Gehalt als Frischer Diplom Informatiker



  • BorisDieKlinge schrieb:

    in der Firma in der ich arbeite haben se nur großraumbüros!

    das ist der horror!
    versuch wenigstens ein kleineres zimmer zu kriegen, so mit max. drei leuten drin.
    :xmas2:



  • BorisDieKlinge schrieb:

    jepp das hab ich auch schon gemerkt.. zuhaus läufts einfach besser... in der Firma in der ich arbeite haben se nur großraumbüros! man ist ständig abgelenkt!

    Frag mal rum, ob Kopfhörer erlaubt sind.
    So habe ich die Zeit im Großraumbüro überstanden: Musik an, aber nur so laut, dass ich das Telefon noch höre.

    In der aktuellen Firma ist sowas leider verboten.
    Daher muss ich den ganzen Tag den nahezu dauertelefonierenden Kollegen ertragen und kann keine Musik hören (das stört ihn beim Arbeiten, egal wie leise).
    Da war mir das Großraumbüro lieber - es sei denn, der Kollege ist nicht da: "Einzelhaft" ist super. 😉



  • BorisDieKlinge schrieb:

    Soviel ich weis und gehört habe ist das einstiegsgehalt bei Informatikern um die 36000 Euro im jahr !

    das schwankt je nach region, arbeitgeber, stelle und natürlich person 😉

    einstiegsgehälter schwanken idr irgendwo zwischen 36k und 40k. mehr als 40k ist eher selten und kann auf besondere fähigkeiten oder pures glück zurückgeführt werden.

    als abgänger ein einstiegsgehalt von 45k zu bekommen mag möglich sein, aber nicht ohne einige jahre fundierte berufspraxis. du bewirbst dich dann sozusagen als professional, nicht als einsteiger.

    man sollte dabei nämlich bedenken, dass ein diplom informatiker wahrscheinlich die theoretischen grundlagen besitzt, um als senior consultant o.ä. einzusteigen, die meisten firmen werden sich aber scheuen, einen "unerfahrenen" frischling auf so einen posten zu setzen.



  • Das ist abhängig von der formalen Qualifikation. Vor ein paar Jahren gab es mal so eine ct-Gehaltsumfrage, nach der die 36k für Einsteiger mit FH-Diplom durchaus üblich waren, 42k war für Einsteiger mit Uni-Diplom üblich.



  • Dann bin ich ja froh nicht Informatik studiert zu haben 😃



  • Boah ist das wenig 😮 😮 😮 😮 😮 😮



  • Ja, oder andersrum gesehen: Boah verdiene ich als nicht-studierter gut. 😮



  • Im Zeit-Studienratgeber steht als durchschnittliches Einstiegsgehalt für Uni Informatiker 55k Brutto.
    Entweder hier sind nur unterdurchschnittlich bezahlte Repräsentaten unterwegs, oder das war nen Druckfehler und soll eher 45k heißen.



  • dein erstes gehalt nach ende der ausbildung war höher als 42k im jahr? nich schlecht ^^

    lol, 55k ... wo leben die?



  • 36k-40k sind durchaus üblich, mehr nur wenn man sehr gute Argumente hat oder bei einem recht großen Arbeitgeber anfängt.

    Überstunden werden eigentlich so gut wie nie bezahlt, die Zeiten sind vorbei. Jedenfalls für Berufseinsteiger.



  • Zeit-Leser schrieb:

    Im Zeit-Studienratgeber steht als durchschnittliches Einstiegsgehalt für Uni Informatiker 55k Brutto.

    Wahrscheinlich ermittelt unter den Arbeitgebern, die es sich Leisten in der Zeit zu inserieren 😃

    55k ist utopisch.



  • vielleicht haben die auch vollzeit gehälter in dubai ermittelt.



  • thordk schrieb:

    ...man sollte dabei nämlich bedenken, dass ein diplom informatiker wahrscheinlich die theoretischen grundlagen besitzt, um als senior consultant o.ä. einzusteigen, die meisten firmen werden sich aber scheuen, einen "unerfahrenen" frischling auf so einen posten zu setzen.

    Und ehrlich gesagt: Bisweilen zurecht. 😃
    In unserer Firma sind Entwicklungs- Infrastrukturumfeld und Themengebiet bisweilen derart speziell, dass ein Informatiker zwar schneller reinkommt als ein Soziologe ... aber immer noch ca. 1 Jahr braucht, bis er wirklich produktiv für die Firma und mehrere Jahre, bis er führend/selbständig werden kann.

    Dabei geht es nicht um schlechte Leute, sondern darum, dass man COBOL, MVS/IMS, Bankfachlichkeit im Studium eher selten wirklich zur Praxisreife lernt - von uralten selbstgestrickten Entwicklungsumgebungen (inklusive Releasesteuerung und Deployment) mal ganz abgesehen.
    ... da hat es schon einen Grund, warum wir mit Macht auf J2EE drängen und umstellen.

    Gruß,

    Simon2.



  • ich will 150k im jahr;) 😃 und ne 20 stunden woche;)



  • BorisDieKlinge schrieb:

    ich will 150k im jahr;) 😃 und ne 20 stunden woche;)

    Keinen Firmenwagen dazu? Mann, bist du einfach zufrieden zu stellen.



