Klimaerwärmung wichtiger als Finanzkrise!



  • Badestrand schrieb:

    Daniel E. schrieb:

    Das Umweltschutz-Argument ist ein wertgebundenes Argument: bin ich bereit, einen höheren Preis zu zahlen, wenn dann bestimmte ideelle Werte, die mir wichtig sind, besser im Produkt repräsentiert sind?

    Umweltschutz ist nicht nur eine Ideologie sondern bedeutet vor allem Nachhaltigkeit. Z.B. könnte man genau so viel Papier recyceln, dass der Papierbedarf gestillt wird ohne den Baumbestand zu reduzieren. Es ist durchaus teurer als das Recyceln sein zu lassen und Bäume abzuholzen bis keine mehr da sind, dafür erreicht man keine Papier-/Baum-Knappheit, welche sehr teuer werden kann. Insofern passt da wahrscheinlich schon der Begriff Investition.

    Das stimmt doch einfach nicht, siehe den Link von borg. Fast das gesamte Papier, das wir herstellen, kommt aus Bäumen, die wir deshalb mal irgendwohin gepflanzt haben. Die gäbe es gar nicht, wenn wir kein Papier verbrauchen würden. Wenn wir weniger Papier nachfragen, dann unterhalten die Förster auch kleinere Waldbestände. Weniger Papierverbrauch bedeutet *weniger* Bäume.

    Daß es trotzdem irgendwo im brasilianischen Urwald der Staat nicht auf sein Eigentum aufpassen kann, ist eine ganz andere Geschichte, hat aber mit unserem Papier nicht so viel zu tun.



  • Daniel E. schrieb:

    Das stimmt doch einfach nicht, siehe den Link von borg. Fast das gesamte Papier, das wir herstellen, kommt aus Bäumen, die wir deshalb mal irgendwohin gepflanzt haben. Die gäbe es gar nicht, wenn wir kein Papier verbrauchen würden. Wenn wir weniger Papier nachfragen, dann unterhalten die Förster auch kleinere Waldbestände. Weniger Papierverbrauch bedeutet *weniger* Bäume.

    genau dieses argument bringt ich bei den tierschuetzern usw staendig - wenn man keine schweine essen wuerde, wuerde man weniger schweinezucht betreiben #gg

    aber - lasst euch nicht stoeren - war nur n kleiner einwurf #gg



  • Daniel E. schrieb:

    Fast das gesamte Papier, das wir herstellen, kommt aus Bäumen, die wir deshalb mal irgendwohin gepflanzt haben.

    Das bezweifle ich, kann aber sonst nichts weiter dazu sagen. Ich werd mir heut abend mal borgs Link anschauen.

    Übrigens funktioniert das Argument auch nicht überall, spätestens bei Fischen sieht's wieder anders aus (Fischen aus Hochleistungs-Fischfarmen trauert auch keiner nach).



  • Ich bin kein Spezialist auf diesem Gebiet, weiß aber, dass man für die Beurteilung eines Produktes eine komplette Ökobilanz nach vergleichbaren Regeln erstellen muss. Nur so kann man mehrere Alternativen bewerten.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ökobilanz

    Erstaunlich ist, dass die moderne Variante oft die nachhaltigere ist.



  • Marc++us schrieb:

    Genaugenommen ist die Finanzkrise wichtiger als die Klimaerwärmung.

    Aus diversen Gründen:

    - no money, no honey

    - wenn die Pleite in der Finanzwirtschaft auf die Realwirtschaft durchschlägt, gibt's weniger Autos, weniger Ölverbrauch, etc, die Resourcenanforderung sinkt, kann man auch schön am Ölpreis der letzten Wochen sehen, das Wirtschaftswachstum geht jetzt schon zurück, gehen 5 oder 6 große Banken pleite und es gibt einen Sparkassensturm, ist die Klimaerwärmung locker um 20 Jahre rausgeschoben (denn selbst Ryanair kann sich dann keiner mehr leisten)

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/652128?inPopup=true

    @Marc+us:
    Tja, ich habe das für Zynismus gehalten. 😃 👍



  • Prof84 schrieb:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/652128?inPopup=true

    @Marc+us:
    Tja, ich habe das für Zynismus gehalten. 😃 👍

    Jaja, hauptsache wir reduzieren den CO2 Ausstoss. Dabei ist CO2 das harmloseste Gas auf dieser Welt. Ich wuerde mir lieber sorgen darum machen: http://www.independent.co.uk/news/science/its-official-men-really-are-the-weaker-sex-1055688.html

    Das hat wenigstens eine wissenschaftliche Basis und echte Fakten.

    Wildlife and people have been exposed to more than 100,000 new chemicals in recent years, and the European Commission has admitted that 99 per cent of them are not adequately regulated. There is not even proper safety information on 85 per cent of them.

    Aber das interessiert natuerklich keinen, weil es nicht um CO2 geht.

    It concludes: "Males of species from each of the main classes of vertebrate animals (including bony fish, amphibians, reptiles, birds and mammals) have been affected by chemicals in the environment.

    "Feminisation of the males of numerous vertebrate species is now a widespread occurrence. All vertebrates have similar sex hormone receptors, which have been conserved in evolution. Therefore, observations in one species may serve to highlight pollution issues of concern for other vertebrates, including humans."

    Natuerklich werden auch diese Chemikalien weniger in die Umwelt freigesetzt, wenn die Wirtschaft reduziert wird. Aber viele der Chemikalien bleiben fuer 100 Jahre erhalten, da spielt 10 Jahre Wirtsschaftkrise keine Rolle.

    Communities heavily polluted with gender-benders in Canada, Russia and Italy have given birth to twice as many girls than boys, which may offer a clue to the reason for a mysterious shift in sex ratios worldwide. Normally 106 boys are born for every 100 girls, but the ratio is slipping. It is calculated that 250,000 babies who would have been boys have been born as girls instead in the US and Japan alone.

    And sperm counts are dropping precipitously. Studies in more than 20 countries have shown that they have dropped from 150 million per millilitre of sperm fluid to 60 million over 50 years. (Hamsters produce nearly three times as much, at 160 million.) Professor Nil Basu of Michigan University says that this adds up to "pretty compelling evidence for effects in humans".



  • CO2 ist das harmloseste Gas auf dieser Welt? 😃 👍





  • Daniel E. schrieb:

    Weniger Papierverbrauch bedeutet *weniger* Bäume.

    Oh ja, als es noch kein Papier gab, gab es auch keine Bäume, oder nur ganz wenige Bäume. Große Waldgebiete sind ausschließlich unserem Papierverbrauch zu verdanken. Das klingt sehr plausibel.



  • Leprechaun schrieb:

    Daniel E. schrieb:

    Weniger Papierverbrauch bedeutet *weniger* Bäume.

    Oh ja, als es noch kein Papier gab, gab es auch keine Bäume, oder nur ganz wenige Bäume. Große Waldgebiete sind ausschließlich unserem Papierverbrauch zu verdanken. Das klingt sehr plausibel.

    Rational people think at the margin.


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