> Liebe [biologisch gesehen ?] o00o
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Aber Männer können und wollen halt jeden Tag möglichst viele Weibchen begatten, da sie sich dauernd fortpflanzen können.Denke nicht, dass das wirklich stimmt. Wahrscheinlich nur Emanzengeschwätz und/oder männliche Wahnvorstellung.

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Der Fortpflanzungsprozess wird bereits durch das Gefühl genug gefördert, daher ist etwas wie ,,Liebe'' in diesem Fall nicht nötig.
Sehe ich genau so. Wie man das Gefühl nennt, das hier gefördert wird, weiß ich nicht genau, es führt aber zu "sexual attraction".
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Erhard Henkes schrieb:
Ich denke aber, dass meine Ausführungen ansonsten an Direktheit und Klarheit nicht zu überbieten sind.

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Michamab schrieb:
Die Liebe wird in der Biologie nicht benötigt.
Die Liebe ergibt natürlich einen biologischen Sinn. Zitat:
Wegen der langsamen Entwicklung des Kindes ist der Mensch auf eheliche Dauergemeinschaft angelegt, was sich bereits in den ersten Phasen der Paarbildung niederschlägt.
Da die Frau mit Schwangerschaft und Aufziehen der Kinder belastet wird, sucht sie einen verläßlichen Partner. Aber auch der Mann sucht eine verläßliche Frau, denn für die Weitergabe seines Erbguts ist die Dauerpartnerschaft mit der gemeinsamen Fürsorge die beste Garantie für den Nachwuchs.
Wegen der Möglichkeit einer Schwangerschaft geht die Frau größere Risiken ein als der Mann. So ist verständlich, daß sie bezüglich sexuellen Abenteuern zurückhaltender ist. Deshalb muß sie auch den Mann intensiver prüfen, ob er bereit wäre, mit ihr in Dauergemeinschaft zu leben und seine Beschützer- und Versorgerqualitäten richtig einschätzen. Ebenso ist seine Vitalität von Bedeutung.
Auch für den Mann ist Treue der Partnerin wichtig, denn wenn sie ein Kind von einem anderen Mann bekommt, mindert dies seine individuelle Eignung als Partner und seinen Fortpflanzungserfolg erheblich. Er muß sicher sein, daß die Partnerin nicht nur fruchtbar und gesund ist, sondern darüber hinaus fürsorgliche Eigenschaften besitzt.
Das Werben um den Liebespartner dient der Prüfung dieser Eigenschaften und verläuft teilweise nach genetisch programmierten Strategien, wie z.B. das Repertoire des Wechselspiels von männlicher Annäherung und weiblicher Aufforderung.
So gibt sich die Frau zunächst "spröde", damit sie erkennen kann, ob der Mann bereit ist, Zeit und Mühe zu investieren, und sich damit für eine Dauerbindung als fähig erweist. Andererseits beweist sie ihm so, daß sie nicht so leicht verführbar ist und damit auch eine gute Partnerin abgäbe. Je mehr auf diese Weise wechselseitig investiert wird, desto geringer wird die Bereitschaft abzuspringen, das heißt, desto wertvoller wird die beginnende Beziehung. Der weitere Verlauf des Werbens wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflußt, nicht zuletzt durch frühkindliche Erfahrungen.
Interessant ist übrigens, daß sich bei beiden Geschlechtern innerhalb der ersten 30 Sekunden des Kennenlernens entscheidet, ob Interesse am anderen besteht oder nicht. Dies läßt auf internalisierte Leitbilder schließen, die gewissermaßen ein Leitbild des potentiellen Partners darstellen.
Hat jemand meinen Beitrag überhaupt gelesen und kann entsprechende Argumente aufbringen, die gegen diese Ausführungen sprechen ?
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Michamab schrieb:
Hat jemand meinen Beitrag überhaupt gelesen und kann entsprechende Argumente aufbringen, die gegen diese Ausführungen sprechen ?
Gelesen, gewogen und für gut befunden
kann dem nur voll und ganz Zustimmen, weswegen ich auch keine Argumente dagegen gepostet habe :pAber einige andere hier die nicht diese Meinung vertreten haben ihn wohl beflissentlich überlesen, da sie keine Argumente dagegen vorbringen können

