Klimaerwärmung wichtiger als Finanzkrise!





  • Ausserdem bin ich ueberhaupt nicht ueberzeugt das wir irgendwas am Weltklima veraendern koennen. Z.B. die Tatsache das wir uns z.Z. in einer Eiszeit befinden und das in 1000 Jahren hier auch ohne Menschen weitaus waermer sein wird.

    Ebenfalls, jeder denkt das wenn man CO2 erhoeht, dann steigt die Temperator, aber schau dir diese Grafik an:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Vostok-ice-core-petit.png

    Hier sieht man ganz deutlich das zuerst die Temperatur steigt/sinkt und dann das CO2 steigt/sinkt. Ebenfalls mit der Staubkonzentration. Erst sinkt die Temperatur, dann steigt die Staubkonzentration.

    --

    Es gibt so viele Gifte die so viel schlimmer sind fuer den Planeten. Z.B. Oel, radioaktives Material, Chemikalien, schwere Metalle. Wir toeten ganze Spezies, fischen die Ozeane leer, holzen Urwaelder ab; Aber nein, am Ende wird uns doch zu viel CO2 toeten und wir koennen uns nur retten indem jeder von uns im Bad das Licht ausmacht, wenn niemand im Zimmer ist.

    --

    Edit:
    Dieser Graph ist natuerlich auch vollkommen falsch:
    http://cache.backpackinglight.com/backpackinglight/user_uploads/1207555860_05249.gif

    Er zeigt nicht nur einen absoluten gar keinen Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur, sondern dass wir totales Glueck haben in einer so kuehlen Welt zu leben, dann ca. 80% der Zeit seit Entstechung der Erde betraegt die Temperatur ca. 22 grad Celsius. Wir leben z.Z. in den wenigen 10 Millionen Jahren in denen die Erde auf frostige 12 grad Celsius gekuehlt ist.

    Edit:
    Es ist wirklich schwer per Google gute Grafen zu finden.
    Aber hier sieht man es recht deutlich:
    http://www.sciencepoles.org/pics/scientific_articles/co2_temperature_graph_or.jpg

    Z.B. bei Jahr -350.000, da steigt die Temperatur und danach steigt CO2. Bei -250.000 wieder und bei -140.000 ebenfalls, auch bei -20.000.



  • Naja, zur guter letzt noch ein Link
    http://maxedoutmama.blogspot.com/2005/05/scientific-rebellion.html

    Dr Peiser is not the only academic to have had work turned down which criticises the findings of Dr Oreskes's study. Prof Dennis Bray, of the GKSS National Research Centre in Geesthacht, Germany, submitted results from an international study showing that fewer than one in 10 climate scientists believed that climate change is principally caused by human activity.

    Schade das der original Artikel in The Telegraph nicht mehr zu finden ist.



  • Hi,

    mal aus einem anderen Forum kopiert:

    Das ganze nimmt religiöse Ausmaße an.

    So schrieb jemand mal treffend die neuen 10 Gebote:

    Das erste Gebot: Du sollst dich fürchten!
    Das furchtbarste Szenario ist das wahrscheinlichste. Auch wenn es einmal gut ging, so kommt es beim nächsten Mal umso schlimmer.

    Das zweite Gebot: Du sollst ein schlechtes Gewissen haben!
    Wer lebt, schadet der Umwelt – alleine schon durch seine Existenz.

    Das dritte Gebot: Du sollst nicht zweifeln!
    Die Ökobewegung irrt nie. Wer daran zweifelt, dient den Ungläubigen.

    Das vierte Gebot: Die Natur ist unser gütiger Gott!
    Sie besteht aus Pandabären, Robbenbabys, Sonnenuntergängen und Blumen. Erdbeben, Wirbelstürme und Killerviren sind Folgen menschlicher Hybris.

    Das fünfte Gebot: Du sollst deine Gattung verachten!
    Der Mensch ist das Krebsgeschwür des Globus. Vor seinem Auftauchen war der Planet eine friedliche Idylle.

    Das sechste Gebot: Du sollst die Freiheit des Marktes verabscheuen!
    Der Planet kann nur durch zentrale Planung internationaler Großbürokratien gerettet werden.

