Russland ist asozial



  • Panke schrieb:

    Die Fragen dazu müssen aber zwangsläufig lauten:

    Spendet die Sonne immer dann genug Energie, wenn ich sie brauche?

    Enerige kann man speichern.

    Habe ich Lust Deutschland mit Solarzellen zu pflastern?

    Du bist ja immerhin bereit Deutschland mit radioaktivem Müll zu verseuchen
    von daher sehe ich dein Problem nicht.
    Zumal du hier mit dem vollplastern sowieso viel zu sehr übertrieben hast.

    Wie können große Bedarfsunterschiede (und damit Leistungsabfälle etc.) sinnvoll
    ausgeglichen werden?

    Durch eine ausreichend ausgelegtes Netz mit guten Energiespeicherungsnöglichkeiten.

    Wie teuer ist das?

    Langfristig betrachtet ist es billiger als Atomstrom.

    Ich bin für Atomenergie,
    weil sie sauber ist, wenn man den Abfall sicher wegpackt.

    Man kann Atommüll nicht sicher wegpacken.
    Zumindest nicht über einen längeren Zeitraum.

    weil sie sicher ist.

    Nur solamge Terroristen & Betreiber vernünftig bleiben.

    weil sie zuverlässig ist,

    Das habe ich gesehen, als es in Deutschland so heiß war,
    daß die AKWs abgeschaltet werden mußten um die umliegenden Flüsse nicht
    zu stark aufzuheizen.

    weil ich lieber Strom aus Deutschen AKWs mit hohen Standard beziehe als aus unsicheren im Osten, die - sofern sie hochgehen - uns eh mitverseuchen.

    Warum solltest du Strom aus dem Osten beziehen, wenn du den Strom von deinem Dach beziehen kannst?



  • Marc++us schrieb:

    - Schwankungen der Energie (Mittagszeit, Jahreszeit) machen es notwendig, den erzeugten Strom zu puffern und zu speichern, was gerade im Haushalt nur mit Batterien (Schwermetalle) gelingt. Im Großbereich kann man hier mit Speicherbecken etc arbeiten.

    Du denkst du eingeschränkt.

    Warum sollte man den Strom vor Ort im eigenen Haus speichern?

    Die Netzeinspeisung hat den Zweck den Strom im großen Stil speichern zu können und 2. Stromschwankungen besser auszugleichen.

    - je nach Rechenmodell liegt die Energieamortisation (reingesteckte Energie bei Produktion bis Ertragsüberschuß) bei 2-7 Jahren, dabei ist die Erblindung der Zellen (Verlust des Wirkungsgrades durch Alterung) noch nicht berücksichtigt

    Solarzellen halten mindestens 20 Jahre ohne nenneswert an Leistung zu verlieren.

    Du kannst also mit einem Zeitraum von 70 Jahren rechnen,
    so wie Großkraftwerke auch.



  • Pellaeon schrieb:

    Du kannst ja mal googlen was so ein Windrad oder ne Solarzelle pro Tag bringt. Und dann schaust du mal wie hoch der Engeriebedarf in Deutschland ist ... . Das kannst du vergessen.

    du hast das argument eingebracht. du musst googlen.

    im übrigen: was ist so schlimm daran, den strom von frankreich zu kaufen?
    * ok, es ist atomstrom. aber immer noch besser, als selber atomkraftwerke zu haben - da gibt es nämlich immer ein paar deppen, die daneben wohnen müssen und das nicht so toll finden.
    * energetische abhängigkeit - ja wir sind dann von frankreich (oder wem auch immer) abhängig. aber im zeitalter der globalisierung sind wir das sowieso, insofern ist das mehr eine psychologische sache. kann man überwinden.
    * geld: die franzosen (oder wer auch immer) können von uns verlangen was sie wollen.
    ja, teilweise schon. aber strom kaufen kann u.u. günstiger sein, als selber kraftwerke bauen. (das ist ja so eine gefährliche "langfristige investition"). außerdem sind die liferanten auch darauf angewiesen, dass wir zahlen.

    Vernünftiger 2 schrieb:

    Enerige kann man speichern.

    nein, nicht wirklich.



  • Panke schrieb:

    Ich bin für Atomenergie,
    weil sie sauber ist, wenn man den Abfall sicher wegpackt.
    weil sie sicher ist.
    weil sie zuverlässig ist,
    weil ich lieber Strom aus Deutschen AKWs mit hohen Standard beziehe als aus unsicheren im Osten, die - sofern sie hochgehen - uns eh mitverseuchen.

    Sowohl Solar- als auch Windkraft sind definitiv sicherer und sauberer.



