'Vollversion' schützen



  • SammyRukka schrieb:

    Nach Gewinn strebe ich übrigens immer noch nicht, dass ist bei über 200 Stunden Entwicklungs- und Testaufwand nicht wirklich möglich. Nicht, dass das wieder falsch verstanden wird: Es hat ja auch Spass gemacht und ich habe dabei etwas gelernt. Das ist ja die Hauptsache!

    Vielleicht denke ich zu binär, aber dann solltest du IMHO Open Source verwenden. 🙂



  • 🙂

    Nee, open source möchte ich nicht (zumindest noch nicht), da das im Moment noch 'mein Kind' sein soll und auch, weil ich da durch aus einiges Potential für Missbrauch sehe (bitte fragt nicht ;)).



  • SammyRukka schrieb:

    @finix:
    Wenn Du das sagst.

    Ich bin scheinbar nicht der einzige der das sagt.

    SammyRukka schrieb:

    Es handelt sich sowieso nicht um eine Spende im gesetzlichen Sinn (wenn meine zusammengesuchten Infos jetzt richtig sind), weil es sich hier um kein gemeinnütziges (ich finde eigentlich schon :)) oder mildtätiges Projekt handelt.

    Das mag alles sein, ist allerdings ziemlich irrelevant.

    SammyRukka schrieb:

    Passend, wenn auch nicht oft benutzt, ist der Begriff Donateware, aber auch dabei wird nicht gespendet sondern eine Leistung bezahlt.

    Nein, weder noch. Donationware wäre es wenn du die Software kostenlos zur Verfügung stellst und bei Gefallen um eine "Spende" bittest bzw die Möglichkeit dir eine solche zukommen zu lassen dazu anbietest.

    SammyRukka schrieb:

    Damit will ich eigentlich nur sagen, dass ich mich gar nicht so an dem Begriff Spende aufhängen wollte (der sicher nicht passt, dass sei hiermit zugegeben),

    Du hältst aber irgendwie immer noch an deinen komischen Vorstellungen bezüglich der Lizenz fest.

    SammyRukka schrieb:

    und auch nur auf den Namen gekommen bin, weil man einen Paypal-Donate-Button sehr einfach einbauen könnte (wird zumindest behauptet).

    Sicher, aber mit Kopierschutz ist es erstens wieder wesentlich aufwändiger und zweitens hat es nicht mehr viel mit einem "Donate"-Button gemein.



  • SammyRukka schrieb:

    🙂

    Nee, open source möchte ich nicht (zumindest noch nicht), da das im Moment noch 'mein Kind' sein soll und auch, weil ich da durch aus einiges Potential für Missbrauch sehe (bitte fragt nicht ;)).

    1. Es ist nicht weniger dein Kind wenn du es freigibst. Im Gegenteil, in jeder Datei MUSST du dich verewigen und die Lizenz und deinen Namen eintragen. 🙂
    2. Missbrauch? Wieso sollte das Tool weniger Missbrauchsgefahr haben, wenn es Closed Source ist?



  • @finix:
    Du warst sicher nicht der einzige, der in die Richtung gesprochen hat, aber dafür der einzige, der das Ganze in einem etwas absoluteren Ton getan hat und dabei nicht unbedingt Begründungen genannt hat, deshalb hat unser Dialog auch so'n bischen etwas von 'Aussage gg. Aussage'.
    Ich habe versucht Ideen zu sammeln und Entscheidungshilfen und dabei meine Meinung und Vorstellungen während der letzten Seiten auch durchaus geändert oder angepaßt. So weit sind wir vermutlich auch gar nicht mehr auseinander, deshalb sollen wir diese Begriffsdiskussion vielleicht auch lieber lassen.
    Um klar zu stellen: Nein, das wäre keine Spende. Und auch nein, ich halte an der Idee überhaupt nicht fest. Es ist vielleicht noch eine Alternative, aber nur eine und auch nicht mein Favorit!
    Aber alles wird gut. Solche Threads leben ja von der Diskussion 🙂

    @Mr.N:

