Weg mit gefährlichen Hunden - Bestie tötet und frisst Frau
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Optimizer schrieb:
Das zeigt doch nur, wie sinnlos es ist. Es gibt genug Gefahren, die man alle nicht abschaffen kann und Hunde sind nicht die größte davon.
Schon, aber warum sollte man private Hundehaltung nicht verbieten?. Sie (Hunde) sind eine Gefahr und haben, im privaten Bereich, keinen Nutzen (siehe auch den gesamten bisherigen Thread).
Eine Gefahr nicht abzuwenden, obwohl dieses möglich wäre, ist fahrlässig.
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Hundeverbot schrieb:
Sie (Hunde) sind eine Gefahr und haben, im privaten Bereich, keinen Nutzen (siehe auch den gesamten bisherigen Thread).
Da es noch sehr allgemein ist, werfe ich mal das Wort Blindenhund in den Thread.
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prolog schrieb:
Hundeverbot schrieb:
--> 1) Katzen sind keine Rudeltiere und sehen den Menschen nicht als Konkurrent an (im Gegensatz zu Hunden, die auf der Karriereleiter ihres Rudels aufsteigen möchten). Überdies sind Hauskatzen anatomisch den meisten Hunden unterlegen (Gewicht!).
Rinder, Scheine und Pferde sind keine Raubtiere. Sie halten sich von Natur aus von Menschen fern.Die gefährlichkeit der tiere ergibt sich aus ihrer anatomie geparrt mit dem willen zur macht (wie ein bekannter nihilist sagen würde) ?
Nun ja ich kenne ein ganz spezielles raubtier, dass das auf die spitze treibt, aber von dem argument wolltest du ja nichts hören.Hundeverbot schrieb:
--> 2) Doch, Autos erhöhen als Transportmittel die Produktivität unserer Gesellschaft. Ihr Nutzen ist daher objektiver Natur. Außerdem gewähren sie kranken Menschen Mobilität.
Das wird nur jemand wichtig finden der auf produktivität wert legt, und darum bemüht ist eben diese zu steigern. Das ist nicht objektiv. Genau darauf wollte ich mit meinem statement hinaus.
Hundeverbot schrieb:
--> 3) Blindenhunde (als Beispiel für Gebrauchshunde) sind aus Züchtungen besonders friedlicher Hunde hervorgegangen. Außerdem reicht der "alten Lady" bestimmt auch ein Taschen-/Schoßhund.
Laut deiner argumentation sind hunde aber per se gefährlich bzw. potentiell gefährlich. Du sagtest doch selbst dass du dich nicht auf rassen festlegst. Es gibt also besonders friedliche rassen ? Wie hat man das gemacht ? Haben doch alle den selben vorfahren. Du meinst also einige rasses wurden so gezüchtet dass sie besonders gefährlich für menschen werden können ?
--> 1) Irgendwann werden sich die Menschen (leider) selber abschaffen. Ich finde, das sollte man nicht künstlich beschleunigen. Ernsthaft, willst du Menschen und Tiere auf eine Stufe stellen?
--> 2) Ok, vielleicht reicht dir dann als (subjektiver) Grund, dass sich viele Menschen von Hunden belästigt fühlen und viele Menschen auf Produktivität ( und daraus resultierenden Wohlstand) Wert legen.
--> 3) Klar sind alle Hunde gefährlich. Auf Rezept gibts auch gefährliche Medikamente und Behandlungsmethoden. War nur ein Kompromiss von mir. Von mir aus kann man auch gerne darauf verzichten.
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Noodles schrieb:
Hundeverbot schrieb:
Sie (Hunde) sind eine Gefahr und haben, im privaten Bereich, keinen Nutzen (siehe auch den gesamten bisherigen Thread).
Da es noch sehr allgemein ist, werfe ich mal das Wort Blindenhund in den Thread.
Les dir den Thread durch. Ich habe mich bereits zu Gebrauchshunden geäußert.
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Hundeverbot schrieb:
Optimizer schrieb:
Das zeigt doch nur, wie sinnlos es ist. Es gibt genug Gefahren, die man alle nicht abschaffen kann und Hunde sind nicht die größte davon.
Schon, aber warum sollte man private Hundehaltung nicht verbieten?. Sie (Hunde) sind eine Gefahr und haben, im privaten Bereich, keinen Nutzen (siehe auch den gesamten bisherigen Thread).
