[if - else if - else] oder [switch - case - default] ?
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Welcher Ausdruck ist logischer, besserer Stil, effizienter, ...?
switch (a) { case 0: // do something break; case 1: // do something break; default: // so something break; }oder
if (a == 0) { // do something } else if (a == 1) { // do something } else { // do something }Es geht hierbei um genau die Situation mit *2* Spezialfällen und einem Defaultfall!
Gruss
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Das was dir besser gefällt. Ich tendiere zum switch.
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Tomahawk schrieb:
Welcher Ausdruck ist logischer, besserer Stil, effizienter, ...?
Alle drei Punkte verbucht das if für sich.
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Zwei Antworten - Zwei Meinungen

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Naja bei der Effizienz würde ich von modernen Compilern schon erwarten, dass sie das if auch mit einer Symboltabelle wie beim switch umsetzen (wer mags nachprüfen?).
Mir persönlich gefällt bei nur 3 Fällen if besser, ich finde ein switch "lohnt" sich erst bei mehr Werten.Am Ende ist es wirklich eine Sache des Geschmacks.
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volkard schrieb:
Tomahawk schrieb:
Welcher Ausdruck ist logischer, besserer Stil, effizienter, ...?
Alle drei Punkte verbucht das if für sich.
Da muss ich dir leider widersprechen. Bei mir erzeugen beide Konstrukte den selben Code. Somit ist keiner von beiden effizienter. Logischer und besserer Stil sind einfach Geschmacksfragen.
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Tomahawk schrieb:
Welcher Ausdruck ist logischer
Das hängt vom Kontext und mehr noch von Deinem Geschmack ab.
Tomahawk schrieb:
[...] besserer Stil[...]
Das hängt vom Kontext und mehr noch von Deinem Geschmack ab.
Tomahawk schrieb:
[...]effizienter, ...?
Das hängt vom Compiler ab, wobei ich schätze, dass mehr Optimierungspotential beim Switch-Case besteht.
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HighLigerBiMBam schrieb:
Da muss ich dir leider widersprechen. Bei mir erzeugen beide Konstrukte den selben Code.
Bei mir nicht. Aber bei 2 Spezialfällen sehe ich auch keinen Performance-Unterschied.
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Als kurzen Einwand noch: Stilmäßig finde ich switch immer dann besser wenn es um enums geht. Da kann der Compiler auch hübsch bei vergessenen Konstanten warnen.
MfG SideWinder
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Bei nur zwei Fällen tendiere ich auch eher zu if...else if...., allerdings hat er ja auch nur bei werten die als integer dargestellt werden können die Wahl. Denn bei std::string zum Beispiel kann er ohne Umwege switch gar nicht nutzen.
Lg freeG
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volkard schrieb:
HighLigerBiMBam schrieb:
Da muss ich dir leider widersprechen. Bei mir erzeugen beide Konstrukte den selben Code.
Bei mir nicht. Aber bei 2 Spezialfällen sehe ich auch keinen Performance-Unterschied.
Das finde ich aber dann ziemlich dämlich von den Compilerbauern. Dieser müsste in genau diesem speziellen Fall doch sehen, dass es wie ein if else gebraucht wird. Nun gut ich würde gerne den Fall sehen, wo dies bei dir nicht gleichen Code bei identischer Logik bringt.
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HighLigerBiMBam schrieb:
volkard schrieb:
HighLigerBiMBam schrieb:
Da muss ich dir leider widersprechen. Bei mir erzeugen beide Konstrukte den selben Code.
Bei mir nicht. Aber bei 2 Spezialfällen sehe ich auch keinen Performance-Unterschied.
Das finde ich aber dann ziemlich dämlich von den Compilerbauern. Dieser müsste in genau diesem speziellen Fall doch sehen, dass es wie ein if else gebraucht wird. Nun gut ich würde gerne den Fall sehen, wo dies bei dir nicht gleichen Code bei identischer Logik bringt.