    Das siebte Gebot: Du sollst nicht konsumieren!
    Was immer du auch kaufst, benutzt oder verbrauchst: Es schadet der Umwelt. Die Zuteilung von Gütern sollte den weisen Priestern des Ökologismus übertragen werden.

    Das achte Gebot: Du sollst nicht an ein besseres Morgen glauben!
    Verhindere Veränderungen und Fortschritte, denn früher war alles besser.

    Das neunte Gebot: Du sollst die Technik gering schätzen!
    Abhilfe kann allenfalls durch fundamentale gesellschaftliche Umsteuerungsprozesse kommen. Niemals durch die Erfindung technikgläubiger Ingenieure.

    Das zehnte Gebot: Wisse, die Schuld ist weiß, männlich, christlich und westlich!
    Die Unschuld ist eine Urwaldindianerin.

    Na denn,so laßt uns zahlen und Buße tun.

    Gruß Mümmel



  • DEvent, ich denke wir brauchen nicht noch einen weiteren Thread, in dem über die Rolle des Menschen bei der Klimaerwärmung diskutiert wird.

    DEvent schrieb:

    Es gibt so viele Gifte die so viel schlimmer sind fuer den Planeten. Z.B. Oel, radioaktives Material, Chemikalien, schwere Metalle. Wir toeten ganze Spezies, fischen die Ozeane leer, holzen Urwaelder ab; Aber nein, am Ende wird uns doch zu viel CO2 toeten und wir koennen uns nur retten indem jeder von uns im Bad das Licht ausmacht, wenn niemand im Zimmer ist.

    Ich denke nicht, dass wir groß anderer Meinung sind:

    Badestrand schrieb:

    Die Erwärmung macht mir eigentlich keine großen Sorgen, eher die Abholzung und Überfischung

    Und, falls das falsch rübergekommen ist, ich finde es unabhängig von der "Klima-Frage" richtig, mit Ressourcen (also Strom/Brennstoffe/Materialien/Wäldern/...) sparsam umzugehen.



  • 2035 reichen die Ressourcen für Energie, Nahrung und Raum nicht mehr für alle Menschen!

    http://www.welt.de/wissenschaft/article2648789/Der-Mensch-lebt-weit-ueber-seine-Verhaeltnisse.html



  • na da fahr ich doch lieber gleich mal zum supermarkt... 🙄



  • Prof84 schrieb:

    2035 reichen die Ressourcen für Energie, Nahrung und Raum nicht mehr für alle Menschen!

    http://www.welt.de/wissenschaft/article2648789/Der-Mensch-lebt-weit-ueber-seine-Verhaeltnisse.html

    Wird vermutlich aber nicht viel am Status Quo ändern. Schließlich bekommen auch heute schon nicht alle Menschen genug ab.



  • Prof84 schrieb:

    2035 reichen die Ressourcen für Energie, Nahrung und Raum nicht mehr für alle Menschen!

    http://www.welt.de/wissenschaft/article2648789/Der-Mensch-lebt-weit-ueber-seine-Verhaeltnisse.html

    Also, speichern und 2035 wieder rausziehen und mit der realen Welt vergleichen. Vielleicht verstehen dann wieder ein paar Leute, daß eine simple Extrapolation der aktuellen Situation fast immer zu absolut lachhaften Ergebnissen führt.

    Words of Wisdom: http://de.youtube.com/watch?v=uLQoa_FA_zo&NR=1 ff.



  • .filmor schrieb:

    Prof84 schrieb:

    2035 reichen die Ressourcen für Energie, Nahrung und Raum nicht mehr für alle Menschen!

    http://www.welt.de/wissenschaft/article2648789/Der-Mensch-lebt-weit-ueber-seine-Verhaeltnisse.html

    Wird vermutlich aber nicht viel am Status Quo ändern. Schließlich bekommen auch heute schon nicht alle Menschen genug ab.

    Erinnert mich an meinen alten Lateinlehrer:

    "Das mehrere Millionen Menschen verhungern ist doch ganz positiv. Nur so können wir der Überbevölkerung entgegen wirken. Man soll der Evolution nicht ins Handwerk pfuschen!"