Eine Gefahr nicht abzuwenden, obwohl dieses möglich wäre, ist fahrlässig.Du könntest auch überflüssige Autofahrten verbieten, z.B. in den Urlaub. Ist verdammt viel gefährlicher als ein Hund und genauso nur Freizeit. Du könntest auch Waffenscheine abschaffen, ist potenziell gefährlicher als ein Hund und für die Leute, die gerne schießen auch nicht lebensnotwendig. Du kannst golfen verbieten, weil auf dem Rasen kann man einen Hitzschlag kriegen. Du kannst das Leben der Bevölkerung total einengen und trotzdem wird es nicht sicher sein. Ganz im Gegenteil, wenn die Leute nie in die Situation kommen, Verantwortung zu übernehmen, werden sie schon beim Eislaufen massenweise tödlich verunglücken.
Du wirst Unglücksfälle nie verhindern können und ein Hund ist statistisch gesehen einfach kein nennenswertes Risiko. Es ist ein sinnloses Unterfangen und unnötig obendrein.
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Hundeverbot schrieb:
--> 1) Irgendwann werden sich die Menschen (leider) selber abschaffen. Ich finde, das sollte man nicht künstlich beschleunigen. Ernsthaft, willst du Menschen und Tiere auf eine Stufe stellen?
Nunja, biologisch betrachtet ist das nicht falsch und nachdem was man heute über das bewusstsein weiss sind wir garnicht so toll wie wir dachten, aber gut das ist ein anderes thema. Sicher gibt es einen unterschied, man wäre blind wenn man das nicht sieht, ich sehe nur nicht warum das solch radikale folgen haben soll.
Hundeverbot schrieb:
--> 2) Ok, vielleicht reicht dir dann als (subjektiver) Grund, dass sich viele Menschen von Hunden belästigt fühlen und viele Menschen auf Produktivität ( und daraus resultierenden Wohlstand) Wert legen.
Ja natürlich gibt es solche menschen. Es gibt auch menschen die sich durch katzen belästigt fühlen und ebenso vehement argumentieren dass sie abgeschaft werden sollen. Oder wellensittiche oder goldfische. Ich halte es einfach für übertrieben.
Hundeverbot schrieb:
--> 3) Klar sind alle Hunde gefährlich. Auf Rezept gibts auch gefährliche Medikamente und Behandlungsmethoden. War nur ein Kompromiss von mir. Von mir aus kann man auch gerne darauf verzichten.
Dann müsste man alternativen schaffen. Aber mal ehrlich, meinst du nicht dass man sich schon längst was anderes überlegt hätte, wenn es denn wirklich so gefährlich wäre wie du hier behauptest ?
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Hundeverbot schrieb:
Les dir den Thread durch. Ich habe mich bereits zu Gebrauchshunden geäußert.
Ok, ich habe auch vorher nicht alles gelesen.

Weswegen sollten wir Hunde abschaffen, wenn wir zu einem gewissen Teil nicht selbst besser sind. Nein, ich hab keinen Hund.
Edit:
geht nicht ein teil der Aggressivität eines Hundes von menschlicher Haltung / Züchtung aus?
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Optimizer schrieb:
Hundeverbot schrieb:
Optimizer schrieb:
Das zeigt doch nur, wie sinnlos es ist. Es gibt genug Gefahren, die man alle nicht abschaffen kann und Hunde sind nicht die größte davon.
Schon, aber warum sollte man private Hundehaltung nicht verbieten?. Sie (Hunde) sind eine Gefahr und haben, im privaten Bereich, keinen Nutzen (siehe auch den gesamten bisherigen Thread).
Eine Gefahr nicht abzuwenden, obwohl dieses möglich wäre, ist fahrlässig.Du könntest auch überflüssige Autofahrten verbieten, z.B. in den Urlaub. Ist verdammt viel gefährlicher als ein Hund und genauso nur Freizeit. Du könntest auch Waffenscheine abschaffen, ist potenziell gefährlicher als ein Hund und für die Leute, die gerne schießen auch nicht lebensnotwendig. Du kannst golfen verbieten, weil auf dem Rasen kann man einen Hitzschlag kriegen. Du kannst das Leben der Bevölkerung total einengen und trotzdem wird es nicht sicher sein. Ganz im Gegenteil, wenn die Leute nie in die Situation kommen, Verantwortung zu übernehmen, werden sie schon beim Eislaufen massenweise tödlich verunglücken.
Du wirst Unglücksfälle nie verhindern können und ein Hund ist statistisch gesehen einfach kein nennenswertes Risiko. Es ist ein sinnloses Unterfangen und unnötig obendrein.Wie oft werden Leute von Golfbällen verletzt, wie oft von Hunden? wieviele Menschen fühlen sich von Hunden belästigt, wieviele vom Golfbetrieb? Waffenscheine reglementieren (zu Recht!) den Besitz und Verwendung von Waffen stark. Eine Hobbyschütze darf seine Waffe nicht in der Öffentlichkeit rumtragen. Hunde hingegen sind ständig (oft unangeleint) an öffentlichen Orten.
