Wo speichert ihr eueren Source Code (Repository) ?
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Hallo, ich entwickel zu Hause Software, nun soll man ja den Source Code in eine Repository speichern. Logischerweise sollten auch die Daten auf einer anderen Festplatte gespeichert werden als die Arbeitsplatte.
Wie managed ihr das auf dem PC??
Macht ihr die Sicherung übers Netzwerk an ein Repository Server ala Microsoft Team Server oder eher Tortoise`?
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Einfach Backup machen.

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Ich verlasse mich derzeit auf mein RAID 1 (was natürlich nicht optimal ist!).
Wirklich wichtige Sachen liegen aber irgendwo extern auf nem SVN.Wenn man was ernsthaftes machen will würde ich auf jeden Fall ein SCC System verwenden. Alleine schon, weil mann dann die ganze History hat. Sonst ärgert man sich zu oft, wenn man was ändert, und dann draufkommt, dass die alte Version besser funktioniert hat.
Und Backups mit "eine Kopie pro Tag/Woche" o.ä. sind für mich persönblich Der Horror (tm). Wenn schon mit History, dann gleich ordentlich, so dass man schön alles mit wenigen Klicks diffen/reverten etc. kann.
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Ich hab nen Windows 2003 Server daheim, da liegen natürlich meine repositories.
Und Backups mit "eine Kopie pro Tag/Woche" o.ä. sind für mich persönblich Der Horror (tm). Wenn schon mit History, dann gleich ordentlich, so dass man schön alles mit wenigen Klicks diffen/reverten etc. kann.
Das ersetzt aber nicht die Sicherheitskopien jede Woche oder alle 2 Wochen woanders hin (falls deine "wirklich wichtigen" Sachen nur an der einen externen Stelle liegen). Die solltest du dennoch machen, auf das ganze repository (bei SVN zum Beispiel svn dump blubb > blubb.dump). Ansonsten stehst du mal blöd da, wenn aus irgendeinem Grund die interne Struktur zerstört wird oder das repository verloren geht (kann auch durch nen Hardware-Fehler verursacht werden).
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Da hast du Recht, ja.
Aber so muss ich nur ein Backup machen, und muss keine alten Versionen aufheben.Vorausgesetzt natürlich man verlässt sich auf das SCC System, also darauf, dass sich das nicht selbst das Repository zerschiesst, und es dann bei einem Dump nicht merkt. Das wäre dann natürlich blöd, weil man dann ein kaputtes Backup hätte. Aber irgendwo muss jede Paranoia ein Ende haben

Und: bei SVN kann man das mit inkrementellen Dumps umgehen.
So machen wir das z.B. bei uns in der Firma: jede Nacht wird eine "hotcopy" gezogen (und die alte Kopie dann gelöscht), und zusätzlich dazu ein inkrementeller Dump aktualisiert.Idealerweise hängt man das Dump aktualisieren gleich in ein post-commit Script.
Naja, man kann es aber auch übertreiben

