Heizen in Deutschland!?!
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Ist meines Erachtens sinnlos... auf was Umrüsten? Fernwärme ist nicht schlecht, aber wenn man falsch wohnt... auch solche Geothermen sind gut, aber lohnt sich kostentechnisch erst für einen kleinen Wohnblock o.ä.
Im kleineren Haus ist nur Wärmedämmung (Außenputz, Fenster, Dach) wirklich energietechnisch sinnvoll, aber die Kosten belaufen sich rasch auf 50000-70000 EUR.
Was ganz interessant ist sind Solarthermen für das Warmwasser, das bringt wirklich was, aber auch hier ist die Nachrüstung extrem teuer, da bei bestehenden Häusern die Warmwasserzentrale im Keller ist, aber die Therme auf's Dach kommt. Viele Leitungen neu legen, etc., auch hier summieren sich die Kosten leicht auf 15000 EUR.
=> in die Toscana ziehen
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Wir haben Flüssiggas.
Pläne für neue Fenster, neue Heizkörper, Außenwandisolation, Solaranlage, Klimaanlage (Wärmerückgewinnung) und Blockkraftwerk stehen - mal sehen ob und wann sie umgesetzt werden.
Die ersten beiden haben in den schon betroffenen Räumen enorm geholfen.
Fenster von 1970 sind mittlerweile eben zugig - nur leider glauben das zu wenig Leute.
Es kommt vor, dass Papier bei geschlossenem Fenster von der Fensterbank weht, wenn der Wind schlecht steht.
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Hm, ich bin der Meinung das man am besten mit Holz heizen kann.
Und zwar mit einem Kachelgrundofen, einem richtigen Kachelofen.
Da macht man einmal am Tag Feuer, und hat dann den Rest des Tages
eine gute Grundwärme im Haus. Damit kann man natürlich nicht das
ganze Haus heizen, aber ein bist zwei Etagen schon ganz gut.phlox
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phlox81 schrieb:
Hm, ich bin der Meinung das man am besten mit Holz heizen kann.
Ich habe das gestern erst mit meinem Nachbarn diskutiert, weil wir Heizöl bestellt hatten... er hat auch einen Kachelofen, und zur Zeit liegt der Holzpreis auf Rekordniveau. Er bezahlt für einen Raummeter 70 EUR.
Außerdem bekommt man kaum noch gelagertes Holz, sondern nur noch halbjähriges oder einjähriges, ideal wären ja 2 oder 3 Jahre. Die Nachfrage ist größer als die normale Schlagmenge, so daß sie nun auch gesunde Bäume holzen. Das klingt nach einem ziemlichen Rückschritt, wenn wir wieder Wälder abholzen um zu heizen...Und es setzt trotzdem eine gute Wärmedämmung voraus. Ansonsten funktioniert die Sache mit dem Tag vorhalten auch nicht.
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meine kachelöfen sind relativ gut wärmend, aber mit holz kommst du in berlin nicht weit. zuwenig wärmekraft.
brickets sind unumgänglich.. es muss innen in den öfen glühen, erst dann darf man sie schließen, und holz ist dann schon verpufft.
ist eher was für allesbrenner (gibts hier im haus auch), die immer weiter ziehen, und wo man den zug reguliert.
ich brauche ~ 8 brickets am tag in 5 - -5 zeiten, und 12 brickets in - 20 zeiten (wie grad gehabt).
mein verbrauch liegt in etwa bei einer tonne im jahr == 240 euro im jahr grad auf dem markt.aber kohle ist natürlich eine dreckschleuder. wir dürften keine mehr haben, regierungsviertel.. *g, aber das haus kann nicht umgerüstet werden (ich denke, es fällt sonst zusammen).
kohle braucht übrigens zugige fenster, wegen dem luftaustausch und der erstickungsgefahr.
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Marc++us schrieb:
... zur Zeit liegt der Holzpreis auf Rekordniveau. Er bezahlt für einen Raummeter 70 EUR.
