Iranischen Präsidenten über den Holocaust



  • Ja aber das ist ne tolle Lücke im Gesetz mit der du theoretisch jede unangenehme Meinung einfach verbieten kannst. Das halt ich nicht für sonderlich Demokratisch. Wenn man bedenkt das Gesetzeslücken z.b. zu nem Diktator geführt haben find ich das recht bedenklich.

    klar es stehen noch einige Hürden zwischen so nem Gesetz aber halt mich für paranoid aber ich bin da gern etwas misstrauisch.



  • Hallo

    Damit hast du natürlich Recht, aber stell dir doch mal vor, dass irgendwer ich hinstellt und behauptet, du hättest dies und das getan, ohne das du dich dagegen wehren kannst. Dann stehst du nämlich in der Beweislast und musst beweisen, dass su unschuldig bist. Genau das passiert, wenn man den Holocaust leugnet, die Verfolgten müssen beweisen, dass sie verfolgt wurden. das kann doch nicht sein.

    chrische



  • eigentlich ist es umgekehrt.
    Der der beschuldigt muss den Beweis erbringen. Und der ist bei Holocaust ja meines wissens erbracht. D.h. man kann es verleugnen wenn man sich dazu entschliesst. So wie ich leugnen kann das die erde "rund" ist. Aber deshalb muss es nicht richtig sein.



  • Hallo

    Taelan schrieb:

    So wie ich leugnen kann das die erde "rund" ist. Aber deshalb muss es nicht richtig sein.

    Der Unterschied ist aber, dass dabei niemand auf die Gräber von irgendwelchen spuckt.

    chrische



  • chrische5 schrieb:

    Das ist doch wirklich sehr angenehm, dass nicht jedem erlaubt ist Mist über jemand anders zu erzählen und sich dann hinter der Meinugsfreiheit zu verstecken.

    Nein, das ist nicht angenehm, sondern einfach Blödsinn. Wir schaffen kontroverse Meinungen per Gesetz ab...

    chrische5 schrieb:

    Genau das passiert, wenn man den Holocaust leugnet, die Verfolgten müssen beweisen, dass sie verfolgt wurden. das kann doch nicht sein.

    Wieso müssen sie das beweisen?



  • Hallo

    Walli schrieb:

    chrische5 schrieb:

    Das ist doch wirklich sehr angenehm, dass nicht jedem erlaubt ist Mist über jemand anders zu erzählen und sich dann hinter der Meinugsfreiheit zu verstecken.

    Nein, das ist nicht angenehm, sondern einfach Blödsinn. Wir schaffen kontroverse Meinungen per Gesetz ab...

    Es geht doch nicht um kontroverse Meinungen, sondern um Lügen.

    Walli schrieb:

    chrische5 schrieb:

    Genau das passiert, wenn man den Holocaust leugnet, die Verfolgten müssen beweisen, dass sie verfolgt wurden. das kann doch nicht sein.

    Wieso müssen sie das beweisen?

    Weil Sie es nicht dulden können, dass jemand behauptet, dass Ihre Eltern gar nicht gestorben sind, oder dass es die ganze Judenverfolgung nicht gab.

    chrische



  • Hi,

    viel interessanter finde ich seinen Vorschlag, Israel nach
    Deutschland zu verlegen.
    Der Typ ist ein Hetzer, aber das Argument lässt sich schwer widerlegen:
    Warum müssen die Palästinänser für ein Europäisches Verbrechen bezahlen?

    Sicherlich ist das jetzt nicht mehr machbar, aber daran erinnern sollte
    man sich trotzdem, das WIR Europäer diese Region zum Krisenherd gemacht haben.
    Aber da geht man von offizieller Seite besser nicht drauf ein...

    Jockel



  • chrische5 schrieb:

    Es geht doch nicht um kontroverse Meinungen, sondern um Lügen.

    Ist es soviel besser wenn man einige Lügen verbietet und andere duldet?

    Jockelx schrieb:

    Hi,

    viel interessanter finde ich seinen Vorschlag, Israel nach
    Deutschland zu verlegen.

    Vielleicht auch an den Südpol oder ins australische Outback? Am Platz mangelt es nicht. Aber ja, ein interessanter Vorschlag.



  • chrische5 schrieb:

    Walli schrieb:

    chrische5 schrieb:

    Das ist doch wirklich sehr angenehm, dass nicht jedem erlaubt ist Mist über jemand anders zu erzählen und sich dann hinter der Meinugsfreiheit zu verstecken.

