächste Generation weiterleiten usw. usw. usw.

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Andreas XXL schrieb:
Ich glaube, dass wenn man z.B die Benzinsteuer um 1/2 senken würde, der Staat am ende mehr einnimt als vorher, da dies die Wirtschaft start ankurbeln würde.
Da biste jetzt genau bei der FDP Ideologie, immer runter mit den Lohnnebenkosten:
sieht man ja was draus geworden ist.