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Noodles schrieb:
Hundeverbot schrieb:
Les dir den Thread durch. Ich habe mich bereits zu Gebrauchshunden geäußert.
Ok, ich habe auch vorher nicht alles gelesen.

Weswegen sollten wir Hunde abschaffen, wenn wir zu einem gewissen Teil nicht selbst besser sind. Nein, ich hab keinen Hund.
Edit:
geht nicht ein teil der Aggressivität eines Hundes von menschlicher Haltung / Züchtung aus?Zum Teil ja. Aber Hunde sind grundsätzlich aggressive, hirachiefixierte Raubtiere (siehe auch den bisherigen Thead
).
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prolog schrieb:
Hundeverbot schrieb:
--> 1) Irgendwann werden sich die Menschen (leider) selber abschaffen. Ich finde, das sollte man nicht künstlich beschleunigen. Ernsthaft, willst du Menschen und Tiere auf eine Stufe stellen?
Nunja, biologisch betrachtet ist das nicht falsch und nachdem was man heute über das bewusstsein weiss sind wir garnicht so toll wie wir dachten, aber gut das ist ein anderes thema. Sicher gibt es einen unterschied, man wäre blind wenn man das nicht sieht, ich sehe nur nicht warum das solch radikale folgen haben soll.
Hundeverbot schrieb:
--> 2) Ok, vielleicht reicht dir dann als (subjektiver) Grund, dass sich viele Menschen von Hunden belästigt fühlen und viele Menschen auf Produktivität ( und daraus resultierenden Wohlstand) Wert legen.
Ja natürlich gibt es solche menschen. Es gibt auch menschen die sich durch katzen belästigt fühlen und ebenso vehement argumentieren dass sie abgeschaft werden sollen. Oder wellensittiche oder goldfische. Ich halte es einfach für übertrieben.
Hundeverbot schrieb:
--> 3) Klar sind alle Hunde gefährlich. Auf Rezept gibts auch gefährliche Medikamente und Behandlungsmethoden. War nur ein Kompromiss von mir. Von mir aus kann man auch gerne darauf verzichten.
Dann müsste man alternativen schaffen. Aber mal ehrlich, meinst du nicht dass man sich schon längst was anderes überlegt hätte, wenn es denn wirklich so gefährlich wäre wie du hier behauptest ?
--> 1) Ich bin so egoistisch zu behaupten, dass ich mehr Wert bin als ein Hund (Tier), zumindest für mich persönlich. Das ist für mich - letztendlich - ausschlaggebend. Und, als angehöriger einer sozialen Spezies, bevorzuge ich auch andere Individuen meiner Spezies.
--> 2) Wieviele Menschen fühlen sich von Goldfischen, wieviele von Hunden belästigt ( nicht nur direkt durch Hunde sondern auch durch (z.B.) Verkotung der Umwelt )? Ich zumindest habe den Eindruck, dass keine anderen Haustiere für so viel Ärgernis und Streit sorgen wie Hunde.
--> 3) Hunde sind besonders für Kinder und Schwache gefährlich. Aber das sagte ich bereits. Dass ein normalgebauter Mann sich nicht von einem Dackel oder Pudel überwältigen lässt ist mir durchaus klar.
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So, gute Nacht allerseits.
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Hundeverbot schrieb:
Aber Hunde sind grundsätzlich aggressive, hirachiefixierte Raubtiere.
Wie ein Mensch, der dies auf finanziellen und wirtschaftlichen Wege durchsetzt.
OK, wir laufen auf zwei Beinen, ... .
Edit:
Ich will damit keinen Streit verursachen. Aber man kann sehr vieles auf den Mensch projezieren.
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Hundeverbot schrieb:
Wie oft werden Leute von Golfbällen verletzt, wie oft von Hunden?
Wahrscheinlich werden mehr Menschen mit einem Golfschläger erschlagen oder mit einem Küchenmesser erstochen oder mit einer Schlaftablette vergiftet, als von einem Hund getötet. Du machst hier viel Rauch um nichts.
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Nochmal zur Verdeutlichung: Der Golfschläger ist nicht böse, das Küchenmesser nicht, die Schlaftablette nicht und der Hund auch nicht. Nur der Besitzer.
