[Politik]Links/Rechts <- macht die Einteilung irgentwie auch nur im Geringsten Sinn?
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Linke Politik bedeutet im Kern, soweit ich es verstehe, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, zu beenden.
Hat jemand was ähnlich griffiges für rechte Politik? Mir scheint Konservativismus, Rückwärtsgerichtetheit und Nationalismus sind im Kern ein bisschen wenig.
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Marc++us schrieb:
Und was ist dann der Unterschied zu den Nationalsozialisten? Gleichheit und Verzicht auf Schichten ist doch auch eine der von ihnen eingeführten gesellschaftlichen Änderungen.
Ist das dein Ernst?
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Bashar schrieb:
Linke Politik bedeutet im Kern, soweit ich es verstehe, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, zu beenden.
Inwiefern läßt sich das für die kommunistischen Gulags sagen? Wird dort niemand ausgebeutet? Oder warum sind/waren die Parteimitglieder in sozialistischen Ländern den restlichen Bürgern gegenüber bevorzugt(z.b. Studienplatz in der DDR)?
Union-Fan
Der freundliche Konservative
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Bashar schrieb:
Linke Politik bedeutet im Kern, soweit ich es verstehe, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, zu beenden.
Hat jemand was ähnlich griffiges für rechte Politik? Mir scheint Konservativismus, Rückwärtsgerichtetheit und Nationalismus sind im Kern ein bisschen wenig.Tja nun. Der Nationalsozialismus hat eben keine werbewirksame Schlagworte mehr, da er "verbrannt" ist.
Warte mal... das sind Forderungen aus dem Parteiprogramm der NSDAP:
10. Erste Pflicht jedes Staatsbürgers muß sein, geistig oder körperlich zu schaffen. Die Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen die Interessen der Allgemeinheit verstoßen, sondern muß im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller erfolgen. Daher fordern wir:
11. Abschaffung des Arbeits- und mühelosen Einkommens, Brechung der Zinsknechtschaft.
12. Im Hinblick auf die ungeheuren Opfer an Gut und Blut, die jeder Krieg vom Volke fordert, muß die persönliche Bereicherung durch den Krieg als Verbrechen am Volke bezeichnet werden: Wir fordern daher restlose Einziehung aller Kriegsgewinne.
13. Wir fordern die Verstaatlichung aller (bisher) bereits vergesellschafteten (Trusts) Betriebe.
14. Wir fordern Gewinnbeteiligung an Großbetrieben.
15. Wir fordern einen großzügigen Ausbau der Altersversorgung.
16. Wir fordern die Schaffung eines gesunden Mittelstandes und seine Erhaltung, sofortige Kommunalisierung der Groß-Warenhäuser und ihre Vermietung zu billigen Preisen an kleine Gewerbetreibende, schärfste Berücksichtigung aller kleinen Gewerbetreibenden bei Lieferung an den Staat, die Länder oder Gemeinden.
17. Wir fordern eine unseren nationalen Bedürfnissen angepaßte Bodenreform, Schaffung eines Gesetzes zur unentgeltlichen Enteignung von Boden für gemeinnützige Zwecke. Abschaffung des Bodenzinses und Verhinderung jeder Bodenspekulation.
18. Wir fordern den Rücksichtslosen Kampf gegen diejenigen, die durch ihre Tätigkeit das Gemeininteresse schädigen. Gemeine Volksverbrecher, Wucherer, Schieber usw. sind mit dem Tode zu bestrafen, ohne Rücksichtnahme auf Konfession und Rasse.
19. Wir fordern Ersatz für das der materialistischen Weltordnung dienende römische Recht durch ein deutsches Gemeinrecht.
20. Um jedem fähigen und fleißigen Deutschen das Erreichen höherer Bildung und damit das Einrücken in führende Stellung zu ermöglichen, hat der Staat für einen gründlichen Ausbau unseres gesamten Volksbildungswesens Sorge zu tragen. Die Lehrpläne aller Bildungsanstalten sind den Erfordernissen des praktischen Lebens anzupassen. Das Erfassen des Staatsgedankens muß bereits mit dem Beginn des Verständnisses durch die Schule (Staatsbürgerkunde) erzielt werden. Wir fordern die Ausbildung besonders veranlagter Kinder armer Eltern ohne Rücksicht auf deren Stand oder Beruf auf Staatskosten.