  • Irgendwer schrieb:

    und bring die Leute auf die Idee ihre Sonderabfälle im flüssigen Erdkern zu entsorgen!

    Ich wüsste nicht einmal was daran so schlecht wäre den ganzen Plutonium dahin zu verfrachten.

    Das ist schlecht, weil das ganze Zeug dann wieder in Italien beim Ätna rauskommt.
    In Baden Württemberg haben wir übrigens auch ein paar Vulkane, die momentan zwar
    schon seit Jahrhunderten sehr still sind, aber da kann ja auch wieder mal was rauskommen.

    Kurz gesagt, die Erde ist in solchen Sachen unberechenbar, deswegen ist auch
    die Endlagerung von Atommüll blödsinn.

    Wieso eigentlich nicht gleich zur Sonne damit?

    Weil wir keinen UFO Antrieb haben, mit dem man das gefahrlos zur Sonne schicken kann.

    Die würde draus doch Helium machen oder?

    Erst denken, dann posten!

    Die Sonne fusieroniert Wasserstoff zu Helium, dann Helium zum nächsten
    bis irgendwann beim Eisen Schluß ist.
    Uran und Plutonium eignet sich als Fusionsbrennstoff aber überhaupt nicht,
    Uran und Plutonium bzw. alle Elemente nach dem Eisen entstehen übrigens bei einer Supernova Explosion.

    Wie wäre es mit Sahara besetzen und mit Solarzellen zupflastern? Ich meine mit ein paar Beduinen wird man ja noch fertig.

    Das ist machbar.
    Dagegen spricht nur der lange Transport, aber wozu gibt es Supraleiter. 🙂



  • Pellaeon schrieb:

    Du willst ne Zahl das Deutschland keine Fjorde hat???

    Du kannst ja mal googlen was so ein Windrad oder ne Solarzelle pro Tag bringt. Und dann schaust du mal wie hoch der Engeriebedarf in Deutschland ist ... . Das kannst du vergessen.
    Ich bin ja auch für erneuerbare, saubere Energie, aber der momentane Stand reicht nicht mal ansatzweise um den Bedarf zu decken.

    Deutschland deckt den Strombedarf schon mit bis zu 10 % allein durch die Windkraft!

    Bei Wasserkraft sind es ca. 4-5 % und mit Solarenergie haben wir noch nichteinmal richtig angefangen da etwas zu machen.



  • katrina schrieb:

    Vernünftiger 2 schrieb:

    Enerige kann man speichern.

    nein, nicht wirklich.

    Doch, Lageenergie ist eine sehr sichere Speichermethode mit der man auch für einen ziemlich langen Zeitraum Energie zuverlässig speichern kann.



  • @Atomenergie + Uran

    http://de.wikipedia.org/wiki/Uran schrieb:

    Der derzeitige (2005) Uranbedarf für die weltweit über 440 Kernkraftwerke liegt bei rund 62.000 Tonnen pro Jahr. Allein die Europäische Union hat einen jährlichen Bedarf von etwa 20.000 Tonnen Uran. Nach diesen Zahlen wären die wirtschaftlich förderbaren Reserven in 18 bis 59 Jahre erschöpft. Werden die Kernkraftwerkskapazitäten noch weiter ausgebaut, so sind die Reserven entsprechend schneller verbraucht.

    Ist wohl auch keine langfristige alternative.

    @Speichern
    Wie siehts mit Wasserstoff aus. Draht ins Wasser und schon blubberts.



  • katrina schrieb:

    Pellaeon schrieb:

    Du kannst ja mal googlen was so ein Windrad oder ne Solarzelle pro Tag bringt. Und dann schaust du mal wie hoch der Engeriebedarf in Deutschland ist ... . Das kannst du vergessen.

    du hast das argument eingebracht. du musst googlen.

    Nö muss ich nicht, bin ich jetzt zu faul zu^^ Ich hab aber ne Vorstellung der Größenverhältnisse. Eine Solarzelle bringt nicht viel und auch wenn das Dach zugepflaster ist wirst du lange nicht den Verbrauch des Hauses decken und wehe es ist mal bewölkt ... .

    katrina schrieb:

    im übrigen: was ist so schlimm daran, den strom von frankreich zu kaufen?

    Es ging darum, dass die Ressourcen irgendwann zu Ende sind. So wird das Problem nur verlagert.

    Fakt ist mit Solarstrom kommst du in Deutschland nicht weit. Es müssen andere Alternative her.
    Bei Windrädern bauen die einen ganzen riesigen Park, um eine Stadt versorgen zu können. Wieviel von den Dingern willst du aufstellen !?!?! Und wenn kein Wind ist, willst sicher trotzdem gerne Strom haben ... .



