Russland ist asozial
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@Atomenergie + Uran
http://de.wikipedia.org/wiki/Uran schrieb:
Der derzeitige (2005) Uranbedarf für die weltweit über 440 Kernkraftwerke liegt bei rund 62.000 Tonnen pro Jahr. Allein die Europäische Union hat einen jährlichen Bedarf von etwa 20.000 Tonnen Uran. Nach diesen Zahlen wären die wirtschaftlich förderbaren Reserven in 18 bis 59 Jahre erschöpft. Werden die Kernkraftwerkskapazitäten noch weiter ausgebaut, so sind die Reserven entsprechend schneller verbraucht.
Ist wohl auch keine langfristige alternative.
@Speichern
Wie siehts mit Wasserstoff aus. Draht ins Wasser und schon blubberts.
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katrina schrieb:
Pellaeon schrieb:
Du kannst ja mal googlen was so ein Windrad oder ne Solarzelle pro Tag bringt. Und dann schaust du mal wie hoch der Engeriebedarf in Deutschland ist ... . Das kannst du vergessen.
du hast das argument eingebracht. du musst googlen.
Nö muss ich nicht, bin ich jetzt zu faul zu^^ Ich hab aber ne Vorstellung der Größenverhältnisse. Eine Solarzelle bringt nicht viel und auch wenn das Dach zugepflaster ist wirst du lange nicht den Verbrauch des Hauses decken und wehe es ist mal bewölkt ... .
katrina schrieb:
im übrigen: was ist so schlimm daran, den strom von frankreich zu kaufen?
Es ging darum, dass die Ressourcen irgendwann zu Ende sind. So wird das Problem nur verlagert.
Fakt ist mit Solarstrom kommst du in Deutschland nicht weit. Es müssen andere Alternative her.
Bei Windrädern bauen die einen ganzen riesigen Park, um eine Stadt versorgen zu können. Wieviel von den Dingern willst du aufstellen !?!?! Und wenn kein Wind ist, willst sicher trotzdem gerne Strom haben ... .
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Wenn das Zeug nur nicht so gut brennbar wäre...
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Man könnte die Solarzellen zum Beispiel an der Ozonschicht befestigen. Dann sind sie näher an der Sonne und dort oben stören sie niemand.
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Jester schrieb:
Wenn das Zeug nur nicht so gut brennbar wäre...
er meinte sicher 2H2 + O2 = 2 H2O
Brennstoffzelle
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Vernunft schrieb:
@Atomenergie + Uran
http://de.wikipedia.org/wiki/Uran schrieb:
Der derzeitige (2005) Uranbedarf für die weltweit über 440 Kernkraftwerke liegt bei rund 62.000 Tonnen pro Jahr. Allein die Europäische Union hat einen jährlichen Bedarf von etwa 20.000 Tonnen Uran. Nach diesen Zahlen wären die wirtschaftlich förderbaren Reserven in 18 bis 59 Jahre erschöpft. Werden die Kernkraftwerkskapazitäten noch weiter ausgebaut, so sind die Reserven entsprechend schneller verbraucht.
Ist wohl auch keine langfristige alternative.
Dafuer gibt's ja vieleicht bald Fusionskraftwerke.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,392812,00.html
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Pellaeon schrieb:
Jester schrieb:
Wenn das Zeug nur nicht so gut brennbar wäre...
er meinte sicher 2H2 + O2 = 2 H2O
Brennstoffzellescharfsinnig erkannt. Und dieses Zeug ist nicht ganz ungefährlich.
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Pellaeon schrieb:
...
Fakt ist mit Solarstrom kommst du in Deutschland nicht weit. Es müssen andere Alternative her.
Bei Windrädern bauen die einen ganzen riesigen Park, um eine Stadt versorgen zu können. Wieviel von den Dingern willst du aufstellen !?!?! Und wenn kein Wind ist, willst sicher trotzdem gerne Strom haben ... .Ich hab' mal was von einem "Turbinenpark" gelesen der in die Nordsee gebaut werden soll und seine Energie aus den Gezeiten bezieht...