#include <iostream> using namespace std; int main(){ int a; cin>>a; #if 0 switch (a) { case 0: cout<<"hallo\n"; break; case 1: cout<<"welt\n"; break; default: cout<<"nix\n"; break; } #else if(a==0) cout<<"hallo\n"; else if(a==1) cout<<"welt\n"; else cout<<"nix\n"; #endif }g++ -march=native -DNDEBUG --save-temps -O3 main.cppmovl 12(%rsp), %eax testl %eax, %eax jne .L8 movl $6, %edx movl $.LC0, %esi movl $_ZSt4cout, %edi call _ZSt16__ostream_insertIcSt11char_traitsIcEERSt13basic_ostreamIT_T0_ES6_PKS3_l xorl %eax, %eax addq $24, %rsp .cfi_remember_state .cfi_def_cfa_offset 8 ret .p2align 4,,7 .p2align 3 .L8: .cfi_restore_state decl %eax je .L9 movl $4, %edx movl $.LC2, %esi movl $_ZSt4cout, %edi call _ZSt16__ostream_insertIcSt11char_traitsIcEERSt13basic_ostreamIT_T0_ES6_PKS3_l xorl %eax, %eax addq $24, %rsp .cfi_remember_state .cfi_def_cfa_offset 8 ret .p2align 4,,7 .p2align 3 .L9: .cfi_restore_state movl $5, %edx movl $.LC1, %esi movl $_ZSt4cout, %edi call _ZSt16__ostream_insertIcSt11char_traitsIcEERSt13basic_ostreamIT_T0_ES6_PKS3_l xorl %eax, %eax addq $24, %rsp .cfi_def_cfa_offset 8 ret .cfi_endprocmovl 12(%rsp), %eax testl %eax, %eax je .L6 decl %eax je .L7 movl $4, %edx movl $.LC2, %esi movl $_ZSt4cout, %edi call _ZSt16__ostream_insertIcSt11char_traitsIcEERSt13basic_ostreamIT_T0_ES6_PKS3_l xorl %eax, %eax addq $24, %rsp .cfi_remember_state .cfi_def_cfa_offset 8 ret .p2align 4,,7 .p2align 3 .L6: .cfi_restore_state movl $6, %edx movl $.LC0, %esi movl $_ZSt4cout, %edi call _ZSt16__ostream_insertIcSt11char_traitsIcEERSt13basic_ostreamIT_T0_ES6_PKS3_l xorl %eax, %eax addq $24, %rsp .cfi_remember_state .cfi_def_cfa_offset 8 ret .p2align 4,,7 .p2align 3 .L7: .cfi_restore_state movl $5, %edx movl $.LC1, %esi movl $_ZSt4cout, %edi call _ZSt16__ostream_insertIcSt11char_traitsIcEERSt13basic_ostreamIT_T0_ES6_PKS3_l xorl %eax, %eax addq $24, %rsp .cfi_def_cfa_offset 8 ret .cfi_endprocWie gesagt, ich sehe keinen Performance-Unterschied. Aber die if-Version verteilt den Verzweigungscode weniger.
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Mit switch kann man auch Sachen machen die mit if/else nur schwer (unübersichtlich) möglich sind.
zb. das hierswitch(int) { case 0: case 1: case 2: case 3: machwas_zuerst(); case 4: kurz_das_noch(); case 5: case 6: so_jetzt_passt_es; break; default: break; }Wieso sollte ich also im Code zwei verschiedene Stil haben?
switch/case ist auch fehlerfreier weil hier sicher ist das immer mit == verglichen wird.Lichtlein
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Optimiert der Compiler das zu den if-Abfragen? Wenn der hier für jedes case ein == macht, wäre das nämlich ziemlich doof.
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Der Compiler wird daraus eine Sprungtabelle machen, denke ich. Was Lichtlein sagen wollte war das man z.B. nicht ausversehen
if (x = a)schreiben kann.
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Lichtlein schrieb:
switch(int) { case 0: case 1: case 2: case 3: machwas_zuerst(); case 4: kurz_das_noch(); case 5: case 6: so_jetzt_passt_es; break; default: break; }Schön wären natürlich reale Beispiele: man kann auch 13 Schleifen verschachteln, und dann von Schleife 9 bei einer bestimmten Bedingung in Schleife 2 springen und das als Argument für goto nehmen.
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Lichtlein schrieb:
Wieso sollte ich also im Code zwei verschiedene Stil haben?
Das wäre aber ein Grund, switch nicht mehr zu nehmen und nur noch if. Denn das geht auch mit strings.
Lichtlein schrieb:
switch/case ist auch fehlerfreier weil hier sicher ist das immer mit == verglichen wird.
Kein Argument. Die Compilerwearnungen sollten schon an sein.
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Volkard schrieb:
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Danke. Den kleinen Unterschied habe ich beim Überfliegen übersehen. In dem Fall hat switch sogar ein ".cfi_restore_state" mehr wenn der else/default-Zweig getroffen wird.
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ipsec schrieb:
Schön wären natürlich reale Beispiele
Dann wird's bei drei Fällen bleiben, vermute ich:
- Menüschleife in Konsolenanwendung,
- switch über enum,
- Duffs Device.
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klöklö schrieb:
Der Compiler wird daraus eine Sprungtabelle machen, denke ich. Was Lichtlein sagen wollte war das man z.B. nicht ausversehen
if (x = a)schreiben kann.Ach komm, ich bin der Meister der Flüchtigkeitsfehler, aber das ist mir die letzten 5 Jahre nicht passiert.