Architekturfrage
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Wie sind eigentlich all die internetfähigen Schachprogramme aufgebaut? Sind die Regeln alle auf dem Server implementiert und der Client nur eine GUI?
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Ich weiß nicht, wie die *alle* aufgebaut sind. Aber die Regeln serverseitig zu erzwingen ist sicherlich sinnvoll (sonst kann man ja leicht mogeln). Möglicherweise ist es trotzdem interessant auch im Client die Regeln hinterlegt zu haben (kann ja der gleiche basiscode sein). Dann kann der Client nämlich sowas machen wie erlaubte Züge hervorheben ohne jedesmal den Server fragen zu müssen.
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Das bedeutet dann im Endeffekt also aus den Regeln eine Bibliothek zu machen, die Client und Server dazulinken können. Klingt sinnvoll.
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Tyrdal schrieb:
Das bedeutet dann im Endeffekt also aus den Regeln eine Bibliothek zu machen, die Client und Server dazulinken können. Klingt sinnvoll.
es ist generell sinnvoll, code wiederzuverwenden. die schachregeln dürften sich allerdings in weniger als 50 zeilen formulieren lassen, so dass der begriff "bibliothek" etwas übertrieben wirkt.

es gäbe übrigens noch die möglichkeit, dass der server nur ein vermittler ist und ein client die züge den jeweils anderen überprüft. so kann ein client nicht mogeln und der server wird entlastet.
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Captain Obvious schrieb:
Tyrdal schrieb:
Das bedeutet dann im Endeffekt also aus den Regeln eine Bibliothek zu machen, die Client und Server dazulinken können. Klingt sinnvoll.
es ist generell sinnvoll, code wiederzuverwenden. die schachregeln dürften sich allerdings in weniger als 50 zeilen formulieren lassen, so dass der begriff "bibliothek" etwas übertrieben wirkt.

Haha. Ich bezweifle das du es hin bekommst die Schachregeln ganz informell, in natürlicher Sprache in 50 Zeilen unterzubringen.
Davon ab ist es völlig irrelevant wie groß eine Bibliothek ist.