    Finanzkrise und Ökokrise haben Eins gemeinsam: Der Gradient zwischen der Realisierungsebene und der realen Situation steigt stetig an! 😞



  • Hm, das mit den Resourcen ist aber ein echtes Problem. Die Meere sind bald leer, und das fruchtbare Ackerland nimmt auch ab. Die Verwüstung und die zu-asphaltierung zeigen da auch irgendwann ihre Wirkung.

    Energie ist grundsätzlich durch Sonne und Wind eigentlich genug auf diesem Planeten vorhanden. Durch die Klimaerwärmung wird es ja auch windiger.
    Und dann gibt es ja noch viele regenerative energien. Und die Energieeinsparung.
    Alleine wenn wir die Glühbrinen gegen LED wechseln, spart das schon mal viele Kraftwerke.

    Und dann ist es ja auch so, das wir nicht wirklich wissen wie das mit der Weltbevölkerung weiter geht. Fakt ist, es wird wohl Konflikte geben, und auch andere negative "Events" (aka Katastrophen, Seuchen, etc.), so das es nicht gesagt ist, ob die Weltbevölkerung immer so weiter wächst, wie sie es gerade tut.

    Ich denke das dieses Resourcenproblem und der Klimawandel (das eine hat mit dem anderen nur bedingt zu tun) auch als Chance gesehen werden kann. Denn aufhalten, das werden wir wohl nicht mehr können.

    phlox



  • Wie war noch dieser der Name dieses SFI Films?
    Handlung:
    In der überbevölkerten Erde können sich die Bewohner einschläfern lassen und ein Jounalist fand heraus, das die Leichen dann recycled wurden, um als "Cyclotron Grün" (oder so ähnlich), das angeblich aus Algen gewonnen wurde, ein Teil der verbleibenden Menschheit zu ernähren.

    Ich kann mich leider nicht an den Titel erinnern.



  • Soylent Green





  • Badestrand schrieb:

    Und, falls das falsch rübergekommen ist, ich finde es unabhängig von der "Klima-Frage" richtig, mit Ressourcen (also Strom/Brennstoffe/Materialien/Wäldern/...) sparsam umzugehen.

    Resourcen existieren um verbraucht zu werden. Werden sie nicht von dieser Generation verbraucht, werden sie von der naechsten verbraucht. Man muss Resurcen nicht sparen, weil irgendwann werden sie eh verbraucht, man muss sie investieren. Deswegen ist es wichtig die Resourcen die wir jetzt haben in die Forschung zu investieren, damit wir spaeter diese verbrauchten Resourcen nicht mehr vermissen.

    Bei diesem "investieren" haben wir aber total versagt. Seit ca. 150 Jahre sind wir schon vom Oel abhaenig und bis heute hat sich so gut wie nichts getan um diese Abhaenigkeit zu mindern/zu beenden. Dabei schickt uns z.B. die Sonne genug Energie um den ganzen Planeten auf angenehme 12 Grad zu heizen. Wenn z.B. die gesammte Oel-Industrie 10% der Einnahmen in Forschung gesteckt haette - Aber wer forscht sich schon seinen Goldesel weg?

    Ein Beispiel ist das ITER Projekt. 1990 war der ersten Entwurf eines Versuchsreaktors. Baubeginn soll irgendwann 2009 sein. Gut 30 Jahre sind ins Land gegangen, das ist doch einfach nur laecherlich. Die Staaten diskutieren ueber laecherliche 5 Millaeren Euro an Kosten. Die USA alleine hat gut $515.4 Millaerden an geplante Ausgaben fuers Miliaer fuer das Jahr 2009. Deutschland hat gut $45 Millaerden an Millitaer-Ausgaben.

    Hier mal eine Uebersicht ueber den Gewinn der Mineraloelidustrie 2006, in Milliarden USD:
    Exxon Mobil 39,5
    Royal Dutch Shell 25,4
    BP 22,3
    Chevron 17,1
    Total 16,2
    ConocoPhillips 15,5
    Eni 11,9

    > 5 Millaeren Euro an Baukosten, einfach nur laecherlich.

    Ebenso ist Recycling wichtig, weil es nunmal auch Elemente gibt die man stetig "verbraucht", in dem Sinne das man sie in andere Sachen bindet und sie somit nicht mehr zur Verfuegung stehen. Z.B. Gold/Aluminium in elektronischen Geraeten. Auch hier haben wir versagt, weil es immernoch mehr kostet zu recyclen als es als Gewinn erwitschaftet.



