Gute IDE für Gnome



  • Hi,

    welche IDE könnt ihr den für Anfänger unter Gnome empfehlen?

    Vielen Dank.

    Gruß kami



  • Für welche Programmiersprache überhaupt?



  • Ohh sorry,

    C++ natürlich 🙂



  • Ich würde mal sagen Anjuta. 😉


  • Mod

    Editor und Kommandozeile. Da lernt man als Anfänger viel schneller, was im Hintergrund abgeht. Das wird später extrem wichtig, wenn es mal Probleme mit einem Build gibt. So komplex sind Anfangerprogramme nicht, dass eine IDE nennenswerte Vorteile hätte, eher bringt die IDE unnötige Zusatzkomplexität.

    Der Editor sollte natürlich einigermaßen gut sein, Syntaxhighlighting, Klammernprüfung, Einrückung, evtl auch Autovervollstandigung sind schon ganz angenehm und helfen viele dumme Fehler zu vermeiden (hier im Forum kommen immer mal wieder Fragen, wo die Leute einfach nicht richtig geklammert haben!).



  • Das stimmt natürlich, zumal z.B. gEdit mit den Plugins all das kann, auch ein eingebautes Terminal hat, usw. usw.



  • Okay dann probiere ich mal gEdit aus.

    Sonst noch weitere Vorschläge?

    Gruß kami



  • geany ist auch kein schlechter Editor. Lohnt sich auf alle Fälle mal anzuschauen.


  • Mod

    emacs!



  • SeppJ schrieb:

    Editor und Kommandozeile. Da lernt man als Anfänger viel schneller, was im Hintergrund abgeht. Das wird später extrem wichtig, wenn es mal Probleme mit einem Build gibt. So komplex sind Anfangerprogramme nicht, dass eine IDE nennenswerte Vorteile hätte, eher bringt die IDE unnötige Zusatzkomplexität.

    Der Editor sollte natürlich einigermaßen gut sein, Syntaxhighlighting, Klammernprüfung, Einrückung, evtl auch Autovervollstandigung sind schon ganz angenehm und helfen viele dumme Fehler zu vermeiden (hier im Forum kommen immer mal wieder Fragen, wo die Leute einfach nicht richtig geklammert haben!).

    Leider gehört zum Programmieren auch dazu, Debuggen zu lernen und hier mit dem Konsolenfrontend von gdb zu arbeiten ist für Einsteiger ne Zumutung.

    Deswegen empfehle ich dem Thradstarter "Eclipse IDE for C++", das hat auch eine gute Oberfläche für den Debugger integriert:
    http://www.eclipse.org/downloads/


  • Mod

    Debugger ist wichtig schrieb:

    Leider gehört zum Programmieren auch dazu, Debuggen zu lernen und hier mit dem Konsolenfrontend von gdb zu arbeiten ist für Einsteiger ne Zumutung.

    Also ich finde das Interface gut. Ich habe mal mit grafischen Debuggern gearbeitet. Viel zu lahm, machten nicht genau was ich wollte. Zuviel Geklicke pro Aktion.

    (Vielleicht ist der Inteldebugger aber auch einfach nur schlecht, das obige sollte nicht als allgemeine Aussage stehen)



  • Also ich hab gute Erfahrungen mit Code::Blocks gemacht. Du könntest dir aber auch Netbeans anschauen (ist meiner Meinung nach eine der besten IDEs).



  • Code::Blocks 👍



  • SeppJ schrieb:

    Debugger ist wichtig schrieb:

    Leider gehört zum Programmieren auch dazu, Debuggen zu lernen und hier mit dem Konsolenfrontend von gdb zu arbeiten ist für Einsteiger ne Zumutung.

    Also ich finde das Interface gut. Ich habe mal mit grafischen Debuggern gearbeitet. Viel zu lahm, machten nicht genau was ich wollte. Zuviel Geklicke pro Aktion.

