Wahlprogramm der PDS
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willst du von mir ein konkret ausgearbeites reformpaket für die gesamte EU in allen bereichen von sozial- über umwelt- bis wirtschaftspolitik? damit kann ich leider nicht dienen, und da sollte man imo auch nicht mit einfachen (populistischen?) antworten kommen.
nur: die ständige eu-interne konkurrenz führt zu nichts und zu nons.
warum schafft man es nicht in deutschland einheitliche lebens- und lohnstandards zu schaffen? aber ist das wirklich die richtige frage, wenn die restliche EU für deutschland eine konkurrenz darstellt, liegt nicht vielmehr darin das problem? deutschland ist nicht groß genug, d.h. nicht selbstständig.
andererseits hab ich auch weder VWL noch irgendetwas anderes studiert und über das zusätzliche problem der wiedervereinigung in D weiß ich nicht so besonders viel.
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davie schrieb:
warum schafft man es nicht in deutschland einheitliche lebens-
und lohnstandards zu schaffen?Weil es nicht geht. Es ist eine Unmöglichkeit in sich.
Z.B. wird der Rhein-Main-Raum durch den Flughafen und die zentrale Lage IMMER Vorteile haben. Dafür wird an der Ost- und Nordseeküste immer Tourismus mit seiner Wetterabhängigkeit für Schwankungen im Jahresrythmus sorgen. Apropos Wetter: der alpennahe Raum verursacht im Winter mehr logistische Störungen, es ist dort aufwendiger eine reibungslose Ordnung aufrecht zu erhalten.
Einheitliche Lebensstandards sind nicht möglich, da bereits die Natur und deren Resourcenverteilung eine extreme Ungleichheit bewirkt. Stülpt man diesem nun einheitliche Lohnstandards über - wie bei uns ja letztlich geschehen - trocknet man die benachteiligten Gebiete völlig aus.
Es hilft nur eine stärke Freigabe eines gegenseitigen Wettbewerbs - so daß jede Region ihre Vorteile nutzen darf. Dadurch geht es unter dem Strich allen besser.
Wohlstand kann man nicht verordnen. Ein System dieser Komplexität ist nicht durch einen einzigen großen Regelkreis steuerbar, das ist eine Illusion.
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Marc++us schrieb:
Weil es nicht geht. Es ist eine Unmöglichkeit in sich.
aber es ist eine künstliche, d.h. politisch/wirtschaftlich gewollte/erzwungene.
im moment führt allerdings der wettbewerb zum genauen gegenteil. auf der einen seite ziehen firmen/leute, die billig leben/arbeiten wollen, dorthin, wo es billiger zu leben/arbeiten ist, auf der anderen seite ziehen leute, die billiger arbeiten, dorthin, wo die einen wegziehen, weil sie dort wo sie herkommen noch weniger verdienen würden. nach deiner argumentation würde das aufgrund natürlicher gegebenheiten niemals anders sein, die menschen würden nicht wegziehen.
das problem ist systemimmanent. vielleicht geht es auch, einheitliche lohnstandards von einheitlichen lebensstandards loszulösen und dafür interregionale geld/waren/personen-austäusche anders zu regulieren.
sobald du allerdings von natur und natürlich sprichst, leugnest du den politischen willen. man hat auch nicht gedacht, dass wien als großstadt in österreich so lange überleben wird.
Marc++us schrieb:
Es hilft nur eine stärke Freigabe eines gegenseitigen Wettbewerbs - so daß jede Region ihre Vorteile nutzen darf. Dadurch geht es unter dem Strich allen besser.
und wenn jede region ihre vorteile ohne eine stärkere freigabe des wettbewerbs regeln darf? (anbei: vielleicht haben wir unterschiedliche vorstellungen von "wettbewerb", ich bin auf jedenfall der meinung, dass dieser EU-intern falsch (statisch, überregional/übernational, wie auch immer) geregelt ist)
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Noch ein letztes Mal zum Thema Sicherheit, dann gebe ich Ruhe.
