normalisieren vor Chi^2-Test?



  • Hallo,
    ich wollte eine überprüfen, ob bei einem gemessenen Peak eine Gaussregression gemacht werden kann. In Büchern fand ich die Chi-Quadrat-Test Methode. Ich habe mich auch an die Bestimmung von Chi^2 gehalten, aber festgestellt, daß Chi^2 je nach Pulshöhe stark verschieden ist. Beispelsweise bringt ein und derselbe Puls (einmal normale Größe und dann durch 2,3,... dividiert) verschiedene Werte für Chi^2. Wie kann ich dann objektiv beurteilen, ob ein Regressionsmodell für meinen Puls geeignet ist? Voe allem geht es mir dann um den Vergleich mit den Tabellen (Quantile der Chi^2-Verteilung).
    Kann mir jemand weiterhelfen? Ich bin für jeden Hinweis dankbar!
    Vielleicht gibt es ja eine ganz andere Methode?



  • ich versehe das so:

    meinst du mit Gaussregression, das beschreiben deines Herzschlags durch eine lineare,(bzw. nichtlineare) Funktion?
    Bei der Regression wird die Methode der kleinsten Abweichquadrate benutzt.
    In einem Koordinatensystem werden die zu betrachteten Werte durch eine Gerade bzw. Kurve geschätzt, wobei die Summe der Abstandsquadrate der Werte zur Kurve möglichst klein sein soll. Alles was über lineare Regression hinausgeht ist aber sehr aufwendig und von Hand kaum zu rechnen
    (siehe Wikipedia: "lineare Regression", "Methode der kleinsten Quadrate")

    Wenn du also eine Funktion hast, wo du denkst sie könnte deinen Puls beschreiben, da kannst du sie mit dem Chi^2 Test überprüfen.
    (siehe Wikipedia:Chi-Quadrat-Test)

    Wenn du z.B. SPSS(Statistikprogramm) zur Verfügung hast, kannst du Regressionsanalysen durchführen, und dir Werte ausgeben lassen, die deine Werte mehr oder weniger gut beschreiben. (hab es allerdings bis jetzt nur für lineare Regression gemacht)



  • Eigentlich ging es mir eher um die Normalisierung. Ich habe mit Origin eine Regression (Gauss) gemacht und mir fiel auf, daß der Wert für Chi^2 abhängig von der Pulsgröße ist. Einmal habe ich über den Puls eine Gaussregression laufen lassen und bekam für Chi^2 einen Wert von 700 und wenn ich den Puls um den Faktor 2 kleiner gemacht habe (alle Werte durch 2 geteilt) bekam ich nach der Gaussregression ein Chi^2 von 100. Weil ich eigentlich mit einem Tabellenwert vergleichen möchte ob mein Chi^2-Wert bei bestimmten Freiheitsgraden und Vertrauensbereichen größer oder kleiner ist als erlaubt, wunderte ich mich über die unterschiedlich großen Chi^2-Werte und bin der Überlegung ob eine Normalisierung vor der Regression oder mit dem Chi^2-Wert durchgeführt werden muss. Allgemein soll mir der Tabellenwert eine Auskunft darüber geben können, ob mein Puls einer Gaussverteilung unterliegt.
    Hat jemand davon Ahnung und kann mir weiterhelfen?



  • wenn du nur die y-Werte verkleinerst, aber die x-werte im gleichen Abstand lässt, dann ist doch klar das sich die chi^2 ändert.
    Das bedeutet wenn sich dein Puls halbiert,(oder die Zeit für einen Schlag verdoppelt) dann lässt er sich besser an eine GaussNormalVerteilung anpassen.


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