Wo schaut ihr das TV-Duell?
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Gregor@Home schrieb:
Ich habe zwar nur ein paar Ausschnitte gesehen, aber mich hat das Schlusswort von Schröder doch ein bischen überrascht. Wenn ich mich richtig daran erinnere, hat er da Dinge wie den Irak-Krieg und so angesprochen und gar nichts zur Arbeitsmarktsituation und zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands gesagt. Diese Dinge hat Merkel schon angesprochen, weil sie dort offensichtlich die Probleme von Deutschland sieht. Sie sieht diese Dinge als wichtig an. Bei Schröder scheinen die Prioritäten anders zu liegen.
Ehrlich gesagt hat mich das bei Schröder dann durchaus entsetzt, weil ich die Probleme von Deutschland wohl auch eher dort sehe, wo Frau Merkeln sie sieht. Ich sehe die Arbeitslosigkeit und die wirtschaftliche Lage von Deutschland als DIE Themen im Wahlkampf an. Das sind auch IMHO die Themen, die die Menschen in Deutschland berühren. Eine Thematisierung des Irak-Kriegs ist da doch eher ein Aufwärmen eines alten Themas, das momentan weniger relevant ist.
Kann Politik Arbeitsplätze schaffen?
Ich bezweifle das!
Von daher sollte man sich auf genau die Themen einschießen, in der die Politik auch wirklich etwas tun kann.
So gesehen hat Schröder eine gute Schlußrede gehalten, während Merkel etwas geblubbert hat, was sie eh nicht halten können wird.Naja, aus Schröders Sicht ist es sicherlich verständlich, nicht nocheinmal auf diese Themen einzugehen, da er dort keine Erfolge vorzuweisen hat. Aber ich frage mich, wie man einer Person, die diese Probleme anscheinend ausblendet oder ignoriert, die Zukunft von Deutschland anvertrauen kann.
Laut Schröder trägt Harz IV ja seit April 05 schon die ersten Früchte.
Insgesamt habe ich im Wahlkampf eigentlich relativ wenig davon mitgekriegt, wie die SPD überhaupt mit diesen Problemen umgehen will.
Siehe oben, das kann keiner.
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SonSang schrieb:
Kann Politik Arbeitsplätze schaffen?
Die Politik kann dafür sorgen, dass der "Standort Deutschland" konkurrenzfähiger wird. Genau an dieser Stelle kann die Politik ansetzen, um indirekt Arbeitsplätze zu schaffen. Es geht darum, dass den Unternehmen eine attraktive Umgebung angeboten wird, damit diese hier in Deutschland die Arbeitsplätze schaffen.
Meine Meinung ist also, dass Unternehmen Arbeitsplätze schaffen können und die Politik dieses entweder begünstigen kann oder eben nicht. Da hat die Union IMHO ganz interessante Ansätze, die aus meiner Sicht wirklich etwas bringen könnten. Es ist geplant, die Lohnnebenkosten zu senken, was Arbeit für die Unternehmen in Deutschland günstiger macht und somit natürlich den Standort stärkt. Das kann die Politik zum Beispiel ganz konkret machen, damit hier mehr Arbeitsplätze entstehen. Ein Bürokratieabbau, den sich die Union ganz dick in ihr "Regierungsprogramm" geschrieben hat, ist sicherlich ein weiterer Baustein für einen besseren Standort Deutschland. Und so gibt es diverse Dinge im Regierungsprogramm der Union, die den Standort Deutschland stärken werden und somit indirekt zu mehr Arbeitsplätzen führen werden. Das Programm der Union vermittelt da eine Art Aufbruchstimmung, die zu einer wirklichen Belebung der deutschen Wirtschaft und damit auch des Arbeitsmarkts führen kann.
Bei der SPD sehe ich hingegen nur ein "weiter wie bisher" ud das ändert sicherlich nichts. Wenn die SPD sagt, dass seit April die Arbeitslosenzahlen gesunken sind, dann ist das sicherlich ganz nett, aber wahrscheinlich größtenteils saisonbedingt. Wenn man die aktuellen Arbeitslosenzahlen mit denen von vor einem Jahr vergleicht, dann liegen die um mehrere hunderttausend Arbeitslose höher. Das kann man doch nicht Belebung nennen. Wenn man 7 Jahre lang regiert, dann ist es schon sehr armselig, einen minimalen Trend in den letzten paar Monaten als die große Wende darzustellen, wenn davor alles nur bergab ging. Ich sehe da zumindest noch keine große Wende und sehe dafür auch keinen Grund, denn wie schon gesagt: Der große Wurf ist der Rot-Grünen Regierung in diesem Bereich IMHO nicht gelungen.
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Gregor@Home schrieb:
SonSang schrieb:
Kann Politik Arbeitsplätze schaffen?
Die Politik kann dafür sorgen, dass der "Standort Deutschland" konkurrenzfähiger wird. Genau an dieser Stelle kann die Politik ansetzen, um indirekt Arbeitsplätze zu schaffen. Es geht darum, dass den Unternehmen eine attraktive Umgebung angeboten wird, damit diese hier in Deutschland die Arbeitsplätze schaffen.
Meine Meinung ist also, dass Unternehmen Arbeitsplätze schaffen können und die Politik dieses entweder begünstigen kann oder eben nicht. Da hat die Union IMHO ganz interessante Ansätze, die aus meiner Sicht wirklich etwas bringen könnten. Es ist geplant, die Lohnnebenkosten zu senken, was Arbeit für die Unternehmen in Deutschland günstiger macht und somit natürlich den Standort stärkt. Das kann die Politik zum Beispiel ganz konkret machen, damit hier mehr Arbeitsplätze entstehen. Ein Bürokratieabbau, den sich die Union ganz dick in ihr "Regierungsprogramm" geschrieben hat, ist sicherlich ein weiterer Baustein für einen besseren Standort Deutschland. Und so gibt es diverse Dinge im Regierungsprogramm der Union, die den Standort Deutschland stärken werden und somit indirekt zu mehr Arbeitsplätzen führen werden. Das Programm der Union vermittelt da eine Art Aufbruchstimmung, die zu einer wirklichen Belebung der deutschen Wirtschaft und damit auch des Arbeitsmarkts führen kann.
Bei der SPD sehe ich hingegen nur ein "weiter wie bisher" ud das ändert sicherlich nichts. Wenn die SPD sagt, dass seit April die Arbeitslosenzahlen gesunken sind, dann ist das sicherlich ganz nett, aber wahrscheinlich größtenteils saisonbedingt. Wenn man die aktuellen Arbeitslosenzahlen mit denen von vor einem Jahr vergleicht, dann liegen die um mehrere hunderttausend Arbeitslose höher. Das kann man doch nicht Belebung nennen. Wenn man 7 Jahre lang regiert, dann ist es schon sehr armselig, einen minimalen Trend in den letzten paar Monaten als die große Wende darzustellen, wenn davor alles nur bergab ging. Ich sehe da zumindest noch keine große Wende und sehe dafür auch keinen Grund, denn wie schon gesagt: Der große Wurf ist der Rot-Grünen Regierung in diesem Bereich IMHO nicht gelungen.
Postet jetzt Union-Fan unter diesem Nick?
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verwirrt schrieb:
Postet jetzt Union-Fan unter diesem Nick?
Nein, es gibt wohl durchaus mehrere, die meine Meinung teilen. Eigentlich bin ich kein Fan der Union und wahrscheinlich werde ich mich bei der nächsten Wahl wieder für eine andere Partei einsetzen. Bei der letzten Wahl hatte ich mich auch für eine andere Partei eingesetzt. Momentan sehe ich bei Schwarz-Gelb aber bessere Zukunftschancen für Deutschland als bei Rot-Grün oder gar ganz Rot. Ich bin momentan der Überzeugung, dass ein Wechsel zu Schwarz-Gelb etwas ist, was Deutschland momentan gut tun würde und deshalb setze ich mich für diesen Wechsel ein.
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Naja, gegen eine FDJ-Agitatorin hätte wohl jeder schlechte Karten.