Vielleicht beantwortet mir mal einer die Frage, was einer machen soll, der jenem inhumanen Wettbewerb nicht gewachsen ist. Soll er sich aufhängen?
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Bitsy schrieb:
Noch ein letztes Mal zum Thema Sicherheit, dann gebe ich Ruhe.
Vielleicht beantwortet mir mal einer die Frage, was einer machen soll, der jenem inhumanen Wettbewerb nicht gewachsen ist. Soll er sich aufhängen?
der hat pech, es ist wie in der natur der stärkere gewinnt. komm endlich von dem gedanken runter der staat muss alles regeln. wenn jemand dem druck in der wirtschaft nicht gewachsen ist macht es keinen sinn wenn der staat das so reglementiert das er in dem kreislauf bleibt. ein system ist nur so stark wie sein schwächstes glied, wenn man also sochle leute mitziehen muss schwächt das das ganze unternehmen.
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-Shadow- schrieb:
der hat pech, es ist wie in der natur der stärkere gewinnt. komm endlich von dem gedanken runter der staat muss alles regeln. wenn jemand dem druck in der wirtschaft nicht gewachsen ist macht es keinen sinn wenn der staat das so reglementiert das er in dem kreislauf bleibt. ein system ist nur so stark wie sein schwächstes glied, wenn man also sochle leute mitziehen muss schwächt das das ganze unternehmen.
Ja, am besten wir bauen "Straf"lager (nenne wir sie doch Arbeitslager) für "Unerziehbare" bzw. "Faule", "Kranke", "Perverse", "Behinderte" - dort dürfen die dann jeden Tag arbeiten und - mein Gott, was macht es schon, wenn einmal einer dahinkrepiert, sind sowieso nutzlos. Was sind solche Menschen schon wert?
Hoppla, gab's sowas nicht schon mal? Vielleicht doch nicht so gut...
Übrigens ein überaus sozialistischer Grundgedanke: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung. Deshalb hieß es ja auch "Arbeit macht frei".

(c) ironie 2005
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Bitsy schrieb:
Noch ein letztes Mal zum Thema Sicherheit, dann gebe ich Ruhe.
Vielleicht beantwortet mir mal einer die Frage, was einer machen soll, der jenem inhumanen Wettbewerb nicht gewachsen ist. Soll er sich aufhängen?
Wenn er selbst dran Schuld ist (ich rede hier nicht Behinderten,Invaliden und unverschuldet chronisch kranken) reicht es wenn er sich damit abfindet das sein Lebenstandard eben in die Kategorie "arm" fällt oder er eben "niederwertige" Arbeit anehmen muss.
Ich hab nur was gegen diese soziale Gleichmacherei, die solche Leute so gern als "sozial gerecht" fordern. Sonst bräucht ich mich ja auch nicht mehr bemühen. Dann hör ich auf zu arbeiten und lass mich "sozial gerecht" von den anderen mitversorgen.
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das C0d3r schrieb:
Wenn er selbst dran Schuld ist (ich rede hier nicht Behinderten,Invaliden und unverschuldet chronisch kranken) reicht es wenn er sich damit abfindet das sein Lebenstandard eben in die Kategorie "arm" fällt oder er eben "niederwertige" Arbeit anehmen muss.
Ich hab nur was gegen diese soziale Gleichmacherei, die solche Leute so gern als "sozial gerecht" fordern. Sonst bräucht ich mich ja auch nicht mehr bemühen. Dann hör ich auf zu arbeiten und lass mich "sozial gerecht" von den anderen mitversorgen.muss ich dir voll zustimmen.
das ende der geschichte schrieb:
-Shadow- schrieb:
der hat pech, es ist wie in der natur der stärkere gewinnt. komm endlich von dem gedanken runter der staat muss alles regeln. wenn jemand dem druck in der wirtschaft nicht gewachsen ist macht es keinen sinn wenn der staat das so reglementiert das er in dem kreislauf bleibt. ein system ist nur so stark wie sein schwächstes glied, wenn man also sochle leute mitziehen muss schwächt das das ganze unternehmen.