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Noodles schrieb:
Wie ein Mensch, der dies auf finanziellen und wirtschaftlichen Wege durchsetzt.
OK, wir laufen auf zwei Beinen, ... .
jaja, dass menschen das allerletzte und umweltverschmutzung und sowieso und überhaupt. wir wissens. dazu gab's genug threads. darum gehts hier aber nicht.
@Hundeverbot:
ein hundeverbot wäre ziemlich hirnrissig. in einer totalitären atombunker-diktatur: vielleicht. aber nicht in einem staat, in dem es noch ein bisschen demokratie gibt. (jaja, es gibt keine demokratie und sowieso und blablabla, dazu gab's auch zig threads...)
und wie die anderen angemerkt haben, kann man nicht alles verbieten, was irgendwie gefährlich ist. ein bisschen risiko muss schon sein, sonst wird's langweilig.@die anderen:
so, wie war das? "kampfhunde" ist nur eine mediengestützte, rückhaltlose massenhysterie?
und "kampfhunde" sind nicht gefährlicher als kühe oder katzen?
sehen wir uns das mal an:
katze: kleines gebiss, kann man mit einer hand hochheben. hat keine chance gegen einen menschen, der älter als ~5 jahre ist. jüngere kinder werden von erwachsenen geschützt, also auch keine große gefahr.
"augen im schlaf auskratzen": ja, das kann passieren. aber nur dem besitzer, der seine (aggressive, kranke) katze in sein schlafzimmer lässt.
kuh:
schwerer als ein mensch, stärker als ein mensch etc.
es hält aber keiner eine kuh im haus oder lässt sie frei herumlaufen.
=> wieder gefährdung nur für den halterhund:
ok, diese kleinen rassen sind mit katzen vergleichbar. aber was ist denn mit den "kampfhunden": die stellen rein physiologisch (gebiss, gewicht) eine gefahr dar. und zwar nicht nur für den besitzer, sondern auch für MICH. es gibt also die möglichkeit, dass ich beim spazierengehen von irgendeinem misshandelten, killer-trainierten 70kg - viech angegriffen werde. das will ich aber nicht.
jaja, natürlich, ich kann auch von einem menschen angegriffen werden. sogar von einem bewaffneten. aber wir wissen, dass der mensch deutlich intelligenter als ein hund ist, und *der ganze moralische kram halt*, worin ich auch ein bisschen vertrauen habe.
ein hund ist fast komplett instinktgesteuert. und dass dieser "normalerweise" gegen das angreifen eines ebenbürtigen bis unterlegenen gegners sprechen soll, reicht mir nicht. denn selbst menschen mit dem *moralischen kram* werden (in vernünftigen ländern) daran gehindert waffen bei sich zu tragen. wieso sollte das für den normal-kampfhund nicht gelten? => maulkorb in der öffentlichkeit.
wenn die hundebesitzer sich privat der gefahr aussetzen wollen, so ist das ihre sache. bei hunden, kühen und katzen gleichermaßen.
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Optimizer schrieb:
Nochmal zur Verdeutlichung: Der Golfschläger ist nicht böse, das Küchenmesser nicht, die Schlaftablette nicht und der Hund auch nicht. Nur der Besitzer.
*hust*
Kwissfrage: was *kann* ohne zutun einer person einen menschen verletzen?
-golfschläger
-küchenmesser
-schlaftablette
-hund
-besitzer
-selbstschussanlage<ironie value="ja, natürlich, es ist die schlaftablette. die kann einem nachts, wenn man gerade schläft, die kehle durchbeissen. und das küchenmesser, das kann die schlaftablette darauf trainieren oder wahlweise selbst zum golfschläger greifen." />
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Immer wieder die gleiche Diskussion...
prolog schrieb:
Also wirklich, wenn du schon sowas bringst dann schau dir bitte mal die statistiken an, welche rassen im mittel die meisten unfälle verursachen. Du wirst dich wundern. Das ist so typisch, portionierte informationen für portionierte gehirne.

Nein, dass ist typische Informationspolitik der Hunde-Lobby. Die Rassen, die
der durchschnittliche Mensch als gefährlich einstuft (ganz verkommen sind
die menschlichen Instinkte dann doch nicht) sind auch die Gefährlichsten.
Denn selbstverständlich müssen die Unfall-Daten auf die Anzahl der Hunde je
Rasse umgerechnet werden. Und schon sind die "typischen Kampfhunde" mit
deutlichem Abstand auf Platz Nummer 1 und der Schäferhund hat wieder eine
gesunde Mittelposition.Ansonsten gilt meine Meinung aus dem letzten Thread: Hierzu kann man keine
vernünftige Diskussion führen, da keine der Seiten fähig ist emotions-freie
Argumente zu bringen.
