Russland ist asozial



  • wursel schrieb:

    Pellaeon schrieb:

    Faktisch ist das doch Diebstahl, was die Ukraine betreibt, und sowas ist dann in Ordung für einen Staat der EU ...

    Hä? 😕

    Einfach aus der Leitung ohne zu bezahlen 15% entnehmen. wie würdest du das nennen?



  • Pellaeon schrieb:

    wursel schrieb:

    Pellaeon schrieb:

    Faktisch ist das doch Diebstahl, was die Ukraine betreibt, und sowas ist dann in Ordung für einen Staat der EU ...

    Hä? 😕

    Einfach aus der Leitung ohne zu bezahlen 15% entnehmen. wie würdest du das nennen?

    Ich wundere mich über das "und sowas ist dann in Ordung für einen Staat der EU ...". Glaubst du, dass die Ukraine in der EU ist oder hat irgentein EU-Staat gesagt "Wenn die Ukraine Russland beklaut, dann geht das schon in Ordnung."? 😉



  • Pellaeon schrieb:

    Vernunft schrieb:

    ➡ Alternative Energie.
    Der ganze Dreck (Öl, Gas, Uran) geht sowieso irgendwann aus.

    Es gibt in Deutschland keine alternativen Energien, die unseren Bedarf decken. Windkraft ist eher ein Werbegag der alten Regierung, als das was bringen würde. Das ganze Zeug ist eher ein kleiner Zuschuss zum Gesamtbedarf.

    Na dann haben wir ein Problem, wenn die Ressourcen ausgegangen sind. Vielleicht funktioniert dann die Sache mit der Fusion (ist die alternativ?). Aber bis dahin können wir fleisig mit dem alten Kram die Umwelt verschmutzen, möglicherweise erleben wir ja dann das Ende der Ressourcen nicht mehr.


  • Mod

    kingruedi schrieb:

    Natürlich ist es extrem auf einmal um 400% den Preis aufzudrehen. Aber die Verhandlungen laufen schon seit Anfang des letzten Jahres und da hat die ukrainische Regierung wohl die Zeit verschlafen.

    Anfang des Jahres hatte die Ukraine noch eine andere Regierung... eine pro-russische Regierung. Der Zusammenhang ist ja schon zu sehen.

    Die Argumentation mit Marktpreisen ist ja schön und gut, aber hier gibt's keinen Markt. Immer dann wenn irgendwas zu 100% vorbelegt ist, kann man nicht mehr von Markt sprechen, demnach sind die Preise auch keine Marktpreise, selbst wenn man sie durch die Höhe so nennen kann. [Aus diesem Grund sind auch Privatisierungen von Autobahnen und Bahnschienen keine Verbesserung durch Einführung einer Marktsituation, sondern für den Verbraucher kostspielige Monopoly-Spiele, den Markt setzt Wettbewerb voraus, zumindest also 2 gleichwertige Straßen oder Schienen zwischen A und B - oder zwei Gasleitungen.] Klar ein Versäumnis der Ukraine, aber bisher waren die Länder gute Kumpels, nun kommt eine neue Regierung, und auf einmal überlegen sich die Russen, daß sie doch lieber Weltmarktpreise haben möchten.

    Ich finde das ganz schön heftig, de fakto waren solche Sachen in der Vergangenheit Kriegsgründe. Das Abstellen der Gasversorgung für Westeuropa durch die Russen war immer ein beliebtes Szenarium für die Konfliktspiele rund um den 3. Weltkrieg. Die Ukraine wird das nun zwangsläufig akzeptieren und für die Zukunft versuchen massiv militärisch aufzurüsten, um im Wiederholungsfalle einen Gegenschlag auf russischem Gebiet führen zu können. Und versuchen EU- und - schlimmer noch - NATO-Mitglied zu werden, um Rückendeckung zu haben.

    Mir ist ja klar, daß andere energiereiche Länder ebenso agieren, aber in den letzten Jahren konnte man in Deutschland immer wieder hören "wir sind unabhängig vom Nahen Osten und der aggressiven Außenpolitik der Kriegstreiber USA, da wir gottseidank unsere Energie von unseren Freunden im Osten beziehen". Darüber sollte man eben mal kurz nachdenken.


