Software machen - Das schwerste wo gibt?
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frickeln is relativ einfach
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Vielleicht kann mans in Zeit ausdrücken.
Wie lange braucht man um eine Software zu entwickeln? Also von der Idee bis zum Markteintritt.
Bei Medikamenten vergehen da gut 10-12 Jahre und es sind viele Abteilungen verschiedener Disziplinen beteiligt.
Chemie -> Target Identifikation -> Drug Discovery -> Pharmakologie -> Toxikologie -> Medizinal Chemie -> Klinik -> Regulatory Affairs -> Marketing
Und Bugs sind dabei unverzeihlich.
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THX 1138 schrieb:
Vielleicht kann mans in Zeit ausdrücken.
Wie lange braucht man um eine Software zu entwickeln? Also von der Idee bis zum Markteintritt.
Bei Medikamenten vergehen da gut 10-12 Jahre und es sind viele Abteilungen verschiedener Disziplinen beteiligt.
Chemie -> Target Identifikation -> Drug Discovery -> Pharmakologie -> Toxikologie -> Medizinal Chemie -> Klinik -> Regulatory Affairs -> Marketing
Und Bugs sind dabei unverzeihlich.Ja, klar. Bis auf dass der Grossteil der Zeit mit klinischen Studien für die Zulassung verplempert wird. Und trotzdem landen Medikamente auf dem Markt die ... sagen wir mal "der Gesundheit nicht sehr zuträglich" sind.
Davon abgesehen ist das alles nicht deswegen so kompliziert weil es eben so kompliziert ist, sondern weil die Industrie es so kompliziert gemacht hat. Wäre ja z.B. nicht gut für die ganzen grossen Konzerne wenn eine kleine Bude eben mal so ein Medikament auf den Markt bringen könnte.
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Stimmt es ist ganz einfach ne Struktur zu finden die aufs Target passt, ne gute Pharmakokinetik hat und keine Nebenwirkungen zeigt. Aber lassen wir das.
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hustbaer schrieb:
Wäre ja z.B. nicht gut für die ganzen grossen Konzerne wenn eine kleine Bude eben mal so ein Medikament auf den Markt bringen könnte.
Vor allem wär's vielleicht nicht so gut für Patienten, wenn eine kleine Bude "eben mal so" was auf den Markt bringt. Aber daran sind natürlich auch "die großen Konzerne" schuld. Und natürlich George W.
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Apollon schrieb:
Die Ariane 5 war urspruenglich als bemannte Mission geplant und kostete 7 Milliarden Euro. Troztdem ist sie explodiert. Das deckt sich nicht mit der Erklaerung des "gnaedigen Marktes".
Sie wurde bewusst gesprengt!
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Der Hauptgrund ist doch, dass es sich einfach nicht lohnt bessere Software zu produzieren.
Man kann nen neues Computerspiel für 1000.000 Euro produzieren viel Werbung schalten schnell auf den Markt werfen, und hoffen, dass genügend Exemplare verkauft werden, bevor sich die Fehler rumsprechen. Danach macht man nen par Updates und verkauft an die Leute die es nicht als erstes, sondern fehlerfrei haben möchten.
Andere Stategie währe. 1500000 ausgeben. Ne menge Tester einstellen, lange testen und es dann verkaufen. Daduch entstehen aber einfach mehr Risiken.
1. Duch die längere Entwicklungszeit hinkt man dem Markt hinterher
2. Es müssen mehr exemplare verkauft werden um nur die Produktionskosten einzuspielen
3. Das Risiko, das das Spiel beim Käufer einfach nicht ankommt ist genauso groß
geblieben
4. Das Risko, dass das spiel massenhaft kopiert wird.Also entscheidet sich jeder Softwarehersteller mit Verstand, der kein Geld zu verschenken hat für die günstigere Variante.
Ich lese hier immer wieder, wie Software mit Autos verglichen wird. Auch ein Automodell wird einmal entwickelt und dann Kopien verkauft (Ja ich weiß´, auch die haben Materialkosten). Es ist aber so, dass man für nen Auto 15000 Euro Bezahlt und für ne Software 50.
Wenn du bereit bist für dein nächstes Spiel 1000 Euro auszugeben und für "Word 2010" 800 dann kannste auch verlangen das das keine Fehler enthält.So wird weiterhin "billig" Software produziert.