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ölks schrieb:
Noodles schrieb:
Wie ein Mensch, der dies auf finanziellen und wirtschaftlichen Wege durchsetzt.
OK, wir laufen auf zwei Beinen, ... .
jaja, dass menschen das allerletzte und umweltverschmutzung und sowieso und überhaupt. wir wissens. dazu gab's genug threads. darum gehts hier aber nicht.
...
Was willst Du mit den Vergleichen? Ein Mensch ist ebenso unberechenbar wie ein Hund. Sonst wäre doch die Resozialisierung ein voller Erfolg.
Ist ein Mensch ( der ein Kind ..., einen anderen Menschen durch zerschneiden der Kehle tötet ) wirklich intelligenter?
Ich bin kein Hundebesitzer,
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ölks schrieb:
Optimizer schrieb:
Nochmal zur Verdeutlichung: Der Golfschläger ist nicht böse, das Küchenmesser nicht, die Schlaftablette nicht und der Hund auch nicht. Nur der Besitzer.
*hust*
Kwissfrage: was *kann* ohne zutun einer person einen menschen verletzen?Alles. Der Golfschläger kann so im Weg liegen, dass ich darüber stolper. Das Küchenmesser kann ich unklug tragen, jemand kommt um die Ecke und rennt rein. Medizin darf ich für Kinder nicht zugänglich haben. Den Hund muss ich in der Öffentlichkeit anleinen. Der Besitzer kann ein Psychopath sein. Die Selbstschussanlage ist allerdings harmlos.
In allen Fällen habe ich nichts getan, um andere zu verletzen. Ganz im Gegenteil, ich muss etwas tun, um es zu verhindern, das nennt man Verantwortung.
Es ist doch völlig egal, was es ist. Du darfst den Hund nicht als selbstständig handelndes Individum ansehen, er ist dein Besitz und du trägst die Verantwortung. Vor Gericht wirst du auch zur Verantwortung gezogen. So, wie ich mit einer Selbstschussanlage verantwortungsvoll umgehen muss, muss ich es mit einem Hund auch. Ist doch Blödsinn, jetzt Hunde zu verbieten und Küchenmesser nicht. Wahrscheinlich sterben mehr Leute durch Küchenmesser als durch Hunde.
Man kann doch nicht den Besitzer von der Verantwortung entbinden und dem Hund die Schuld geben, nur weil er ein lebendes Wesen ist. Ein Hund ist halt nicht so stark fähig zu sozialem Verhalten wie ein Mensch. Davon abgesehen sterben wahrscheinlich auch mehr Menschen durch andere Menschen als durch Hunde...
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@ölks
Ich bin nicht gegen kontrollen und leinenzwang. Ich bin gegen ein verbot der rassen. Ich selbst besass einen solchen als kampfhund eingestuften hund und gehörte leider zu denen die darunter leiden mussten, dass es menschen gibt die sich waffen dressieren. Dennoch weiss ich als einigermaßen informierter mensch, dass gerade rassen deren aufgabe es war , in der pit hund gegen hund zu kämpfen , menschenfreundlich sein müssen. Die hunde bedeuteten kapital und ein guter "kampfhund" brachte viel geld. Wären die hunde aggressiv gegenüber den besitzern oder den neuen besitzern nach einem verkauf gewesen, wären sie ausnahmslos aus der zucht genommen worden. Man stelle sich die pit als ca. 2 x 2 meter ring vor, mit 2 hunden und einem richter(mensch) dazwischen. Aus den tagen wo hundekämpfe noch "gang und gäbe" waren, sind sehr wenige berichte über unfälle bekannt, und da war das "risiko" potentiert.
Fakt ist sogar, dass einige amis sich dobermans halten damit ihre pitbulls nicht geklaut werden, weil sie einfach als schutzhunde/wachhunde nicht taugen.
Genug zur geschichte, fakt ist dass in bestimmten kreisen diese hunde sehr beliebt sind und deswegen gingen die geburtenzahlen hoch. Es wurde unkontrolliert gezüchtet. Dadurch entwickelten sich ganze linien von wesenschwachen hunden. Die züchter sozialisierten ihre welpen nicht und den käufern war das recht. Etwas ähnliches ist übrigens bei golden retrievern passiert. Da gab es auch ganze linien aggressiver tiere.
Kurzum, ich finde leinen und maulkorbzwang gut, aber bitte für alle hunde.
Ein generelle verbot halte ich nach wie vor für übertrieben.