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Also ich fand Schröder eindeutig überzeugender. Frau Merkel wirkte teilweise eher peinlich, wenn sie um ihre Antworten strampelte. Schröder war wohl der definitive Sieger.
Wenn auch in allen Zeitungen stehen wird "Gleichstand". Das ist ja nach jedem Fernsehduell so. Ich glaub da muss ein Kandidat während der Sendung in Tränen ausbrechen und gestehen, dass alles Humbug ist was er erzählt, damit die Zeitungen etwas anderes schreiben.
Aber eins ist wohl ganz klar: Egal ob SPD oder CDU, mit den Wahlprogrammen belügen uns beide und machen unrealistische Versprechen. Weder Frau Merkel noch Herr Schröder können so viel Geld auftreiben, wie sie für ihre Versprechen benötigen. Das ist eben das Problem der Medienpolitik. Niemand traut sich die Wahrheit zu sagen und einmal die Probleme anzugehen. Schröder hat das mit Harz IV ja gemacht und hat von allen Seiten Schläge bekommen (auch wenn Harz IV sicher noch zu abgespeckt war). Solange die Politiker nicht in der Lage sind die Wahre Situation darzustellen und dies vernünftig anzugehen, werden wir bei allen Parteien so eine rumdruckserei erleben, wie in der jetzigen Regierung.
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Ich fand es befremdich, dass Merkel als studierte Naturwissenschaftlerin Saisonbereinigung als "Schmuh" abtut. Dieses ist ein in der Statistik etabliertes Verfahren.
Bye, TGGC
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SonSang schrieb:
Laut Schröder trägt Harz IV ja seit April 05 schon die ersten Früchte.
Wer das glaubt, soll das mal bitte belegen. Außer saisonbedingtem Anstieg der Beschäftigung sehe ich da nicht viel. Schöne Früchte.
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TGGC schrieb:
Ich fand es befremdich, dass Merkel als studierte Naturwissenschaftlerin Saisonbereinigung als "Schmuh" abtut. Dieses ist ein in der Statistik etabliertes Verfahren.
Sie hat nicht die Bereinigung kritisiert, sondern sich mit unbereinigten Arbeitsmarktdaten zu schmücken! So genau sollte man dann schon hinhören!
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Jan schrieb:
SonSang schrieb:
Laut Schröder trägt Harz IV ja seit April 05 schon die ersten Früchte.
Wer das glaubt, soll das mal bitte belegen. Außer saisonbedingtem Anstieg der Beschäftigung sehe ich da nicht viel. Schöne Früchte.
perfekt, dann ist merkel also für dich auch keine alternative- weil sie hartz IV ja mitgetragen hat.