21. Der Staat hat für die Hebung der Volksgesundheit zu sorgen durch den Schutz der Mutter und des Kindes, durch Verbot der Jugendarbeit, durch Herbeiführung der körperlichen Ertüchtigung mittels gesetzlicher Festlegung einer Turn- und Sportpflicht, durch größte Unterstützung aller sich mit körperlicher Jugendausbildung beschäftigenden Vereine.
22. Wir fordern die Abschaffung der Söldnertruppe und die Bildung eines Volksheeres.
*Hm. Könnte auch das Wahlprogramm der PDS sein.
Nimmt man noch Lafos Fremdarbeiter dazu, passt sogar der hier:

7. Wir fordern, daß sich der Staat verpflichtet, in erster Linie für die Erwerbs- und Lebensmöglichkeit der Staatsbürger zu sorgen. Wenn es nicht möglich ist, die Gesamtbevölkerung des Staates zu ernähren, so sind die Angehörigen fremder Nationen (Nicht-Staatsbürger) aus dem Reiche auszuweisen.
*Jetzt weiß ich, wo Lafo und Gysi abschreiben. Kam mir gleich so bekannt vor.

Auch wenn es den Leuten nicht so gefällt: das Wirtschaftsprogramm und Gesellschaftsprogramm der Rechten ist zutiefst sozialistisch. Es gibt nur einen fundamentalen Unterschied: die Linken sprechen vom "Genossen", die Rechten vom "Volksgenossen".
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Union-Fan schrieb:
Bashar schrieb:
Linke Politik bedeutet im Kern, soweit ich es verstehe, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, zu beenden.
Inwiefern läßt sich das für die kommunistischen Gulags sagen?
Gar nicht. Wohl kaum ein Linker wird die Gulags oder andere Grausamkeiten, die im sogenannten real existierenden Sozialismus passiert sind, gut heißen. Die Streitfrage ist eigentlich nur noch, ob die Revolution in Russland von anfang an zum Scheitern verurteilt war, oder erst als Stalin die Macht an sich gerissen hat.
Oder warum sind/waren die Parteimitglieder in sozialistischen Ländern den restlichen Bürgern gegenüber bevorzugt(z.b. Studienplatz in der DDR)?
Ich nehm an, man hat unterstellt, dass Parteimitglieder sich für eine sozialistische Gesellschaft engagieren, während das Parteilose nicht oder nicht in dem Maße tun. Die eigentliche Frage hier scheint aber zu sein, wieso du links mit Gulags und Ungleichbehandlung in der DDR gleichsetzt.
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Soweit ich weiß leugnen die Nazis den Holocaust. Sie wollen das also auch nicht mehr. (Halt ähnlich wie der Gulag)
Das Prob der Rechten ist nur das sie den Krieg verloren haben...
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Auch wenn es den Leuten nicht so gefällt: das Wirtschaftsprogramm und Gesellschaftsprogramm der Rechten ist zutiefst sozialistisch.
klar. die haben das programm ja auch geklaut, um wähler anzulocken...
Union-Fan schrieb:
Inwiefern läßt sich das für die kommunistischen Gulags sagen? Wird dort niemand ausgebeutet? Oder warum sind/waren die Parteimitglieder in sozialistischen Ländern den restlichen Bürgern gegenüber bevorzugt(z.b. Studienplatz in der DDR)?
Union-Fan
Der freundliche Konservative
Sehr geehrter Herr Fan,
es müsste gerade Ihnen am Herzen liegen, nicht die Extreme einer politischen Richtung mit der Gemäßigten derselben zu verwechseln, wie es zu gleichermaßen mit links und rechts geschieht.
mfg blabla etc. pp.
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Marc++us schrieb:
Bashar schrieb:
Linke Politik bedeutet im Kern, soweit ich es verstehe, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, zu beenden.