Ja, am besten wir bauen "Straf"lager (nenne wir sie doch Arbeitslager) für "Unerziehbare" bzw. "Faule", "Kranke", "Perverse", "Behinderte" - dort dürfen die dann jeden Tag arbeiten und - mein Gott, was macht es schon, wenn einmal einer dahinkrepiert, sind sowieso nutzlos. Was sind solche Menschen schon wert?
Hoppla, gab's sowas nicht schon mal? Vielleicht doch nicht so gut...
Übrigens ein überaus sozialistischer Grundgedanke: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung. Deshalb hieß es ja auch "Arbeit macht frei".

(c) ironie 2005
ich hab nichts von straflagern etc. was gesagt. meine aussage war vielleicht ein bisschen zu krass ausgedrück.
was ich eigentlich gemeint habe hat "das C0d3r" gans gut formuliert.
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das C0d3r schrieb:
Wenn er selbst dran Schuld ist (ich rede hier nicht Behinderten,Invaliden und unverschuldet chronisch kranken) reicht es wenn er sich damit abfindet das sein Lebenstandard eben in die Kategorie "arm" fällt oder er eben "niederwertige" Arbeit anehmen muss.
Und wer sucht sich die Leute aus? Sind nicht die Gruppen "Behinderte", "Invalide", "psychisch Kranke", "Perverse", "Straffällige" moderne Konstruktionen?
Was, wenn wir die Kategorie "arm" oder "niederwertig" nicht nur einfach aufwerten, sondern deren Opposition ebenso als fiktiv ansehen?
Ich für meinen Teil möchte keinen Schwerkranken aus einem Krankenhaus schmeißen, nur weil der keine Krankenversicherung hat, keinen Menschen auf der Straße sitzen lassen, nur weil der keine Wohnung hat.Bert Brecht schrieb:
Es gibt viele Arten zu töten.
Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen,
einem das Brot entziehen,
einen von einer Krankheit nicht heilen,
einen in eine schlechte Wohnung stecken,
einen durch Arbeit zu Tode schinden,
einen zum Selbstmord treiben,
einen in den Krieg führen usw.
Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.Aber: Genausowenig möchte ich - und ich glaube nicht, dass es irgendjemand "gut" könnte - entscheiden, wer schwerkrank ist, wer Hilfe braucht.
das C0d3r schrieb:
Ich hab nur was gegen diese soziale Gleichmacherei, die solche Leute so gern als "sozial gerecht" fordern. Sonst bräucht ich mich ja auch nicht mehr bemühen. Dann hör ich auf zu arbeiten und lass mich "sozial gerecht" von den anderen mitversorgen.
Würdest du das wollen?
-Shadow-:
Der Staat soll also das dem Wirtschaftsdruck nicht gewachsenen Individuum aus dem System ausgliedern? Und was soll damit weiter passieren?
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das C0d3r schrieb:
Bitsy schrieb:
Noch ein letztes Mal zum Thema Sicherheit, dann gebe ich Ruhe.
Vielleicht beantwortet mir mal einer die Frage, was einer machen soll, der jenem inhumanen Wettbewerb nicht gewachsen ist. Soll er sich aufhängen?
Wenn er selbst dran Schuld ist (ich rede hier nicht Behinderten,Invaliden und unverschuldet chronisch kranken) reicht es wenn er sich damit abfindet das sein Lebenstandard eben in die Kategorie "arm" fällt oder er eben "niederwertige" Arbeit anehmen muss.
Ich hab nur was gegen diese soziale Gleichmacherei, die solche Leute so gern als "sozial gerecht" fordern. Sonst bräucht ich mich ja auch nicht mehr bemühen. Dann hör ich auf zu arbeiten und lass mich "sozial gerecht" von den anderen mitversorgen.Und was ist unverschuldet?