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Nein sie sagte, man dürfe die Zahlen nur mit den Zahlen des gleichen Monats im Vorjahr vergleichen, alles andere ist Schmuh.
Und das ist Unsinn, durch Saisonbereinigung kann man nämlich auch anders vergleichen.
Bye, TGGC
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Ich habs nicht geguckt - aber die Ergebnisse in der Zeitung waren doch ziemlich eindeutig:
Schröder lag bei drei Umfrageinstituten um mindestens 20% vorne.
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scrub schrieb:
Jan schrieb:
SonSang schrieb:
Laut Schröder trägt Harz IV ja seit April 05 schon die ersten Früchte.
Wer das glaubt, soll das mal bitte belegen. Außer saisonbedingtem Anstieg der Beschäftigung sehe ich da nicht viel. Schöne Früchte.
perfekt, dann ist merkel also für dich auch keine alternative- weil sie hartz IV ja mitgetragen hat.

Habe ich Hartz IV kritisiert? Ich glaube nicht. Ich habe lediglich gesagt, dass Schröder meint, seine Hartz-Reformen würden bereits Wirkung auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass ich davon allerdings nichts sehe.
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Jan schrieb:
Habe ich Hartz IV kritisiert? Ich glaube nicht. Ich habe lediglich gesagt, dass Schröder meint, seine Hartz-Reformen würden bereits Wirkung auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass ich davon allerdings nichts sehe.
ich seh's aber.
ich war bisher hartz-iv-empfänger. aber die haben mich rausgeworfen. ohne angabe von gründen. sachbearbeiter ist vielleicht morgen früh erreichbar. aber verbessert das nicht die statistik? ich bin nämlich jetzt selbständiger, da nicht hartz-iv-empfänger und nicht sozialversicherungspflichtig. gestern sagte schrödi doch, daß sie zur zeit 1500 leute pro tag selbständig machen. ich weiß jetzt sogar, wiedas funktioniert.
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Du könntest dir ja auch echt mal 'ne Arbeit suchen!
Bye, TGGC
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TGGC|_work schrieb:
Du könntest dir ja auch echt mal 'ne Arbeit suchen!
als was? ich kann nix. außerdem bin ich jetzt in der statistik arbeitend. wo ist das problem?
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volkard schrieb:
als was? ich kann nix. außerdem bin ich jetzt in der statistik arbeitend. wo ist das problem?
Vielleicht solltest du als Statist anfangen und statistisch gesehen als Statistikverbesserer dastehen.
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Jan schrieb:
Vielleicht solltest du als Statist anfangen und statistisch gesehen als Statistikverbesserer dastehen.
gute idee.
ich druck mir gleich visitenkartenVolkard Henkel Statist volkard@normannia.de
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volkard schrieb:
Volkard Henkel Statist volkard@normannia.deStimmt, du kannst nichts. Geh sterben...
Bye, TGGC
Edit by SideWinder: Latex-Tags entfernt, machen in dem konkreten Fall Speed-Probleme beim Threadaufbau

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TGGC|_work schrieb:
Stimmt, du kannst nichts. Geh sterben...

Manchmal wäre es echt besser, wenn du dir deine Kommentare sparen würdest. Wenn man arbeitslos ist, dann ist das ein massives Problem für denjenigen. Da kann man auch mal ein bischen feinfühliger sein und muss nicht unbedingt noch alles ausnutzen, um denjenigen noch weiter fertig zu machen.