Nanyuki schrieb:
Ist sowieso nötig, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass gerade Billigplatten gelegentlich Lesefehler machen (tritt scheinbar zufällig auf und es werden immer 512 Bytes falsch gelesen - wenn man dafür sorgt, dass die Daten aus dem Filecache entsorgt werden, klappt's meist beim nächsten Anlauf).
Hab' ich seit ich SATA verwende ehrlich gesagt nie mehr gesehen. Gut, ich hab' auch keine ExcelStore oder TrekStor Platten, zu denen kann ich nix sagen. Aber selbst bei billigen Seagate/WD/Samsung/Hitachi gibt's sowas nach meiner Erfahrung schon lange nimmer.
Selbst ultrabillig Platten verwenden viele bunte ECC Bits pro Sektor, so dass Fehler oft korrigiert, und wenn nicht, immer noch mit astronomisch hoher Wahrscheinlichkeit erkannt werden können.
Kann es sein dass du vielleicht noch ATA/UltraATA ("UDMA") Platten in Verwendung hast? ATA hat ja bekannterweise überhauptgarkeine Prüfsumme über irgendwas, und UltraATA nur über die Daten, nicht aber über die Commands. (Auf der HDD natürlich schon, aber eben nicht bei der Übertragung über's Kabel) Das führt dazu dass - ganz egal mit welcher Platte - Fehler passieren können, wenn das Kabel zu lang oder grenzwertig ist.
Wenn immer gleich 512 Byte auf einmal falsch sind, klingt das nach einem Übertragungsfehler in der Sektor-Adresse. Also UltraATA mit zu langem Kabel.
Vor allem wenn du sagst dass der Fehler nicht "persistent" ist, also beim nächsten Zugriff der wirklich zur Platte durchgeht dann wieder die richtigen Daten ankommen...