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Jester schrieb:
Pellaeon schrieb:
Jester schrieb:
Wenn das Zeug nur nicht so gut brennbar wäre...
er meinte sicher 2H2 + O2 = 2 H2O
Brennstoffzellescharfsinnig erkannt. Und dieses Zeug ist nicht ganz ungefährlich.
hab deinen Post sarkastisch aufgefasst, daher meine ergänzung^^
abbes schrieb:
Pellaeon schrieb:
...
Fakt ist mit Solarstrom kommst du in Deutschland nicht weit. Es müssen andere Alternative her.
Bei Windrädern bauen die einen ganzen riesigen Park, um eine Stadt versorgen zu können. Wieviel von den Dingern willst du aufstellen !?!?! Und wenn kein Wind ist, willst sicher trotzdem gerne Strom haben ... .Ich hab' mal was von einem "Turbinenpark" gelesen der in die Nordsee gebaut werden soll und seine Energie aus den Gezeiten bezieht...
Jo sowas gibst schon in Frankreich glaube
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Pellaeon schrieb:
Ich hab aber ne Vorstellung der Größenverhältnisse. Eine Solarzelle bringt nicht viel und auch wenn das Dach zugepflaster ist wirst du lange nicht den Verbrauch des Hauses decken und wehe es ist mal bewölkt...
du hast aber leider eine falsche vorstellung davon. klar, wenn man ordentlich energie verschwendest, wird das nix. komischerweise mäkeln bspw. alle am finanzminister rum, er soll gefälligst weniger ausgeben, statt zu versuchen, mehr einzunehmen- da liegt es doch nahe, erstmal den energieverbrauch eines haushalts so stark wie möglich zu senken, bevor man überlegt, wie man ausreichend energie erzeugt.
also überleg erstmal, wo du überall energie sinnlos verpulverst. danach stellst du im übrigen fest, daß solarzellen und sonnenkollektoren sehr wohl auch dann energie liefern, wenn der himmel bewölkt ist, natürlich nicht mehr so viel wie bei klarem himmel, aber mehr, als du denkst.
schließlich: früher war es völlig normal, nur den raum der wohnung zu heizen, den man gerade benutzen wollte- nicht, wie es heute ja völlig selbstverständlich ist, die ganze wohnung 24/7. sollte uns mal der hahn zugedreht werden, wird man sich schnell darauf zurückbesinnen müssen.
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Marc++us schrieb:
Auch hierbei gibt's grundsätzlich Radioaktivität, d.h. es gibt in Deutschland eine negative Vorbelegung des Themas, ebenso fahren die deutschen Unis in den Fachbereichen Physik bereits seit Jahren die Schwerpunkte Reaktorphysik/Kernphysik nach unten, da dieses Thema politisch unerwünscht ist.
ach herrje, wie politisch unbeliebt bspw. der atomstrom ist, sieht man an der subventionierung desselben. die radioaktivität, die durch den einsatz von fusionsreaktoren verursacht wird, ist um größenordnungen unbedenklicher, weil die abfälle nicht mehr hunderttausende jahre halbwertszeit haben, sondern etwa 100 jahre.
Marc++us schrieb:
Wenn es Fusionsreaktoren im Einsatz geben wird, so werden diese zunächst in Frankreich stehen, und wir kaufen den Strom dort ein.
könnte sein. vielleicht steht der auch in japan. natürlich können wir dann alle kollektiven selbstmord begehen- wir könnten aber auch versuchen, den angeblichen rückstand aufzuholen.
ich dachte immer, ich wäre depressiv und pessimistisch- aber mit deinen vorhersagen schlägst du das alles um längen.
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Pellaeon schrieb:
Mich würde mehr interessieren, was aus den 15% wird, welche Ukraine einfach mal abzwacken. Dürfen das die Endverbraucher(also auch "wir") bezahlen???