Außerdem bekommt man kaum noch gelagertes Holz, sondern nur noch halbjähriges oder einjähriges, ideal wären ja 2 oder 3 Jahre.Lohnen tut sich das nur, wenn man selbst in den Wald geht und das Zeug kleinmacht. Wärmt dann sogar mehrmals.
Für viele wird dann aber noch der Platz zum 2-3 Jahre langen Lagern sein. Trotzdem ist es im Moment sogar extrem schwierig, als Neukunde überhaupt Schlagraum zugewiesen zu bekommen. Wir holen unser Brennholz seit ca 15 Jahren selbst aus dem Wald, wer jetzt aber damit anfangen will weil jeden Tag die Heizkosten in den Median diskutiert werden, kann Pech haben.
Marc++us schrieb:
Die Nachfrage ist größer als die normale Schlagmenge, so daß sie nun auch gesunde Bäume holzen. Das klingt nach einem ziemlichen Rückschritt, wenn wir wieder Wälder abholzen um zu heizen...
Natürlich werden auch gesunde Bäume geholzt, dafür werden sie ja auch gepflanzt. Nachwachsende Rohstoffe zu verwenden, sehe ich nicht so sehr als Rückschritt.
Eine Lösung ist es aber sicher auch nicht, wenn jetzt alle auf Holz umsteigen wollen
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Marc++us schrieb:
phlox81 schrieb:
Hm, ich bin der Meinung das man am besten mit Holz heizen kann.
Ich habe das gestern erst mit meinem Nachbarn diskutiert, weil wir Heizöl bestellt hatten... er hat auch einen Kachelofen, und zur Zeit liegt der Holzpreis auf Rekordniveau. Er bezahlt für einen Raummeter 70 EUR.
Außerdem bekommt man kaum noch gelagertes Holz, sondern nur noch halbjähriges oder einjähriges, ideal wären ja 2 oder 3 Jahre. Die Nachfrage ist größer als die normale Schlagmenge, so daß sie nun auch gesunde Bäume holzen. Das klingt nach einem ziemlichen Rückschritt, wenn wir wieder Wälder abholzen um zu heizen...Und es setzt trotzdem eine gute Wärmedämmung voraus. Ansonsten funktioniert die Sache mit dem Tag vorhalten auch nicht.
schon richtig, die Holzpreise steigen, und man braucht platz zum Lagern,
aber wer das hat, da lohnt es sich auch. Wichtig ist auch das es kein
normaler Kachelofen ist, sondern ein Kachelgrundofen, welcher einen Kern aus
Schamott hat, "normale" Kachelöfen bestehen aus stink normalen Metallöfen
mit Kacheln drum herum. Damit heizt man jedoch die Wärme zum Kamin heraus,
das Metall kann die Wärme nicht halten.
Mit einem Kachelgrundofen brauchst du um eine Etage zu heizen, nur 2-3 Holzscheide
pro Tag. Plus das der Kaminfeger sich bei gut abgelagertem Holz fast überflüssig macht,
da kein Russ in nenneswerter Menge entsteht.Es geht sogar noch besser, man kann auch das Gleiche mit Reisig erreichen.
Finnische Specksteinöfen z.b. lassen sich damit beheizen, mein Onkel hat einen
ähnlichen Ofen selbstgebaut nach tiroler Vorbild, und damit heizt er im Winter
sein Haus.Und es kommt auch auf die Region an in der man lebt, in einer Großstadt ist
es mit dem Holz bestimmt nicht so billig.Zum Thema Holz verheizen:
Die Waldfläche in D. wächst z.Z. wieder, speziell in Bayern.
Zu dem wächst der Rohstoff ja wieder nach, was Abgeholzt wird,
wird wieder aufgeforstet. Fossile Brennstoffe sind keine alternative
in meinen Augen.phlox
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Also wir haben hier ende des Sommers 35€/Meter gezahlt. Ist natuerlich schon guenstig, allerdings habe ich noch nirgendwo einen Preis von 70€ gesehen...