Hat jemand was ähnlich griffiges für rechte Politik? Mir scheint Konservativismus, Rückwärtsgerichtetheit und Nationalismus sind im Kern ein bisschen wenig.Tja nun. Der Nationalsozialismus hat eben keine werbewirksame Schlagworte mehr, da er "verbrannt" ist.
Ich meinte rechts im Allgemeinen, nicht speziell nationalsozialistisch.
Hm. Könnte auch das Wahlprogramm der PDS sein.
Das kommt durch das gemeinsame "S" im Namen. (Jetzt mal ohne irgendeinen Vergleich vorzunehmen, aber dass zwei "sozialistische" Parteien teilweise ähnlich lautende Programme haben, dürfte nicht verwundern.)
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Bashar schrieb:
Die eigentliche Frage hier scheint aber zu sein, wieso du links mit Gulags und Ungleichbehandlung in der DDR gleichsetzt.
Das oben Genannte ist offensichtlich eine Facette der Politik des linken Spektrums. Dementsprechend kann man nicht sagen, dass es der Kern der Linken ist, sich gegen "die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen" einzusetzen. Kern Linker Ideologien ist dagegen Umverteilung auf einzelne, teils aus recht abstrußen Gründen gewählte Gruppierungen, sprich Etatismus. Das ist der Kern der linken Realpolitik. Das Ende "der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen" ist nur eines der Argumente,ein Vorwand, um diese Umverteilung zu begründen.
Union-Fan
Der freundliche Konservative
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mir erklärte mal jemand, dass der grundlegende unterschied zwischen links und rechts im menschenbild liegt (eine interessante interpretation):
linke gehen von einem menschen aus, der zum großteil durch die kultur geprägt wird (sozialisierung, erziehung, persönlichkeitsentwicklung, entscheidung), rechte gehen davon aus, dass der großteil eines menschen durch die natur festgelegt ist (gene, verhalten, sozialdarwinismus, triebe)
[abgesehen davon, dass wir ja wissen, dass die bezeichnung links und rechts aus der französischen revolution kommt]
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gredser schrieb:
Das Prob der Rechten ist nur das sie den Krieg verloren haben...
naja, das kann man auch differenzierter sehen. warum hat england plötzlich aufgehört die resistance zu unterstützen? doch auch nur, weil die kommunistisch war und das ende des krieges abzusehen war. und frankreich ist nach kriegs"ende" ja auch sofort in algerien einmarschiert. tja..
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Das die Links/Rechts Unterteilung veraltet ist, sieht man wirklich wunderbar an der NSDAP. Die NSDAP war keine klassisch Rechte Partei, da sie zwar Nationale Interessen verfolte, aber eben auch Sozialistische Ideen übernommen hatte. Rechts war die DNVP und andere Kaiser treuen.
Rassismus und Antisemitismus ist ja auch keine Eigenschaft die man nur bei "rechten" findet. In der SU gab es ja auch Judenpogrome und Diskriminierung der nicht russischen Völker.
Gleichheit aller Menschen hängt eben davon ab, wen man als Mensch ansieht.
Ich finde es merkwürdig, dass in DE Links von vielen Menschen und besonders Jugendlichen als per Definition "gut" angesehen wird.
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das liegt imo aber vielmehr daran, dass die sozialisten nicht von sich aus links sind (aber sich viele leute aus den von dir genannten gründen gerne links nennen) - "arbeit macht frei" kommt ja nicht von ungefähr. streng genommen sind die nationalsozialisten dann aber keine mehr, weil sie nur dieselben forderungen hatten.
wikipedia/Sozialismus schrieb:
Der Sozialismus kann mit dem Schlagwort „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung“ beschrieben werden
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Bashar schrieb:
Das kommt durch das gemeinsame "S" im Namen. (Jetzt mal ohne irgendeinen Vergleich vorzunehmen, aber dass zwei "sozialistische" Parteien teilweise ähnlich lautende Programme haben, dürfte nicht verwundern.)
Stimmt. Die CSU überholt die SPD zur Zeit ja auch "links".