    1. Was würde mir OpenSource denn dann bringen? Außer mehr arbeit.
    2. Weil jmd. den Kram nehmen, hier und da ein paar Anpassungen einbauen und das Teil neu verteilen könnte. Die Änderungen würden ziemlich sicher niemandem auffallen und kontrollierbar wäre es auch nicht.
      Er kann so etwas so natürlich auch machen, muss dann aber wenigstens noch den Rest drum rum programmieren.
      Und ja, Du hast Recht, ich könnte das genauso machen, ohne, dass das jemand merkt. Bei mir weiß ich aber, das ich das nicht mache.
      Naja, im Moment zumindest noch nicht.


  • SammyRukka schrieb:

    @Mr.N:

    1. Was würde mir OpenSource denn dann bringen? Außer mehr arbeit.

    Ehre. Vertrauen. Feedback (vielleicht).

    Sammy schrieb:

    1. Weil jmd. den Kram nehmen, hier und da ein paar Anpassungen einbauen und das Teil neu verteilen könnte. Die Änderungen würden ziemlich sicher niemandem auffallen und kontrollierbar wäre es auch nicht.
      Er kann so etwas so natürlich auch machen, muss dann aber wenigstens noch den Rest drum rum programmieren.

    "Security" by obscurity... 👎



  • SammyRukka schrieb:

    Ich habe keine About-Box, ich habe nicht einmal ein Gui, aber das ist eine eigene Geschichte.

    Dann baue eine Kommandozeilenoption ein, die "alles wichtige" in eine Datei schreibt. Mache dabei aber ausgiebig Gebrauch von der ASCII-Art.

    SammyRukka schrieb:

    Was mache ich denn, damit die Leute das About auch mal beachten?!

    Du kannst davon ausgehen, dass sich jeder User das "About" wenigstens einmal ansieht.
    🙂



  • SammyRukka schrieb:

    Ich habe ein Programm geschrieben, das soweit recht ordentlich läuft. Ich habe auch noch einige Ideen, wie man es noch erweitern könnte, allerdings fehlt mir so ein wenig der Anreiz.
    Beim Grübeln darüber hatte ich die Idee, auf einer Seite einen Donate-Button zu platzieren. Dann wäre allerdings ein Anreiz auch etwas zu spenden ganz sinnvoll. Es soll ja eine Spende bleiben, deshalb dachte ich an eine Message-Box alle paar Tage und vielleicht eine eingeschränkte aber normal ausreichende Anzahl von verwalteten Objekte (das nur nebenbei).

    Das bedeutet, dass rechtlich Deine Software zu Shareware wird. Sobald mehr als eine Person bezahlt, wirst Du rechtlich zum Gewerbetreibenden und musst auf Deine Einnahmen Steuern zahlen.

    Ansonsten verpasse ich einem Teil meiner Software ein Keyfile, das mit einem Infotext beginnt, der zum einen aussagt, unter welchen Bedingungen der User das Keyfile verwenden darf - vor allem dass es nicht weitergegeben werden darf - für welche Versionen welcher Software es gültig ist und als Highlight für wen es gültig ist.
    Name, Adresse stehen also in Klartext drin, zusätzlich stehen die Informationen verschlüsselt im File. Es folgen mehrere Kilobyte Prüfsummen, die sich sich kreuz und quer durch das File prüfen und auf unterschiedlichste Weise berechnet wird, schlussendlich eine einfache Prüfsumme über das ganze File, die beim Programmstart Auskunft gibt, ob irgendetwas verändert wurde.
    Unterschiedliche Programmversionen prüfen unterschiedliche Prüfsummen, eine Änderung im File bedeutet etliche Prüfsummen zu korrigieren und eine sehr hohe Chance, dass es bei der nächsten Version schon nicht mehr funktioniert. Die Prüfung findet an unterschiedlichen Stellen des Programms statt. Sollte ein Key gecrackt worden sein, kann es sein, dass das Programm startet, aber irgendwo während des Programms aussteigt.
    Um die Software freizuschalten, kopiert man das File ins Programmverzeichnis und fertig.
    Mit gecracktem Keyfile, mehr Spaß und Spannung bei der Benutzung der Software, weil niemand sagen kann, wann sie aussteigt und wie lange es her ist, seitdem man das letzte Mal gespeichert hat.
    Mit gültigen Keyfile, steht der Besitzer in Klartext im Keyfile, entsprechend überlegt sich der Besitzer es vielleicht zweimal, ob es eine gute Idee ist, das Keyfile weiterzugeben.