Sei mal selbständig, von Projekten abhängig, von denen Du in der Größenordnung nicht zwei gleichzeitig machen kannst, wo Du einen langen Vorlauf hast, bis sie in den Strümpfen sind, und dannFall a) mußt Du, weil andere Fehler machen, und so starrsinnig sind, sie trotz Beweisführung zu sehen ("dann hat Mathematik eben auch ihre Grenzen"), beim Projekt bleiben, damit hinten überhaupt noch was bei rüber kommt. Letztlich sind ein paar Jahre fort für ein paar Pfennige.
Fall b) mußt Du Hazardeure vor Gericht ziehen, die es prinzipiell so halten, dass sie alle Beteiligten anzahlen, aber letztlich nicht auszahlen. Widerspruch wird ohne jede Begründung gegen alles eingelegt - natürlich verliert er den Prozess, und zwei Jahre später bringt dir der Gerichtsvollzieher ein monatliches Taschengeld "weil er so viele bezahlen muss". Reinfall. Obwohl der Auftrag letztlich für Mercedes war. Wie ahnt man das?
Fall c) verdienen andere so viel an Dir mit, dass sie mit dem Geld in ganz andere Dinge einsteigen und meinen dort ohne dich auskommen zu können. Schon nach vier Wochen kommen sie geläutert zurück, aber dann ist's zu spät.
Fall d) liegt man dir in den Ohren mit "reservieren Sie sich die Zeit unbedingt", und dann werden leider in Amerika die Investitionsgelder gestrichen, andere Aufträge sind gerade nicht verfügbar, für weitere Akquise bleibt keine Zeit mehr, weil du gewartet hast und nun nicht mal mehr Geld da ist, um den Tank zu füllen
Fall e-...) gibt's noch einiges mehr.
Und dann rufst Du mal 'ne Firma an, und fragst ob dort noch Arbeit übrig ist - und die Antwort lautet 'nein, wir sind zufrieden'. Im Laufe des weiteren Gesprächs stellt sich raus, dass derjenige *genau in diesem Moment eine Anzeige am Aufsetzen ist*. Warum lügt der im ersten Satz? Soll man mit sowas zusammenarbeiten?
Wie viele Beispiele aus der Praxis soll ich noch bringen?Und dann gehst du nach 20 Jahren Überlebenskampf als Selbständiger zum Arbeitsamt, weil rein gar nichts mehr zu kriegen ist und das Konto brennt, und dort erzählt dir ein Mensch "also, uns wär's am liebsten, wenn sie wieder Aufträge kriegen". Na toll. In der Panik gehst du auch schon mal auf's Sozialamt. "Was, sie haben einen Gewerbeschein? Nein, Überbrückungsgelder für Selbständige, dafür haben wir nichts übrig. Machen sie dass sie rauskommen, da draussen stehen noch mehr Leute, die wirklich Hilfe nötig haben".
Und es gibt nichts von niemandem!
Und dann machst Du mit der allerletzten Kohle gerade noch den Taxischein und lebst von nun an mit 260 Stunden pro Monat, die knappe 1000 Euro netto bringen.Und aus dem Grund habe ich auch dieses Jahr weder Zeit noch Geld zum Forumtreffen zu kommen. Ich lese dann stattdessen hirnverbrannte Postings von Unregistrierten.
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Ich werd diese Partei wählen, denn diese ganzen Pappnasen aus der SPD und CDU sind keinen Pfifferling wert. Ein bisschen Schwung in der Bude hat noch keinem geschadet.
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Realist schrieb:
Ich werd diese Partei wählen, denn diese ganzen Pappnasen aus der SPD und CDU sind keinen Pfifferling wert. Ein bisschen Schwung in der Bude hat noch keinem geschadet.
Vermutlich hast du hierbei Recht. Lieber ein schreckliches Ende, als Schrecken
ohne Ende.