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@Michamab:
deine Ausführungen klingen akzeptabel, aber als Argumente dafür, dass "Liebe" biologisch notwendig ist würde ich sie weniger ansehen. Das geht sicher alles auch ohne Liebe. Liebe bzw. Liebesstörungen führen eher zu diesen wechselnden Partnerschaften von heute, die biologisch und gesellschaftlich eher abträglich sind. Offensichtlich versteht hier jeder etwas anderes unter Liebe.
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japro schrieb:
Das hat bisher noch keiner getan.
Falls du auch die "Wissenschaftlerseite" meinst, ich fand Michamabs Zitat doch ganz vernünftig.
Erhard Henkes schrieb:
Wahrscheinlich nur Emanzengeschwätz und/oder männliche Wahnvorstellung.
Nein, eigentlich nur bewusst falsche Vereinfachung des naturwissenschaftlichen Bildes. Die Evolutionstheorie besagt nicht automatisch, dass es am effizientesten ist, durch die Welt zu rennen und im Stundentempo seinen Samen zu verbreiten. Und vor allem hat sie mit der heutigen Gesellschaft nicht viel zu tun.
Aber offenbar gilt in manchen Kreisen weiterhin "Wissenschaft = Evolutionstheorie = es geht nur um emotionslosen Sex mit möglichst vielen Partnern". Das macht die Sache natürlich einfach.
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Wir können diese Zusammenhänge analog schließend durch Beobachtung bei verwandten Primaten erforschen: z.B. http://www.ekonline.de/news2000/n2801b.htm
Übrigens begann der Aufstieg des nicht-reproduktiven Sexualregimes - wie wir es heute in Deutschland vorfinden - erst in der Neuzeit (Sieg des Phallus über die Testikel):
http://www.freitag.de/2002/46/02461701.phpMit Liebe im wirklichen Sinne hat das alles aber nichts zu schaffen.
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operator void schrieb:
Falls du auch die "Wissenschaftlerseite" meinst, ich fand Michamabs Zitat doch ganz vernünftig.
Ich hab vorallem Erhard gemeint. Der Satz wird durch die generalisierung einfach kürzer

