Frage zur GPL
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googlen Sie mit "wiki"
LOL googlen Sie mit "wiki"

müsste es nicht "wiklen" heisen ?
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Interessant die GPL.
Also darf ich den Code von jemanden Kopieren (gegen Geld oder auch so), den Code verwenden und das Programm das ich dann entwickle auch verkaufen.Allerdings ist mein Programm dann automatisch auch unter der GPL und mein Code muss ich dann offen zur Verfügung stellen ?
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Sobald Du Dein Programm weitergibst, ja.
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Was ist, denn ich die GPL-Teile in eine DLL auslager?
Dann müste es doch reichen, nur den DLL code unter GPL zu stellen oder? Sozusagen ne GPL-Wrapper-DLL^^
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Warum sollte das was aendern?
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Pellaeon_home schrieb:
Was ist, denn ich die GPL-Teile in eine DLL auslager?
Dann müste es doch reichen, nur den DLL code unter GPL zu stellen oder? Sozusagen ne GPL-Wrapper-DLL^^Nein, das reicht nicht. Wurde aber schon besprochen.
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Pellaeon_home schrieb:
Was ist, denn ich die GPL-Teile in eine DLL auslager?
Dann müste es doch reichen, nur den DLL code unter GPL zu stellen oder? Sozusagen ne GPL-Wrapper-DLL^^Diese Idee Bruno Haible schon vor 14 Jahren (und Stallman war nicht gerade begeistert davon):
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Irgendwie gefällt mir die GPL nicht.
So kann man als professioneller Programmierer keinerlei GPL Code verwenden oder man riskiert ständig sich 100 Konkurrenten einzuhandeln.Stellt euch vor ich entwickle ein Computerinterface wie in Startrek.
"Computer analysiere Xxxx mit hilfe von Blabla....", und sowas würde auf allen Sprachen und allen Akzenten funktionieren.
Binde ich eine einzige GPL-Bibliothek ein, muss mein Programm auch unter der GPL stehen. Das Ergebniss ist das in einem Jahr es 50 Entwickler gibt, die im Grunde mein Programm verkaufen.Dann ist im Endeffekt der ganze GPL-Code nur für Informatik-Freaks, die nur studieren wollen und sich von Luft und Liebe ernähren. Einen praktischen Nutzen hat der Code nur als Theorie und für die Linux-Welt.
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DEvent schrieb:
Dann ist im Endeffekt der ganze GPL-Code nur für Informatik-Freaks, die nur studieren wollen und sich von Luft und Liebe ernähren. Einen praktischen Nutzen hat der Code nur als Theorie und für die Linux-Welt.
Das funktioniert eben nur mit einem anderen Marketingmodell, als der Lizenzverkauf von Software. So gibt es Firmen, die eben Support verkaufen oder die weiterhin kommerzielle Software auf Basis ihres GPL-Codes herstellen, die Software in ihre Hardware packen und eher Geld mit der Hardware machen oder den Code-Cross-Lizensieren (sprich es gibt eine GPL-Version für GPL-Programme und eine kommerzielle Version für non-GPL-Benutzer).
Wenn du Closed-Source-Software entwickelst, musst du eben auf GPL-Code verzichten.
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DEvent schrieb:
Irgendwie gefällt mir die GPL nicht.
So kann man als professioneller Programmierer keinerlei GPL Code verwenden oder man riskiert ständig sich 100 Konkurrenten einzuhandeln.wieso sollen die konkurrenten sein? gpl funktioniert in beide richtungen
und wenn du der beste von den konkurenten bis dann brauchs du sie nicht zu fürchten, wenn du es nicht bist dann werde es