    Wenn Du Anreiz brauchst, Deine Software weiterzuentwickeln, stellt sich die Frage, ob Du selbst noch Interesse an der Software hast. Wenn nicht, solltest Du überlegen, die Sourcecodes zu veröffentlichen, damit jemand anderer wenigstens die Chance hat, es weiterzuentwickeln.



  • SammyRukka schrieb:

    ...
    'Errechnen' ist ja ein einfacher Begriff, aber vielleicht gibt's ja einen Algorithmus der so etwas in Verbindung mit einem Schlüsselwort schon bietet und nicht so durchsichtig ist wie jeden Buchstaben des User als Ascii mal 2 ;).

    btw: Kann man an die Seriennummer der Festplatte oder des Prozessors heran kommen?

    Vorschlag: Spaces vorne und hinten weg, dann Serien von Whitespaces durch ein einzelnes Space ersetzen ("a b" -> "a b"), dann nach Kleinbuchstaben wandeln, dann ne MD5/SHA/... drüber, fertig. Etwas in der Richtung.

    Andere Möglichkeit: du generierst ein Textfile (Lizenzfile) wo Name etc. drinnen stehen, welches du dann mit RSA signierst.

    Eine fertige Implementierung diverser Hashcodes (MD5, SHA, ...) sowie von RSA und Elliptic Curve findest du in der Crypto++: http://www.cryptopp.com/

    ----

    An die Seriennummer der Festplatte kommt man schon ran (weiss aber nicht auswändig wie), bloss ist das doof weil du den Key dann an die Festplatte bindest (ich nehme mal an deswegen fragst du). Das fällt dann schonwieder unter "User nerven".



  • Also so einen 'Kopierschutz' werde ich mal in meine Mindmap aufnehmen, falls ich mal wieder etwas 'sinnvolles' suche.
    Einen solchen Mechanismus jetzt einzubauen ist mir zu gewagt. Ausserdem möchte ich auch nicht riskieren, dass jemand der 'gespendet' hat verärgert wird. Das paßt nicht.
    Als ich eben das Zitat las ('allerdings fehlt mir so ein wenig der Anreiz.'), habe ich mich selbst erschrocken. So habe ich das zwar geschrieben, aber das hört sich jetzt viel schlimmer an, als ich es eigentlich meinte.

    Ich werde wohl eher eine Plattform mit einem CMS basteln (ist auch neu für mich) und die Software dort anbieten, frei, mit Doku und vielleicht einem Forum und/oder Gästebuch. Und das Programm macht einfach bei jedem 50 Öffnen des Browsers ein Fenster mit einem Hinweis auf meine Seite auf und dazu einen 'Home'-Eintrag im Menü. Falls mir die Option doch nicht gefällt, dann gibt's ja auc hnoch Update oder News per Mail, für Leute die sich angemeldet haben.

    Dann hat das Ganze auch wieder mehr von Hobby.

    Ist denn ein Jurist oder Steuerberater unter uns, der mir sicher sagen kann, wie so eine 'Spende' für Freeware (oder Donateware oder wie auch immer) zu behandeln ist? Gibt's da einen 'Gewinnfreibetrag' oder kann man z.B. die Entwicklungskosten (Strom, Zeit etc.) als Kosten abziehen?
    Will sagen, begehe ich Steuerbetrug, wenn man mir 100 Euro gespendet hat, ich das aber nicht angebe?
    Aber bitte keine Spekulationen sondern Fakten, Fakten, Fakten 😉

    Aber wie gesagt: Die technische Seite kann gern weiter diskutiert werden, das interessiert mich immer noch, auch, wenn ich's wohl niemals einsetzen werde.