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Erhard Henkes schrieb:
Übrigens begann der Aufstieg des nicht-reproduktiven Sexualregimes - wie wir es heute in Deutschland vorfinden - erst in der Neuzeit (Sieg des Phallus über die Testikel):
Trotzdem gibt es in der Nahrungskette schon ganz weit unten Monogamie. Hat der liebe Gott den Graugänsen also auch die Liebe geschenkt? Aber du schreibst ja ohnehin:
Mit Liebe im wirklichen Sinne hat das alles aber nichts zu schaffen.
Worum geht es dir denn dann?
Die Folgen dessen, was wir Liebe nennen, also Monogamie und die Aufregung davor und danach? Die gibt es nicht nur bei Menschen und man kann durchaus auch biologisch positive Aspekte dafür finden. Und wenn du den Satz unter obigen Links platzierst, schätze ich mal, dass du das nicht meinst
Geht es dir also einfach nur um das Gefühl dabei?
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Die Liebe zwischen Mann und Frau hat viel mit Hormonen zu tun.
Und die Evolution hat zu dem jetzigen Zustand geführt.
Am Anfang einer Beziehung ist es gut, wenn man so richtig scharf aufeinander ist. Also gibt's den dafür notwendigen Hormonschub. Vor allem die Männer weichen in dieser der ausgewählten Partnerin nicht mehr von der Seite. Es geht darum, sicherzustellen, dass man selbst derjenige ist, der den goldenen Schuss landet. Und kein anderer!
Nach etwa einem halben bis ganzen Jahr, geht die Natur davon aus, dass das Weib nun endlich schwanger ist. Das erste Hormon kann nun wieder runtergefahren werden. Nun braucht die Schwangere aber Schutz. Nun ja, sie würde ihn nicht wirklich brauchen, aber die Männer, die sich nach diesem Verhaltenmuster verhalten, hatten über Jahrtausende einfach die höhere Reproduktionsquote. Also kommt nun ein zweites Hormon ins Spiel, das dafür sorgt, dass der Mann bei seiner inniggeliebten Frau bleibt. Man(n) kümmert sich jahrelang um die Aufzucht der hoffentlich eigenen Kinder. Sind die Kinder dann aus dem gröbsten herausen, meint die Natur, es wäre besser, sich wieder einen anderen Partner zu suchen. Also wird wieder an den Hormonen gedreht, dass man den augenblicklichen Partner nicht mehr so toll findet. In den Scheidungsstatistiken nennt man das dann 'das verflixte siebte Jahr'.
Ist nur so grob aus'm Gedächtnis. Wo ich das vor Jahren gelesen habe, weiss ich nicht mehr. War aber irgendwas wissenschaftliches, möglicherweise 'Spektrum der Wissenschaft' oder so...
So, wie die Menschheit heute ist, haben sich die Menschen in den vergangenen Jahrtausenden am erfolgreichsten reproduziert. Dazu gehört auch, dass sich die Männchen wie Machos benehmen, und die Weibchen auf materielle Dinge abfahren.
Nachdem man aber am Menschen so schwer Sexualstudien machen kann, studiert man seine Verwandten. Die Bonobo-Schimpansen sind in dieser Beziehung geradzu ideal geeignet. Dort gibt's alles, nicht nur Heteros. Beziehungen zum gleichen Geschlecht gehören zur Tagesordnung. Die Weibchen prostituieren sich für eine schöne Frucht, und manchmal gibt's auch eine Vergewaltigung.Und noch ne kleine Randbemerkung:
Ihr wisst doch, Männlein und Weiblein unterscheiden sich durch das X- und Y-Chromosom. Seit Anbeginn der geschlechtlichen Fortpflanzung haben sich diese beiden Chromosomen niemals(!) miteinander vermischt.
Das hat nun zur Konsequenz, dass sich Menschen-Männchen und Schimpansen-Männchen genetisch näher sind, als Menschen-Männchen und Menschen-Weibchen.
Mädels freut euch nicht zu früh. Bei Euch ist es natürlich entsprechend genauso
schönen Gruß
Werner
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lover schrieb:
AJ schrieb:
JayJay schrieb:
Ich bin gerade dabei mir zu überlegen/herauszufinden was Liebe in biologischer Sicht bedeutet/ist/heißt!!
Die Ausschüttung von vielen Glückshormonen