  • Wenn das Zeug nur nicht so gut brennbar wäre...



  • Man könnte die Solarzellen zum Beispiel an der Ozonschicht befestigen. Dann sind sie näher an der Sonne und dort oben stören sie niemand.



  • Jester schrieb:

    Wenn das Zeug nur nicht so gut brennbar wäre...

    er meinte sicher 2H2 + O2 = 2 H2O ➡ Brennstoffzelle



  • Vernunft schrieb:

    @Atomenergie + Uran

    http://de.wikipedia.org/wiki/Uran schrieb:

    Der derzeitige (2005) Uranbedarf für die weltweit über 440 Kernkraftwerke liegt bei rund 62.000 Tonnen pro Jahr. Allein die Europäische Union hat einen jährlichen Bedarf von etwa 20.000 Tonnen Uran. Nach diesen Zahlen wären die wirtschaftlich förderbaren Reserven in 18 bis 59 Jahre erschöpft. Werden die Kernkraftwerkskapazitäten noch weiter ausgebaut, so sind die Reserven entsprechend schneller verbraucht.

    Ist wohl auch keine langfristige alternative.

    Dafuer gibt's ja vieleicht bald Fusionskraftwerke.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,392812,00.html



  • Pellaeon schrieb:

    Jester schrieb:

    Wenn das Zeug nur nicht so gut brennbar wäre...

    er meinte sicher 2H2 + O2 = 2 H2O ➡ Brennstoffzelle

    scharfsinnig erkannt. Und dieses Zeug ist nicht ganz ungefährlich.



  • Pellaeon schrieb:

    ...
    Fakt ist mit Solarstrom kommst du in Deutschland nicht weit. Es müssen andere Alternative her.
    Bei Windrädern bauen die einen ganzen riesigen Park, um eine Stadt versorgen zu können. Wieviel von den Dingern willst du aufstellen !?!?! Und wenn kein Wind ist, willst sicher trotzdem gerne Strom haben ... .

    Ich hab' mal was von einem "Turbinenpark" gelesen der in die Nordsee gebaut werden soll und seine Energie aus den Gezeiten bezieht...



  • Jester schrieb:

    Pellaeon schrieb:

    Jester schrieb:

    Wenn das Zeug nur nicht so gut brennbar wäre...

    er meinte sicher 2H2 + O2 = 2 H2O ➡ Brennstoffzelle

    scharfsinnig erkannt. Und dieses Zeug ist nicht ganz ungefährlich.

    hab deinen Post sarkastisch aufgefasst, daher meine ergänzung^^

    abbes schrieb:

    Pellaeon schrieb:

    ...
    Fakt ist mit Solarstrom kommst du in Deutschland nicht weit. Es müssen andere Alternative her.
    Bei Windrädern bauen die einen ganzen riesigen Park, um eine Stadt versorgen zu können. Wieviel von den Dingern willst du aufstellen !?!?! Und wenn kein Wind ist, willst sicher trotzdem gerne Strom haben ... .

    Ich hab' mal was von einem "Turbinenpark" gelesen der in die Nordsee gebaut werden soll und seine Energie aus den Gezeiten bezieht...

    Jo sowas gibst schon in Frankreich glaube



  • Pellaeon schrieb:

    Ich hab aber ne Vorstellung der Größenverhältnisse. Eine Solarzelle bringt nicht viel und auch wenn das Dach zugepflaster ist wirst du lange nicht den Verbrauch des Hauses decken und wehe es ist mal bewölkt...

    du hast aber leider eine falsche vorstellung davon. klar, wenn man ordentlich energie verschwendest, wird das nix. komischerweise mäkeln bspw. alle am finanzminister rum, er soll gefälligst weniger ausgeben, statt zu versuchen, mehr einzunehmen- da liegt es doch nahe, erstmal den energieverbrauch eines haushalts so stark wie möglich zu senken, bevor man überlegt, wie man ausreichend energie erzeugt.
    also überleg erstmal, wo du überall energie sinnlos verpulverst. danach stellst du im übrigen fest, daß solarzellen und sonnenkollektoren sehr wohl auch dann energie liefern, wenn der himmel bewölkt ist, natürlich nicht mehr so viel wie bei klarem himmel, aber mehr, als du denkst.
    schließlich: früher war es völlig normal, nur den raum der wohnung zu heizen, den man gerade benutzen wollte- nicht, wie es heute ja völlig selbstverständlich ist, die ganze wohnung 24/7. sollte uns mal der hahn zugedreht werden, wird man sich schnell darauf zurückbesinnen müssen.



