Was mir zu Ohren gekommen ist über unseren Tierschutzbund!



  • Hallo

    aMan schrieb:

    Außerdem waer das Kannibalismus. In der Natur gibt es das auch fast nicht. Ich glaube es gibt in Afrika eine Tierart, die teilweise Kannibalismus betreibt. Aber Loewen, Tiger, usw usw wuerden nie Artgenossen essen..

    Das ist also nicht in unserer modernen Gesellschaft verankert, sondern ein Uhrinstinkt.

    MfG aMan..

    Es gibt in der Natur, außer bei hauskatzen, den mir das antrainiert, haben auch keine Lebenwesen, die im erwachsenen Alter Milch trinken oder andere Tiere in Massenhaltung halten. Das ist ja nun wirklich kein Argument. Es gibt ja nun wirklich tausende Dinge, die wir machen, aber andere Tiere nicht.

    chrische



  • Hallo

    volkard schrieb:

    chrische5 schrieb:

    Vielleicht sind meine Vergleiche etwas schräg, aber nenn mir mal einen vernüftigen Grund, warum wir Schweine und Pferde essen, aber keine Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung?

    beim menschenessen kann man zu leicht menschenkrankheiten mitessen und davon krank werden. plattformübergreifende krankheiten schwein-mensch oder pferd-mensch sind viel seltener und durch gewissenhafte fleischbeschau auszumachen.

    In Ordnun. Warum verwenden wie diese Menschen dann nicht für klinische Tests? Tierversuche sind da, wegen der Übertragbarkeit der Daten, nicht ganz so gut geeignet.

    chrische



  • Gerard schrieb:

    volkard schrieb:

    chrische5 schrieb:

    Vielleicht sind meine Vergleiche etwas schräg, aber nenn mir mal einen vernüftigen Grund, warum wir Schweine und Pferde essen, aber keine Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung?

    beim menschenessen kann man zu leicht menschenkrankheiten mitessen und davon krank werden. plattformübergreifende krankheiten schwein-mensch oder pferd-mensch sind viel seltener und durch gewissenhafte fleischbeschau auszumachen.

    ich führe es aus evolution zurück, die gruppen die sich gegessen habe waren nicht so erfolgreich wie die es nicht getan haben, (es gibt ja evolution auch auf kultur ebene)

    kannste gerne machen, aber wir sprachen von "unwertem" leben.



  • chrische5 schrieb:

    In Ordnun. Warum verwenden wie diese Menschen dann nicht für klinische Tests? Tierversuche sind da, wegen der Übertragbarkeit der Daten, nicht ganz so gut geeignet.

    dafür gibts keinen logischen grund.



  • Hallo

    Der Grund lautet Speziezismus (http://de.wikipedia.org/wiki/Speziezismus).

    Wie macht man das, dass ein Wort zum Link wird?

    chrische



  • volkard schrieb:

    Gerard schrieb:

    volkard schrieb:

    chrische5 schrieb:

    Vielleicht sind meine Vergleiche etwas schräg, aber nenn mir mal einen vernüftigen Grund, warum wir Schweine und Pferde essen, aber keine Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung?

    beim menschenessen kann man zu leicht menschenkrankheiten mitessen und davon krank werden. plattformübergreifende krankheiten schwein-mensch oder pferd-mensch sind viel seltener und durch gewissenhafte fleischbeschau auszumachen.

    ich führe es aus evolution zurück, die gruppen die sich gegessen habe waren nicht so erfolgreich wie die es nicht getan haben, (es gibt ja evolution auch auf kultur ebene)

    kannste gerne machen, aber wir sprachen von "unwertem" leben.

    ich kanns ja versuchen grade zu biegen, obs unwertes leben ist oder nicht ist egal, den wenn einmal erlaubt ist unwertes leben zu essen, dann muss du aufpassen das du nicht selbst als unwert angesehen wirst, die grenze was unwert ist hängt immer vom betrachter ab
    und wenn es vom betrachter abhängt dann gibt es keine grenze, den es gibt immer jemand der über einen steht (dafür sorgt schon die zeit (alter), krankheit oder pech, anlagen)

    bei sochen zuständen kann sich keine hochkultur entwickeln



  • Gerard schrieb:

    die grenze was unwert ist hängt immer vom betrachter ab ... bei sochen zuständen kann sich keine hochkultur entwickeln

    treffer. schiff versenkt.
    da muss ich dir recht geben.



  • Ich habe gar nichts gegen Grautöne, aber wie stellst du dir das bei Schmerzen vor? Artgerecht halten und schmerzfrei töten. In Ordnung, aber dann braucht es Essensmarken für Fleisch, weil dann der derzeitige Konsum nicht gedeckt werden kann.

    Das ist doch Blödsinn. Wieso sollte es nicht genug Nahrung geben wenn man alle Tiere Artgerecht hällt ?