Liebe != Verliebtheit
Wenn du das Gefühl nur hast während du verliebt bist, dann tust du mir leid.
@Erhard Henkes
Schade, dass du die Welt nur Schwarz/Weiß siehst.Wenn man es übrigens genau nimmt, dann gibt es mehr als Gott und Satan und wenn man es nach der Bibel und den wahren Geboten Gottes sieht, dann gibt es auch keinen Satan (-> Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!), der ja ständig als gottesgleich hingestellt wird. Du hast dich also genaugenommen schon versündigt, indem du an einen Satan als Gott (was aus deinen Behauptungen klar hervorgeht) glaubst (aber wohl nicht anbetest; will dir ja nichts unterstellen).
Man braucht auch keinen Gott oder eine Wissenschaft um zu lieben.
@Thema
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier über verschiedene Arten von Liebe diskutiert wird. Vielleicht sollten wir bzw. der Threadersteller mal festlegen über was wir diskutieren. Wobei der Sinn der "biologischen Liebe" bereits erklärt wurde -> Fortpflanzung.
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AJ schrieb:
Wenn man es übrigens genau nimmt, dann gibt es mehr als Gott und Satan und wenn man es nach der Bibel und den wahren Geboten Gottes sieht, dann gibt es auch keinen Satan (-> Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!), der ja ständig als gottesgleich hingestellt wird. Du hast dich also genaugenommen schon versündigt, indem du an einen Satan als Gott (was aus deinen Behauptungen klar hervorgeht) glaubst (aber wohl nicht anbetest; will dir ja nichts unterstellen).
...weit daneben
Der gute ErhardHenkes hat übrigens was anderes gesagt als das was du verstanden hast 
Wenn man es genau nimmt und nach den Aussagen der Bibel geht dann gibt es sehr, sehr wohl einen Satan. In der Bibel findest du sogar seine 'Entstehungsgeschichte' bzw. seinen Fall (Satan war nämlich mal ein Engel und nicht nur irgendein Engel, sondern 'der' Engel; Er war nämlich der Lobpreisleiter in den Himmeln....aber das kannst du ja selber nachlesen
->trau dich!) Er ist der 'Gegenspieler' Gottes, aber natürlich ein ziemlich unterlegener.
post scriptum:
Frage am Rande: Was ist die größte Lüge des Teufels? Die größte Lüge des Teufels ist, daß es ihn nicht gibt;-)
Wie wäre es mit einem Glaubensfragen-Forum
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wie war das doch gleich beim Anhalter? Mit dem Glauben...ähm...und Gott verschwand in einer Logikwolke..., muss mal nach suchen
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@freshman
Stell mal lieber deine Kinderbibel wieder zurück in den Schrank und nimm eine richtige zur Hand. Am besten eine, die nicht 10mal (stark übertrieben!) übersetzt oder sollte ich besser sagen interpretiert wurde.Es gibt zwar Passagen in denen ein Wiedersacher (=Satan) erwähnt wird, aber ob dies richtig interpretiert wurde beim Übersetzen und ob man daraus einen gottähnlichen Wiedersacher, der auch noch ein gefallener Engel sein soll, zu machen, ist eine andere Frage. Das Bild und die große Bedeutung des Teufels wurde übrigens erst im Mittelalter geprägt. Das kam aber eher durch die Missionierung der sog. Heiden. Die Götze einer bestimmten oder auch mehreren Gottheiten dieser Kulturen wurden zum heutzutage bekannten üblichen Bild des Teufels.
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@AJ: langsam aber sicher beschleicht mich das Gefühl, daß du gar nicht weißt was in der Bibel alles so über den 'Fresser' steht. Ich beziehe mich dabei auch nicht auf Übersetzungsgefälschte Passagen oder Versionen. Aber lese es doch noch einmal selber nach (Kannst natürlich dazu auch den Urtext nehmen;-)
Wenn Du es wirklich genau wissen willst: ich lese in einer Elberfelder Übersetzung (revidierte), aber ich glaube, daß dies bezüglich unserer Thematik eher trivial ist.
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Apropos Bibel:
Wusstet ihr dass das hebräische Wort für "erkennen" gleichzeitig "ficken" bedeutet (im Ernst). Und die erkennen sich oft in der Bibel. Irgendjemand hat auch mal gemeint dass da nie Jungfrau stehen würde sondern immer nur junge Frau im hebräischem Original, und dass es von den Griechen falsch übersetzt worden ist oder so. Ich glaube, eine Deutsche Bibel enthält ziemlich viel Schwachsinn.
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illuminator schrieb:
Ach, noch ein Links zum Thema (sehr sehenswert!
):
http://fluid.jku.at/Personen/JAVUREK//Filme/Lamour.asfHey, vielen Dank fuer den Link!

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@Davy Crockett V(_)V: das mit dem'erkennen' stimmt

'Und ... erkannte ... und ... gebahr einen Sohn...'Wäre ja auch ziemlich unrealistisch, daß ein solches Buch, dessen jüngste Teile sogar noch in einer Zeit absolut unterschiedlicher Soziokultureller Umstände in einer viel früheren Gesellschaftsform in einem anderen geographischen Gebiet mit fremder Sprache geschrieben worden sind, eins zu eins Wort- und Sinngemäß übersetzt werden könnte. Klar sind da gewisse 'Verfremdungen' drin.
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@freshman
Ich weiß zumindest noch in groben Zügen was in der Bibel steht. Auswendig weiß jeden Absatz sicherlich nicht; habe auch kein wirkliches Interesse dran. Allerdings weiß ich gut, dass man das mit dem Teufel nicht so genau nehmen sollte. Das sind Interpretationen aus dem Mittelalter, in dem das Bild und die Personizierung des Teufels erst entstand.