Wirtschaftspolitisch kann man von links zur Zeit wohl aufreihen:
PDS, CSU, SPD, Grüne, FDP, CDU
Gesellschaftspolitisch (Sicherheit, Staatsbild) von links nach rechts:
PDS, Grüne, SPD, FDP, CDU, CSU
Man benötigt außer rechts und links noch eine weitere Dimension...
Das Wirtschaftsprogramm der NPD ist übrigens auch sozialistisch geprägt.
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Marc++us schrieb:
Man benötigt außer rechts und links noch eine weitere Dimension...
Das Wirtschaftsprogramm der NPD ist übrigens auch sozialistisch geprägt.
hm gehört das irgendwie zusammen oder ist der zweite satz eigenständig (was der abstand dazwischen vermuten lässt) ?
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Das ist so eine Art "P.S.:" - also ein eigenständiger Nachsatz.
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Marc++us schrieb:
Warte mal... das sind Forderungen aus dem Parteiprogramm der NSDAP:
*1. Wir fordern den Zusammenschluß aller Deutschen auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes der Völker zu einem Groß-Deutschland.
2. Wir fordern die Gleichberechtigung des deutschen Volkes gegenüber den andere Nationen, Aufhebung der Friedensverträge von Versailles und St Germain.
3. Wir fordern Land und Boden (Kolonien) zur Ernährung unseres Volkes und Ansiedlung unseres Bevölkerungsüberschusses.
4. Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein.
5. Wer nicht Staatsbürger ist, soll nur als Gast in Deutschland leben können und muß unter Fremdengesetzgebung stehen.
8. Jede weitere Einwanderung Nicht-Deutscher ist zu verhindern. Wir fordern, daß alle Nicht-Deutschen, die seit dem 2. August 1914 in Deutschland eingewandert sind, sofort zum Verlassen des Reiches gezwungen werden.
23. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewußte politische Lüge und ihre Verbreitung durch die Presse. Um die Schaffung einer deutschen Presse zu ermöglichen, fordern wir, daß:
a. sämtliche Schriftleiter und Mitarbeiter von Zeitungen, die in deutscher Sprache erscheinen, Volksgenossen sein müssen,
b. nichtdeutsche Zeitungen zu ihrem Erscheinen der ausdrücklichen Genehmigung des Staates bedürfen. Sie dürfen nicht in deutscher Sprache gedruckt werden,
c. jede finanzielle Beteiligung an deutschen Zeitungen oder deren Beeinflussung durch Nicht-Deutsche gesetzlich verboten wird, und fordern als Strafe für Übertretungen die Schließung eines solchen Zeitungsbetriebes sowie die sofortige Ausweisung der daran beteiligten Nicht-Deutschen aus dem Reich.
Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstoßen, sind zu verbieten. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen eine Kunst und Literaturrichtung, die einen zersetzenden Einfluß auf unser Volksleben ausübt, und die Schließung von Veranstaltungen, die gegen vorstehende Forderungen verstoßen.
24.Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen.*
Jetzt weiß ich, wo Lafo und Gysi abschreiben. Kam mir gleich so bekannt vor.
Ahja. Wo sind die diesbzgl. Entsprechungen im Programm der Linkspartei(en)?
Immer wieder schön, wenn man nur das zitiert, was einem in den Kram passt.Davon abgesehen, was soll das für ein Argument sein? Ist die FDP eine Quasi-Nazipartei, weil auch Nazis den Schutz von Mutter und Kind fordern!?
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Jansen schrieb:
-NSDAP Parteiprogramm-
...
Ahja. Wo sind die diesbzgl. Entsprechungen im Programm der Linkspartei(en)?Es gibt sie nicht.
Anscheinend sind nur die Passagen über die Wirtschaftsprogramme gleich.
Das habe ich ja in einem benachbarten Beitrag gesagt... daß man Parteirichtungen zweidimensional machen müßte - einmal auf einer wirtschaftspolitischen Ebene und einmal auf einer gesellschaftspolitischen Ebene.
