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nn schrieb:
In einem Interview auf Channel 9 hieß es, dass sei so, weil die WRL zuerst fertig war. C++/CX stand noch nicht zur Verfügung, als diese Arbeiten begannen.
Ah, das Bootstrapping-Problem. Leuchtet mir ein.
nn schrieb:
Einmal beschäftigt mich die Automatisierung des Weges von C++ über C++/CLI (und die Marshalling Library) nach C#.
Dann wäre da noch die Nutzung von VC++ im C++ Builder, z.B. über COM.
Dabei wäre festzuhalten, daß es andersherum jeweils recht einfach ist. Wenn du C#, Delphi oder Delphi-kompatibles C++ in C++Builder schreibst, bekommst du ja vollwertige RTTI, aus der du eine Projektion der Schnittstelle mitsamt Wrapper-Code generieren könntest. In C++ geht das ja leider nicht.
Überhaupt besteht die Frage, ob man vielleicht den Spieß umdrehen könnte und anstatt für den C++-Code, der die Arbeit macht, eine für C# oder Delphi verdauliche Schnittstelle zu generieren, umgekehrt aus dem UI eine C++-kompatible Schnittstelle extrahiert. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was die Konsequenzen eines solchen Ansatzes angeht, aber vermutlich würde das voraussetzen, daß man die Logik des Programmablaufes in C++ schreiben will, was im allgemeinen fraglich ist, wenn die andere Sprache (etwa C# oder sogar sowas wie Python) für Highlevel-Code viel besser geeignet ist, oder wenn man viele Kleinigkeiten im UI auch direkt im Event-Handler implementieren könnte, ohne die Steuerung wieder an die Programmlogik zu übergeben. Andererseits ist das vielleicht sogar gewünscht, weil man so konsequent eine Model/View-Trennung erzwingen kann. Fragen über Fragen...
Aber wir kommen schon arg vom Thema ab. Wäre es einem der Moderatoren, die hier mitlesen, vielleicht möglich, die letzten paar Postings in einen eigenen Thread zu verschieben, damit wir den Thread von pixfreak nicht völlig verunstalten? Eine sinnvolle Trennung wäre etwa nach diesem Posting.