Zu kompliziert?



  • @hustbaer: Mit etwas gesundem Menschenverstand, kannst du dir deine Fragen alle selber beantworten.

    @red-black-tree?

    Würde ein Informatiker mit Rot-Schwarz-Baum sofort verstehen was gemeint ist? Vermutlich nicht, also Englisch lassen.

    factory-object

    Factory-Objekt würde jeder verstehen. Ist auch etwas Geschmackssache.

    guard

    Seh ich nicht wirklich als Fachbegriff. Je nach Kontext übersetzen oder nicht.

    model-view-controller

    Englisch lassen

    Exception

    Wenn ich einfach über das Konzept schreibe, dann würde ich "Ausnahme" schreiben.

    Stack unwinding

    Ist für mich auch nicht wirklich ein Fachausdruck. Kann man auch gut übersetzen mit "Keller[speicher] aufräumen".

    binary space partitioning

    Wenn ich allgemein über das Konzept schreibe, kann ich sehr gut "binäre Raumaufteilung" verwenden. Wenn ich gezielt die Algorithmen vorstellen und abgrenzen will, eher BSP.

    Kann die Aussagen von minhen nur Bestätigen: Auch in meinen Uni-Skripten wurden wo es nur geht englische Wörter vermieden. Da hab ich erstmal bemerkt, wie gut das doch funktioniert und das Texte, die einen mit Englisch oder Denglisch erschlagen, meistens dadurch nur ihre Inhaltslosigkeit verschleiern wollen (Stichwort Marketingtexte und Buzzwords).
    Und die Bezeichnungen Kellerspeicher oder Kellerautomat sind nun wirklich passend - zumal sie von einem Deutschen erfunden wurden;)



  • Zu klären, warum ein Fachbegriff heißt, wie er heißt, trägt imho fast immer zur Verständlichkeit bei. Und oft geht das ganz gut mit einer Übersetzung oder einer Versinnbildlichung in der Muttersprache.



  • halde hört sich so bauernmäßig an. Und dass man nach einer ausnahme den keller aufräumen muss ist auch irgendwie dämlich. Eine kleine erklärung bei der esten nennung des anglizimus' reicht aus.



  • Also wenn ich mit meinen Kollegen auf Arbeit rede, dann sage ich z.B. "es wirft eine Ausnahme an der und der Stelle.". Komischerweise hat noch nie jemand verwundert geschaut oder mich nicht verstanden. Und ganz ehrlich? Alle anderen Kollegen reden eigentlich auch so. Wäre auch irgendwie unsinnig zu sagen "Es throwed eine Exception an der und der Stelle.". 😉



  • Artchi schrieb:

    Wäre auch irgendwie unsinnig zu sagen "Es throwed eine Exception an der und der Stelle.". 😉

    Hehe, genau das meinte ich. So reden eigentlich nur C0d3r und BWLer, die im Grunde von der Materie keine Ahnung haben.



  • @Badestrand:

    ich verwende da die vorgegebenen schriftarten, die im lgrind-latex package definiert sind. also nichts besonderes 🙂

    und zum thema deutsch-englische begriffsvielfalt, ich versuche, in dem text nicht eine version als die hervorragendste zu propagieren, sondern alle möglichen varianten einzubauen, die eben üblich sind (also eine empirische herangehensweise) und den streit, der sich jetzt auch hier auftut, auf eine gewissermaßen ironische art und weise zu reflektieren. ich glaube, das ist ganz gut so. ebenso verhält sich das mit cout - und was das eigentlich bedeutet. character output hört sich auch gut an, werde ich noch einbauen.

    mein hauptbedenken war (und ist) allerdings immer noch, ob ich nicht zu schnell bin bei bestimmten standardzeugs. immerhin verwende ich schon im dritten code-beispiel std::maps. ich finde allerdings, dass das passt. und das finde ich im prinzip auch, wenn ich funktionsobjekte im kapitel über funktionen vorstelle, natürlich auf einem weniger elaborierten grundwissen aufbauend.
    nur: ich brauche dazu eine zweite meinung.
    ist das zumutbar? bzw. kann ich in diesem stil auch weitermachen?