  • Mod

    Vernunft schrieb:

    Vielleicht funktioniert dann die Sache mit der Fusion (ist die alternativ?).

    Nein. Auch hierbei gibt's grundsätzlich Radioaktivität, d.h. es gibt in Deutschland eine negative Vorbelegung des Themas, ebenso fahren die deutschen Unis in den Fachbereichen Physik bereits seit Jahren die Schwerpunkte Reaktorphysik/Kernphysik nach unten, da dieses Thema politisch unerwünscht ist.

    Wenn es Fusionsreaktoren im Einsatz geben wird, so werden diese zunächst in Frankreich stehen, und wir kaufen den Strom dort ein.



  • alex89ru schrieb:

    Achso, bevor ich's vergess: Der kalte Krieg ist vorbei.

    Stimmt nich, das wollen uns die Illumanten nur glauben lassen.



  • fr4ge schrieb:

    @Luckie:
    ja, nu, wo sollen wir den unser gas sonst hernehmen? aus dem nahen osten? super, die lage ist ja auch bestens stabil da...

    Ich habe die Lösung!

    In Zukunt heizen wir mit Atomenergie.

    Jeder Bürger dieses Landes stellt sich ein Brennelement in den Keller, das
    wir dann an den Warmwasseranschluß und die Zentralheizung angeschlossen und schon wirds wollig warm im Haus.

    Gruß,
    Euer Atomtroll 😃


  • Mod

    Atomtroll schrieb:

    Jeder Bürger dieses Landes stellt sich ein Brennelement in den Keller, das
    wir dann an den Warmwasseranschluß und die Zentralheizung angeschlossen und schon wirds wollig warm im Haus.

    Alt - zu spät. Solche Vorschläge gab's in den 50er und 60er Jahren bereits. Der Gedanke ist zunächst ja auch nicht so dumm.



  • Pellaeon schrieb:

    Vernunft schrieb:

    ➡ Alternative Energie.
    Der ganze Dreck (Öl, Gas, Uran) geht sowieso irgendwann aus.

    Es gibt in Deutschland keine alternativen Energien, die unseren Bedarf decken. Windkraft ist eher ein Werbegag der alten Regierung, als das was bringen würde. Das ganze Zeug ist eher ein kleiner Zuschuss zum Gesamtbedarf.

    Du glaubst das Märchen immer noch?

    Glaube nicht alles, was man dir vorplappert, denn es stimmt nicht.

    Pro 1 m³ liefert uns die Sonne in Deutschland 1000 KW Energie,
    damit läßt sich sehr gut eine Energieversorgung basierend auf alternativen Energien in Deutschland aufbauen.



  • Die Fragen dazu müssen aber zwangsläufig lauten:

    Spendet die Sonne immer dann genug Energie, wenn ich sie brauche?
    Habe ich Lust Deutschland mit Solarzellen zu pflastern?
    Wie können große Bedarfsunterschiede (und damit Leistungsabfälle etc.) sinnvoll
    ausgeglichen werden?
    Wie teuer ist das?

    Ich bin für Atomenergie,
    weil sie sauber ist, wenn man den Abfall sicher wegpackt.
    weil sie sicher ist.
    weil sie zuverlässig ist,
    weil ich lieber Strom aus Deutschen AKWs mit hohen Standard beziehe als aus unsicheren im Osten, die - sofern sie hochgehen - uns eh mitverseuchen.

    Panke



  • Panke schrieb:

    Spendet die Sonne immer dann genug Energie, wenn ich sie brauche?
    Habe ich Lust Deutschland mit Solarzellen zu pflastern?
    Wie können große Bedarfsunterschiede (und damit Leistungsabfälle etc.) sinnvoll
    ausgeglichen werden?
    Wie teuer ist das?

