Software machen - Das schwerste wo gibt?
-
Jester schrieb:
hustbaer schrieb:
Wäre ja z.B. nicht gut für die ganzen grossen Konzerne wenn eine kleine Bude eben mal so ein Medikament auf den Markt bringen könnte.
Vor allem wär's vielleicht nicht so gut für Patienten, wenn eine kleine Bude "eben mal so" was auf den Markt bringt. Aber daran sind natürlich auch "die großen Konzerne" schuld. Und natürlich George W.
Also eigentlich ist es so, dass die kleinen Buden innovativ sind und was entdecken, aber spätestens in der Preclinic oder klinischen Phase 1 kein Geld mehr haben. Dann kommen die grossen Fische und schlucken sie.
-
Hallo,
beim Testen der Software kann man sich vielleicht noch überlegen, wie komplex die Sache wird, wenn man alle möglichen Eingabedaten, Funktions-Parameter, Kombinationen davon usw. berücksichtigen möchte. Zum Beispiel kann ein 32 Bit unsigned int (2 hoch 32) mögliche Werte annehmen... möchte man eine Funktion voll und ganz getestet haben, dann muss man wohl im Testprogramm diese Funktion mit allen (2 hoch 32) Kombinationen aufrufen und schauen, wie sich die Funktion verhält.
Das ist, meiner Meinung nach, der Hauptgrund, warum die Software nie ohne Fehler sein kann...
-
Im neu renovierten Südbad in Dortmund, fallen die Kacheln von den Wänden,
wenn das nicht auch mal nen Bug im Bauwesen ist
Zumindest haben sie schon Netze hingehängt, weil sie es befürchten
-
hustbaer schrieb:
Ich behaupte nur dass die durchschnittliche Qualität von Produkten sich danach richtet was der Markt verzeiht. [...] Also. Wo deckt sich nun was nicht?
Zugegeben, deine Aussage ist nicht falsch. Auf der anderen Seite, sehe ich dies nicht als Hauptursache fuer Fehler. Man nehme an, der Markt verzeihe gar keine Fehler. Wuerde es dann heissen, dass alle Produkte die sich druchsetzen fehlerfrei sind? Eher nicht. In der Praxis ist es schlicht unmoeglich fehlerfreie Software zu produzieren. Ganz einfach aufgrund des hohen Komplexitaetgrades von Software. Schon allein deswegen, weil man nicht voraussehen kann, in welcher Umgebung sie eingesetzt wird, oder welche Seiteneffekte Fehler in einem Modul nach sich ziehen. Und fast unvalidierbar wird es, wenn es sich um verteilte Systeme handelt. Stichwort: Heisenbug.
-
Apollon schrieb:
hustbaer schrieb:
Ich behaupte nur dass die durchschnittliche Qualität von Produkten sich danach richtet was der Markt verzeiht. [...] Also. Wo deckt sich nun was nicht?
Zugegeben, deine Aussage ist nicht falsch. Auf der anderen Seite, sehe ich dies nicht als Hauptursache fuer Fehler. Man nehme an, der Markt verzeihe gar keine Fehler. Wuerde es dann heissen, dass alle Produkte die sich druchsetzen fehlerfrei sind? Eher nicht. In der Praxis ist es schlicht unmoeglich fehlerfreie Software zu produzieren. Ganz einfach aufgrund des hohen Komplexitaetgrades von Software. Schon allein deswegen, weil man nicht voraussehen kann, in welcher Umgebung sie eingesetzt wird, oder welche Seiteneffekte Fehler in einem Modul nach sich ziehen. Und fast unvalidierbar wird es, wenn es sich um verteilte Systeme handelt. Stichwort: Heisenbug.
Ja, ok, ich denke unsere beiden Ansichten widersprechen sich nicht, sondern es liegt bloss der Schwerpunkt auf einem anderen Teilaspekt des Ganzen.
