Wo speichert ihr eueren Source Code (Repository) ?



  • Reicht es nicht, den Code einfach nur nochmal in einen extra Ordner zu packen? Also, wenn ich meine Projekte jetzt in Eigene Dateien\Projekte habe, dass ich sie dann noch mal nach Eigene Dateien\Projekte\Backup kopiere? Sollte doch sicher genug sein.



  • Ratloser schrieb:

    Reicht es nicht, den Code einfach nur nochmal in einen extra Ordner zu packen? Also, wenn ich meine Projekte jetzt in Eigene Dateien\Projekte habe, dass ich sie dann noch mal nach Eigene Dateien\Projekte\Backup kopiere? Sollte doch sicher genug sein.

    Nö, das ist ziemlich unsicher. Wenn die Festplatte ausfällt (hohe Wahrscheinlichkeit), dann ist der Quellcode weg. Hinzu kommt, dass du nicht die Annehmlichkeiten und Vorteile eines modernen Versioncontrolsystem hast.



  • rüdiger schrieb:

    Ratloser schrieb:

    Reicht es nicht, den Code einfach nur nochmal in einen extra Ordner zu packen? Also, wenn ich meine Projekte jetzt in Eigene Dateien\Projekte habe, dass ich sie dann noch mal nach Eigene Dateien\Projekte\Backup kopiere? Sollte doch sicher genug sein.

    Nö, das ist ziemlich unsicher. Wenn die Festplatte ausfällt (hohe Wahrscheinlichkeit), dann ist der Quellcode weg. Hinzu kommt, dass du nicht die Annehmlichkeiten und Vorteile eines modernen Versioncontrolsystem hast.

    100% ACK



  • rüdiger schrieb:

    Ich benutze immer ein Versionscontrolsystem, nicht nur wegen dem Backup, sondern weil es auch den gewöhnlichen Programmieralltag unterstützt (Fehlersuche, Dokumentation etc.). Ich benutze vor allem git (http://whygitisbetterthanx.com/) und mirror das auf meinem vserver und ggf. anderen Seiten (github, Institut, Firma etc.) und auf meinem Laptop.

    mach ich genauso. Hab für ein Projekt mehrere git Repositories auf unterschiedliche Server (Server von der Arbeit, Uni-Server, zu Hause), die ich immer wieder synchronisiere. Das ist was ich von git am meisten mag: man kann sich super schnell ein Repository bauen, ohne iregendwelche Serverkonfiguration verändern zu müssen.



  • Hallo,

    ich nutze Mercurial (ähnlich wie git, inzwischen denke ich zwar unterlegen, aber mir reicht's).

    Das Repository wird (zusammen mit anderen persönlichen Daten) zusätzlich nochmal mit rdiff-backup versioniert, falls ein Fehler in Mercurial das Repository zerschießen sollte und dieser Ordner wird über verschiedene Rechner verteilt gespeichert und gepackt und verschlüsselt automatisch wöchentlich auf einer Server hochgeladen.

    Viele Grüße
    Christian



  • Hallo,
    zur Zeit verlasse ich mich (Zuhause) auf mein RAID 1 und speichere die Daten nochmals separat auf github und launchpad in eigenen Repositorys ab. Hauptsächlich nutze ich zur Quellcodeverwaltung ebenfalls git wie manch anderer hier. Im Geschäft wird das git Repository ebenfalls auf separate Server gespiegelt die mit einem RAID 1 laufen.



  • Ich versioniere mit Subversion. Backups werden von mir auf DVD-RAM gemacht.



  • Sourcecode: Im Repository auf meinem VServer...
    Lochkarten: In einem Kästchen in meinem Regal...



  • Machine schrieb:

    Sourcecode: Im Repository auf meinem VServer...
    Lochkarten: In einem Kästchen in meinem Regal...

    Gemeißelte Steintafeln: Als Gipsabdruck im Keller



  • Meißner schrieb:

    Machine schrieb:

    Sourcecode: Im Repository auf meinem VServer...
    Lochkarten: In einem Kästchen in meinem Regal...

    Gemeißelte Steintafeln: Als Gipsabdruck im Keller

    Wandmalereien: in der ganzen Wohnung.