ne dann muss du drauf verzichten die vortiele der gpl zu nutzen, die wären z.b. mit gpl kanns du auf märkten vordringen in den es schon ein closed source platz hirsch gibt oder du kannst ein standard setzen (z.b. FreeNx)
Stellt euch vor ich entwickle ein Computerinterface wie in Startrek.
"Computer analysiere Xxxx mit hilfe von Blabla....", und sowas würde auf allen Sprachen und allen Akzenten funktionieren.
Binde ich eine einzige GPL-Bibliothek ein, muss mein Programm auch unter der GPL stehen. Das Ergebniss ist das in einem Jahr es 50 Entwickler gibt, die im Grunde mein Programm verkaufen.es wird ja niemand gezwungen gpl code zu benutzen, das sich die gpl dadurch von vielen sachen ausschließst ist klar und mir gefält die BSD lizenz auch besser aber die sie hat da so andere probleme (wine , freebsd tcp/ip stack im windows xp)
Dann ist im Endeffekt der ganze GPL-Code nur für Informatik-Freaks, die nur studieren wollen und sich von Luft und Liebe ernähren. Einen praktischen Nutzen hat der Code nur als Theorie und für die Linux-Welt.
du siehst es von der falschen seite, man kann auch einfach das GPL programm benutzen, also vom programm profitieren und weil man es erweitern kann profietiert man noch mehr.
wenn man dann mal ne erweiterung codet weil man sie braucht dann kann man sie der öffentlichkeit zurück geben.
die vorteile die man durch die nutzung des programms hat verschwinden ja dann nicht einfach
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Irgendwie gefällt mir die GPL nicht.
So kann man als professioneller Programmierer keinerlei GPL Code verwenden oder man riskiert ständig sich 100 Konkurrenten einzuhandeln.Ja, man sollte den Focus der (L)GPL nicht aus den Augen verlieren - die Gemeinnützigkeit!
Dort ist jeder deiner Konkurrenten dein Freund, denn er treibt die GPL- Entwicklung immer weiter ein Stück voran - in Userakzeptanz, verfügbaren Tools, Anwendungsgebieten, Schnittstellen zu anderen Domains etc.
Die Bill Gates Mentalität - "Vernichte alle und sei Monopolist!" führte nur zum Anti Trust Act. Aber ist Bill wirklich böse? - Hat er nicht mit Windows und Office Lösungen entwickelt, die man als Quasi-Standard bezeichnen kann. Jetzt ist aber der Standard in den priporitären Händen einer Firma => Monopol! In Zukunft werden aber Lösungen entwickelt werden, die den Wohl der gesamten Menschheit dienen sollen. Z.B.: e-Government, e-Learning, Virtuelle Demokratie, e-Finance, e-News etc. Wenn diese dann nicht transparent oder außerhalb des Einflußbereich einzelner Interessengruppen oder Firmen liegen, wird's verdammt gefährlich. Obwohl jede Softwareentwicklung befindet sich in irgendeinen Rechtsraum. Deshalb hoffe ich mal auf die UNO.Stellt euch vor ich entwickle ein Computerinterface wie in Startrek.
"Computer analysiere Xxxx mit hilfe von Blabla....", und sowas würde auf allen Sprachen und allen Akzenten funktionieren.
Binde ich eine einzige GPL-Bibliothek ein, muss mein Programm auch unter der GPL stehen. Das Ergebniss ist das in einem Jahr es 50 Entwickler gibt, die im Grunde mein Programm verkaufen.Als jemand, der in den Bereich wirklich Ernst gemacht hat und gemeinnützige Aspekte berücksichtigt, kann ich Dir sagen, dass es in 30 Jahren noch kein intuitives Spracherkennungsmodul geben wird. Bereiche in dem heute commerziell IVR eingesetzt wird sind primär Call Center und Notfallsysteme. Es ist dann kinderleicht und genausowenig sinnvoll aus einer Handvoll von Möglichkeiten ala Speech eine Option zu wählen. Da kannst Du genauso gut bei DTMF(Tastenwahl) bleiben.
T-mobile hat für Ihre Data Connect Kunden ein Voice-Portal geschaltet, das versucht ohne Ansage von Optionen ein ACD anzusteuern oder eine Voice Message abzuspielen, weil Sie sich sagen jemand der UMTS oder GRPS nutzt, ist als Testkanninchen für R&D die richtige Zielgruppe.Aber wir teilen die gleiche Vision.