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das ende der geschichte? schrieb:
-Shadow-:
Der Staat soll also das dem Wirtschaftsdruck nicht gewachsenen Individuum aus dem System ausgliedern? Und was soll damit weiter passieren?jeder muss sehen wo er bleibt. wenn jemand z.b. dem druck in einer firma nicht gewachsen ist muss er hatl strassefegen gehen.
das was du hier beschreibst ist das unternehmerische risiko das man trägt.
man muss sich halt entscheiden ob man als unternehmer tätig sein will oder bei daimler am fliesband stehen will.
jeder muss halt schauen was er aus seinem leben mach. dann darf man als kleiner arbeiter nicht nach den sozies schreien wenn der nachbar als unternehmer mit dem dicken benz vorfährt und fordern das der mehr zahlen soll nur das der dein leben noch mitfinanziert. du hast deine 35 stunden woche da sieht der unternehmer noch lange kein ende bei dem heist es halt von acht bis acht.
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Heter Puth schrieb:
Realist schrieb:
Ich werd diese Partei wählen, denn diese ganzen Pappnasen aus der SPD und CDU sind keinen Pfifferling wert. Ein bisschen Schwung in der Bude hat noch keinem geschadet.
Vermutlich hast du hierbei Recht. Lieber ein schreckliches Ende, als Schrecken
ohne Ende.dann können wir uns ja gleich in ddr umbenenen. das sind doch alles immer noch kommunisten.
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Bitsy schrieb:
*snip*
Sorry, wo ist da der Bezug zu meinem Posting?
Du bist als Selbständiger eben ein Risiko eingegangen. Es hätte besser laufen können, aber wie an der Börse kann da eben auch verlieren. That's the game.
Aber letztendlich finanzierst du dir dein Leben doch selbst oder? Also, ist doch alles bestens.
Hättest du Probleme eine feste Anstellung zu finden, oder wärest du ein Langzeitarbeitloser?
Wo genau ist das Problem? Willst du Arbeitslosen-Geld bekommen oder was genau?Stell dir mal vor deine Selbständigkeit wäre gut gelaufen. Du könntest jetzt deine eigene Firma mit X Angestellten haben. Und dann? Kommen morgen die Roten und enteignen dich weil du ein Kapitalistenschwein bist.
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Ein kapitalistischer Klassenfeind.
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-Shadow- schrieb:
das was du hier beschreibst ist das unternehmerische risiko das man trägt.
man muss sich halt entscheiden ob man als unternehmer tätig sein will oder bei daimler am fliesband stehen will.oh ja, ich entscheide mich jetzt einmal schnell reich zu werden. ist ja kein problem, wenn man nur will. (sag das mal einem was-weiß-ich-wie-großen-teil der weltbevölkerung, z.b. in es salvador, wo leute in von erdbeben aufgerissenen straßenlöchern (!) wohnen)
wach einmal aus deinem traum vom "fairen" wettbewerb auf.das C0d3r:
der bezug von bitsy war die Schuld/Unschuld. nicht gesehen woran er anschließt oder nicht gelesen, was er schreibt?
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vertreter schrieb:
(sag das mal einem was-weiß-ich-wie-großen-teil der weltbevölkerung, z.b. in es salvador, wo leute in von erdbeben aufgerissenen straßenlöchern (!) wohnen)
wach einmal aus deinem traum vom "fairen" wettbewerb auf.wir reden hier von deutschland!
da hilft bei denen auch nicht nur jammern, da muss man halt erfinderisch sein.
mein großvater hat nach dem krieg auch eine firma aufgebaut mit nichts!worauf ich hinaus will ist das jemand der sich ne existenz aufgebaut hat und gut verdient sicher keine lust hat sich das von iredendwelchen sozis kaputt machen zu lassen. nur weil die meinen das alte kapitalistenschwein soll zahlen, ja entschuldigung der mann bring immerhin arbeitsplätze nach deutschland. und dann stellt sich der "kleine arbeiter" (bitte nicht falsch verstehen) hin und beschwert sich das das der chef mehr verdient wie er und wie ungerecht es ist. ja entschuldigung es hat in niemand gezwungen nach seiner ausbildung nicht weiter zu machen, aber es ist ja bequem mit der 35h woche. aber was er immer gern vergisst ist das wenn er bereits zu hause mit dem bier vom fernseher sitz der chef noch arbeitet.
z.b. hab ich letztens gesehen stellt sich ein ossi (war glaub ich schlosser) hin und jammert weil er sich seine 6 kinder nicht unterhalten kann und zuwenig geld vom staat bekommt.
ja entschuldigung so was muss man sich vorher überlegen, das ist das was ich schon die ganze zeit sage die menschen müssen endlich mehr verantwortung übernehmen und nicht immer denken der staat soll zahlen.