  • @this->that:

    Blödsinn, "throw" lässt sich schleicht eindeutschen ("gethrowd" ist wohl abartig), deswegen sagt man auch "geworfen". Aber immer noch Exception, Stack etc. Wer statt gewohnten englischen Begriffen ihre deutschen "Übersetzungen" verwendet, wirkt einfach unprofessionell. Englisch ist halt das Latein der Softwareentwicklung, der Vorteil ggü. Mediziner bzw. Philosophen (Altgriechisch) ist dass die Sprache recht einfach und auch anderweitig zu gebrauchen ist :).



  • 2-klicks-Hoster ist eine Zumutung. Mehr sage ich dazu nicht. :xmas2:



  • ok, hier ist nochmal ein link zu der ein-klick-version von savefile.com, was im dritten post vorgeschlagen wurde: http://www.savefile.com/files/1279572



  • Superlexx schrieb:

    @this->that:

    Blödsinn, "throw" lässt sich schleicht eindeutschen ("gethrowd" ist wohl abartig), deswegen sagt man auch "geworfen". Aber immer noch Exception, Stack etc. Wer statt gewohnten englischen Begriffen ihre deutschen "Übersetzungen" verwendet, wirkt einfach unprofessionell. Englisch ist halt das Latein der Softwareentwicklung, der Vorteil ggü. Mediziner bzw. Philosophen (Altgriechisch) ist dass die Sprache recht einfach und auch anderweitig zu gebrauchen ist :).

    Von einem "WinCE automation HMI developer" war auch nichts anderes zu erwarten. 🤡



  • peer reviewer schrieb:

    ok, hier ist nochmal ein link zu der ein-klick-version von savefile.com, was im dritten post vorgeschlagen wurde: http://www.savefile.com/files/1279572

    Aus generellem Interesse, würdest du mir auch die Source zukommen lassen? Mich interessieren da ein paar technische Aspekte 😉



  • peer reviewer schrieb:

    http://www.savefile.com/files/1279572

    wirklich, sehr gut! das könnteste als buch veröffentlichen. leider gibt es schon eine unmenge an büchern für programmiereinsteiger, aber dein text liest sich 10 mal besser als die meisten dieser bücher.
    🙂



  • Vielleicht solltest Du auf ein paar Fußnoten verzichten. Fußnoten sind die Gotos des Textsatz'. Leider verwenden LaTeX-Benutzer zu viele davon (geht ja auch so schön einfach).



  • tfa schrieb:

    Vielleicht solltest Du auf ein paar Fußnoten verzichten. Fußnoten sind die Gotos des Textsatz'. Leider verwenden LaTeX-Benutzer zu viele davon (geht ja auch so schön einfach).

    Och, ich fande das eigentlich ganz nett, auch die 'Offtopic'-Einwürfe, ich hab auch den Lesefluss nicht verloren 🙂 Kann aber Geschmackssache sein bzw vom persönlichen Lese-Dings abhängen.



  • Ich würde nicht auf jemanden hören, der vom persönlichen Lese-Dings spricht 😃
    Ernsthaft, Fußnoten sollte man bedacht einsetzen. Ganz merkwürdig ist z.B. die Fußnote, dass du den Text mit \LaTeX erstellt hast. Wer LaTeX kennt, sieht das ohnehin schon auf den ersten Blick und wer's nicht kennt, der kann damit sowieso nichts anfangen. Ich verstehe, dass man beim ersten Mal stolz auf die Verwendung von LaTeX ist (ging mir nicht anders), aber so ein Hinweis wirkt merkwürdig. Außerdem solltest du dich sprachlich auch nicht so oft wiederholen. Ich denke da z.B. an die Verwendung von "übrigens" bei Fußnoten. 😉
    Und Anglizismen hatten wir ja schon: sollten vermieden werden. Speziell wenn deutsche Bezeichnungen absolut üblich sind.