Dann ist im Endeffekt der ganze GPL-Code nur für Informatik-Freaks, die nur studieren wollen und sich von Luft und Liebe ernähren. Einen praktischen Nutzen hat der Code nur als Theorie und für die Linux-Welt.
Also ich erhoffe mir viel von der neuen GPL 3.0. Mein Patentanwalt meint auch es gibt einige neue Möglichkeiten von Konservierungen von Schnittstellen (Frameworks, API etc.), aber der gerade 11 K € von mir gesaugt. Den will ich im Moment nicht weiter füttern...

Es ist auch etwas anders wenn wir von Standards, Specs oder Modellen reden. Diese werden dann unter einer kommeriziellen Interessengruppierung gestellt, die dann einen gemeinnützigen Standard oder Modelle ausarbeiten. Funktioniert auch gut => W3C, OMG, OASIS, ISO, IEEE, ACM u.v.m. Vor allem, man hat dann auch Geld für die gemeinnützige Arbeit und muss sich keine ehrenamtliche Opfer suchen.

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Nachtrag:
www.jurpc.dehttp://www.jurpc.de/aufsatz/20050145.htm
http://www.jurpc.de/aufsatz/20000223.htm
http://www.jurpc.de/aufsatz/19990163.htm
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Irgendwie ist die GPL und LGPL verarsche für leute die Closed Source Software erstellen. Da ist die CPL1.0 irgendwie eleganter.
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Naja nicht unbedingt verarsche, wie schon erwähnt, sie ist halt ausschließlich für gemeinnützige Sachen zu gebrauchen, und bringt mir daher momentan wenig^^
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Kann man eigentlich Anwendungen für Linux erstellen die nicht unter einer GPL kompatiblen Lizenz stehen ?
So ziemlich alles bei Linux steht doch unter der GPL.
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@Devent
ja''' schrieb:
Irgendwie ist die GPL und LGPL verarsche für leute die Closed Source Software erstellen. Da ist die CPL1.0 irgendwie eleganter.
Wieso ''verarsche''?
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''' schrieb:
Irgendwie ist die GPL und LGPL verarsche für leute die Closed Source Software erstellen. Da ist die CPL1.0 irgendwie eleganter.
It's not a bug, it's a feature.
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DEvent schrieb:
Kann man eigentlich Anwendungen für Linux erstellen die nicht unter einer GPL kompatiblen Lizenz stehen ?
So ziemlich alles bei Linux steht doch unter der GPL.natürlich geht das, denn die glibc steht unter der lgpl, die du verlinken kannst wie du willst. außerdem ist ein programm, das unter linux läuft kein abgeleitetes werk von linux (=dem kernel).
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real programmer schrieb:
DEvent schrieb:
Kann man eigentlich Anwendungen für Linux erstellen die nicht unter einer GPL kompatiblen Lizenz stehen ?
So ziemlich alles bei Linux steht doch unter der GPL.natürlich geht das, denn die glibc steht unter der lgpl, die du verlinken kannst wie du willst. außerdem ist ein programm, das unter linux läuft kein abgeleitetes werk von linux (=dem kernel).
Mit diesem abgeleitet das ist ja so ne Sache. Ohne Linux würde das Linuxprogramm ja nicht laufen. Und laut der GPL reicht ja die Nutzung des GPL-Codes um als Erweiterung angfesehen zu werden, wenn das Programm ohne den GPL Code nicht läuft.
Oder gilt da ne Ausnahme?
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natürlich geht das, denn die glibc steht unter der lgpl, die du verlinken kannst wie du willst. außerdem ist ein programm, das unter linux läuft kein abgeleitetes werk von linux (=dem kernel).
Naja, aber es gibt nunmal nicht nur den Kernel der unter GPL steht. Nehmen wir sowas essenzielles wie Qt. Hem, das steht doch unter GPL? Muss somit jede Anwendung die Qt nutzt auch unter GPL? Ich spreche jetzt nicht von der Windows-Variante, wo ich eine Closedsource-Lizenz kaufen kann. Nein, es geht wirklich um Linux und Qt.
Es gibt sicherlich noch mehr alltägliche Linux-Libs die unter GPL stehen, oder?