  • DEvent schrieb:

    Hier mal eine Uebersicht ueber den Gewinn der Mineraloelidustrie 2006, in Milliarden USD:
    Exxon Mobil 39,5
    Royal Dutch Shell 25,4
    BP 22,3
    Chevron 17,1
    Total 16,2
    ConocoPhillips 15,5
    Eni 11,9

    > 5 Millaeren Euro an Baukosten, einfach nur laecherlich.

    Achje, das sind weniger als 10% von deren Umsatz (es gibt Industrien mit höheren Gewinnen!), wie kommst Du auf die eigentümliche Idee, die Baukosten seien ein vernünftiger Vergleichsfaktor? Die bezahlen auch Forscher, Arbeiter und tragen die Kosten dafür, mal irgendwo gesucht zu haben, wo kein Öl war und Lobbying in politisch instabilen Gebieten ...

    Ebenso ist Recycling wichtig, weil es nunmal auch Elemente gibt die man stetig "verbraucht", in dem Sinne das man sie in andere Sachen bindet und sie somit nicht mehr zur Verfuegung stehen. Z.B. Gold/Aluminium in elektronischen Geraeten. Auch hier haben wir versagt, weil es immernoch mehr kostet zu recyclen als es als Gewinn erwitschaftet.

    Das ist richtig, aber wieso ist das ein Versagen?

    Wenn es mehr von unserer wichtigsten Ressource -- unserer Zeit -- kostet, Aluminium aus Elektrogeräten rauszufummeln, als Bauxite aus der Erde zu ziehen, wieso ist das schlecht? Mir sagt es, daß abbauen vielleicht keine so schlechte Idee ist.

    A propos Aluminium-Recycling: Es lohnt sich ja kaum, Dosen zu recyclen, wenn man nicht billig an ziemlich große Mengen rankommt (darum auch das Dosenpfand). Bei Glas das gleiche und wenn es verunreinigt ist, dann zahlt die Stadt im Schnitt drauf.

    "Recycling", bzw. das, was wir aktuell darunter verstehen(*), verbraucht im Schnitt *mehr* knappe Ressourcen als das Ding einfach neu zu machen (das ist, was Du sagst, "es kostet mehr"), es ist eine *Ressourcenvergeudung*. Recycling ist zu einer Religion geworden, die besagt, daß sich Recycling "unabhängig von den Kosten lohnt", weil es schlecht ist der Erdmutter Gaia ihr Alu zu rauben.

    (*): Unter Recycling versteht niemand, sein Auto mehrmals zu verwenden, bevor man es wegwirft.

    Oder um's mit John Tierney zu sagen: Recycling is Gargabe: http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=990CE1DF1339F933A05755C0A960958260



  • Prof84 schrieb:

    .filmor schrieb:

    Prof84 schrieb:

    2035 reichen die Ressourcen für Energie, Nahrung und Raum nicht mehr für alle Menschen!
    http://www.welt.de/wissenschaft/article2648789/Der-Mensch-lebt-weit-ueber-seine-Verhaeltnisse.html

    Wird vermutlich aber nicht viel am Status Quo ändern. Schließlich bekommen auch heute schon nicht alle Menschen genug ab.

    Erinnert mich an meinen alten Lateinlehrer:

    "Das mehrere Millionen Menschen verhungern ist doch ganz positiv. Nur so können wir der Überbevölkerung entgegen wirken. Man soll der Evolution nicht ins Handwerk pfuschen!"

    Tut es? Das war ganz und gar nicht so gemeint. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass dieses Datum keine wirkliche Veränderung darstellen wird.

    DEvent schrieb:

    Resourcen existieren um verbraucht zu werden. Werden sie nicht von dieser Generation verbraucht, werden sie von der naechsten verbraucht.

    Womit schonmal eine Generation mehr was davon hätte. Wenn man die Ressourcen nicht tatsächlich benötigt, kann man sie ruhig noch in der Erde lassen.

    DEvent schrieb:

    Ein Beispiel ist das ITER Projekt. 1990 war der ersten Entwurf eines Versuchsreaktors. Baubeginn soll irgendwann 2009 sein. Gut 30 Jahre sind ins Land gegangen, das ist doch einfach nur laecherlich.