    (Vielleicht ist der Inteldebugger aber auch einfach nur schlecht, das obige sollte nicht als allgemeine Aussage stehen)

    Mir geht's eher darum, daß das Überwachen der Variableninhalte mit gdb eine Tortur ist, man muss extra einen watchpoint für jede Variable manuell anlegen, nur damit man nicht bei jedem Schritt die Variablen einzeln ausgeben lassen muss.

    Beim Debugger von Eclipse oder VS (Windows only) kann man sich das sparen.
    Sobald der Debugger gestartet und der Breakpoint gesetzt wurde, bieten beide IDEs eine Variablenansicht an, die dann alle Änderungen schön anzeigen.



  • Debugger ist wichtig schrieb:

    Beim Debugger von Eclipse oder VS (Windows only) kann man sich das sparen.
    Sobald der Debugger gestartet und der Breakpoint gesetzt wurde, bieten beide IDEs eine Variablenansicht an, die dann alle Änderungen schön anzeigen.

    Und wie funktioniert das mit eigene Typen?



  • pyhax schrieb:

    Debugger ist wichtig schrieb:

    Beim Debugger von Eclipse oder VS (Windows only) kann man sich das sparen.
    Sobald der Debugger gestartet und der Breakpoint gesetzt wurde, bieten beide IDEs eine Variablenansicht an, die dann alle Änderungen schön anzeigen.

    Und wie funktioniert das mit eigene Typen?

    Die werden rekursiv bis zu den atomaren Datentypen als Baum angezeigt?!



  • maximAL schrieb:

    pyhax schrieb:

    Debugger ist wichtig schrieb:

    Beim Debugger von Eclipse oder VS (Windows only) kann man sich das sparen.
    Sobald der Debugger gestartet und der Breakpoint gesetzt wurde, bieten beide IDEs eine Variablenansicht an, die dann alle Änderungen schön anzeigen.

    Und wie funktioniert das mit eigene Typen?

    Die werden rekursiv bis zu den atomaren Datentypen als Baum angezeigt?!

    Und was ist, wenn ich std::vector und std::string verwende? Muss ich mich dann durch die ganzen M_data, ... Felder hangeln?



  • Debugger ist wichtig schrieb:

    SeppJ schrieb:

    Editor und Kommandozeile. Da lernt man als Anfänger viel schneller, was im Hintergrund abgeht. Das wird später extrem wichtig, wenn es mal Probleme mit einem Build gibt. So komplex sind Anfangerprogramme nicht, dass eine IDE nennenswerte Vorteile hätte, eher bringt die IDE unnötige Zusatzkomplexität.

    Der Editor sollte natürlich einigermaßen gut sein, Syntaxhighlighting, Klammernprüfung, Einrückung, evtl auch Autovervollstandigung sind schon ganz angenehm und helfen viele dumme Fehler zu vermeiden (hier im Forum kommen immer mal wieder Fragen, wo die Leute einfach nicht richtig geklammert haben!).

    Leider gehört zum Programmieren auch dazu, Debuggen zu lernen und hier mit dem Konsolenfrontend von gdb zu arbeiten ist für Einsteiger ne Zumutung.

    Ja, das normale Konsoleninterface bietet (imo) einfach zu wenig Übersicht. Es gibt aber graphische Frontends für GDB die unabhängig von einer spezifischen IDE sind. http://www.kdbg.org/ fand ich zB ganz gut. Selbst wenn man auf die Konsole steht kann man mit cgdb ein curses basiertes Frontend benutzen.

    Ich persönlich benutze mittlerweile hauptsächlich das in Emacs integrierte GDB Frontend.

    pyhax schrieb:

    Debugger ist wichtig schrieb:

    Beim Debugger von Eclipse oder VS (Windows only) kann man sich das sparen.
    Sobald der Debugger gestartet und der Breakpoint gesetzt wurde, bieten beide IDEs eine Variablenansicht an, die dann alle Änderungen schön anzeigen.

    Und wie funktioniert das mit eigene Typen?

    Der GDB kann selbst geschriebene Prettyprinter. Damit kannst du die interne Struktur schön anzeigen lassen und musst dich nicht durch irgend welche Pointer hangeln.


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