ultraschall
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Jester schrieb:
Vielleicht könnte man aber mit einer durch ein Benutzermodell gekoppelten Extrapolation schon einiges mehr erreichen.
bei leuten, die nur dir finger bewegen, isses egal. ob mit oder ohne extrapolation, der ort ändert sich nie.
bei den kopfwacklern isses für mich nicht leicht vorstellbar, noch was zu machen. sollte man bei ner anfliegenden rakete davon ausgehen, daß der user wie meistens den kopf wegzieht? welche komischen effekte gäbe das, wenn er's nicht tut? wir sind schon autorennen gefahren mit 1s steuersignalverzögerung. ok, es nervt, aber man gewöhnt sich dran und nach einigen stunden kann man das auto recht sicher auf der straße halten. die verzögerung muß nur immer da sein. sehe deswegen noll problemo, wenn beim ego-shooter 1/6s verzögerung fürs kopf-wegziehen da ist. und daß es wirklich 1/6s sein muß, glaube ich auch nicht.
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TGGC schrieb:
Es sieht so aus, als ob ihr einfach nur die "nach drei Frames funktioniert Extrapolieren nicht"-Hypothese verteidigen wollt ....
Das war von meiner Seite weniger als Hypothese, denn als anschauliches Beispiel gedacht, wo ich das grundsätzliche Problem bei Extrapolation erkenne.
Ausserdem haben wir nichts verteidigt, sondern bis jetzt versucht dir zu erklären worum es überhaupt geht.TGGC schrieb:
Aber ihr legt nicht konkret dar wieso, wann oder wie groß der Fehler denn nun, egal ob maximal oder im Durschnitt, ist, noch könnt ihr zeigen, das er Fehler überhaupt relevant wäre. Ihr hofft einfach nur, das Eure Annahmen korrekt sind.
Da stimme ich dir zu, es ist ja bis jetzt alles hypothetisch.
Das ist bei deinen Aussagen nicht anders.lg, ein trauriger ChockoCookie, der bis jetzt dachte, das TGGC einer von den Guten sei
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ChockoCookie schrieb:
Da stimme ich dir zu, es ist ja bis jetzt alles hypothetisch.
Das ist bei deinen Aussagen nicht anders.Meine Aussagen sind Hinweise auf reale Fehler Deiner Argumente.
Bye, TGGC (Demo or Die)
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Kann das nichtmal einer schnell durchrechnen und den Streit hier schlichten?!

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Es gibt keine Daten, um das durchzurechnen. Man kann aber Daten für beliebig kleine oder grosse Fehler konstruieren.
Bye, TGGC (Demo or Die)
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Sgt. Nukem schrieb:
Kann das nichtmal einer schnell durchrechnen und den Streit hier schlichten?!

ginge mit dem closebutton sehr schnell ;), aber dann bricht so ein streit woanders los. also lieber den honeypott für die ganzen 1337h4x0r auflassen
rapso->greets();
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No1 hax my server!!!!einself Godmode Turn on!
Witziges Detail, wenn man lineare Extrapolation mit der Methode alten Wert beibehalten vergleicht. an kann die Daten so wählen, das die extrapolierten Daten einen beliebig kleinen maximalen Fehler haben, während der für die andere Methode mit den gleichen Daten beliebig gross ist. Andersrum geht das aber nicht, solangte die Abtastfrequenz konstant bleibt. Dann ist der maximale Fehler der Extrapolation höchsten doppelt so gross, als würde man einfach beim alten Wert bleiben.
Bye, TGGC (Demo or Die)
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TGGC schrieb:
Witziges Detail, wenn man lineare Extrapolation mit der Methode alten Wert beibehalten vergleicht. an kann die Daten so wählen, das die extrapolierten Daten einen beliebig kleinen maximalen Fehler haben, während der für die andere Methode mit den gleichen Daten beliebig gross ist. Andersrum geht das aber nicht, solangte die Abtastfrequenz konstant bleibt. Dann ist der maximale Fehler der Extrapolation höchsten doppelt so gross, als würde man einfach beim alten Wert bleiben.
Dem kann ich irgendwie nicht ganz folgen. Wieso ist der Fehler höchstens doppelt so groß?
Ich verstehe ja, daß Spielefrickler mit Abschätzungen und sowas nix anfangen können, aber deswegen brauchste nicht so zu tun, also sei es der größte Schwachsinn.
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Jester schrieb:
Dem kann ich irgendwie nicht ganz folgen. Wieso ist der Fehler höchstens doppelt so groß?
Willst du einen Beweis, oder reicht die Idee?
Damit die lineare Extrapolation überhaupt von dem konstanten Wert abweicht, muss der letzte Messwert vom vorletzten abweichen um x. Diese Abweichung wird ja nun zum ermitteln der Steigung für die lineare Extrapolation benutzt, d.h. der Unterschied zwischen konstantem Wert und linearer Extrapolation entspricht maximal x im aktuellen "Zeitschritt". Im letzten Zeitschritt hat der konstante Wert aber schon einen Fehler x gehabt. Wenn sich nun im nächsten Zeitschritt die Steigung negiert, hat der konstante Wert am Ende wieder nur den (Maximal-)Fehler x (jetzt nur in der anderen Richtung) und die lineare Interpolation weicht maximal 2x ab.
Bye, TGGC (Demo or Die)