Massenmord rechtfertigen


  • Mod

    ..,- schrieb:

    Marc++us schrieb:

    [Und eine Atombombe tötet auch nur Leute. Was habt Ihr immer nur mit diesen Atombomben?]

    die radioaktiven wolken könnten auch bei uns regnen. wenn sie nur den zielort verstrahlen würden, wäre alles ok.

    Quizfrage: wieviele Kernwaffen wurden seit 1945 gezündet?

    Quizfrage: leben wir noch?



  • WOAH!

    Boah Geil! Bomben 😃 Dagegen kommt selbst die Pustel nicht mehr an 😉 Atombomben rocken mehr als die Pustel 😃



  • Weil eine Atombombe das genaue Gegenteil eines "chirugrischen Eingriffs" ist, und der Illusion des Krieges gegen krieger ein Ende setzt.

    Die meisten Atomtests wurden unterirdisch (oder -seeisch) durchgeführt. Leider gibt es da nicht allzuviele Städte an denen man ein Exempel statuieren könnte.



  • Frage auf den Beitrag hin:

    Wie lange würde eine Atombombe uns Ruhe verschaffen?



  • Marc++us schrieb:

    Quizfrage: wieviele Kernwaffen wurden seit 1945 gezündet?

    Quizfrage: leben wir noch?

    Aber die Tests werden doch nur noch unterirdisch gemacht, oder?

    EDIT: Hab die zweite Seite des Threads übersehen 🙂



  • peterchen schrieb:

    Frage auf den Beitrag hin:

    Wie lange würde eine Atombombe uns Ruhe verschaffen?

    Kommt drauf an wie gross die ist.



  • @Optimizer:
    viel schlimmer als Napalm mit den nicht verheilenden Wunden, oder diversen biologischen und chemischen Waffen ist das auch nicht. (/sarkasmus)

    Marc++us schrieb:

    Quizfrage: wieviele Kernwaffen wurden seit 1945 gezündet?
    Quizfrage: leben wir noch?

    Quizantwort: Von den ganzen (Überirdischen) Tests gab es auch hier Auswirkungen. Natürlich nur begrenzt.
    Und wenn wir uns an Tschernobyl erinnern: Da gab's über Deutschland ne schöne radioaktive Wolke.



  • ..,- schrieb:

    Und wenn wir uns an Tschernobyl erinnern: Da gab's über Deutschland ne schöne radioaktive Wolke.

    Weitere Quizfrage: Wie gross waren ihre Auswirkungen?

    "Ethnische Bruchlinie" scheint seit Huntington ein Modeausdruck zu sein.


  • Mod

    Worauf ich raus will: sollte jemand wirklich eine Kernwaffe auf z.B. Bagdad werfen, kann uns das ziemlich wurscht sein, der Fallout hier wird nicht an Tschernobyl heranreichen. Es klingt oftmals so durch wie wenn die Zündung einer Kernwaffe für die ganze Welt den Tod bringen würde.

    Aber was der Autor in seinem Artikel zur Machtdemonstration meint ist ja gerade das Gegenteil - ein Kernwaffeneinsatz wäre eher ein ungeeignetes Mittel. Geht es einem um die abschreckende Wirkung, wäre die konventionelle Vernichtung einer Stadt in dieser Art Konflikt von größerer Wirkung, da man dies den heutigen westlichen Staaten nicht mehr zutraut (von wegen Hände schmutzig machen, usw).

    Dieses Konzept sieht ja vor, hart und schnell zuzuschlagen, um danach eine Lösung zu suchen. Nicht ewiges Rumgeplänkel und bißchen Krieg hier, bißchen Angriff da, bißchen verhandeln, dann wieder mal militärische Aktion. Insofern betrachtet er ja solche Aktionen wie im Irak zur Zeit Alltag als wenig hilfreich.



  • Nur dass es halt eben völlig sinnlos ist, Bagdad zu zerstören, um den Terrorismus zu bekämpfen. Da waren vor dem Irak-Krieg noch nicht mal Terroristen. Der Typ ist komisch.