Faktisch ist das doch Diebstahl, was die Ukraine betreibt, und sowas ist dann in Ordung für einen Staat der EU ...es geht aber nicht um "wir ukrainer sind zu faul zum bezahlen und klauen deswegen das gas" sondern um "wir ukrainer können den höheren preis nicht zahlen und würden möglicherweise im winter erfrieren, wenn wir nicht klauen".
sollten sie im moment gas stehlen, wäre das nix anderes als "fringsen".
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scrub schrieb:
Pellaeon schrieb:
Ich hab aber ne Vorstellung der Größenverhältnisse. Eine Solarzelle bringt nicht viel und auch wenn das Dach zugepflaster ist wirst du lange nicht den Verbrauch des Hauses decken und wehe es ist mal bewölkt...
du hast aber leider eine falsche vorstellung davon. klar, wenn man ordentlich energie verschwendest, wird das nix. komischerweise mäkeln bspw. alle am finanzminister rum, er soll gefälligst weniger ausgeben, statt zu versuchen, mehr einzunehmen- da liegt es doch nahe, erstmal den energieverbrauch eines haushalts so stark wie möglich zu senken, bevor man überlegt, wie man ausreichend energie erzeugt.
also überleg erstmal, wo du überall energie sinnlos verpulverst. danach stellst du im übrigen fest, daß solarzellen und sonnenkollektoren sehr wohl auch dann energie liefern, wenn der himmel bewölkt ist, natürlich nicht mehr so viel wie bei klarem himmel, aber mehr, als du denkst.
schließlich: früher war es völlig normal, nur den raum der wohnung zu heizen, den man gerade benutzen wollte- nicht, wie es heute ja völlig selbstverständlich ist, die ganze wohnung 24/7. sollte uns mal der hahn zugedreht werden, wird man sich schnell darauf zurückbesinnen müssen.Oft ist es so, dass das aufheizen der Wohnung oder des Raums ein hoeherer Energieaufwand ist, als das "dauerheizen" auf ener etwas niedriegeren Heizstufe.
Dann sollte man auch daran denken, dass Energiesparen nicht jedem was bringt, da oft unterschiedliche Tarife der Stromanbieter greifen. Bei meinem Bruder ist es bspw. so, das er, wenn er ca 50% mehr Strom verbraucht, deutlich weniger bezahlen muss. Also raus mit den Energiepsarlampen und rein mit den alten 80-Watt-Heizungen...
Dann noch zu den Solarzellen:
Es ist richtig, dass diese gesamt-Oekologisch kaum einen Vorteil bringen. Tatsaechlich war es bis vor wenigen Jahren noch so, dass der Energieaufwand fuer
die Herstellung einer Solarzelle um einiges hoeher war, als die Energie die die Zelle in ihrer gesamten Lebenszeit zurueckgeben konnte.
Ist mal wieder ein Top-Beispiel der daemlichen Subventionierungsmethoden in unserem Land.BTW noch was zur Windenergie:
Auch hier gibt es keinen wirklichen Vorteil. Gibt es eine Flaute, bei der die Windraeder still stehen, muessen die Turbinen herkoemmlicher Kraftwerke hochgefahren werden. Diese Vorgang ist sehr Energie-Intensiv, so dass der Vorteil durch Windenergie fast schon wieder ausgeglichen ist.
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Vernünftiger 2 schrieb:
katrina schrieb:
Vernünftiger 2 schrieb:
Enerige kann man speichern.
nein, nicht wirklich.
Doch, Lageenergie ist eine sehr sichere Speichermethode
Riesige Stahlkugeln auf den Alpen deponieren die dann gegebenfalls herunterkullern um Energie zu erzeugen? Nein Danke

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Jester schrieb:
Pellaeon schrieb:
Jester schrieb:
Wenn das Zeug nur nicht so gut brennbar wäre...
er meinte sicher 2H2 + O2 = 2 H2O
Brennstoffzellescharfsinnig erkannt. Und dieses Zeug ist nicht ganz ungefährlich.
Das Gas zum Heizen klallt auch gut, wenn man nicht aufpasst.