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-Shadow- schrieb:
wir reden hier von deutschland!
da hilft bei denen auch nicht nur jammern, da muss man halt erfinderisch sein.
mein großvater hat nach dem krieg auch eine firma aufgebaut mit nichts!ich dachte mir schon, dass du das sagst.
toll, dass dein großvater das geschafft hat. denkst du, dass könnte jeder, wenn er nur wollte in deutschand? ich hab mal wo gehört, dass das doch nicht so einfach sein soll...worauf ich hinaus will ist das jemand der sich ne existenz aufgebaut hat und gut verdient sicher keine lust hat sich das von iredendwelchen sozis kaputt machen zu lassen. nur weil die meinen das alte kapitalistenschwein soll zahlen, ja entschuldigung der mann bring immerhin arbeitsplätze nach deutschland. und dann stellt sich der "kleine arbeiter" (bitte nicht falsch verstehen) hin und beschwert sich das das der chef mehr verdient wie er und wie ungerecht es ist. ja entschuldigung es hat in niemand gezwungen nach seiner ausbildung nicht weiter zu machen, aber es ist ja bequem mit der 35h woche. aber was er immer gern vergisst ist das wenn er bereits zu hause mit dem bier vom fernseher sitz der chef noch arbeitet.
ach niemand streitet doch ab, dass chefs und besserverdienende nicht hart arbeiten. aber du streitest ab, dass der "kleine arbeiter" nicht so hart arbeitet (dauer ist nur ein kriterium) - und bis jetzt hat auch niemand verlangt, dass der chef gleich oder weniger viel verdienen soll als der "kleine arbeiter". und dass leute nur deshalb nicht unternehmen gründen, weil sie lieber in einer 35-stunden woche bequem für immer arbeiten wollen, glaubst du doch wohl selbst nicht.
z.b. hab ich letztens gesehen stellt sich ein ossi (war glaub ich schlosser) hin und jammert weil er sich seine 6 kinder nicht unterhalten kann und zuwenig geld vom staat bekommt.
ja entschuldigung so was muss man sich vorher überlegen, das ist das was ich schon die ganze zeit sage die menschen müssen endlich mehr verantwortung übernehmen und nicht immer denken der staat soll zahlen.und zur strafe sollte man ihm alle sozialleistungen streichen, weil er es sich nicht vorher überlegt hat? oder ihn einsperren? oder meinst du einfach nur, er hätte gar nicht das recht, mehr zu verlangen? er sollte lieber seine kinder weggeben? fakt: er hat es sich vorher überlegt (und falsch kalkuliert, die kinder waren zu früh da, seine eltern hatten nicht genug geld für höhere bildung, ...) oder nicht (spontaner mensch, kondom geplatzt, frau bringt kinder aus früherer beziehung mit, ...) - und jetzt hat er probleme. so eine frechheit aber auch, dass er ein bisschen mehr lebensstandard verlangt, nicht wahr?
eine gute Volkswirtschaft zeichnet sich durch den wohlstand aller individuen aus.
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das C0d3r schrieb:
Bitsy schrieb:
*snip*
Sorry, wo ist da der Bezug zu meinem Posting?
Du bist als Selbständiger eben ein Risiko eingegangen. Es hätte besser laufen können, aber wie an der Börse kann da eben auch verlieren. That's the game.
Aber letztendlich finanzierst du dir dein Leben doch selbst oder? Also, ist doch alles bestens.
Hättest du Probleme eine feste Anstellung zu finden, oder wärest du ein Langzeitarbeitloser?