    Die Konsumenten müssen nur etwas mehr bezahlen für das Fleisch, deswegen liegt es alleine an den Konsumenten das manche Tierzüchter eben nicht Artgerecht züchten. Würden die Konsumenten mehr ausgeben wollen, würden sie nicht sofort zur Konkurenz laufen.

    Ich persöhnlich esse Fleisch weil es schmeckt, einfach zu zubereiten ist und recht preiswert ist.
    Würdest du dein ganzes Leben lang Gras essen?

    Ausserdem wenn du schon keine Schmerzen für die ganze Welt willst, wieso isst du keine synthetisierten Proteine ? Die Chemieindustrie ist Technologisch soweit entwickelt, ohne das man irgendein Lebenswesen töten muss.



  • chrische5 schrieb:

    Hallo
    Der Grund lautet Speziezismus.

    jup. und der Speziezismus wiederum ist logische konsequenz der evolutionstheorie, wie wir gerade herausgearbeitet haben. ich bekenne mich auch dazu. ich ess feine pizza und die katz kriegt nur katzenfutter von aldi. ganz, wie man auf dem lande sagt "mensch ist mensch und tier ist tier", wenn die kuds wiedermal in sentimentalitäten verfallen.

    (ps: meine leckere pizza ist von aldi, aber das katzenfutter in wirklichkeit von einem vollsortimenter, daran bin ich aber unschuldig)



  • Hallo

    Das ist doch Blödsinn. Wieso sollte es nicht genug Nahrung geben wenn man alle Tiere Artgerecht hällt ?

    Ich habe nicht gemeint, dass es nicht genug Nahrung gibts, sondern das dann nicht jeder soviel Fleisch essen kann wie heute.

    Ich persöhnlich esse Fleisch weil es schmeckt, einfach zu zubereiten ist und recht preiswert ist.
    Würdest du dein ganzes Leben lang Gras essen?

    Es ist aber nur billig, weil die Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Ich werde meine Leben keine Tiere mehr essen. Zumindest klassich, also abgesehen von verschluckten Mücken (falls es hier Haarspalter geben sollte)

    Ich habe übrigesn nie von unwertem Lebem gesprochen und würde dies auch nicht tun. Was wir aber machen, bedeutet, dass wie unserer Speziees Vorteile einräumen, die wir Anderen absprechen. Und das alleine mit der Begründung, dass sie zu unserer Spezies gehören. Die Argumente von rassistischen Sklavenhalter waren ähnlich nur halt auf die Rasse bezogen (auch hier: ich möchte nicht alle Fleischesser als Rassisten darstellen, sondern nur auf Zusammenhänge hinweisen)

    chrische



  • chrische5 schrieb:

    Hallo

    Das ist doch Blödsinn. Wieso sollte es nicht genug Nahrung geben wenn man alle Tiere Artgerecht hällt ?

    Ich habe nicht gemeint, dass es nicht genug Nahrung gibts, sondern das dann nicht jeder soviel Fleisch essen kann wie heute.

    Also stell Dich mal in Afrika in ein Dorf wo manchmal auch Hungersnot ist
    und erzähl das wenn deren Ernte verdorrt ist. Und die haben nur noch ein paar abgemagerte Ochsen oder Ziegen zu essen. Da muss man dann aufpassen das man nicht von denen gesteinigt wird.

    Ich gehe mal davon aus Du meintes nur die Geselschaft wo es Butterberge, Milchseen etc. gibt. Noch ist es ja das reinste Schlarafenland hier.

    Man sieht so einfach ist eben nicht.

    Gruss sclearscreen



  • Und das nächste können die in Afrika bei einer Hungersnot ihrer genügsamen Ziegen noch artgerecht halten (in dem Fall Futtermangel)? Oder müssen wir die dadurch jetzt auch missionieren?

    Mal überspitzt Lasst Eure Säuglinge verhungern damit ein paar Ziegen leben können. Es lebe unsere ethische moralische Vorstellung aus einem Schlarafenland, was Jahrunderte vorher auch Kolonien in Afrika hatte und auf
    Kosten eurer Bevölkerung gelebt hat (Kaiserszeiten).



  • Also stell Dich mal in Afrika in ein Dorf wo manchmal auch Hungersnot ist
    und erzähl das wenn deren Ernte verdorrt ist. Und die haben nur noch ein paar abgemagerte Ochsen oder Ziegen zu essen. Da muss man dann aufpassen das man nicht von denen gesteinigt wird.

    Ich gehe mal davon aus Du meintes nur die Geselschaft wo es Butterberge, Milchseen etc. gibt. Noch ist es ja das reinste Schlarafenland hier.

    Man sieht so einfach ist eben nicht.

    Was folgen wir daraus? Je besser (materiell) es einer Gesellschaft geht, desto höhere moralische Ansprüche stellt sie.
    Also könnte man sagen, das wir uns das Recht rausnehmen, anderen zu sagen was sie tun sollen, daraus nehmen, das es uns besser (materiell) geht als den anderen. Woher kommt aber unser Reichtum? Aus den schlechten Verhältnissen (materiellen) anderer und deren Ausbeutung durch uns.