Mal was anderes: Ich hatte ueberlegt in den Kamin eine Waermetauscher, oder Luftumwaelzer (oder wie auch immer) einzubauen, um die Raeume unterm Dach noch zusaetzlich mitzuheizen. Weiss da jemand was oder wie man sowas macht?
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Wir heizen hauptsächlich mit Holz, sehr selten mit Öl.
Warmwasser gibts, wenn die Sonne scheint, durch Photovoltaik, Solarzellen verkaufen Strom.
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Wir heizen auch mit Holz, für Warmwasser haben wir (noch) die Zentralheizung.
Wir haben das Holz für 22,5€/Meter bekommen, mussten aber noch alles (kleinsägen, spalten, trocknen) selber machen; wie gesagt, man kriegt doppelt warm
.
Auf Solarenergie für Warmwasser bzw. Strom wollen wir auch umsteigen, wir haben nur das Problem, das unser Haus dafür falschrum steht. Müssten vielleicht nen CarPort bauen und die aufs Dach von dem setzen *Eltern überred*. Oder hat einer ne andere Idee, wie man die z.B. am Giebel befestigen kann oder kennt gute Internetseiten/Bücher zu dem Thema?
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CarPort ist bestimmt keine schlechte Wahl, hilft dann doppelt Solar und Auto unterstellen (kein Eiskratzen mehr).

Was haltet ihr denn von Wärmepumpen (Tiefen.- oder Flächenwärme)?

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Bei Solargerümpel sollte man aufpassen, dass man an eine Firma gerät, die Ahnung hat. Unsere hatte es nicht, Fazit:
- Temperatursensor falsch angebracht
- Panels liegen im Winter im Schatten des Giebels unseres Hauses
- Druckausgleichsbehälter zu kleinWärmepunpen sind 'ne feine Sache, nur die Bohrung ist sauteuer.
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Wie teuer kommt den so was?

Rentiert sich das bzw. gleicht sich das aus (kein Kamin, keine Schornsteinkehrerkosten usw.)
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Hier steht einiges zu den Waermepumpen:
http://www.baumarkt.de/b_markt/fr_info/waermepumpen.htm
oder natuerlich bei Wiki...
Ich denke mal so 15.000€ kannste schon rechen, je nach Leistung, die du benoetigst...
Ist allerdings auch 'ne Standortfrage - ist also nicht ueberall einsetzbar.
Ich hatte mich auch mal danach erkundigt. Allerding wurde mir damals gesagt,
das die WPs nur als Zusatzwaermequelle dienen und die "normale" Heizung nicht
vollstaendig ersetzen koennen!?
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Dazu kommt noch, das man für die Pumpe Strom braucht.
Ne normale Solaranlage (4 Panels, 800 Liter Wärmespeicher, Rohre, Pumpe, Elektronikschrott, Ventile usw.) kostet abzügl. Förderung so um die 18k€.
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Aber ne Solaranlage alleine reicht da nicht ganz.
Die währe dann nur eine Unterstützung zur normalen Heizung, oder?Somit kommt man insgesamt auf ca. 30k€ (Wärmepumpe + Solar).
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Genau, Solar ist nur zur Heizungsunterstützung. Nachteil ist, dass z.B. in den Wintermonaten die Sonnenscheindauer zu kurz ist und z.B. die Panels nicht schneefrei werden usw. Im Sommer (Juni-Sept.) kann man die Heizung komplett abschalten, da reichen die 4 Panels fürs Warmwasser für 3 Personen dicke aus.
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F98 schrieb:
...die Panels nicht schneefrei werden...
Schnee könnte man doch runterschmelzen, Pumpe auf Handbetrieb und warmes Wasser raufpumpen bis der Schnee runtergeschmolzen ist. 
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F98 schrieb:
Ne normale Solaranlage (4 Panels, 800 Liter Wärmespeicher, Rohre, Pumpe, Elektronikschrott, Ventile usw.) kostet abzügl. Förderung so um die 18k€.
Wie hoch ist denn da die Amortisationsdauer?