Offensichtlich sind klassische Linksparteien auf der wirtschaftspolitischen Ebene ziemlich deckungsgleich zu den Rechtsparteien.
Das ist das Schöne: wer den Sozialismus wegen seiner Ausrichtung ablehnt, muß konsequenterweise auch die Nazis ablehnen. So kann man sich heute auch als neue Mitte definieren: man kann weder mit Faschos noch mit Antifaschos was anfangen. Und wenn man so in der Mitte steht und sich die Feinde seiner Lebensweise ansieht, stellt man fest wie ähnlich sich die Brüder doch sind. Deswegen hassen sie sich auch so. Weil sie sich in ihrem Profil nicht wirklich abgrenzen können.
So ähnlich ist das auch mit den monotheistischen Religionen - sie sind sich so nahe, so ähnlich, und doch so fern, sie müssen sich einfach hassen.
Jansen schrieb:
Immer wieder schön, wenn man nur das zitiert, was einem in den Kram passt.
Normal, genau dafür kann man Zitate einsetzen. Partielle Herausstellung von Aussagen.
Jansen schrieb:
Davon abgesehen, was soll das für ein Argument sein?
Es wurde nach Grundzügen "rechtsextremer Politik" gefragt - und im Gegensatz zu linker Politik kamen da nur Aussagen in Richtung Führer, Auschwitz und Rassenlehre. Das wird zwar gerne so in den Vordergrund gestellt - der Wikipedia-Artikel ist hier ein schlechtes Beispiel, da er verschiedene Aspekte auf scheinbar gleichen Level stellt, übrigens genauso wie bei der Kapitalismus-Definition - aber verschleiert natürlich, daß es durchaus auch konkrete politische Ziele und Forderungen aus der rechten und rechtsextremen Ecke gibt.
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Marc++us schrieb:
Es wurde nach Grundzügen "rechtsextremer Politik" gefragt - und im Gegensatz zu linker Politik kamen da nur Aussagen in Richtung Führer, Auschwitz und Rassenlehre. Das wird zwar gerne so in den Vordergrund gestellt - der Wikipedia-Artikel ist hier ein schlechtes Beispiel, da er verschiedene Aspekte auf scheinbar gleichen Level stellt, übrigens genauso wie bei der Kapitalismus-Definition - aber verschleiert natürlich, daß es durchaus auch konkrete politische Ziele und Forderungen aus der rechten und rechtsextremen Ecke gibt.
das heißt, weil gewisse forderungen gleich sind, ist die ideologie dahinter dieselbe? es gibt einen unterschied zwischen linker und rechter globalisierungskritik. anderes beispiel: konservative christliche führer der usa wollen pornografische darstellungen verbieten und argumentieren auf der gleichen schiene wie radikale feministinnen (porNO kampagne etc.), anderes beispiel: die homosexuellenbewegung früher argumentierte wie homophobe konservative heute (pathologisiert, bemitleidend) - du willst mir klarmachen, dass diese gruppen, weil sie dasselbe fordern, gleioh sind?
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Union-Fan schrieb:
Das Ende "der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen" ist nur eines der Argumente,ein Vorwand, um diese Umverteilung zu begründen.
Reine Polemik.
kingruedi schrieb:
Ich finde es merkwürdig, dass in DE Links von vielen Menschen und besonders Jugendlichen als per Definition "gut" angesehen wird.
Das ist ja wohl eher ein Argument gegen "viele Menschen und besonders Jugendliche", als gegen Links.
Marc++us, von wann ist denn dieses Parteiprogramm? Es ist doch sicher nicht das, was 1932/33 aktuell war? Hitler wurde gegen Ende der Weimarer Republik von allen konservativen Parteien unterstützt, ich glaube nicht, dass die das getan hätten, wenn sie damit ihre Klientel vergrault hätten.
Und was hat er davon umgesetzt? Gab es z.B. irgendwelche Enteignungen, die nicht gerade Juden oder andere diskriminierte Minderheiten betrafen?BTW denkt auch mal jemand daran, dass die amerikanischen Republikaner auch als rechts gelten?