C++ Umsteiger: zu viel des Guten?



  • JustMee schrieb:

    Im Endeffekt will ich nämlich nicht unter C++ verstehen: ich soll alle printfs durch couts ersetzten.

    Sehr löbliche Einstellung, schließlich ist C teil von C++ und hat genauso seine Vorteile, die man nutzen sollte. Ich selber mische auch oft C und C++ aus Geschwindigkeitsgründen.

    JustMee schrieb:

    Außerdem bin ich mir auch nicht ganz sicher ob es eine gute Idee ist, ein englisches Buch zu kaufen (jaja, ich hatte es in der Schule; heißt noch nichts :)).

    Als professioneller Programmierer sollte man aber gut Englisch können und englische Bücher sind halt meist besser und aktueller. Viele englische Fachbücher sind auch in einfachem Englisch geschrieben, also sollte die Scheu davor nicht so groß sein wie bei philosophischen Romanen.

    out schrieb:

    1. C++ Primer gilt als DAS Anfängerbuch. Passend zum neuen Standard (C++11) gibt es nun eine neue Auflage (5th). (Englisch)
    2. Der C++ Programmierer Wohl das beste, in deutsch geschriebene Buch. Es wird auch oft empfohlen. Ich habe mit diesem Buch angefangen. Fand es super.

    Die 2 hätte ich auch genannt unter der englischen und deutschen Sparte :p
    Persönlich würde ich dir C++ Primer empfehlen, um dein Englisch aufzufrischen.


  • Mod

    Youka schrieb:

    Ich selber mische auch oft C und C++ aus Geschwindigkeitsgründen.

    Wow, das ist mal ein aufgeschlossener C-Programmierer! Sonst denken die ja immer, sie hätten Geschwindigkeit für sich gepachtet.



  • out schrieb:

    Beide Bücher sind auf jeden Fall gut und kein Fehlkauf. Aber: The C++ Programming Language wird oft als "Die Bibel" bezeichnet, nicht zu unrecht. Ich glaube als C++-Anfänger ist man damit eventuell überfordert.

    Vor 6 Jahren war ich C++-Anfänger und kam mit dem Buch super klar. Hatte schon viel Programmiererfahrung (Basic, Pascal, Java, nur ein bisschen C). Ich habe die deutsche Übersetzung der "special edition", die hier in Deutschland als 4. Auflage verkauft wird. Ich fand das Buch gut, weil es genau das richtige Tempo und genau die richtige Informationsdichte für mich war. Einsteigerliteratur im Sinne von "Der Leser hat noch keine Ahnung von gar nix" hätte mich sicher sehr gelangweilt. Es hat dann auch nicht mehr lange gedauert, dann habe ich auch Scott Meyers' "Effective C++" (3. englische Edition), "C++ Templates, The Complete Guide" und "The Design and Evolution of C++" verschlungen. Alles sehr erhellend.

    Das zitiere ich ich einfach nochmal, weil die Liste gut ist:

    out schrieb:

    Dann gibts noch eine inoffizielle Bestenliste, die ständig aktualisiert wird:
    http://stackoverflow.com/questions/388242/the-definitive-c-book-guide-and-list
    Man kann bestimmte sagen, englische Bücher, die in dieser Liste nicht auftauchen, taugen höchst wahrscheinlich nichts.

    🙂

    Accelerated C++ gefiel mir auch noch so beim Querlesen. Schön kompakt und für sein Erscheinungsjahr (2000) sehr modern (im Sinne von: Teile von C++ in einer guten Reihenfolge lernen, nicht wie sonst "C first")

    SeppJ schrieb:

    Youka schrieb:

    Ich selber mische auch oft C und C++ aus Geschwindigkeitsgründen.

    Wow, das ist mal ein aufgeschlossener C-Programmierer! Sonst denken die ja immer, sie hätten Geschwindigkeit für sich gepachtet.

    Ich befürchte ja, dass unser Realitätsbild etwas verzerrt ist. Gibt sicher auch "normale" Leute außerhalb von Internet-Foren, die sich nur abundzu mal hier her verirren. 😉



  • Danke für eure Antworten 🙂
    Also ist die Wahl getroffen ...

    Mit welchem der Bücher würdet ihr wirklich anfangen?
    Mit dem C++ Primer? Es geht einfach nur darum, dass ich mir nicht beide Bücher zeitgleich leisten kann 😉 (sofern ich diesen Monaten noch was essen will).



