Warum schmilzt die Kristallisationsenergie einen gerade enstandenen Eisblock nicht wieder?



  • Wenn Wasser zu Eis gefriert, wird dabei Energie an die Umgebung freigesetzt. Das Eis hat somit ein niedrigeres Energieniveau als das Wasser.

    Aber, wenn die Energie in Form von Wärme an die Umgebung abgegeben wird, wieso führt diese dann nicht dazu, dass der Eisblock wieder schmilzt, seinen Aggregatzustand also erneut ändert?


  • Mod

    Rate mal, wie viel Energie du mindestens brauchst, für den Sprung von gefroren zu flüssig...



  • SeppJ schrieb:

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    Das gilt doch nur, wenn man das ganze Eis wieder schmelzen will. Aber das ist ja nicht meine Frage, denn es ist ja genug Energie verfügbar, um einen Teil des Eises zu schmelzen, warum passiert das nicht?


  • Mod

    Kristallisationsenergie schrieb:

    SeppJ schrieb:

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    Das gilt doch nur, wenn man das ganze Eis wieder schmelzen will. Aber das ist ja nicht meine Frage, denn es ist ja genug Energie verfügbar, um einen Teil des Eises zu schmelzen, warum passiert das nicht?

    Die freigesetzte Energie soll sich spontan, ganz gezielt, von überall her an einem bestimmten Teil des Eises sammeln, um diesen Teil wieder zu schmelzen?



  • SeppJ schrieb:

    Kristallisationsenergie schrieb:

    SeppJ schrieb:

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    Das gilt doch nur, wenn man das ganze Eis wieder schmelzen will. Aber das ist ja nicht meine Frage, denn es ist ja genug Energie verfügbar, um einen Teil des Eises zu schmelzen, warum passiert das nicht?

    Die freigesetzte Energie soll sich spontan, ganz gezielt, von überall her an einem bestimmten Teil des Eises sammeln, um diesen Teil wieder zu schmelzen?

    Nun, wenn wir einen Eiswürfel haben, dann wäre zumindest die Frage, warum sich der Eiswürfel an den äußeren Grenzschichten nicht wieder in Wasser verwandelt, wenn durch die Eisbildung, also Energieabgabe an die Umgebung, die Grenzschicht am Eiswürfel ja eigentlich aufgeheizt werden müsste.


  • Mod

    Kristallisationsenergie schrieb:

    SeppJ schrieb:

    Kristallisationsenergie schrieb:

    SeppJ schrieb:

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    Das gilt doch nur, wenn man das ganze Eis wieder schmelzen will. Aber das ist ja nicht meine Frage, denn es ist ja genug Energie verfügbar, um einen Teil des Eises zu schmelzen, warum passiert das nicht?

    Die freigesetzte Energie soll sich spontan, ganz gezielt, von überall her an einem bestimmten Teil des Eises sammeln, um diesen Teil wieder zu schmelzen?

    Nun, wenn wir einen Eiswürfel haben, dann wäre zumindest die Frage, warum sich der Eiswürfel an den äußeren Grenzschichten nicht wieder in Wasser verwandelt, wenn durch die Eisbildung, also Energieabgabe an die Umgebung, die Grenzschicht am Eiswürfel ja eigentlich aufgeheizt werden müsste.

    Aber der Teil, der gerade eingefroren ist, braucht mehr Energie zum Auftauen als er gerade abgegeben hat! Und das ist gerade der Ort, wo diese Energie ist.



  • SeppJ schrieb:

    Kristallisationsenergie schrieb:

    SeppJ schrieb:

    Kristallisationsenergie schrieb:

    SeppJ schrieb:

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    Das gilt doch nur, wenn man das ganze Eis wieder schmelzen will. Aber das ist ja nicht meine Frage, denn es ist ja genug Energie verfügbar, um einen Teil des Eises zu schmelzen, warum passiert das nicht?

    Die freigesetzte Energie soll sich spontan, ganz gezielt, von überall her an einem bestimmten Teil des Eises sammeln, um diesen Teil wieder zu schmelzen?

    Nun, wenn wir einen Eiswürfel haben, dann wäre zumindest die Frage, warum sich der Eiswürfel an den äußeren Grenzschichten nicht wieder in Wasser verwandelt, wenn durch die Eisbildung, also Energieabgabe an die Umgebung, die Grenzschicht am Eiswürfel ja eigentlich aufgeheizt werden müsste.

    Aber der Teil, der gerade eingefroren ist, braucht mehr Energie zum Auftauen als er gerade abgegeben hat! Und das ist gerade der Ort, wo diese Energie ist.

    Hm, was wäre aber in folgendem Szenario:

    Man kann ja Wasser langsam so weit abkühlen, dass es nicht gefriert, sondern dazu t.b. eine Erschütterung notwendig ist.
    Was wäre jetzt, wenn wir einen Liter Wasser in einer Thermosflasche auf eine derartige Temperatur abkühlen, bei der sich Eis bilden kann,aber es noch nicht tut, weil die Erschütterung oder der Kristallationskeim fehlt.

    Anschließend wird die verschlossene Thermosflasche geschüttelt.
    Was Wasser fängt an schlagartig sich in Eis zu verwandeln. Dabei gibt es Energie an die Umgebung ab.
    Allerdings ist die Thermosflasche ja ein recht gutes isolierendes Behältnis mit einem Vakuum außen rum.
    Die Wärmeenergie kann also gar nicht so schnell aus dem Wasserbereich abtransportiert werden.

    Was passiert nun? Wird nun nur ein Teil zu Eis und der Rest bleibt flüssiges Wasser, weil das erstarrte Eis das Wasser aufgewärmt hat?


  • Mod

    Noch einmal: Wieso sollte sich die Restenergie an einem Ort im Eis sammeln? Was du maximal erreichen kannst, ist, dass das Eis bis gerade ganz knapp unter dem Gefrierpunkt erwärmt wird.


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