Brüller Witz aus dem Radio:
Wenn Putins in den Urlaub fahren..
Du Putina wir müssen nochmal zurück.
Wieso Putin?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Gas abgestellt habe.*schenkelklopf*
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[quote="abbes"]
scrub schrieb:
Dann noch zu den Solarzellen:
Es ist richtig, dass diese gesamt-Oekologisch kaum einen Vorteil bringen. Tatsaechlich war es bis vor wenigen Jahren noch so, dass der Energieaufwand fuer
die Herstellung einer Solarzelle um einiges hoeher war, als die Energie die die Zelle in ihrer gesamten Lebenszeit zurueckgeben konnte.*hehe* Das habe ich mir nicht getraut zu schreiben, weil dann wieder nach Zahlen gefragt wird^^
@scrub : dann mach schonmal deinen PC aus, damit du fleißig mit deiner Solarzelle hinkommst
Und dein Radio oder deinen Fernseher. Ach ja und falls du Elektroherd hast, bitte nichts mehr kochen!!! Man könnte Strom verbrauchen dabei. also Vorsicht 
Gegen Stromsparen ist nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil, aber du solltest es doch mal in einem geeignetem Verhältnis sehen.
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alex89ru schrieb:
Achso, bevor ich's vergess: Der kalte Krieg ist vorbei.
Ein, auch und gerade für dich, sicherlich interessanter Artikel, der sich genau mit der Problematik beschäftigt:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,392976,00.html
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[quote="Pellaeon"]
abbes schrieb:
scrub schrieb:
Dann noch zu den Solarzellen:
Es ist richtig, dass diese gesamt-Oekologisch kaum einen Vorteil bringen. Tatsaechlich war es bis vor wenigen Jahren noch so, dass der Energieaufwand fuer
die Herstellung einer Solarzelle um einiges hoeher war, als die Energie die die Zelle in ihrer gesamten Lebenszeit zurueckgeben konnte.*hehe* Das habe ich mir nicht getraut zu schreiben, weil dann wieder nach Zahlen gefragt wird^^
Ja, her damit. Sonst behaupte ich, daß es bei AKWs genauso ist.

Pellaeon schrieb:
@scrub : dann mach schonmal deinen PC aus, damit du fleißig mit deiner Solarzelle hinkommst
Und dein Radio oder deinen Fernseher. Ach ja und falls du Elektroherd hast, bitte nichts mehr kochen!!! Man könnte Strom verbrauchen dabei. also Vorsicht 
Gegen Stromsparen ist nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil, aber du solltest es doch mal in einem geeignetem Verhältnis sehen.
Komm, das geht auch noch dümmlicher!

Es ging um sinnvolles sparen. Warum soll ich in der Küche die Heizung laufen lassen, wenn ich hier im Arbeitszimmer sitze? Wenn hier jeder ne Pizza essen will, muß dann alle halbe Stunde der Backofen laufen, oder kann man sich absprechen und den Backofen einmal laufen lassen? etc.
Aber so eine Scheiße daherschwätzen ist halt einfacher.
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sarfuan schrieb:
alex89ru schrieb:
Achso, bevor ich's vergess: Der kalte Krieg ist vorbei.
Ein, auch und gerade für dich, sicherlich interessanter Artikel, der sich genau mit der Problematik beschäftigt:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,392976,00.htmlder artikel ist zweifelsohne interessant, aber er beschäftigst sich nicht mit der kalter-krieg-problematik. zumindest nicht, dass ich es gesehen hätte...
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Warum soll ich in der Küche die Heizung laufen lassen, wenn ich hier im Arbeitszimmer sitze?
- Weil das neu einheizen mehr kostet als das Dauerheizen?
- Weil ich nicht jetzt schon wissen kann wo ich mich in einer halben Stunde befinde?
- Weil ewiges rauf und runterdrehen lästig ist?Das Heizungsargument ist ja mehr als lächerlich. Wir sind nicht mehr in der Steinzeit wo alle rund ums Lagerfeuer sitzen müssen...
MfG SideWinder