    1. nein, nicht immer
    2. nicht zwangsläufig, wär aber ne idee
    3. thermische speicher
    4. langfristig billiger als die rohstoffe immer aus andren ländenr beziehen zu müssen

    Ich bin für Atomenergie,
    weil sie sauber ist, wenn man den Abfall sicher wegpackt.
    weil sie sicher ist.
    weil sie zuverlässig ist,
    weil ich lieber Strom aus Deutschen AKWs mit hohen Standard beziehe als aus unsicheren im Osten, die - sofern sie hochgehen - uns eh mitverseuchen.

    Panke

    wenn das wörtchen "wenn" nicht währ-de facto ist das thema endlagerung ein unheimliches problem.


  • Mod

    Vernunft Nr. 2 schrieb:

    Pro 1 m³ liefert uns die Sonne in Deutschland 1000 KW Energie,
    damit läßt sich sehr gut eine Energieversorgung basierend auf alternativen Energien in Deutschland aufbauen.

    Jaja.

    Für warmes Wasser stimme ich ja zu, heute noch ein Haus bauen mit Warmwasserversorgung aus der Heizung ist ein Unding, Solarthermen sind wirklich ideal.

    Aber Strom?

    Praktische Hindernisse:

    - nur 16% Wirkungsgrad der handelsüblicher Solarzellen

    - Schwankungen der Energie (Mittagszeit, Jahreszeit) machen es notwendig, den erzeugten Strom zu puffern und zu speichern, was gerade im Haushalt nur mit Batterien (Schwermetalle) gelingt. Im Großbereich kann man hier mit Speicherbecken etc arbeiten. Das fällt bei heutigen Installationen nicht auf, weil man mit dem erzeugten Strom unter der Haushaltsgrundlast liegt und sich daher die Schwankung nicht bemerkbar macht, sie wird nämlich durch die Netzversorger und deren fossilen und nuklearen Kraftwerke netterweise aufgefangen. Aber wenn man deutlich mehr Strom dezentral auf diese Weise erzeugt, muß man sich zu dem Thema mehr Gedanken machen.

    - je nach Rechenmodell liegt die Energieamortisation (reingesteckte Energie bei Produktion bis Ertragsüberschuß) bei 2-7 Jahren, dabei ist die Erblindung der Zellen (Verlust des Wirkungsgrades durch Alterung) noch nicht berücksichtigt

    - dezentrale Installationen sind häufig teurer als zentrale Installationen, da man für jede Installation die Fixkosten tragen muß (Beispiel bei dezentraler Solarstromerzeugung wären z.B. Frequenzumrichter und Energiespeicher)



  • Marc++us schrieb:

    Die Ukraine wird das nun zwangsläufig akzeptieren und für die Zukunft versuchen massiv militärisch aufzurüsten, um im Wiederholungsfalle einen Gegenschlag auf russischem Gebiet führen zu können. Und versuchen EU- und - schlimmer noch - NATO-Mitglied zu werden, um Rückendeckung zu haben.

    Ein Krieg zwischen diesen beiden Ländern ist doch ein bißchen weit her geholt? Außerdem hat die Ukraine doch noch jede Menge Kohle. Die anderen osteuropäischen kommen auch mit den Weltmarktpreisen klar.

    Und zum Markt: Gas steht auch in Konkurrenz zu Öl, Kohle und anderen Energiequellen. Alternative Anbieter sind also schon vorhanden.



  • Deutschland hat einfach eine schlechte Lage für alternative Energien. In Skandinaviene haben sie ihre Fjorde, in den Äquatorgegenden lohnen sich Solarzellen, Island hat Bodenwärem usw.

    In Deutschland lässt sich sowas nur lokal machen, aber eine landesweite Versorgung ist nunmal einfach nicht möglich.
    Und wie toll Windradparks aussehen wissen wohl alle, zumal die dafür andere schädliche Umwelteinflüsse haben(für die Tierwelt: Vögel usw.)

    Und der Atomausstieg: das was wir nicht selbst herstellen wird im Ausland eingekauft, und wie kriegen die den Strom: genau Atomkraftwerke ... .