  • Marc++us schrieb:

    Auch hierbei gibt's grundsätzlich Radioaktivität, d.h. es gibt in Deutschland eine negative Vorbelegung des Themas, ebenso fahren die deutschen Unis in den Fachbereichen Physik bereits seit Jahren die Schwerpunkte Reaktorphysik/Kernphysik nach unten, da dieses Thema politisch unerwünscht ist.

    ach herrje, wie politisch unbeliebt bspw. der atomstrom ist, sieht man an der subventionierung desselben. die radioaktivität, die durch den einsatz von fusionsreaktoren verursacht wird, ist um größenordnungen unbedenklicher, weil die abfälle nicht mehr hunderttausende jahre halbwertszeit haben, sondern etwa 100 jahre.

    Marc++us schrieb:

    Wenn es Fusionsreaktoren im Einsatz geben wird, so werden diese zunächst in Frankreich stehen, und wir kaufen den Strom dort ein.

    könnte sein. vielleicht steht der auch in japan. natürlich können wir dann alle kollektiven selbstmord begehen- wir könnten aber auch versuchen, den angeblichen rückstand aufzuholen.
    ich dachte immer, ich wäre depressiv und pessimistisch- aber mit deinen vorhersagen schlägst du das alles um längen.



  • Pellaeon schrieb:

    Mich würde mehr interessieren, was aus den 15% wird, welche Ukraine einfach mal abzwacken. Dürfen das die Endverbraucher(also auch "wir") bezahlen???
    Faktisch ist das doch Diebstahl, was die Ukraine betreibt, und sowas ist dann in Ordung für einen Staat der EU ...

    es geht aber nicht um "wir ukrainer sind zu faul zum bezahlen und klauen deswegen das gas" sondern um "wir ukrainer können den höheren preis nicht zahlen und würden möglicherweise im winter erfrieren, wenn wir nicht klauen".
    sollten sie im moment gas stehlen, wäre das nix anderes als "fringsen".



  • scrub schrieb:

    Pellaeon schrieb:

    Ich hab aber ne Vorstellung der Größenverhältnisse. Eine Solarzelle bringt nicht viel und auch wenn das Dach zugepflaster ist wirst du lange nicht den Verbrauch des Hauses decken und wehe es ist mal bewölkt...

    du hast aber leider eine falsche vorstellung davon. klar, wenn man ordentlich energie verschwendest, wird das nix. komischerweise mäkeln bspw. alle am finanzminister rum, er soll gefälligst weniger ausgeben, statt zu versuchen, mehr einzunehmen- da liegt es doch nahe, erstmal den energieverbrauch eines haushalts so stark wie möglich zu senken, bevor man überlegt, wie man ausreichend energie erzeugt.
    also überleg erstmal, wo du überall energie sinnlos verpulverst. danach stellst du im übrigen fest, daß solarzellen und sonnenkollektoren sehr wohl auch dann energie liefern, wenn der himmel bewölkt ist, natürlich nicht mehr so viel wie bei klarem himmel, aber mehr, als du denkst.
    schließlich: früher war es völlig normal, nur den raum der wohnung zu heizen, den man gerade benutzen wollte- nicht, wie es heute ja völlig selbstverständlich ist, die ganze wohnung 24/7. sollte uns mal der hahn zugedreht werden, wird man sich schnell darauf zurückbesinnen müssen.

    Oft ist es so, dass das aufheizen der Wohnung oder des Raums ein hoeherer Energieaufwand ist, als das "dauerheizen" auf ener etwas niedriegeren Heizstufe.

    Dann sollte man auch daran denken, dass Energiesparen nicht jedem was bringt, da oft unterschiedliche Tarife der Stromanbieter greifen. Bei meinem Bruder ist es bspw. so, das er, wenn er ca 50% mehr Strom verbraucht, deutlich weniger bezahlen muss. Also raus mit den Energiepsarlampen und rein mit den alten 80-Watt-Heizungen...

    Dann noch zu den Solarzellen:
    Es ist richtig, dass diese gesamt-Oekologisch kaum einen Vorteil bringen. Tatsaechlich war es bis vor wenigen Jahren noch so, dass der Energieaufwand fuer
    die Herstellung einer Solarzelle um einiges hoeher war, als die Energie die die Zelle in ihrer gesamten Lebenszeit zurueckgeben konnte.
    Ist mal wieder ein Top-Beispiel der daemlichen Subventionierungsmethoden in unserem Land.

    BTW noch was zur Windenergie:
    Auch hier gibt es keinen wirklichen Vorteil. Gibt es eine Flaute, bei der die Windraeder still stehen, muessen die Turbinen herkoemmlicher Kraftwerke hochgefahren werden. Diese Vorgang ist sehr Energie-Intensiv, so dass der Vorteil durch Windenergie fast schon wieder ausgeglichen ist.


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