Vor allem wenns nur Hobby is, und es eigentlich um nixe geht.
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Ich benutze immer ein Versionscontrolsystem, nicht nur wegen dem Backup, sondern weil es auch den gewöhnlichen Programmieralltag unterstützt (Fehlersuche, Dokumentation etc.). Ich benutze vor allem git (http://whygitisbetterthanx.com/) und mirror das auf meinem vserver und ggf. anderen Seiten (github, Institut, Firma etc.) und auf meinem Laptop.
Ansonsten habe ich noch ein RAID1 zur Sicherung.
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Reicht es nicht, den Code einfach nur nochmal in einen extra Ordner zu packen? Also, wenn ich meine Projekte jetzt in Eigene Dateien\Projekte habe, dass ich sie dann noch mal nach Eigene Dateien\Projekte\Backup kopiere? Sollte doch sicher genug sein.
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Ratloser schrieb:
Reicht es nicht, den Code einfach nur nochmal in einen extra Ordner zu packen? Also, wenn ich meine Projekte jetzt in Eigene Dateien\Projekte habe, dass ich sie dann noch mal nach Eigene Dateien\Projekte\Backup kopiere? Sollte doch sicher genug sein.
Nö, das ist ziemlich unsicher. Wenn die Festplatte ausfällt (hohe Wahrscheinlichkeit), dann ist der Quellcode weg. Hinzu kommt, dass du nicht die Annehmlichkeiten und Vorteile eines modernen Versioncontrolsystem hast.
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rüdiger schrieb:
Ratloser schrieb:
Reicht es nicht, den Code einfach nur nochmal in einen extra Ordner zu packen? Also, wenn ich meine Projekte jetzt in Eigene Dateien\Projekte habe, dass ich sie dann noch mal nach Eigene Dateien\Projekte\Backup kopiere? Sollte doch sicher genug sein.
Nö, das ist ziemlich unsicher. Wenn die Festplatte ausfällt (hohe Wahrscheinlichkeit), dann ist der Quellcode weg. Hinzu kommt, dass du nicht die Annehmlichkeiten und Vorteile eines modernen Versioncontrolsystem hast.
100% ACK
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rüdiger schrieb:
Ich benutze immer ein Versionscontrolsystem, nicht nur wegen dem Backup, sondern weil es auch den gewöhnlichen Programmieralltag unterstützt (Fehlersuche, Dokumentation etc.). Ich benutze vor allem git (http://whygitisbetterthanx.com/) und mirror das auf meinem vserver und ggf. anderen Seiten (github, Institut, Firma etc.) und auf meinem Laptop.
mach ich genauso. Hab für ein Projekt mehrere git Repositories auf unterschiedliche Server (Server von der Arbeit, Uni-Server, zu Hause), die ich immer wieder synchronisiere. Das ist was ich von git am meisten mag: man kann sich super schnell ein Repository bauen, ohne iregendwelche Serverkonfiguration verändern zu müssen.
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Hallo,
ich nutze Mercurial (ähnlich wie git, inzwischen denke ich zwar unterlegen, aber mir reicht's).
Das Repository wird (zusammen mit anderen persönlichen Daten) zusätzlich nochmal mit rdiff-backup versioniert, falls ein Fehler in Mercurial das Repository zerschießen sollte und dieser Ordner wird über verschiedene Rechner verteilt gespeichert und gepackt und verschlüsselt automatisch wöchentlich auf einer Server hochgeladen.
Viele Grüße
Christian
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Hallo,
zur Zeit verlasse ich mich (Zuhause) auf mein RAID 1 und speichere die Daten nochmals separat auf github und launchpad in eigenen Repositorys ab. Hauptsächlich nutze ich zur Quellcodeverwaltung ebenfalls git wie manch anderer hier. Im Geschäft wird das git Repository ebenfalls auf separate Server gespiegelt die mit einem RAID 1 laufen.
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Ich versioniere mit Subversion. Backups werden von mir auf DVD-RAM gemacht.
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Sourcecode: Im Repository auf meinem VServer...
Lochkarten: In einem Kästchen in meinem Regal...
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Machine schrieb:
Sourcecode: Im Repository auf meinem VServer...
Lochkarten: In einem Kästchen in meinem Regal...Gemeißelte Steintafeln: Als Gipsabdruck im Keller
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Meißner schrieb:
Machine schrieb:
Sourcecode: Im Repository auf meinem VServer...
Lochkarten: In einem Kästchen in meinem Regal...Gemeißelte Steintafeln: Als Gipsabdruck im Keller
Wandmalereien: in der ganzen Wohnung.
Zusätzlich hab ich mir 1000 Free-Mail-Accounts eingerichtet, mit Forwarding in einer grossen Schleife, immer von einem zum anderen. Da schick ich die Backups dann im Internet im Kreis. Damit die auch mal was von der Welt sehen.
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Bulli schrieb:
Ich versioniere mit Subversion. Backups werden von mir auf DVD-RAM gemacht.
Optische Datenträger sind wirklich sehr unsicher, warum nicht einfach eine externe Festplatte kaufen?
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Optimizer schrieb:
Bulli schrieb:
Ich versioniere mit Subversion. Backups werden von mir auf DVD-RAM gemacht.
Optische Datenträger sind wirklich sehr unsicher, warum nicht einfach eine externe Festplatte kaufen?
Externe Festplatten haben (nach meiner Erfahrung) auch die Angewohnheit einen verfrühten Tod zu sterben. Vielleicht hatte ich (und ein bekannter von mir, bei dem ich das auch beobachten konnte) natürlich auch bloss Pech.
Ich würde trotzdem eher ne normale 3,5" SATA Platte nehmen, und die in so ein Sharkoon SATA Quickport Pro Teil reintun. Bzw. halt ins Regal legen wenn sie nicht gebraucht wird.
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Sinnvolle Sachen habe ich auf Github (http://github.com/the-kenny).
Alles andere liegt in ~/Development/ in ein paar Unterordnern.
Der User-Ordner wird periodisch inkrementell gesichert. Einmal monatlich wird auch noch das ganze System geklont.
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Was spricht gegen 2 mal Git auf 2 verschiedenen Festplatten?
Das ist der Vorteil von Git, git ist nicht zentral wie svn und cvs.
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Git user schrieb:
Was spricht gegen 2 mal Git auf 2 verschiedenen Festplatten?
nichts, solange es auch zwei verschiedene rechner sind.
nur ein rechner hat noch die anfälligkeit mit dem alldiskswipeout-virus.