Gegenfeldmethode: Photoeffekt



  • Hallo zusammen,

    beim Fotoeffekt schließe ich an eine mit Caesium beschichtete Elektrode ein Strommessgerät an. Die Fotozelle wir mit Licht beleuchtet und es das Strommessgerät zeigt einen Strom an, weil das Licht Elektronen aus dem Metall löst.

    Mir ist nicht ganz klar, was unter der sogenannten Gegenfeldmethode verstanden ist. Man bestimmt damit wohl die Photospannung. Aber dazu muss man doch einfach nur parallel zum Stromkreis ein Spannungsmessgerät schalten und messen. Was ist daran so toll bzw. warum ist das eine eigene Methode. Da steckt doch bestimmt mehr dahinter.

    Oder benutzt man bei der Gegenfeldmethode gar kein Spannungsmessgerät, sondern einen Kondensator, der sich durch den Fotostrom langsam auflädt. Irgendwann schaffen es nur noch die energiereichsten Elektronen die Potenzialdifferenz am Kondensator zu überwinden und nach einiger Zeit ist der Fotostrom ganz 0, da der Kondensator voll aufgeladen ist. Mithilfe der Kapazität kann nun die Spannung gemessen werden. Ist das richtig? Mehr finde ich bei Google nicht.

    Vielen Dank
    lg, freakC++



  • Bei der Gegenfeldmethode machst du in die Bewegungsrichtung der Elektronen ein elektrisches Feld, das so gerichtet ist, dass es die Elektronen abbremst. Nun erhöhst du die Feldstärke so lage, bis gerade keine Elektronen mehr ankommen. Die Feldenergie entspricht nun der kinetischen Energie der schnellsten Elektronen, somit bekommst du leicht sowohl die Geschwindigkeit raus, die die Elektronen haben, als auch die Energie der Photonen (weil Ekin(Elektron) = E(Photon) - Austrittsarbeit)



  • Also wäre es am "feinsten", wenn ic einen Kondensator in den Stromkreis schalte und nicht manuell die Gegenspannung solange hochdrehe, bist der Photostrom 0 ist?



  • Mit der Gegenfeldmethode wird die "Leerlaufspannung" der PZ ohne Verfälschung gemessen!

    Ein Spannungsmesser an der PZ zieht - wenn auch minimal - einen Strom, der verfälscht das Ergebnis der Messung - Innenwiderstand der PZ!

    Dein Kondi brinht nicht viel:
    Bevor das Messwerk exakt anzeigt, ist der schon Teil- entladen.

    Gruss
    Frank



  • danke!


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