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Mir geht es ähnlich, habe soviel vor und bemängle oft das ich für das alles keine zeit habe.
Berufstätig, Verheiratet, da bleibt nicht viel Zeit.
Nur, wenn ich dann mal Zeit habe, fehlt mir plötzlich der Antrieb.
Meine jetzigen Libraries sind recht stabil, da ist derzeit nicht viel zu machen.
Meine Artikelserie zum Thema Lokalisierung wartet auch auf mich, und meine Privaten Projekte auch.
Was mir sehr hilft sind die Projekte wo jemand auf etwas wartet.
Ich baue derzeit an ein Tool für ein Freund, er hat es bei mir in Auftrag gegeben und will es auch vergüten.
Auch ohne Vergütung, solch ein leichten druck brauch ich vermutlich. Das Tool ist schon sehr weit und braucht nicht mehr lange.
Ich bin was Code an geht auch sehr genau, meistens, wenn mir die Architektur nicht gefällt, zieh ich mir ein paar Serien rein (derzeit Dexter) und überlege mir dabei eine neue Architektur, dann passt es und es geht voran. Aber ich schweife ab.
Mein derzeitiger Trick ist:
1. Gute Architektur überlegen
2. Erstmal nur das nötigste implementieren
Wenn ein Feature etwas länger braucht bis es sauber ausgearbeitet ist, dann stell ich das Feature gleich hinten an, entweder ich implementiere es gleich und verrenne mich in Details, oder ich lass es erst mal komplett weg und implementiere es wenn die Hauptfunktionalität steht und das Tool benutzbar ist...
Merke:
- Refactoren kann man immer, wenn das Grundgerüst sauber ist, ist das kein Problem
- Nicht gleich in Details verrennen
- Nicht alle Features auf einmal implementieren, immer schön der reihe nach
- Entwickle in kurzen Sprints mit zwischen zielen. (scrum?)