    Natürlich soll und muss weiter geforscht werden, um sauberere Energien zu finden, aber momentan geht es halt in Deutschland nicht anders.
    Mal schauen was aus der Fusion wird, obwohl da noch einige Jahre ins Land gehen werden ...



  • Bei den Alternativen vergesst ihr die Erdwärme.
    Wenn man tiefgenug Bohrt, hat man da ganz schnell
    genug energie für ein nettes Kraftwerk, ganz ohne
    die Sonne.

    Und den Mist mit Demokratie glaubt ihr wohl ja nicht
    mehr, es regiert längst das Kapital. Auch in Russland.



  • Dadurch kühlt die Erde schneller ab, schafft ein erhöhtes Erdbeben- und Vulkanbildungsrisiko, läßt vermehrt Erdstrahlen nach außen dringen und bring die Leute auf die Idee ihre Sonderabfälle im flüssigen Erdkern zu entsorgen! 😃



  • Pellaeon schrieb:

    Deutschland hat einfach eine schlechte Lage für alternative Energien. In Skandinaviene haben sie ihre Fjorde, in den Äquatorgegenden lohnen sich Solarzellen, Island hat Bodenwärem usw.

    zahlen, bitte.
    wenn öl+gas knapp werden, wird energie insgesamt teurer. und dann lohnt es sich plötzlich, gute windkraft/solarenergie-anlagen zu bauen. und sobald mal ein paar größere stromausfälle vorkommen, schwenkt auch die "umwelt"-stimmung um, und es ist gar nicht mehr so schlimm, an der küste (da, wo es sich lohnt) windkraftwerke zu bauen.



  • Nein. Auch hierbei gibt's grundsätzlich Radioaktivität, d.h. es gibt in Deutschland eine negative Vorbelegung des Themas

    Wenn das das einzige Problem ist. Einfach einen neuen Namen ausdenken für das gleiche. Der Dau wird es nicht bemerken.

    Dadurch kühlt die Erde schneller ab, schafft ein erhöhtes Erdbeben- und Vulkanbildungsrisiko, läßt vermehrt Erdstrahlen nach außen dringen

    Stellt sich die frage ob man überhaup realisitsch gesehen soviel Energie von da beziehen kann um eine Abkühlung zu bewirken. Dann gib es noch ein Problem : Um wirklich warme Erdschichten zu erreichen (also 200°-300°) musst du tief bohren. So nun kommt ein kleines Erdbeben das man an der Oberfläche nicht einmal bemerkt und schon ist dein Rohr in zwei und das wars.

    und bring die Leute auf die Idee ihre Sonderabfälle im flüssigen Erdkern zu entsorgen!

    Ich wüsste nicht einmal was daran so schlecht wäre den ganzen Plutonium dahin zu verfrachten. Wieso eigentlich nicht gleich zur Sonne damit? Die würde draus doch Helium machen oder?

    Wie wäre es mit Sahara besetzen und mit Solarzellen zupflastern? Ich meine mit ein paar Beduinen wird man ja noch fertig.



  • Irgendwer schrieb:

    Nein. Auch hierbei gibt's grundsätzlich Radioaktivität, d.h. es gibt in Deutschland eine negative Vorbelegung des Themas

    Wenn das das einzige Problem ist. Einfach einen neuen Namen ausdenken für das gleiche. Der Dau wird es nicht bemerken.

    die leute sind klüger, als du denkst. aber wie gesagt, wenn energie knapp wird, werden uran&co. gar nicht mehr so schlecht darstehen. und kernfusion erst recht. falls es denn klappen sollte.

    Wie wäre es mit Sahara besetzen und mit Solarzellen zupflastern? Ich meine mit ein paar Beduinen wird man ja noch fertig.

    und wie willst du das zeug hierher transportieren? wenn du den strom wirklich nutzen willst, musst du schon zu den beduinen ziehen. (und "besetzen" ist sowieso immer eine ziemlich schlechte idee. hat man schon im vorletzten jahrhundert versucht. hat nicht wirklich gut geklappt.)



  • Sahara ist doch schon von Morokko besetzt! Wir werden es befreien 😃


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