  • Marc++us schrieb:

    Worauf ich raus will: sollte jemand wirklich eine Kernwaffe auf z.B. Bagdad werfen, kann uns das ziemlich wurscht sein, der Fallout hier wird nicht an Tschernobyl heranreichen. Es klingt oftmals so durch wie wenn die Zündung einer Kernwaffe für die ganze Welt den Tod bringen würde.

    Aber was der Autor in seinem Artikel zur Machtdemonstration meint ist ja gerade das Gegenteil - ein Kernwaffeneinsatz wäre eher ein ungeeignetes Mittel. Geht es einem um die abschreckende Wirkung, wäre die konventionelle Vernichtung einer Stadt in dieser Art Konflikt von größerer Wirkung, da man dies den heutigen westlichen Staaten nicht mehr zutraut (von wegen Hände schmutzig machen, usw).

    Dieses Konzept sieht ja vor, hart und schnell zuzuschlagen, um danach eine Lösung zu suchen. Nicht ewiges Rumgeplänkel und bißchen Krieg hier, bißchen Angriff da, bißchen verhandeln, dann wieder mal militärische Aktion. Insofern betrachtet er ja solche Aktionen wie im Irak zur Zeit Alltag als wenig hilfreich.

    dann übersieht er aber, dass nicht gegen einen zentral
    organisierten feind gekämpft wird

    genausowenig gibt es einen einzigen ideologischen führer,
    sondern viele splittergruppen, die möglicherweise auch fähig sind
    das aussschalten der führungsspitze zu überstehen

    terror mit terror bekämpfen lol sry da steig ich ned durch

    btw. warum sollte es die sog. terroristen stören wenn irgendeine stadt zerstört wird
    das steigert nur den hass



  • Sovok schrieb:

    btw. warum sollte es die sog. terroristen stören wenn irgendeine stadt zerstört wird
    das steigert nur den hass

    Es stört aber unter Umständen die Bevölkerug, welche die Terroristen großzügig unterstützt.

    Ist doch hier das selbe. Die Terroranschläge stören die Menschen, also fragen sie, warum diese überhaupt stattfinden und fordern immer öfter als Konsequenz, dass "wir" uns ändern sollen, damit die Anschläge aufhören.



  • sarfuan schrieb:

    Sovok schrieb:

    btw. warum sollte es die sog. terroristen stören wenn irgendeine stadt zerstört wird
    das steigert nur den hass

    Es stört aber unter Umständen die Bevölkerug, welche die Terroristen großzügig unterstützt.

    Fehler: Die Bevölkerung unterstützt die Terroristen nicht. Jedenfalls war es im Irak nicht so. Ich kann nicht einfach ne Stadt platt machen, die mir nichts getan hat. Ich kann sowieso überhaupt nicht ne Stadt plattmachen, wenn es einen Menschen darin gibt, der Terrorist ist.
    Compilierung abgebrochen.



  • Des weiteren ist das die perfekte Situation für Terroristen, weitere Anhänger zu werben. Du darfst mir glauben, dass wenn die Amis München platt machen, weil sie darin einen Verbrecher vermuten, dass ich der erste bin, der in den heiligen Krieg zieht.
    Die einzige Möglichkeit, dem Terrorismus zu schaden, ist, die Bevölkerung auf die eigene Seite zu bringen. Dann sind es nämlich nicht mehr mehr als gewöhnliche Kriminelle.


  • Mod

    sarfuan schrieb:

    Sovok schrieb:

    btw. warum sollte es die sog. terroristen stören wenn irgendeine stadt zerstört wird
    das steigert nur den hass

    Es stört aber unter Umständen die Bevölkerug, welche die Terroristen großzügig unterstützt.

    Wenn ich die ursprüngliche Idee richtig verstanden geht's genau darum. Und zweitens ist es eben wichtig gemäß dieser Strategie, einmalig aber brutal zuzuschlagen. Er weißt ja explizit auf den Effekt hin, daß eine langsame militärische Aktion zur Abstumpfung der Bevölkerung, zu mehr Widerstand und damit zur Verpuffung der Wirkung führt.

