Wenig Schlaf trotzdem Fit ?



  • Seit 3 Tagen habe ich nur ca. 5h geschlafen. (23:59 - 05:12)
    Hab mich eigentlich nicht müde gefühlt.
    Ist das Normal oder sollte ich zum Arzt gehen?
    Wie lange schlaft ihr im Durchschnitt ?



  • Wenn du fit bleibst: ist doch super!

    Ich hatte auch mal so eine Phase. So nach ein bis zwei Wochen merkte ich, wie meine Konzentration langsam nachließ. 3 Tage sind aber kein Problem.



  • Sheldor schrieb:

    Wie lange schlaft ihr im Durchschnitt?

    Normalerweise sieben Stunden aber teilweise auch nur fünf bis sechs Stunden (Ferien).



  • Pro Tag 5 Stunden? Glaub mir, da kenne ich Leute, die noch weniger haben. Ich schlafe meistens so 9 Stunden, und bin trotzdem müde 😋



  • Wenn ich wenig schlafe, was ich leider oft tue, dann lässt meine Denkfähigkeit extrem nach. Multithreading im Hirn geht irgendwann gar nicht mehr und meine Berechnungsdauer wächst exponentiell. Also ich darf nicht auf zu viel Schlaf verzichten.

    Aber wenn du nichts merkst, ist da nichts anzumerken. (was für ein Satz -.-)
    sollte aber langsam stürbar werden 😃

    Trinkst du viel Kaffee oder Tee oder Cola oder Energy Drinks oder [...] ?



  • Grundsätzlich gilt: wer sich zu fit fühlt, sollte dringend einen Arzt aufsuchen.



  • 6 Stunden sollte so das Minimum sein auf Dauer.



  • Ich schlaf 7-9 Stunden, variiert stark, ich hab nur manchmal einen Rhyhthmus und bin mit oder ohne eigentlich nie wirklich fit.



  • [Rewind] schrieb:

    Grundsätzlich gilt: wer sich zu fit fühlt, sollte dringend einen Arzt aufsuchen.

    👍 😃



  • Also...es gibt Studien zur Schlafdeprivation bei Menschen, also Schlafentzug.
    Horne hat 1979 einen Überblick über 50 Experimente zur Schlafdeprivation gegeben. Dort kam unter anderem heraus, dass Schlafentzug die Fähigkeit Sport zu treiben nicht beeinträchtigt. Es gab auch keine Belege für eine physiologische Stressreaktion. Allerdings gab es sehr wohl eine Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten, wie Wahrnehmungsverzerrungen, Halluzinationen, Konzentrationsprobleme etc.

    Wir schlafen nicht, um dem Körper Ruhe und Erholung zu zu sichern, sondern es ist eher dazu da, um dem Gehirn eine Ruhepause zu sichern.

    Im Schnitt (hier gibt es natürlich Abweichungen) ist der Schlaf eines 30 jährigen so um die 7-8 Stunden lang. Mit zunehmendem Alter sinkt der benötigte Schlaf.
    Meine Vermutung ist also folgende: solange man sich nicht eingeschränkt fühlt, was kognitive und physiologische Fähigkeiten angeht, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Anders sieht es aus, wenn man einen sehr unruhigen Schlaf hat, also wenig schläft und dabei ständig aufwacht. Dann sollte man einen Arzt aufsuchen!

    mkG
    Nas



  • Nasghat schrieb:

    Mit zunehmendem Alter sinkt der benötigte Schlaf.

    Umstritten. Wikipedie widerspricht sich dahingehend. Ich vermute, das ist eine Legende, die derzeit stirbt, weil man bessere Gründe findet, wieso die Oma so früh auf ist.
    http://www.charite.de/dgsm/rat/alter.html



  • [Rewind] schrieb:

    Grundsätzlich gilt: wer sich zu fit fühlt, sollte dringend einen Arzt aufsuchen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Manie

    "An einer Manie Erkrankte haben während der manischen Phase typischerweise keinerlei Krankheitseinsicht; sie kommen sich nicht krank vor, sondern 'fühlen sich blendend'" 😉

    Übrigens Symptome: "stark vermindertes Schlafbedürfnis (nach dem Motto 'Schlaf ist Zeitverschwendung')" 🤡



  • Also als Kind war ich Frühaufsteher. Bin ich in der Woche immernoch, aber wenn ich nicht raus muss schlaf ich von 22 bis 10 😃

    Bei mir ist es so das wenn ich länger schlafe als normal, bin ich beim aufstehen müder als wenn ich weniger schlafe.
    Ich vermute das ich gerade aus der Tiefschlafphase raus bin wenn ich regulär aufstehe. Wenn ich aber liegen bleibe komm ich in eine zweite Phase und muss die dann mitten drin abbrechen - das macht fertig.

    Wenn du Wenig schlaf brauchst kann es ja sein das du sehr Früh aus den REM in den Tiefschlaf rüber gehst, und dieser dadurch schneller zuende ist. Wenn du aber schon 4h brauchst um überhaupt in den Tiefschlaf zu kommen, dann reicht es nicht mehr.



  • Also wollen wir uns den nackten Tatsachen stellen: der Beitragsautor ist entweder von der Manie betroffen ODER er fühlt sich einfach nur gut, weil er (i) viel Sport treibt, (ii) sich gesund ernährt, (iii) mittels versch. Methoden den Streß erfolgreich abbaut, (iv) ein glücklicher Mensch ist. Die erste Krankheitsursache ist eher auszuschließen, da der Betroffene durchaus in der Lage ist, sein Verhalten kritisch zu reflektieren und zu hinterfragen (also kein Realitätsverlust feststellbar). Daher ist der zweite Fall als Ursache anzunehmen, und äußerst ratsam, sich einer ärztlichen Behandlung zu unterziehen, um die aufgetretenen Symptome zu bekämpfen.