Also, ja, du hast natürlich Recht, Fehler entstehen nicht dadurch dass der Markt sie verzeiht. Allerdings machen Menschen Fehler, ziemlich egal was sie tun. Dass also bei der Ausübung irgendeiner beliebigen, ausreichend anspruchsvollen Tätigkeit Fehler passieren, und damit auch bei der Herstellung komplizierterer Produkte wie z.B. Software, ist für mich einfach eine gegebene Tatsache, über die man nicht weiter nachzudenken braucht.
Die interessante Frage für mich ganz persönlich war eben nur: warum verbleiben diese Fehler oft in der Software bis sie ausgeliefert wird, aber nicht so oft in anderen Produkten, die mindestens genauso schwer herzustellen sind. Und genau das denke ich kann man mit der "gnädigkeit des Marktes" beantworten.
Und ich habe die Frage auch nicht so verstanden wieso Fehler beim Programmieren überhaupt passieren, sondern wieso ausgelieferte Software "so schlecht" ist.
-
Wir sind die Elite.... wenn sich die Technologie weiter Entwickelt werden sich aus den Menschen 2 Schichten extrahieren. die Symbolanalytiker (Softwareentwickler, Kontruktöre, Elektronik etc.) und die Massenarbeitslosen.
Druch die Hochtechnische Infrastrutkur und Rationalisierung immer mehr menschen entstehen so die Elite...
WIR;) 
-
Ich hab mir zwar nicht alles durchgelesen, aber ich denke ein Aspekt kommt hier durchaus etwas zu kurz.
Ich denke nicht das die Software soooo viele Fehler hat. Man bedenke, Millionen von Menschen arbeiten täglich am Computer, schreiben Briefe, Entwerfen Grafiken, surfen im Internet und alles funktioniert. Warum, weil die Softeware kaum Fehler aufweist.Viele der sogenannten SW-Fehler entstehen IMHO häufig in den Köpfen der Benutzer, die irgendein Unsinn veranstalten, sei es aus Unwissenheit oder Vorsatz und ihre eigenen Fehler dann als Softwarefehler darstellen.
Bei einem Auto käme keiner auf die Idee, Wasser in den Tank einzufüllen, um sich anschließend bei Hersteller darüber zu beschweren, daß das Auto nicht fährt.
Bei einer Software geschieht sowas nach meiner Erfahrung fast täglich.
-
Piet_CPP, entweder arbeitest du nicht mit den Programmen mit denen ich arbeite, oder du bist blind, oder du definierst "Fehler" ganz anders als ich. Es ist und bleibt z.B. ein Fehler wenn ein Anwendungsprogramm abstürzt, ganz egal was der User anstellt - immer vorausgesetzt er macht nix ander Hardware natürlich - RAM rausziehen ist feig und gilt nicht

Oder wenn sich der IE wegen irgendeiner blöden Seite mit bösen Scripts weghängt. Er hat das nämlich per definitionem zu verdauen.
-
BorisDieKlinge schrieb:
Wir sind die Elite.... wenn sich die Technologie weiter Entwickelt werden sich aus den Menschen 2 Schichten extrahieren. die Symbolanalytiker (Softwareentwickler, Kontruktöre, Elektronik etc.) und die Massenarbeitslosen.
Druch die Hochtechnische Infrastrutkur und Rationalisierung immer mehr menschen entstehen so die Elite...
WIR;) 
:p
Das haben sie im Jahr 1337 schon probiert, is nicht..
-
THX 1138 schrieb:
BorisDieKlinge schrieb:
Wir sind die Elite.... wenn sich die Technologie weiter Entwickelt werden sich aus den Menschen 2 Schichten extrahieren. die Symbolanalytiker (Softwareentwickler, Kontruktöre, Elektronik etc.) und die Massenarbeitslosen.
Druch die Hochtechnische Infrastrutkur und Rationalisierung immer mehr menschen entstehen so die Elite...
WIR;) 
:p
Das haben sie im Jahr 1337 schon probiert, is nicht..Symbolanalytikers Kampf gegen das Imperium der bösen Ungebildeten...