  • Du brauchst doch gar kein Anfängerbuch, sondern "Effektiv C++ programmieren" von Meyers!



  • Hallo volkard.
    Die vorgeschlagenen Bücher sind doch auch garkeine reine Anfängerbücher, oder?



  • JustMee schrieb:

    Hallo volkard.
    Die vorgeschlagenen Bücher sind doch auch garkeine reine Anfängerbücher, oder?

    Doch. Wenn ich heute bei 0 anfangen würde, würde ich den Primer nehmen.



  • hmm, dann habe ich mich wohl falsch ausgedrückt.

    Am liebsten hätte ich ein Buch, welches bei Klassen und (Mehrfach)Vererbung über Templates bis hin zu STL alles beinhaltet.
    Kontrollstrukturen, Datentypen, Zeiger & Co sind ja nun absoute Basics und nichts was ich mir nochmal durchlesen würde.

    Ich meine, selbst bei Klassen, Vererbung und Templates kann ich mir schon was konkretes drunter vorstellen (in den erstes beiden Fällen sogar sehr konkret ;)).
    Es geht mir eher darum die "Kurve zu kriegen", damit ich zukünftig auch wirklich C++ benutzte und nicht einfach nur C-Code hingeschreibe in welchem ab und zu Methoden aus der STL auftauchen.
    Ich hoffe, ihr versteht was ich meine.



  • Schade. Hättest Du gesucht, wie man es in C++ macht, wäre Meyers die Wahl gewesen, fürchte ich. 😞



  • Schade. Hättest Du gesucht, wie man es in C++ macht, wäre Meyers die Wahl gewesen, fürchte ich.

    hmm? Wo habe ich denn geschrieben, dass ich nicht suche, wie man es macht? 🙂



  • JustMee schrieb:

    Hallo volkard.
    Die vorgeschlagenen Bücher sind doch auch gar keine reine Anfängerbücher, oder?

    Sie sind schon anspruchsvoller als Feld-, Wald- und Wiesenanfängerbücher.

    Die Bibel würde ich erst nach ecp lesen, weil mann dann gut versteht, weshalb C++ so entworfen wurde, wie es jetzt dasteht (,ging wenigstens mir so). Danach Sutter und Alexandrescu. Evtl vor ecp tatsächlich ein Anfängerbuch. Und immer mal wieder ein neues kaufen, alle bisher hier vorgeschlagegen sind ihr Papier wert.



  • Alles klar.
    Dann weiß ich ja schonmal wie ich vorgehe 🙂

    Danke für eure ganzen Tipps und Ratschläge.



  • SeppJ schrieb:

    Youka schrieb:

    Ich selber mische auch oft C und C++ aus Geschwindigkeitsgründen.

    Wow, das ist mal ein aufgeschlossener C-Programmierer! Sonst denken die ja immer, sie hätten Geschwindigkeit für sich gepachtet.

    Wolltest du damit das sagen was kein C-Programmiere hören will (ich bin keiner) oder ist dieser Satz ungewollt doppeldeutig 😉 ???



  • floorball schrieb:

    SeppJ schrieb:

    Youka schrieb:

    Ich selber mische auch oft C und C++ aus Geschwindigkeitsgründen.

    Wow, das ist mal ein aufgeschlossener C-Programmierer! Sonst denken die ja immer, sie hätten Geschwindigkeit für sich gepachtet.

    Wolltest du damit das sagen was kein C-Programmiere hören will (ich bin keiner) oder ist dieser Satz ungewollt doppeldeutig 😉 ???

    Nur wenn er doppeldeutig ist, ist er gut. Soviel traue ich SeppJ zu.

    C ist für brutale Perfomance nicht ausreichend, weil man einfach so viel Arbeitszeit nicht hat. Es wäre technisch zwar möglich, aber wirtschaftlich nicht.

    C++ nach Lehrbuch ist für brutale Performace nicht ausreichend, weil z.B. immer nur std::vector und std::string zu nehmen völlig deplaziert ist. Wir haben auch rohe Zeiger und so, bitte immer das naheliegende und einfache nehmen; voll viele Algos brauchen gar keine C++-Sprachmittel.



  • alterpeter schrieb:

    Das hier soll sehr gut sein: [Mist von J.W., Anm. d. Verf.]

    nein soll es nicht. Ich weiß, dass das vermutlich ironisch gemeint war, aber am Ende liest das ein Anfänger und nimmst das ernst.


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