  • Das bedeutet, dass rechtlich Deine Software zu Shareware wird. Sobald mehr als eine Person bezahlt, wirst Du rechtlich zum Gewerbetreibenden und musst auf Deine Einnahmen Steuern zahlen.

    Deshalb verwendet er ja den term "Spende". Spenden braucht man normal erst ab ner bestimmten hoehe zu versteuern,(ist aber aehnlich wie beim Einkommen) unabhaengig davon, von wieviel Spendern denn die die Gesamtsumme (die zaehlt) getragen wurde. Der Hauptvorteil ist eher, das man fuer Spenden kein Gewerbe anmelden muss, oder ?

    Gerichtlich wird er das natuerlich ned durchsetzen koennen, sobald "Spender" vorteile bei der Benutzung des Programms bekommen. Weil dann ist es keine Spende mehr 🙂

    Oder seh ich das falsch ?

    Ciao ...



  • Wieso, von unterschiedlichen Versionen bin ich doch schon lange ab.
    Eine Version für alle und einen Donate-Button, der, soweit das wirklich korrekt ist, rechtlich auch nicht zu einer Spende sondern einer Bezahlung führt.
    Aber ab wann ist das denn nun steuerlich relevant und kann man bsw. Entwicklungskosten gegenrechnen.
    Oder habe ich Dich jetzt falsch verstanden?



  • Schau mal in die aktuelle PC-PowerPlay in den Leserbriefteil, da wird rein zufällig genau das Thema von einem Anwalt behandelt und beantwortet.



  • Ich habe da noch eine Idee.
    Wie wäre es mit einer Geschenkeliste bei Amazon oder so. Das habe ich schon öfters gesehen. Finde ich persönlich ganz Nett.

    Gruß

    Tobias



  • Aber die Idee hat auch was. Nur mit Versand sind's dann ja keine Kleinbeträge mehr und eigentlich soll's für den User ja auch einfach sein.



  • Das meiste ist doch eh Versandkostenfrei.
    Und von der Bedienung her war es eigentlich auch ok.

    Gruß

    Tobias



  • Artchi schrieb:

    Schau mal in die aktuelle PC-PowerPlay in den Leserbriefteil, da wird rein zufällig genau das Thema von einem Anwalt behandelt und beantwortet.

    Das Heft war in drei Läden nicht zu bekommen, nicht mal eine alte, zerissene und was auch immer Version. Und mal eban 30 Euro für die Download-Variante ist mir zu viel.
    Falls das also noch jmd. liegen hat..... kann er den Artikel ja für mich 'zitieren' oder so 😉



  • SammyRukka schrieb:

    Artchi schrieb:

    Schau mal in die aktuelle PC-PowerPlay in den Leserbriefteil, da wird rein zufällig genau das Thema von einem Anwalt behandelt und beantwortet.

    Das Heft war in drei Läden nicht zu bekommen, nicht mal eine alte, zerissene und was auch immer Version. Und mal eban 30 Euro für die Download-Variante ist mir zu viel.
    Falls das also noch jmd. liegen hat..... kann er den Artikel ja für mich 'zitieren' oder so 😉

    http://www.cynamite.de/magazine/pc_powerplay/hefte/2007/09/
    Da kannst es dir für ein bischen mehr als der normale Ladenpreis nachbestellen.

    Eine Amazon-Wunschliste hat aber den Nachteil, dass der Spender nicht mehr den Betrag wählen kann, sondern sich einen Artikel in seiner Preisklasse aussuchen muss, d.h. man muss in seine Liste Artikel in allen Preisklassen haben (und nur Bücher sind unter 20€ Versandkostenfrei) und das wird unter Umständen schwer, dann doch lieber ne PayPal-Spende das ist für beide Seiten flexibler.



  • Also ich finde die Amazon Wunschlisten ganz ok.
    Evtl. kann man ja beides machen (Amazon & PayPal).


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