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abc.w schrieb:
Leprechaun schrieb:
Daher fährt man vorzugsweise "neben der Spur" um solche Situationen von vornherein auszuschließen.
Das kann doch nicht sein, wird es so auch in der Fahrschule beigebracht? "neben der Spur" würde ja auch bedeuten, sich häufiger im toten Winkel zu befinden, oder sehe ich es falsch?
Abstand halten wäre einer Alternative. Und damit meine ich nicht nur die üblichen zwei Meter.
Aber ich habe leicht reden; ich lebe auf dem Land, wo ich 50 Meter Abstand halten kann und den Verkehrsfluß nicht störe. Wenn ich sowas auf einer Vierspurigen bringe, bringe ich mich in Lebensgefahr, weil ich die anderen Kraftfahrzeugilisten zu emormen Manövern provoziere, die dann auch in meiner unmittelbaren Nähe ausgeführt werden.
Dort muß ein Motorradfahrer doch versetzt fahren. Er muß bis 15m aufschließen. Bei Frankfurt und bei Essen sah ich auch Gegenden, wo man bis 10m aufschließen muß, um zu vermeiden, daß Drängler zu Rechtsüberholern werden, daß man mal erzieherisch auf unter 1m bedrängelt wird und so. Das Auto hinter ihm hält 2 Meter Abstand. Vor ihm (nur 10m) fährt jemand, den man nicht einschätzen kann. Vielleicht ein Doofie, der so höflich ist, eine Notbremsungen zu machen, weil rechts neben ihm auf derm Beschleunigungsstreifen auch jemand fährt, den er reinlassen will.
Außerdem ist es nicht mein Geschäft, wenn sich ein Motorradfahrer in den toten Winkel drängelt. Mein Geschäft ist es, VOR der Aktion zu blinken. Niemals weniger als 3 Sekunden blinken vor einem Spurwechsel. Wenn ich keine Blinkzeit habe, kann ich halt nicht raus. Normale Menschen beginnen mit dem Blinken ja zeitgleich mit dem Ausscheren und machen den Blinker aus, wenn sie auf der neuen Spur sind. Schonmal dran gedacht, die sich der weggeschubste Motorradfaher fühlt? Viele Leute blinken nur, wenn Verkehrsteilnehmer in der Nähe sind. Sinn gar nicht verstanden. Man blinkt doch nur (vorher!), weil man einen übersehen haben könnte, damit der von hinten oder von gegenüber dann halt mal vorbereitet ist, auf die Bremse zu dappeln.