    Die Wirkung wäre eben besonders abschreckend, weil man diese Vorgehensweise von den westlichen Staaten nicht mehr gewohnt ist, hier kann jeder mit uns Schlitten fahren wie er lustig ist.

    Danach soll gemäß dieses Plans keine weitere militärische Aktion mehr erfolgen, sondern umgehend mit einer Verhandlung begonnen werden.



  • Apollon schrieb:

    ..,- schrieb:

    Und wenn wir uns an Tschernobyl erinnern: Da gab's über Deutschland ne schöne radioaktive Wolke.

    Weitere Quizfrage: Wie gross waren ihre Auswirkungen?

    Alle hatten Angst. Das reicht.



  • Optimizer schrieb:

    Des weiteren ist das die perfekte Situation für Terroristen, weitere Anhänger zu werben. Du darfst mir glauben, dass wenn die Amis München platt machen, weil sie darin einen Verbrecher vermuten, dass ich der erste bin, der in den heiligen Krieg zieht.
    Die einzige Möglichkeit, dem Terrorismus zu schaden, ist, die Bevölkerung auf die eigene Seite zu bringen. Dann sind es nämlich nicht mehr mehr als gewöhnliche Kriminelle.

    jep siehe RAF und im gegensatz IRA



  • Stellt euch doch mal vor Jeder würde so handeln. Damit kann man alles rechtfertigen. Was währe, wenn die Nazis gesagt hätten, die Juden seien Terroristen (was sie ja auch fast mit anderen Worten gesagt haben).

    Mit der These aus dem Atikel könnte man selbst sowas wie den Volkermord an den Juden rechtferigen.

    Das Problem ist ja wohl, das es JEDE Hemschwelle abbaut.
    Und wenn man in der falschen Stadt wohnt, hat man wohl einfach nur pech gehabt ,oder wie?

    Anderherum, wer sagt wer Terrorist ist und wer nicht? Tausende Menschen verhunger Täglich, weil der Kapitalismus der USA eine Gerechte verteilung der Lebensmittel und sonstigen Recourcen verhindert.

    Nach der These könnte man auch die USA als Terroristen bezeichnen und mit den Anschägen in New York währe genau das richtige getan worden? (So hart wie es ihnen möglich ist zuschlagen)

    Oder hätten sie die Flugzeuge lieben auf Atomreaktoren zerschellen lassen sollen? (währe noch härter gewesen)

    Wenn man sich selbst so eine Haltung zugesteht, darf man sich nicht wundern, wenn der Gegner sie auch einsetzt.
    Wenn man sich selbst sowas zugesteht, dann ist es naiv anzunehmen, das der Gegner nicht auch die selbe Stategie anwendet. Es heist nicht zu unrecht der KLÜGERE gibt nach!
    (Ich meine nicht den Terroristen nachgeben, sondern die Gewaltspirale nicht bis zum unendlichen steigern. Das Gewaltmaß das angewendet wird muss beschränkt bleiben, oder am Besten gesenkt werden)

    Ist es nicht genau die Haltung sowas grausammes NICHT zu tun, das was uns von den Terroristen unterscheidet?



  • @ Marc++us:

    Fällt eine Bombe, fallen mehrere.
    Damals, als die Unglücke in Nagasaki und Hiroshima passierten, gaben die Japaner nur auf, weil sie sich nicht wehren konnten.
    Heutzutage haben schon einige Staaten eine Atombombe (oder mehrere) und wenn es einen Grund gibt, gibt es einen Atomkrieg, der den Fallout auch nach Deutschland/Österreich bringen wird.

    Nicht umsonst ist den USA von China schon inoffiziell mit einem Atomkrieg gedroht worden, sollten sich die USA in die Auseinandersetzung zw. China und Taiwan einmischen.

    P.S.: stellt euch mal New York in Asche vor... Die Weltwirtschaft würde im Chaos versinken...

    @ kufg:

    Du hast recht. Schließlich spielt man mit einer Überreaktion in Form von Krieg und dem Einschränken & Beengen der eigenen Bürger als Staat den Terroristen in die Hände.


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