  • volkard schrieb:

    Nasghat schrieb:

    Mit zunehmendem Alter sinkt der benötigte Schlaf.

    Umstritten. Wikipedie widerspricht sich dahingehend. Ich vermute, das ist eine Legende, die derzeit stirbt, weil man bessere Gründe findet, wieso die Oma so früh auf ist.
    http://www.charite.de/dgsm/rat/alter.html

    Interessant. Ich dachte, es sei belegt, dass das nur eine Legende ist, und dass die Schlafdauer nur auf mehrere kürzere Phasen verteilt wird (Mittagsschläfchen usw.). Dass man sich insgesamt noch gar nicht so sicher ist, war mir neu.



  • In der Schlafforschung ist so gut wie überhaupt nichts klar. Ich hatte mich dazu Mal weitläufiger informiert, auch mit einem Freund gesprochen, der Psychologie studiert, einen Schlafprofessor (so was scheint es zu geben) angeschrieben usw.

    Man weiß nicht Mal genau, was den Tod auslöst, wenn man zu wenig Schlaf hat.

    Ein paar häufige Symptome kennt man natürlich.

    Die minimale Schlafdauer kann man auch nicht ohne Weiteres bestimmen.

    Relativ klar scheint zu sein, dass zu viel Schlaf träge macht und nicht gesund ist. Der Schlafprofessor hatte mir dazu erklärt, dass das daran liegt, dass der Körper eine gewisse Schlafdauer eingespeichert hat. Wenn man länger schläft, dann ist das für den Körper als würde man einen neuen Schlaf beginnen.

    Das bedeutet, wenn man an 7 Stunden Schlaf gewöhnt ist und 8 Stunden schläft, ist das wie, als ob man danach einen weiteren Schlaf angefangen und nach einer Stunde wieder beendet hätte.



  • Eisflamme schrieb:

    Relativ klar scheint zu sein, dass zu viel Schlaf träge macht und nicht gesund ist. Der Schlafprofessor hatte mir dazu erklärt, dass das daran liegt, dass der Körper eine gewisse Schlafdauer eingespeichert hat. Wenn man länger schläft, dann ist das für den Körper als würde man einen neuen Schlaf beginnen.

    Das bedeutet, wenn man an 7 Stunden Schlaf gewöhnt ist und 8 Stunden schläft, ist das wie, als ob man danach einen weiteren Schlaf angefangen und nach einer Stunde wieder beendet hätte.

    Und was soll daran ungesund sein? Das Anfangen und Abbrechen eines Schlafs, den man nicht braucht, ist doch nicht ungesund. Die Erkärung erklärt überhaupt nichts.



  • Hi,

    nach dem Abbrechen des Schlafes hängt es davon ab, ob man gerade in einer Tiefschlafphase war, dann ist man danach müde, oder ob man fast aufgewacht war, dann ist man putzmunter. Da es zwischen flachen und tiefen Schlafphasen immer rauf und runter geht, kann es günstig sein, den Wecker um ne halbe Stunde zu verstellen, um in der "richtigen" Schlafphase aufzuwachen.
    Außerdem hat auch die eigene Überzeugung, ausreichend oder nicht ausreichend geschlafen zu haben ihre Bedeutung. Versuche mit Personen, die überhaupt nicht in der Nacht geschlafen hatten, und denen man nur in Hypnose vorgegaukelt hatte, dass sie tief und fest geschlafen hätten waren anschließend so fit und wach wie richtig gut ausgeschlafene.

    Gruß Mümmel



  • da hat es sich bei mir bewährt, zwei Wecker zu verwenden. Einen, den man auch im wachen zustand nur leicht hört (idealerweise linear lauter werdend), und einen regulär lauten.
    Den leisen 20-30 Minuten vor der gewünschten Weckzeit läuten lassen. Ist man dann dann gerade in einer leichten Schlafphase wird man dadurch bereits wach. In einer Tiefschlafphase überhört man ihn, bis man aus der Tiefschlafphase raus ist. Der Laute ist dann nur noch, um nicht zu spät aufzuwachen



  • dennis.cpp schrieb:

    volkard schrieb:

    Nasghat schrieb:

    Mit zunehmendem Alter sinkt der benötigte Schlaf.

    Umstritten. Wikipedie widerspricht sich dahingehend. Ich vermute, das ist eine Legende, die derzeit stirbt, weil man bessere Gründe findet, wieso die Oma so früh auf ist.
    http://www.charite.de/dgsm/rat/alter.html

    Interessant. Ich dachte, es sei belegt, dass das nur eine Legende ist, und dass die Schlafdauer nur auf mehrere kürzere Phasen verteilt wird (Mittagsschläfchen usw.). Dass man sich insgesamt noch gar nicht so sicher ist, war mir neu.

    Das man sich nicht so ganz sicher ist, davon kann man, sobald das Gehirn das Thema ist, in den meisten Fällen aus gehen. Von sehr vielen Bereichen im Gehirn weiß man noch gar nicht, was die überhaupt machen. Im obigen Zusammenhang ist das Wort "benötigt" auch etwas deplaziert gewesen, besser ist hier: Mit zunehmendem Alter sinkt der durchgehende, nächtliche Schlaf. Wobei ich demnächst mal an der Uni zu diesem Thema und den Studien ein paar Sachen raussuchen werde, mal schauen was da so bei herum kommt...

    mkG Nas


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