einfachste Computerschnittstelle?



  • Hallo Leute!
    Welche ist die einfachste Schnittstelle des Computers auf die man unproblematisch und portabel (es reicht auf allen Windows-Systemen) zugreifen kann??? Ich möchte ein kleines Gerät (Infrarotempfänger/Sender) selber bauen und dessen Ein- und Ausgaben sollen über den Computer organisiert werden.
    Analoge-Schnittstellen sind wahrscheinlich wesentlich praktischer als die ganz modernen digitalen! 😉

    Gruß,
    Balu



  • COM (RS232). Ist nicht totzukriegen und selbst auf modernen PCs noch vorhanden- allerdings nicht auf Notebooks. Es hängt aber auch davon ab, inweiweit das Betriebssystem einen Direktzugriff auf die Schnittstelle zuläßt. Mit der WinAPI reicht CreateFile/ Open/ Close...

    Wenn Du InpOut32.dll installierst, hast Du auch Direktzugriff auf den LPT-Port unter Win2k/XP. Dann ist LPT ähnlich einfach- wenn auch anders- wie die COM.



  • ^^rs232 würde ich auch sagen. auf nem schlepptop ohne rs232 nimmste einen usb<-->rs232 adapter. kann aber sein, dass da rts/cts usw. nicht funzen. rxd/txd aber ganz bestimmt.
    🙂



  • Ich wuerde eine art universellen Bus nehmen, vielleicht einen der seriell ist. Vielleicht haben ja Intel, IBM, Microsoft und ein paar andere Firmen sowas entwickelt. Vielleicht gibt es ja schon in C eine art Bibliothek, die vielleicht irgendwie LibUSB heist.



  • Wenn du unter selber bauen verstehst dir selbst was zusammenlöten zu wollen mit mikrokontroller usw. könntest du auch einen von atmel aus der at90usb Reihe nehmen, z.B. at90usb1287. Die sprechen USB in Hardware und du kannst damit ähnlich einfach Daten übertragen wie mit rs232. Auf PC Seite kannst du das mit libusb wieder auslesen (ist ein Einzeiler).





  • Ich habe mir die verschiedenen Produkte noch nicht angucken können, aber das hört sich nun erstmal mehr als vielversprechend an! Besonders die "USB-Interfaces". Ich habe nämlich ein Nagelneues Notebook und da sind alle Ausgänge digital. (DVI, HDMI, FireWire usw.) Die USB-Anschlüsse sind da für mich das 9+Ultra!!!

    Abgesehen davon ,was ich an meinem Notebook anschließen kann:
    Ich hatte auch schon an Parallelport gedacht. Da hat man ja 3 seperate Regitergruppen im Speicher, die man direkt ansprechen kann.
    Gameport war auch mitlerweile so eine Idee.
    Seriell (d.h. RS292), Gameport und Parallelport sind ja beide analog.

    Auch ein Top Artikel (glaub ich).
    Ich gewb noch mal ein Statement, wenn ich alles Durchgeschaut habe.
    Danke. 👍



  • Hi,

    am Computer sind keine analogen Anschlüße, außer an der Soundkarte. Es gab sogar schon Selbstbastellösungen für einen Oszi bzw. Funktionsgenerator. Die Schnittstellen am PC, liefern aber alle einen digitalen Signalpegel. Vom Aufwand wäre wohl die gute alte RS232 am Besten. Wenn du einen uController brauchst, ist auch die Atmel-Variante interessant.



  • Das Bit. Es gibt nur Bit voll (1) und Bit leer (0).



  • phlox81 schrieb:

    Das Bit. Es gibt nur Bit voll (1) und Bit leer (0).

    Bei mir ist es aber an und aus. Passt also schon nicht mehr.



  • Tachyon schrieb:

    phlox81 schrieb:

    Das Bit. Es gibt nur Bit voll (1) und Bit leer (0).

    Bei mir ist es aber an und aus. Passt also schon nicht mehr.

    an und aus? also hängts irgendwo in der mitte. *fg*
    🙂



  • Balu Jr. schrieb:

    Abgesehen davon ,was ich an meinem Notebook anschließen kann:
    Ich hatte auch schon an Parallelport gedacht. Da hat man ja 3 seperate Regitergruppen im Speicher, die man direkt ansprechen kann.
    Gameport war auch mitlerweile so eine Idee.
    Seriell (d.h. RS292), Gameport und Parallelport sind ja beide analog.

    Wer hat Dir denn das erzählt?
    Der GAmeport produziert Frequenzen, die von den Poti-Stellungen im Joystick abhängig sind. Das Signal, das der Computer empfängt, ist digital.
    Der Parallelport ist eindieutig digital- wozu bräuchte er sonst 3 Register?
    Die RS232 ist eine der ältesten digitalen Schnittstellen, nur die Pegel sind gewöhnungsbedürftig: -3 bis -20V für HI, +3 bis +20V für LO.

    Die RS232 ist für den Programmierer am einfachsten, erfordert an der Peripherie aber Bastelaufwand (Demultiplexen), ist aber kurzschlußfest. Der parallelport ist empfindlich gegen Kurzschlüsse, kann aber parallele Daten verschicken, Du ersparst Dir das demultiplexen. Wenn Du die entsprechenden Treiber installierst (z. B. Userport.exe oder InpOut32.dll), ist die Programmierung relativ einfach, dafür ist der Port wegen seiner parallelen Busse sehr vielseitig.



  • Elektronix schrieb:

    Die RS232 ist für den Programmierer am einfachsten, erfordert an der Peripherie aber Bastelaufwand...

    naja, bloss ein max3110 z.b.. das ist schon nicht so schlimm.
    🙂



  • ;fricky schrieb:

    Tachyon schrieb:

    phlox81 schrieb:

    Das Bit. Es gibt nur Bit voll (1) und Bit leer (0).

    Bei mir ist es aber an und aus. Passt also schon nicht mehr.

    an und aus? also hängts irgendwo in der mitte. *fg*
    🙂

    Ne, ich benutze verschränkte QBits. Die können das. *g*

    Im Ernst: RS232 dürfte das Einfachste sein.



  • volkard schrieb:

    Vielleicht nicht unpraktisch: http://www.heise.de/ct/artikel/Draht-nach-draussen-288792.html

    Ich persönlich habe mit dem IOWarrior40 recht gute Erfahrungen gemacht - und wenn Du nur digitales IO benötigst, so ist unter Windows mit C++ diese Library für den IOWarrior sicher hilfreich.

    Gruß
    Werner



  • Werner Salomon schrieb:

    Du nur digitales IO benötigst, so ist unter Windows mit C++ diese Library für den IOWarrior sicher hilfreich.

    gibt doch schon 'ne library vom hersteller (iowkit), hätteste nicht nochmal nachbauen brauchen.
    🙂



  • ;fricky schrieb:

    Werner Salomon schrieb:

    Du nur digitales IO benötigst, so ist unter Windows mit C++ diese Library für den IOWarrior sicher hilfreich.

    gibt doch schon 'ne library vom hersteller (iowkit), hätteste nicht nochmal nachbauen brauchen.
    🙂

    Ja - und wenn Du Dir die Dokumentation durchgelesen hättest, so wüsstest Du dass diese Library kein Ersatz, sondern eine Erweiterung ist und mit Kenntnis der Original-Library (zum Stand 2005) und der Dokumentation würdest Du auch die Gründe kennen, warum es sie gibt.
    Und ohne meine Kenntnis der Library des Original-Hersteller hätte es IOWarrior.X wahrscheinlich nie gegeben.

    RTFM 😉
    Werner


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