    Zusätzlich hab ich mir 1000 Free-Mail-Accounts eingerichtet, mit Forwarding in einer grossen Schleife, immer von einem zum anderen. Da schick ich die Backups dann im Internet im Kreis. Damit die auch mal was von der Welt sehen.



  • Bulli schrieb:

    Ich versioniere mit Subversion. Backups werden von mir auf DVD-RAM gemacht.

    Optische Datenträger sind wirklich sehr unsicher, warum nicht einfach eine externe Festplatte kaufen?



  • Optimizer schrieb:

    Bulli schrieb:

    Ich versioniere mit Subversion. Backups werden von mir auf DVD-RAM gemacht.

    Optische Datenträger sind wirklich sehr unsicher, warum nicht einfach eine externe Festplatte kaufen?

    Externe Festplatten haben (nach meiner Erfahrung) auch die Angewohnheit einen verfrühten Tod zu sterben. Vielleicht hatte ich (und ein bekannter von mir, bei dem ich das auch beobachten konnte) natürlich auch bloss Pech.

    Ich würde trotzdem eher ne normale 3,5" SATA Platte nehmen, und die in so ein Sharkoon SATA Quickport Pro Teil reintun. Bzw. halt ins Regal legen wenn sie nicht gebraucht wird.



  • Sinnvolle Sachen habe ich auf Github (http://github.com/the-kenny).
    Alles andere liegt in ~/Development/ in ein paar Unterordnern.
    Der User-Ordner wird periodisch inkrementell gesichert. Einmal monatlich wird auch noch das ganze System geklont.



  • Was spricht gegen 2 mal Git auf 2 verschiedenen Festplatten?

    Das ist der Vorteil von Git, git ist nicht zentral wie svn und cvs.



  • Git user schrieb:

    Was spricht gegen 2 mal Git auf 2 verschiedenen Festplatten?

    nichts, solange es auch zwei verschiedene rechner sind.
    nur ein rechner hat noch die anfälligkeit mit dem alldiskswipeout-virus.



  • festplatte



  • volkard schrieb:

    Git user schrieb:

    Was spricht gegen 2 mal Git auf 2 verschiedenen Festplatten?

    nichts, solange es auch zwei verschiedene rechner sind.
    nur ein rechner hat noch die anfälligkeit mit dem alldiskswipeout-virus.

    Dafür gibt's doch externe Festplatten.



  • Git user schrieb:

    Was spricht gegen 2 mal Git auf 2 verschiedenen Festplatten?

    Das ist der Vorteil von Git, git ist nicht zentral wie svn und cvs.

    http://svn.collab.net/repos/svn/trunk/notes/svnsync.txt



  • Optimizer schrieb:

    Git user schrieb:

    Was spricht gegen 2 mal Git auf 2 verschiedenen Festplatten?

    Das ist der Vorteil von Git, git ist nicht zentral wie svn und cvs.

    http://svn.collab.net/repos/svn/trunk/notes/svnsync.txt

    Naja, bei Git brauchst du keine Hooks einzubinden und kein extra Tool zu benutzen, dass andere Limitierungen hat.

    [...]To do this you'll need to set up a pre-revprop-change hook script that
    lets the user you'll run svnsync as make arbitrary propchanges.[...]

    Q: What if I want to check out from a mirror, but commit to the master?

    A: That's possible, but requires some gymnastics.[...]

    [...]Note that you should NEVER commit changes to a mirror other than
    via svnsync, so to avoid accidentally doing so you may want to add
    a start-commit hook script[...]



  • DEvent schrieb:

    Optimizer schrieb:

    Git user schrieb:

    Was spricht gegen 2 mal Git auf 2 verschiedenen Festplatten?

    Das ist der Vorteil von Git, git ist nicht zentral wie svn und cvs.

    http://svn.collab.net/repos/svn/trunk/notes/svnsync.txt

    Naja, bei Git brauchst du keine Hooks einzubinden und kein extra Tool zu benutzen, dass andere Limitierungen hat.

    Und ganz ehrlich: Toll, für SVN gibt es ein Tool, mit dem man Read-Only-Kopien von Repos erstellen kann. Bestens, das ist ein echter Vorteil gegenüber einem VCS, bei dem jede Kopie des Repos voll funktionstüchtig ist. 🤡


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