Zu kompliziert?
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Artchi schrieb:
hustbaer schrieb:
@minhen:
Wo ist der Sinn "Halde" zu sagen wenn ich im Code doch wieder HeapAlloc schreiben muss? Oder "Schlange" wenn ich std::queue schreiben muss?Es geht doch nur um Erklärungen!!! Keiner sagt, das man so fachsimpeln soll. Aber wenn man jemanden erklärt, was ein Stack ist, warum soll man nicht sagen "Ein Stack ist ein Stapel!"??? Bevor ich mir einen abbreche um zu erklären was ein Stapel ist, sag ich lieber gleich Stapel.
Na, na. Stapel für die Datenstruktur Stack ist aber doch ein ganz gruseliger Anglizismus, auf Deutsch heißt das Ding Kellerspeicher, und wächst auch in die andere Richtung als ein normaler Stapel (vermutlich, weil der gemeine Deutsche aus soziokulturellen Gründen nach unten, in den Boden hinein, denkt, wohingegen der Amerikaner gewöhnlich Optimist ist und gen Himmel denkt. Oder so.)
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Die Übersetzung mit "Keller" habe ich immer so verstanden, daß man immer nur an das herankommt, was man zuletzt im Keller verstaut hat, genau wie beim "Stack".
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@hustbaer: Mit etwas gesundem Menschenverstand, kannst du dir deine Fragen alle selber beantworten.
@red-black-tree?
Würde ein Informatiker mit Rot-Schwarz-Baum sofort verstehen was gemeint ist? Vermutlich nicht, also Englisch lassen.
factory-object
Factory-Objekt würde jeder verstehen. Ist auch etwas Geschmackssache.
guard
Seh ich nicht wirklich als Fachbegriff. Je nach Kontext übersetzen oder nicht.
model-view-controller
Englisch lassen
Exception
Wenn ich einfach über das Konzept schreibe, dann würde ich "Ausnahme" schreiben.
Stack unwinding
Ist für mich auch nicht wirklich ein Fachausdruck. Kann man auch gut übersetzen mit "Keller[speicher] aufräumen".
binary space partitioning
Wenn ich allgemein über das Konzept schreibe, kann ich sehr gut "binäre Raumaufteilung" verwenden. Wenn ich gezielt die Algorithmen vorstellen und abgrenzen will, eher BSP.
Kann die Aussagen von minhen nur Bestätigen: Auch in meinen Uni-Skripten wurden wo es nur geht englische Wörter vermieden. Da hab ich erstmal bemerkt, wie gut das doch funktioniert und das Texte, die einen mit Englisch oder Denglisch erschlagen, meistens dadurch nur ihre Inhaltslosigkeit verschleiern wollen (Stichwort Marketingtexte und Buzzwords).
Und die Bezeichnungen Kellerspeicher oder Kellerautomat sind nun wirklich passend - zumal sie von einem Deutschen erfunden wurden;)
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Zu klären, warum ein Fachbegriff heißt, wie er heißt, trägt imho fast immer zur Verständlichkeit bei. Und oft geht das ganz gut mit einer Übersetzung oder einer Versinnbildlichung in der Muttersprache.
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halde hört sich so bauernmäßig an. Und dass man nach einer ausnahme den keller aufräumen muss ist auch irgendwie dämlich. Eine kleine erklärung bei der esten nennung des anglizimus' reicht aus.
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Also wenn ich mit meinen Kollegen auf Arbeit rede, dann sage ich z.B. "es wirft eine Ausnahme an der und der Stelle.". Komischerweise hat noch nie jemand verwundert geschaut oder mich nicht verstanden. Und ganz ehrlich? Alle anderen Kollegen reden eigentlich auch so. Wäre auch irgendwie unsinnig zu sagen "Es throwed eine Exception an der und der Stelle.".

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Artchi schrieb:
Wäre auch irgendwie unsinnig zu sagen "Es throwed eine Exception an der und der Stelle.".

Hehe, genau das meinte ich. So reden eigentlich nur C0d3r und BWLer, die im Grunde von der Materie keine Ahnung haben.
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ich verwende da die vorgegebenen schriftarten, die im lgrind-latex package definiert sind. also nichts besonderes

