SideWinder schrieb:
Wenn ich solche Garantien in einem Netzwerk abgegeben muss, dann sollte ich kein Netzwerk haben, denn so etwas ist schlichtweg nicht zu garantieren.
Wenn ich eine solche Garantie nur für 99,9999% der Zeit abgeben muss sollte ich ebenfalls noch ziemliche Kontrolle über das Netzwerk haben und somit Herr über alle Schichten sein.
Sorry, aber diese Art der Argumentation halte ich für ziemlichen Unsinn.
Dann müssten wir auch der Rettung verbieten mit Blaulicht zu fahren. Denn wenns dringend ist muss es sowieso der Hubschrauber sein, und sonst ist es ja nicht so dringend. Oder wie.
Man kann mit End-To-End Checks übers Internet wunderbar Fehlerschranken garantieren. Zumindest so lange man keine Echtzeit Anforderung hat, also nur garantieren muss dass die Daten irgendwann mal richtig ankommen werden. Ich glaube dass das für viele Anwendungen reicht, und besser ist, als die Daten einfach so ungesichert zu schicken.
Sobald ich keine Kontrolle mehr über darunterliegende Schichten habe bringt mir eine Checksumme weiter oben auch nur noch wenig weil dann das Risiko eines TCP-Pakets in falscher Reihenfolge da ist wenn die Zahl geswappt wurde, etc. Da können ja dann beim TCP/IP-Stack in 4 Schichten Probleme auftreten die du weiter oben überhaupt nicht mitbekommst.
Unsinn. Dreher in der Paketreihenfolge etc. kann man relativ leicht mitbekommen, indem man eine Rolling-Checksum verwendet. Die kann man z.B. am Ende jedes Anwendungspakets mitschicken. Dadurch findet man Fehler, egal wie sie in den darunterliegenden Schichten passiert sind.
Hast du irgendwelche Quellen/Papers wo das tatsächlich empfohlen wird?
Ne, Paper kann ich dir dazu keins nennen, ist einfach meine Meinung.