Es gabs in letzter Zeit einige Rückrufaktionen bei Autos (=Bug)
Außerdem gibt es beim Autoproduzieren nicht das Risiko des Kopierens.
Es gibt halt keine Maschine in die man nen beliebiges Auto und 1000 Kilo Stahl packt und die dann in 2 Minuten 2 Autos ausspuckt (Kopie und Original)
Obwohl... wenn man an China denkt...
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Die Wahrheit schrieb:
Apollon schrieb:
Die Ariane 5 war urspruenglich als bemannte Mission geplant und kostete 7 Milliarden Euro. Troztdem ist sie explodiert. Das deckt sich nicht mit der Erklaerung des "gnaedigen Marktes".
Sie wurde bewusst gesprengt!
Egal.
Die Aussage des OP war ja auch nicht dass es komisch ist dass Alpha-Software viele fehler enthält und ein Testflug ist eindeutig eher mit Alpha-Software zu vergleichen als mit Profukten, die Verkauft wrden.
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Jester schrieb:
hustbaer schrieb:
Wäre ja z.B. nicht gut für die ganzen grossen Konzerne wenn eine kleine Bude eben mal so ein Medikament auf den Markt bringen könnte.
Vor allem wär's vielleicht nicht so gut für Patienten, wenn eine kleine Bude "eben mal so" was auf den Markt bringt. Aber daran sind natürlich auch "die großen Konzerne" schuld. Und natürlich George W.
Also eigentlich ist es so, dass die kleinen Buden innovativ sind und was entdecken, aber spätestens in der Preclinic oder klinischen Phase 1 kein Geld mehr haben. Dann kommen die grossen Fische und schlucken sie.
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Hallo,
beim Testen der Software kann man sich vielleicht noch überlegen, wie komplex die Sache wird, wenn man alle möglichen Eingabedaten, Funktions-Parameter, Kombinationen davon usw. berücksichtigen möchte. Zum Beispiel kann ein 32 Bit unsigned int (2 hoch 32) mögliche Werte annehmen... möchte man eine Funktion voll und ganz getestet haben, dann muss man wohl im Testprogramm diese Funktion mit allen (2 hoch 32) Kombinationen aufrufen und schauen, wie sich die Funktion verhält.
Das ist, meiner Meinung nach, der Hauptgrund, warum die Software nie ohne Fehler sein kann...
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Im neu renovierten Südbad in Dortmund, fallen die Kacheln von den Wänden,
wenn das nicht auch mal nen Bug im Bauwesen ist
Zumindest haben sie schon Netze hingehängt, weil sie es befürchten
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hustbaer schrieb:
Ich behaupte nur dass die durchschnittliche Qualität von Produkten sich danach richtet was der Markt verzeiht. [...] Also. Wo deckt sich nun was nicht?
Zugegeben, deine Aussage ist nicht falsch. Auf der anderen Seite, sehe ich dies nicht als Hauptursache fuer Fehler. Man nehme an, der Markt verzeihe gar keine Fehler. Wuerde es dann heissen, dass alle Produkte die sich druchsetzen fehlerfrei sind? Eher nicht. In der Praxis ist es schlicht unmoeglich fehlerfreie Software zu produzieren. Ganz einfach aufgrund des hohen Komplexitaetgrades von Software. Schon allein deswegen, weil man nicht voraussehen kann, in welcher Umgebung sie eingesetzt wird, oder welche Seiteneffekte Fehler in einem Modul nach sich ziehen. Und fast unvalidierbar wird es, wenn es sich um verteilte Systeme handelt. Stichwort: Heisenbug.
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Apollon schrieb:
hustbaer schrieb:
Ich behaupte nur dass die durchschnittliche Qualität von Produkten sich danach richtet was der Markt verzeiht. [...] Also. Wo deckt sich nun was nicht?
Zugegeben, deine Aussage ist nicht falsch. Auf der anderen Seite, sehe ich dies nicht als Hauptursache fuer Fehler. Man nehme an, der Markt verzeihe gar keine Fehler. Wuerde es dann heissen, dass alle Produkte die sich druchsetzen fehlerfrei sind? Eher nicht. In der Praxis ist es schlicht unmoeglich fehlerfreie Software zu produzieren. Ganz einfach aufgrund des hohen Komplexitaetgrades von Software. Schon allein deswegen, weil man nicht voraussehen kann, in welcher Umgebung sie eingesetzt wird, oder welche Seiteneffekte Fehler in einem Modul nach sich ziehen. Und fast unvalidierbar wird es, wenn es sich um verteilte Systeme handelt. Stichwort: Heisenbug.