und zum thema deutsch-englische begriffsvielfalt, ich versuche, in dem text nicht eine version als die hervorragendste zu propagieren, sondern alle möglichen varianten einzubauen, die eben üblich sind (also eine empirische herangehensweise) und den streit, der sich jetzt auch hier auftut, auf eine gewissermaßen ironische art und weise zu reflektieren. ich glaube, das ist ganz gut so. ebenso verhält sich das mit cout - und was das eigentlich bedeutet. character output hört sich auch gut an, werde ich noch einbauen.
mein hauptbedenken war (und ist) allerdings immer noch, ob ich nicht zu schnell bin bei bestimmten standardzeugs. immerhin verwende ich schon im dritten code-beispiel std::maps. ich finde allerdings, dass das passt. und das finde ich im prinzip auch, wenn ich funktionsobjekte im kapitel über funktionen vorstelle, natürlich auf einem weniger elaborierten grundwissen aufbauend.
nur: ich brauche dazu eine zweite meinung.
ist das zumutbar? bzw. kann ich in diesem stil auch weitermachen?
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@this->that:
Blödsinn, "throw" lässt sich schleicht eindeutschen ("gethrowd" ist wohl abartig), deswegen sagt man auch "geworfen". Aber immer noch Exception, Stack etc. Wer statt gewohnten englischen Begriffen ihre deutschen "Übersetzungen" verwendet, wirkt einfach unprofessionell. Englisch ist halt das Latein der Softwareentwicklung, der Vorteil ggü. Mediziner bzw. Philosophen (Altgriechisch) ist dass die Sprache recht einfach und auch anderweitig zu gebrauchen ist :).
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2-klicks-Hoster ist eine Zumutung. Mehr sage ich dazu nicht. :xmas2:
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ok, hier ist nochmal ein link zu der ein-klick-version von savefile.com, was im dritten post vorgeschlagen wurde: http://www.savefile.com/files/1279572
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Superlexx schrieb:
@this->that:
Blödsinn, "throw" lässt sich schleicht eindeutschen ("gethrowd" ist wohl abartig), deswegen sagt man auch "geworfen". Aber immer noch Exception, Stack etc. Wer statt gewohnten englischen Begriffen ihre deutschen "Übersetzungen" verwendet, wirkt einfach unprofessionell. Englisch ist halt das Latein der Softwareentwicklung, der Vorteil ggü. Mediziner bzw. Philosophen (Altgriechisch) ist dass die Sprache recht einfach und auch anderweitig zu gebrauchen ist :).
Von einem "WinCE automation HMI developer" war auch nichts anderes zu erwarten.

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peer reviewer schrieb:
ok, hier ist nochmal ein link zu der ein-klick-version von savefile.com, was im dritten post vorgeschlagen wurde: http://www.savefile.com/files/1279572
Aus generellem Interesse, würdest du mir auch die Source zukommen lassen? Mich interessieren da ein paar technische Aspekte

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peer reviewer schrieb:
wirklich, sehr gut! das könnteste als buch veröffentlichen. leider gibt es schon eine unmenge an büchern für programmiereinsteiger, aber dein text liest sich 10 mal besser als die meisten dieser bücher.

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Vielleicht solltest Du auf ein paar Fußnoten verzichten. Fußnoten sind die Gotos des Textsatz'. Leider verwenden LaTeX-Benutzer zu viele davon (geht ja auch so schön einfach).
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tfa schrieb:
Vielleicht solltest Du auf ein paar Fußnoten verzichten. Fußnoten sind die Gotos des Textsatz'. Leider verwenden LaTeX-Benutzer zu viele davon (geht ja auch so schön einfach).
Och, ich fande das eigentlich ganz nett, auch die 'Offtopic'-Einwürfe, ich hab auch den Lesefluss nicht verloren
Kann aber Geschmackssache sein bzw vom persönlichen Lese-Dings abhängen.
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Ich würde nicht auf jemanden hören, der vom persönlichen Lese-Dings spricht

Ernsthaft, Fußnoten sollte man bedacht einsetzen. Ganz merkwürdig ist z.B. die Fußnote, dass du den Text mit \LaTeX erstellt hast. Wer LaTeX kennt, sieht das ohnehin schon auf den ersten Blick und wer's nicht kennt, der kann damit sowieso nichts anfangen. Ich verstehe, dass man beim ersten Mal stolz auf die Verwendung von LaTeX ist (ging mir nicht anders), aber so ein Hinweis wirkt merkwürdig. Außerdem solltest du dich sprachlich auch nicht so oft wiederholen. Ich denke da z.B. an die Verwendung von "übrigens" bei Fußnoten.
Und Anglizismen hatten wir ja schon: sollten vermieden werden. Speziell wenn deutsche Bezeichnungen absolut üblich sind.
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afaik haben php progger einen kleinen "stil"
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minhen schrieb:
Wer LaTeX kennt, sieht das ohnehin schon auf den ersten Blick ...
wenn man sehen kann, mit welchem programm der text gesetzt wurde, hat man aber was falsch gemacht.

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pdf-freak schrieb:
wenn man sehen kann, mit welchem programm der text gesetzt wurde, hat man aber was falsch gemacht.

Das, was LaTeX so standardmäßig produziert, ist in der Regel besser als das, was Leute mit "ich muss individuell sein!"-Einschlag so produzieren.