    ITER ist kompliziert genug, dass man durchaus sagen kann, dass es nicht die ganze Zeit nur um die Finanzierung ging 😉

    @Daniel E.: Dir ist aber schon klar, wie es um die natürlichen Ressourcen in Deutschland bestellt ist? Wäre schon ganz praktisch, wenn wir das Zeug nicht ständig in riesigen Mengen aus dem Ausland ziehen müssten (s. Öl), es sei denn wir basteln was neues raus und schicken's wieder zurück.
    Und warum ist Zeit unsere wichtigste Ressource? Der Punkt erschließt sich mir überhaupt nicht …



  • Daniel E., es geht bei Recycling nicht darum, Kosten zu sparen. Stell Dir vor, wir würden aus wirtschaftlichen Gründen nichts recyclen. Dann hätte jede Stadt eine Mülldeponie, die mindestens so groß ist, wie sie selbst.





  • .filmor schrieb:

    @Daniel E.: Dir ist aber schon klar, wie es um die natürlichen Ressourcen in Deutschland bestellt ist? Wäre schon ganz praktisch, wenn wir das Zeug nicht ständig in riesigen Mengen aus dem Ausland ziehen müssten (s. Öl)

    Warum? Wenn es billiger ist, also weniger Ressourcen braucht?

    Wären wir besser dran, wenn wir beispielsweise alle Metalle aus Elektroschrott rauskratzen würden und nichts mehr importieren würden? Wenn wir mit dem Finger schnippen könnten und das Metall wäre wieder in gut verarbeitbarer Form verfügbar, dann ist die Sache ein no-brainer, klar. Aber das ist ja nicht so, da muß ja auch Arbeit reingesteckt werden, also Leute Arbeit verrichten; das bedeutet, daß diese Leute in der Zeit keine andere Arbeit machen können.

    Machen wir ein Gedankenexperiment: nehmen wir an, wir könnten Deutschland von allen natürlichen Rohstoffen unabhängig machen, Öl, Wasser, Gas, Metall ... aber dafür müssten 3/4 der Deutschen in der "Recycling-Branche" arbeiten. Wären wir, die Deutschen, wirtschaftlich besser dran? Kaum, es bricht dabei einfach so viel vernünftige Wirtschaftsleistung weg und wir ersetzen sie durch Dinge, die wir für ein paar EUR auf dem Weltmarkt einkaufen können.

    Vielleicht gibt es trotzdem Gründe, das zu tun. Politische vielleicht, oder eben religiöse, weil man sagt, daß es inhärent verwerflich ist, Rohstoffe aus der Erde zu holen. Darüber kann man lange streiten, aber ich teile das Wertegebilde, auf dem solche Schlüsse basieren, nicht.

    Und warum ist Zeit unsere wichtigste Ressource? Der Punkt erschließt sich mir überhaupt nicht …

    Es ist eine ziemlich endliche Ressource (wie lange lebst Du noch hier?), es gibt kein Substitut und ich kann nur eine Sache gleichzeitig (gut) machen. Ich kann mir nicht so viel wichtigeres vorstellen, als meine Zeit und es ist besonders ärgerlich, wenn man einen Tag für etwas arbeitet, das man auch für 1€ im Baumarkt hätte kaufen können, wenigstens, wenn es nur darum ging, das Ding zu bauen (wenn's Spaß gemacht hat oder dabei das Lernen im Vordergrund stand, dann siehts anders aus).

    Was ist für dich denn wichtiger, als sinnvoll mit deiner Zeit umzugehen? Hast Du nicht auch ein Problem damit, wenn dir jemand (in dem Fall die Stadt) sagt, deine Zeit sei absolut nichts wert?

    Leprechaun: Das wäre vielleicht der Fall, wenn wir unsere Autos nach Erstgebrauch entsorgen und unsere Klamotten nur einmal tragen würden. Aber ist aber mit Recycling nicht gemeint -- wir recyclen die meisten Produkte schon ziemlich richtig, aber bei ein paar wenigen Sachen, wie Zeitungen, Glas und Dosen, da schalten wir unser Hirn ab und hören den Ökopriestern zu. Die Auswirkungen auf Mülldeponien dürften überschaubar sein.

    borg: lol, kannte ich noch gar nicht. Pen&Teller rocken!


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