  • afaik haben php progger einen kleinen "stil"



  • minhen schrieb:

    Wer LaTeX kennt, sieht das ohnehin schon auf den ersten Blick ...

    wenn man sehen kann, mit welchem programm der text gesetzt wurde, hat man aber was falsch gemacht.
    🙂



  • pdf-freak schrieb:

    wenn man sehen kann, mit welchem programm der text gesetzt wurde, hat man aber was falsch gemacht.
    🙂

    Das, was LaTeX so standardmäßig produziert, ist in der Regel besser als das, was Leute mit "ich muss individuell sein!"-Einschlag so produzieren.



  • minhen schrieb:

    Ich würde nicht auf jemanden hören, der vom persönlichen Lese-Dings spricht 😃
    Ernsthaft, Fußnoten sollte man bedacht einsetzen. Ganz merkwürdig ist z.B. die Fußnote, dass du den Text mit \LaTeX erstellt hast.

    da hast du vielleicht recht, ist mir jetzt beim ersten durchlesen nach ner kurzen schreibpause auch aufgefallen. ja, in den tex-dateien merkt man das eben nicht wirklich, wenn wo ne fußnote ist.

    Wer LaTeX kennt, sieht das ohnehin schon auf den ersten Blick und wer's nicht kennt, der kann damit sowieso nichts anfangen. Ich verstehe, dass man beim ersten Mal stolz auf die Verwendung von LaTeX ist (ging mir nicht anders), aber so ein Hinweis wirkt merkwürdig. Außerdem solltest du dich sprachlich auch nicht so oft wiederholen. Ich denke da z.B. an die Verwendung von "übrigens" bei Fußnoten. 😉

    ja, sprachlich überarbeitet muss das sowieso noch werden. da ist mir auch selbst schon genug aufgefallen, vor allem gegen ende des auszuges hin (den beginn hab ich nämlich schon einmal grob korrigiert).

    ps, ist übrigens nicht das erste mal, dass ich latex verwende, aber der schriftzug sieht so toll aus 🙂



  • Wieso ist das erste Programm kein Hello-World-Programm? Bitte nicht unnoetig mit Traditionen brechen.

    Gleich auf Seite 9 von Objekten, "instanzieren" und Streams zu reden ist ech mutig 😮

    Wozu ist das extern auf Seite 14? Das ist doch vollkommen unnoetig, den extern wird extrem selten gebraucht und es verwirrt jeden Anfaenger, denn dann wird er extern ueberall verwenden. Ausserdem ist die Erklaerung fuer "extern" doch auch falsch.

    When applied to the declaration of a variable, extern tells the compiler that said variable will be found in the symbol table of a different translation unit. This is used to expose variables in one implementation file to a different implementation file. The external declaration is not resolved by the compiler, but instead by the linker, meaning that extern is a legitimate mechanism to install modularity at the compiler level.

    Wenn ich mich nicht total irre ist "extern" dazu da um ein Symbol in verschiedenen Uebersetzungseinheiten benutzen zu koennen. Hat doch nichts mit Speicher zu tun.

    Dieser Code deklariert eine Variable namens x vom Typ int. Allerdings wird ihr nirgendwo Speicher zur Verf¨ gung gestellt. Diese Variable m¨ sste man also extra noch definieren.

    Speicher wird fuer eine Variable so oder so bereit gestellt (es seih den man erzeugt sie erst auf dem Heap, aber dann wird auf jeden Fall der Speicher fuer den Pointer bereit gestellt). Was du meinst, ist es das die Variable zwar da ist, aber mit nichts initiert wurde (also ihr Wert undefiniert ist).


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