Hack, der; -s



  • http://de.wikipedia.org/wiki/Hack

    Im Quellcode eines Computerprogramms signalisiert das Wort „Hack“, dass die Programmierer sich ihrer beschränkten Möglichkeiten beim Schreiben der Software bewusst waren. Im Quellcode des Linux-Kernels 2.4 findet es sich 269 Mal.

    Wie darf man das verstehen? 😕



  • Etwa so:

    Mist da weiss ich nun nicht, wie ich rangehen soll. Das werde ich spaeter noch hacken...
    

    Ivo



  • Heißt wohl, dass der Programmierer ein aufgetauchtes unvorhersehbares Problem mit ihm gegebenen Mitteln nicht lösen kann und auf Hacks angewiesen ist und es "schmutzig" doch noch löst. Das passiert z.B., wenn ein Framework nicht die Möglichkeit besitzt, einen Spezialfall entsprechend zu behandeln. Dann erstellt man einen Hack, damit es doch noch läuft, ohne das Framework umzuschreiben. Man hat also die Aufgabe der Framework-Schicht zwangsweise in die Benutzungsschicht mitgeschleppt.

    Gruß



  • Borschtsch schrieb:

    Heißt wohl, dass der Programmierer ein aufgetauchtes unvorhersehbares Problem mit ihm gegebenen Mitteln nicht lösen kann und auf Hacks angewiesen ist und es "schmutzig" doch noch löst. Das passiert z.B., wenn ein Framework nicht die Möglichkeit besitzt, einen Spezialfall entsprechend zu behandeln. Dann erstellt man einen Hack, damit es doch noch läuft, ohne das Framework umzuschreiben. Man hat also die Aufgabe der Framework-Schicht zwangsweise in die Benutzungsschicht mitgeschleppt.

    Gruß

    so würde es eher ein BWL'er ausdrücken 🙂



  • Kommt eigentlich daher auch der Begriff "kernel hacker"?



  • Deine Aussage macht mir etwas "Angst", sothis_! :p Wie kommst du drauf?

    Gruß



  • Borschtsch schrieb:

    Deine Aussage macht mir etwas "Angst", sothis_! :p Wie kommst du drauf?

    Gruß

    ich kann ich als normaler frickler einfach nicht mit begriffen wie "Frameworkschicht" und "Benutzungsschicht" anfreunden. zumal es für mich da keine trennung gibt. für mich ist alles "Benutzungschicht" 🙂 alles andere ist marketing-gedöns :p



  • So gesehen gibt es bei dir gar keine Hacks? Oder ist jede beliebige Zeile Code ein Hack?

    Gruß



  • Borschtsch schrieb:

    So gesehen gibt es bei dir gar keine Hacks? Oder ist jede beliebige Zeile Code ein Hack?

    Gruß

    nach doch, schon. ich definiere als hack aber meist etwas (gemessen an meiner eigenen arbeit), dass ein problem schnell löst, aber ggf. andere probleme aufwirft, ich diese aber in anbetracht des aufwandes für eine saubere implementierung (ob nun in stil oder funktionalität) vernachlässigen kann. solche stellen werden bei mir im code meistens mit "// dirty hax" gekennzeichnet und mit zusätzlichen informationen wie eine saubere implementierung aussehen könnte versehen, dass ich da nochmal in aller seelenruhe später darüber nachdenken kann 🙂



  • Hackateur schrieb:

    Kommt eigentlich daher auch der Begriff "kernel hacker"?

    Was "hack" heißt, kann man hier erfahren: http://catb.org/jargon/html/index.html



  • sothis_ schrieb:

    "// dirty hax"

    Mal am Rande, ich hasse es, wenn Leute eigene Schreibweisen für etablierte Tags benutzen. Bei uns in der Firma scheint es pro Entwickler ungefähr 3 Formen zu geben, einen TODO-Kommentar zu kennzeichnen. 😡 Dadurch wird die Möglichkeit danach zu greppen sabotiert.



  • egrep "todo|ToDo|to-do|TODO|to\ do|To-do|To\ Do"
    


  • Wir sind mehr als 2 1/3 Leutchen 😉 Eigentlich bräuchte man sowas wie in einem Spamfilter, der alle Variationen von \/1A,gr@ erkennt.



  • Bashar schrieb:

    sothis_ schrieb:

    "// dirty hax"

    Mal am Rande, ich hasse es, wenn Leute eigene Schreibweisen für etablierte Tags benutzen. Bei uns in der Firma scheint es pro Entwickler ungefähr 3 Formen zu geben, einen TODO-Kommentar zu kennzeichnen. 😡 Dadurch wird die Möglichkeit danach zu greppen sabotiert.

    welche form ist gut?



  • Objektiv gesehen ist TODO gut.



  • u_ser-l schrieb:

    egrep "todo|ToDo|to-do|TODO|to\ do|To-do|To\ Do"
    

    Autsch. Die Option -i kennst Du wohl nicht, hm? 🙂



  • da hat mein Kumpel /usr/bin/man wohl gerade mal nicht aufgepaßt 🙂



  • abgesehen davon hängt die passendste Schreibweise auch vom umgebenden code ab.

    In Java und Perl würde sich ToDo ganz gut machen, in C und C++ TODO, in python eher to_do oder todo, in lisp to-do, FORTH do to, in Smalltalk to: do und in TeX natürlich \todo.



  • da kann ich ja mit "//TODO: " so weitermachen.



  • Bashar schrieb:

    sothis_ schrieb:

    "// dirty hax"

    Mal am Rande, ich hasse es, wenn Leute eigene Schreibweisen für etablierte Tags benutzen. Bei uns in der Firma scheint es pro Entwickler ungefähr 3 Formen zu geben, einen TODO-Kommentar zu kennzeichnen. 😡 Dadurch wird die Möglichkeit danach zu greppen sabotiert.

    dem stimme ich zu, das bezog sich auch nur auf meinen privaten kram. bei projekten, an den ich mitarbeite, ordne ich mich natürlich den gepflogenheiten des jeweiligen projektes unter 🙂


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