Wo genau ist das Problem? Willst du Arbeitslosen-Geld bekommen oder was genau?Stell dir mal vor deine Selbständigkeit wäre gut gelaufen. Du könntest jetzt deine eigene Firma mit X Angestellten haben. Und dann? Kommen morgen die Roten und enteignen dich weil du ein Kapitalistenschwein bist.
Mein Posting war ein Beitrag zum Thema Eigenverantwortung.
Ich habe noch keinen Cent geschenkt bekommen, und auch das Bafög bis auf den letzten Pfennig zurückgezahlt.
Aber - wenn wir in einer Leistungsgesellschaft leben würden, müßte ich heute anders dastehen. Das "wäre gut gelaufen" hat man alleine in keiner Weise in der eigenen Hand. Und seriös kommt man schon gar nicht durch.
Gerade im Bereich Programmierung sind wir ja schon am Rand einer Börse.
Und wer kriegt die Aufträge? Die Billigsten - bzw. diejenigen, die so schlecht sind, dass sie noch nicht mal die Grobkalkulation richtig hingekriegt haben.
Nun haben sie sich gewaltig verkalkuliert und kriegen das Ding nicht gebacken. Und dann ist es wie mit der Futterkette. Jene Pfuscher sind das Plankton, dass nun fehlt. Und alles geht vor die Hunde.
D.h.: der Wettbewerb ist an seine Grenzen gestossen - die Grenzen des Wachstums. Jetzt ist nicht Globalisierung angesagt, sondern genau das Gegenteil. Jede kleine Kommune muss wirtschaftlich wieder funktionieren. Dazu braucht sie z.B. einen Bäcker, und nicht die einzige Grossbäckerei Europas in (z.b.) Portugal, die dann von einem Waldbrand oder einem Tsunami dahingerafft wird - und jeden der Bäcker werden will nach Portugal zwingt.
Vielleicht sollte man 'Kommunismus' mal so sehen.
Klar gibt es auch da Probleme. Was macht der kleine Ort, wenn es einen fähigeren Bäcker gibt - und was macht man dann mit dem alten.Jedenfalls wäre eine Zusammenarbeit der beiden, bei dem beide die Hälfte der Zeit arbeiten, sinnvoller, als ein ellenlanger Kampf in zwei Bäckereien, wobei beide 24h/7d geöffnet haben, damit sie von der abzählbaren Anzahl der Kunden 51% statt 49% abbekommen.
Wettbewerb ist nicht immer sinnvoll. Speziell dann nicht mehr, wenn Siege nur noch das Vermeiden von Niederlagen sind.Eigenverantwortung?
Jeder, der sich an diesem Forum beteiligt, zeigt Eigenverantwortung!
Und die Hilfen und Antworten, die hier von vielen unentgeltlich geleistet werden, sind sicherlich mehr wert, als die kommerzielle, und damit wirtschaftlich erfassbaren und dem Bruttosozialprodukt hinzugerechneten Erstellung von professionellen Horoskopen.Hume, herzlichen Glückwunsch zum 10000 Posting, hoffentlich hast Du mit der damit investierten Zeit nicht Deine Zukunft ruiniert.
Und Marc++us, hast Du noch keinen Anschiss vom Finanzamt bekommen, dass diese Fragen ja genausogut kommerziell beantwortet werden könnten, worauf ja doch Steuergelder fliessen würden...
Nee - so einfach ist das alles nicht.Edit:
Kriege ich doch gerade einen Selbsttest rein
http://www.ontheissues.org/quizeng/XPolitics/start.aspPersonal Score 38%
Economic Score 10%Where You Fit In
Where your Personal score meets your Economic score on the grid below is your political philosophy. Based on the above score, you are a Liberal-Leaning Populist .
Aha... d.h.: Ich bin 'n waschechter Programmierer. Ohne Syntax bin ich aufgeschmissen

Hoffentlich habt Ihr gute Stimmung beim Meeting - bin todtraurig nicht dabei zu sein.