    Nein, das ist nicht angenehm, sondern einfach Blödsinn. Wir schaffen kontroverse Meinungen per Gesetz ab...

    Es geht doch nicht um kontroverse Meinungen, sondern um Lügen.

    Tja und? Warum sollte man nicht lügen dürfen?

    Walli schrieb:

    chrische5 schrieb:

    Genau das passiert, wenn man den Holocaust leugnet, die Verfolgten müssen beweisen, dass sie verfolgt wurden. das kann doch nicht sein.

    Wieso müssen sie das beweisen?

    Weil Sie es nicht dulden können, dass jemand behauptet, dass Ihre Eltern gar nicht gestorben sind, oder dass es die ganze Judenverfolgung nicht gab.

    Das mag ein paar persönliche Gefühle treffen, genau wie wenn ich behaupte, daß deine Urgroßmutter in Wirklichkeit nicht gestorben, sondern von Außerirdischen nach Alpha-Centauri entführt wurde. Nimm's, als was es ist: Unfug. Wenn's zu persönlich wird, hast Du außerdem eh wieder eine rechtliche Handhabe. -- Es gibt *keine* Rechtfertigung, Meinungen unter Strafe zu stellen.



  • Jockelx schrieb:

    Sicherlich ist das jetzt nicht mehr machbar, aber daran erinnern sollte
    man sich trotzdem, das WIR Europäer diese Region zum Krisenherd gemacht haben.

    Wir? Ich nicht, du nicht, sonst auch niemand hier... '45 hätte er sogar recht gehabt mit der Forderung, jetzt nicht mehr. Wir sind keine Nazis; Israelis keine Flüchtlinge.


  • Mod

    chrische5 schrieb:

    Marc++us schrieb:

    (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

    Das ist doch wirklich sehr angenehm, dass nicht jedem erlaubt ist Mist über jemand anders zu erzählen und sich dann hinter der Meinugsfreiheit zu verstecken.

    Auf den ersten Blick.

    Aber eine Verfassung oder ein Grundgesetz sind ja dafür da, um die Rechte der Bürger gegenüber dem Staat zu definieren, bzw die Bürger vor dem Staat zu schützen.

    Offensichtlich hat unser Schutzrecht auf freie Meinung aber ein Loch - es ist dem Staat möglich ein Gesetz zu machen "Öffentliche Kritik an Politikern ist nicht erlaubt und wird unter Strafe gestellt, mindestens 12 Haft ohne Bewährung". Dieses Gesetz kann in Deutschland gemacht werden und das GG schützt uns nicht davor. Daß zur Zeit die Regierung dieses Gesetz nicht erlässt, ist nett von ihr, aber würde sie es tun, können wir uns nicht wehren. Wir müssen es einfach akzeptieren.

    Damit ist due gegenseitige Balance zwischen Staat und Bürger hier nicht gewahrt.

    Anderes Beispiel, schau Dir die USA an - eine Regierung wie George Bush mit ultrakonservativer Geisteshaltung, die möglichst viele Rechte beschneiden will. Wer hätte sowas für die USA vor 7 Jahren erwartet? Aber schaut man in die Details, so stellt man fest, daß immer wieder Details und Pläne der US-Regierung durch einige Bürgerrechte in der US-Verfassung durchkreuzt werden. Und einige Ideen und Gesetze sind an der verbrieften unbedingten Meinungsfreiheit gescheitert.

    So ein Umschwung in einem Staat kann offensichtlich schnell kommen, mußt nur Beckstein und Schily komplett an die Macht lassen. Und genau dafür ist das GG da, und genau an der Stelle hat das GG einige Lücken.



  • ....... schrieb:

    Was haltet Ihr von diesem Spektakel? Begrüßt Ihr es das da mal einer dem weihnachtlichem Einerlei für uns den Stiefel in den ***** schiebt? Oder seid Ihr betroffen das jemand Isral das Existenzrecht öffentlich abspricht? (Inoffiziell haben da unten ja bisher die wenigsten Staaten Israel anerkannt).

    Also ich finde es gnaz gut das endlich mal die Karten auf den Tisch gelegt werden. Endlich mal einer der sagt was er denkt. Israel wird er deshalb zwar nicht los, ist aber ein Stück Ehrlichkeit...

    Ich glaub der hält sich einfach an den alten Spruch: "Auf den Bush klopfen."