  • Simon2 schrieb:

    thordk schrieb:

    ...man sollte dabei nämlich bedenken, dass ein diplom informatiker wahrscheinlich die theoretischen grundlagen besitzt, um als senior consultant o.ä. einzusteigen, die meisten firmen werden sich aber scheuen, einen "unerfahrenen" frischling auf so einen posten zu setzen.

    Und ehrlich gesagt: Bisweilen zurecht. 😃
    In unserer Firma sind Entwicklungs- Infrastrukturumfeld und Themengebiet bisweilen derart speziell, dass ein Informatiker zwar schneller reinkommt als ein Soziologe ... aber immer noch ca. 1 Jahr braucht, bis er wirklich produktiv für die Firma und mehrere Jahre, bis er führend/selbständig werden kann.

    Dabei geht es nicht um schlechte Leute, sondern darum, dass man COBOL, MVS/IMS, Bankfachlichkeit im Studium eher selten wirklich zur Praxisreife lernt - von uralten selbstgestrickten Entwicklungsumgebungen (inklusive Releasesteuerung und Deployment) mal ganz abgesehen.
    ... da hat es schon einen Grund, warum wir mit Macht auf J2EE drängen und umstellen.

    Gruß,

    Simon2.

    genau so war das gemeint. fachtheoretische kompetenz kann praktische erfahrung nicht ersetzen, nur ergänzen und deren aneignung beschleunigen.



  • ten schrieb:

    das ist sehr wichtig. eigentlich sollte es für programmierfuzzies selbstverändlich sein, zu hause zu arbeiten. viele sind in der gewohnten umgebung auch einfach produktiver...

    Jo, klar... Und am besten noch 'nen Eimer unter den Tisch stellen, damit man seinen Hintern überhaupt nicht mehr vom Fleck bewegen muss. Wo arbeitest du denn, dass du so isoliert bist? Ich muss als Programmierfuzzi dauernd ansprechbar sein...



  • Walli schrieb:

    ten schrieb:

    das ist sehr wichtig. eigentlich sollte es für programmierfuzzies selbstverändlich sein, zu hause zu arbeiten. viele sind in der gewohnten umgebung auch einfach produktiver...

    Wo arbeitest du denn, dass du so isoliert bist?

    ich hab' zwar nicht speziell mich gemeint, aber ich mach' ziemlich viel von zu hause aus.

    Walli schrieb:

    Ich muss als Programmierfuzzi dauernd ansprechbar sein...

    das ist schlecht 😞
    gibbet's ja telefon (das man auch mal abstellen kann :D) ...und internet
    🙂



  • thordk schrieb:

    genau so war das gemeint. fachtheoretische kompetenz kann praktische erfahrung nicht ersetzen, nur ergänzen und deren aneignung beschleunigen.

    Das ist von den Aufgaben abhängig, die man sich stellt. Wenn man zum Beispiel ein natürlichsprachliches System entwickeln möchte, dann braucht man da eine gewisse Grundkompetenz, die einem nicht in einer Lehre vermttelt werden kann.

    Wenn es nur darum geht, triviale 08/15-Software herzustellen, dann kannst Du dafür praktisch auch einen interessierten Schüler nehmen.

    Und die technische Entwicklung (und die Entwicklung der Informatik) erlauben immer anspruchsvollere Anwendungsgebiete. Die Relevanz eines entsprechenden akademischen Abschlusses wird in der Informatik somit stark steigen. Der bisherige Vergleich von diplomierten Informatikern mit Fachinformatikern beruht ja letztendlich auf der Tatsache, dass sie teilweise die gleichen Aufgabengebiete haben. Die Diplominformatiker wurden und werden momentan oft für Dinge eingesetzt, die praktisch unter ihrem Niveau liegen. Ich gehe davon aus, dass sich das in Zukunft ändern wird.



  • was ich mit meinem beitrag meinte ist folgends:

    eine firma sucht eine person für die besetzung einer stelle. diese soll beispielsweise ein natürlichsprachliches suchsystem entwickeln.
    natürlich wäre dafür ein diplom informatiker, der seinen schwerpunkt auf intelligente systeme - speziell sprachproduktion - gelegt hat, ein guter kandidat.
    aber ein "nicht-studierter", der sich in praxis und eigeninteresse über jahre fachwissen auf diesem bereich angeeignet hat, wäre eventuell ebenso gut, wenn nicht vielleicht sogar besser, für diese stelle geeignet.

    ein personalchef wird sich aber sehr schwer tun, dies zu entscheiden. und selbst bewerbungsgespräche mit den zuständigen mitarbeitern können u.U. nur unzureichende ergebnisse liefern.

    also verlässt sich der personalverwalter im zweifelsfall lieber auf kompetenzen, die staatlich abgesichert sind; sprich ein studium.

    natürlich kann jemand mit besonders guten soft skills so eine stelle auch bekommen, wenn er die zuständigen schlicht überzeugen kann. und so evtl. auch ein höheres gehalt fordern.

    was aber grundsätzlich bleibt ist die tatsache, dass ein "studierter" es leichter haben wird, ein höheres einstiegsgehalt zu fordern, als ein nicht studierter. allerdings auch keine astronomischen gehälter.

    ich halte wenig von sätzen wie "soviel euro hat ein xyz diplomant zu erwarten". das sind lediglich richtwerte, die - wie bereits erwähnt - stark schwanken können.


Anmelden zum Antworten