  • Es wird gefressen was auf den Tisch kommt, im wahrsten Sinne.
    Kulturell global kann es sogar als Beleidigung der Gastfreundschaft gelten, wenn man irgendwo zum Essen ist.

    Aber nur was essbar und geniessbar ist, nur um Spitzfindigkeiten zu kontern!

    Anpassung ist das Stichwort wirklich im wahrsten Sinne und vielen Belangen.



  • sclearscreen schrieb:

    Und das nächste können die in Afrika bei einer Hungersnot ihrer genügsamen Ziegen noch artgerecht halten (in dem Fall Futtermangel)? Oder müssen wir die dadurch jetzt auch missionieren?

    Mal überspitzt Lasst Eure Säuglinge verhungern damit ein paar Ziegen leben können. Es lebe unsere ethische moralische Vorstellung aus einem Schlarafenland, was Jahrunderte vorher auch Kolonien in Afrika hatte und auf
    Kosten eurer Bevölkerung gelebt hat (Kaiserszeiten).

    Und ob man will oder auch nicht. Indirekt oder direkt bewertet man hierbei auch gleich welches Leben lebenswert ist und welches nicht. Wenn ich etwas futtere und das Lebensmittel sein Dasein verwirkt, erachte ich mein Leben als
    automatisch wertvoller. Dazu kommt dann noch der Sebsterhaltungstrieb durch
    eben Ernährung und Vermehrung.



  • Eigentlich siehst doch so aus:
    Tiere werden gezüchtet um gegessen zu werden.
    Vorteil Tier:
    - Es darf sich vortpflanzen, Erhaltung der Art ist 100% gesichert
    - Es muss nicht auf Nahrungssuche gehen und dabei Gefahr zu laufen gefressen zu werden
    - Es kann ein schönes Leben führen
    - Es braucht sich keine Sorgen zu machen

    Vorteil Mensch:
    - Wir kriegen was zu futtern

    Wenn wir es noch hinkriegen würden, dass das Tier Artgerecht und ohne Schmerzen leben kann, bis es geschlachtet wird, wäre doch alles in Butter.



  • DEvent schrieb:

    Wenn wir es noch hinkriegen würden, dass das Tier Artgerecht und ohne Schmerzen leben kann, bis es geschlachtet wird, wäre doch alles in Butter.

    verändern wir doch einfach die tiere durch zuchtauswahl dahingehend. falls das nicht schon lange passiert ist.



  • Ich habe mir bei Wikipedia das über die Tierrechtorganisation PETA durchgelesen.

    In den USA töten die sogar selbst Tiere in den Tierheimen wenn Tiere nicht vermittelt werden können, weil sie der Meinung sind das sich das Tier im Käfig quält. Wenn man dem Glauben schenken kann was da steht.

    Was für Widersprüche und was für eine doppelmoral manche Strömungen an den Tag legen.

    Und diese ganzen Prominenten die sich für diese Org einsetzen. Ich will garnichts von denen wissen wenn man die alle über Ihre Lieblingsgerichte fragen würde.

    Die Menschheit ist einfach nur albern. Und das zeigt die Unvollkommenheit
    und Unvernunft mancher Menschen.

    Wir kommen alle noch unter die Erde und für die nächsten Idioten ist gesorgt.
    Die können sich dann auch um Ihre Ansichten gegenseitig missionieren, totschlagen etc.



  • Hallo

    DEvent schrieb:

    Eigentlich siehst doch so aus:
    Tiere werden gezüchtet um gegessen zu werden.
    Vorteil Tier:
    - Es darf sich vortpflanzen, Erhaltung der Art ist 100% gesichert
    - Es muss nicht auf Nahrungssuche gehen und dabei Gefahr zu laufen gefressen zu werden
    - Es kann ein schönes Leben führen
    - Es braucht sich keine Sorgen zu machen

    Vorteil Mensch:
    - Wir kriegen was zu futtern

    Wenn wir es noch hinkriegen würden, dass das Tier Artgerecht und ohne Schmerzen leben kann, bis es geschlachtet wird, wäre doch alles in Butter.

    Und worgen führen wir den Weltfrieden ein.

    chrische



  • Dabei fröhnt man weiter den Dingen zu dem einem die Gelüste treiben und ist
    Teil einer unvollkomenen Geselschaft, die es auch immer bleiben wird.

    Manche meinen über sich per Definition Sie wären perfekt naja.

    Macht sich eine Meinung breit wird es immer eine Gegenmeinung geben.
    Meinungen werden einem/anderen aufgezwungen durch eine Mehrheit anderer, auch unter Androhung des eigenen Existenzrechts. Und der Selbserhaltungstrieb ist das Zünglein an der Waage.


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