    Bye, TGGC (You don't get it and never will)



  • Hmmm, warum hat man Israel, nach dem Krieg, nicht in Bayern gegründet? Warum soweit weg von Europa? Wollten die Franzosen und die Engländer keine Juden in Europa? Ich meine ist doch echt seltsam. Stellt euch vor, Generationen eurer Famile leben in Europa, und auf einmal sagt man euch. Leute ab in die Wüste. tztztz...

    😕


  • Mod

    Izmirübel schrieb:

    Hmmm, warum hat man Israel, nach dem Krieg, nicht in Bayern gegründet? Warum soweit weg von Europa? Wollten die Franzosen und die Engländer keine Juden in Europa? Ich meine ist doch echt seltsam. Stellt euch vor, Generationen eurer Famile leben in Europa, und auf einmal sagt man euch. Leute ab in die Wüste. tztztz...

    Sicherlich interessante Frage, vermutlich eine Kombination:

    - in Deutschland/Polen/etc wollte sicherlich keiner mehr bleiben
    - die Siegermächte waren ja Sieger, wieso sollten sie Land für so ein Projekt hergeben
    - letztlich war den Franzosen und Engländern das Schicksal der Juden auch nicht so wichtig
    - Israel ist "das von Gott gegebene Land", nicht einfach nur Wüste - eine Art Rückkehr in eine ältere Heimat



  • Jockelx schrieb:

    Sicherlich ist das jetzt nicht mehr machbar, aber daran erinnern sollte
    man sich trotzdem, das WIR Europäer diese Region zum Krisenherd gemacht haben.

    Warn das wirklich die Europäer. Ich dachte die USA hätte den Staat dort angelegt. Klar, also Folge des II. Weltkriegs und des Holocaust, mir ist aber nicht bekannt, dass die Europäer den Staat Israel in den Nahen Osten direkt mit gewollt hätten.
    Weis es aber nicht genau, hat da wer mehr Infos?

    ansonsten zu dem iranischen Präsidenten: den Standord von Israel anzumeckern, na ok, aber den Holocaust verleugnen und als Märchen bezeichnen, nein da hörts auf 👎



  • Doch die Europäer hatten da schon einiges mit der "Verlegung" zu tun. Soweit ich mich erinnere, waren es die Engländer, die nach dem 1. Weltkrieg das Gebiet Palästina eingenommen haben. Ich glaube das war sogar ein Beschluß der Siegermächte nach dem 1. Weltkrieg.



  • Der Zionismus ist eine Bewegung aus dem 19. Jh. Es war keine Entscheidung der Politik, schon gar nicht nach dem 2. Weltkrieg, die Juden nach Palästina zu schicken. Man hätte jetzt natürlich alle wieder zurück nach Bayern schicken können, um dort den Staat Israel zu gründen 🙄 :xmas2:



  • Bashar schrieb:

    ...wieder zurück nach Bayern schicken können, um dort den Staat Israel zu gründen 🙄 :xmas2:

    Finde ich mehr als Gerecht. 🙂 Ich hätte nichts dagegen.



  • Bashar schrieb:

    Es war keine Entscheidung der Politik, schon gar nicht nach dem 2. Weltkrieg, die Juden nach Palästina zu schicken.

    Statt dich um 🙄 und :xmas2: zu kümmern, solltest du dich um
    genaueres lesen bemühen. Es geht nicht darum, wann und warum Juden
    irgendwo hin gegangen sind, sondern um die Gründung Israels, welche
    sicherlich eine direkte Folge des zweiten Weltkriegs war.



  • Hallo

    Erstmal freue mich natürlich über die rege Diskussion, aber das die Europäer Israel einfach nur weit weg von Europa gegründet haben entspricht nun nicht ganz den Tatsachen. Palästina war praktische britische Kolonie und es siedelten sich dort imme mehr Juden an. Dies war schon vor dem zweiten Weltkrieg so, weil der Antisemitismus in Europa ja nicht erst mit Hitler Einzug gehalten halt. Sie haben aber auch nicht wahllos einen möglichst kargen Ort erwählt, sondern siedelten dort, weil Sie es als heiliges Land betrachten. Genau das selbe tun nun auch andere Religionen und eswegen halt der ganze Stress. Ich finde, es war keien Fehler Israel zu gründen, wo es jetzt ist, sondern nicht gleichzietig für einen poilitisch autonomen Staat Palästina zu sorgen.

    chrische


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