Ja, ok, ich denke unsere beiden Ansichten widersprechen sich nicht, sondern es liegt bloss der Schwerpunkt auf einem anderen Teilaspekt des Ganzen.
Also, ja, du hast natürlich Recht, Fehler entstehen nicht dadurch dass der Markt sie verzeiht. Allerdings machen Menschen Fehler, ziemlich egal was sie tun. Dass also bei der Ausübung irgendeiner beliebigen, ausreichend anspruchsvollen Tätigkeit Fehler passieren, und damit auch bei der Herstellung komplizierterer Produkte wie z.B. Software, ist für mich einfach eine gegebene Tatsache, über die man nicht weiter nachzudenken braucht.
Die interessante Frage für mich ganz persönlich war eben nur: warum verbleiben diese Fehler oft in der Software bis sie ausgeliefert wird, aber nicht so oft in anderen Produkten, die mindestens genauso schwer herzustellen sind. Und genau das denke ich kann man mit der "gnädigkeit des Marktes" beantworten.
Und ich habe die Frage auch nicht so verstanden wieso Fehler beim Programmieren überhaupt passieren, sondern wieso ausgelieferte Software "so schlecht" ist.
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Wir sind die Elite.... wenn sich die Technologie weiter Entwickelt werden sich aus den Menschen 2 Schichten extrahieren. die Symbolanalytiker (Softwareentwickler, Kontruktöre, Elektronik etc.) und die Massenarbeitslosen.
Druch die Hochtechnische Infrastrutkur und Rationalisierung immer mehr menschen entstehen so die Elite...
WIR;) 
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Ich hab mir zwar nicht alles durchgelesen, aber ich denke ein Aspekt kommt hier durchaus etwas zu kurz.
Ich denke nicht das die Software soooo viele Fehler hat. Man bedenke, Millionen von Menschen arbeiten täglich am Computer, schreiben Briefe, Entwerfen Grafiken, surfen im Internet und alles funktioniert. Warum, weil die Softeware kaum Fehler aufweist.Viele der sogenannten SW-Fehler entstehen IMHO häufig in den Köpfen der Benutzer, die irgendein Unsinn veranstalten, sei es aus Unwissenheit oder Vorsatz und ihre eigenen Fehler dann als Softwarefehler darstellen.
Bei einem Auto käme keiner auf die Idee, Wasser in den Tank einzufüllen, um sich anschließend bei Hersteller darüber zu beschweren, daß das Auto nicht fährt.
Bei einer Software geschieht sowas nach meiner Erfahrung fast täglich.
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Piet_CPP, entweder arbeitest du nicht mit den Programmen mit denen ich arbeite, oder du bist blind, oder du definierst "Fehler" ganz anders als ich. Es ist und bleibt z.B. ein Fehler wenn ein Anwendungsprogramm abstürzt, ganz egal was der User anstellt - immer vorausgesetzt er macht nix ander Hardware natürlich - RAM rausziehen ist feig und gilt nicht

Oder wenn sich der IE wegen irgendeiner blöden Seite mit bösen Scripts weghängt. Er hat das nämlich per definitionem zu verdauen.
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BorisDieKlinge schrieb:
Wir sind die Elite.... wenn sich die Technologie weiter Entwickelt werden sich aus den Menschen 2 Schichten extrahieren. die Symbolanalytiker (Softwareentwickler, Kontruktöre, Elektronik etc.) und die Massenarbeitslosen.
Druch die Hochtechnische Infrastrutkur und Rationalisierung immer mehr menschen entstehen so die Elite...
WIR;) 
:p
Das haben sie im Jahr 1337 schon probiert, is nicht..
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THX 1138 schrieb:
BorisDieKlinge schrieb:
Wir sind die Elite.... wenn sich die Technologie weiter Entwickelt werden sich aus den Menschen 2 Schichten extrahieren. die Symbolanalytiker (Softwareentwickler, Kontruktöre, Elektronik etc.) und die Massenarbeitslosen.
Druch die Hochtechnische Infrastrutkur und Rationalisierung immer mehr menschen entstehen so die Elite...
WIR;) 
:p
Das haben sie im Jahr 1337 schon probiert, is nicht..Symbolanalytikers Kampf gegen das Imperium der bösen Ungebildeten...