Suche neue IDE für Meine FH, bitte um mithilfe
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P1tt187 schrieb:
Ich Persönlich würde als wichtigste Kriterien
Performance
Preis
Kompatibilität zu bisherigen Übungen
BedienungIch bezweifle das bei euren Aufgabengrößen die Performance jetzt wirklich ein wesentliches Kriterium ist. Vom Preis her ist meine Erfahrung, das es am besten ist wenn zumindest die Studenten kostenlos die Software einsetzen können.
Die "Kompatibilität zu bisherigen Übungen" kann nur dann gegeben sein, wenn die Übungen kompatibel zum ANSI C++ Standard waren (für die UI ist es unmöglich, wenn ihr nicht weiterhin den C++ Builder verwendet). Falls es eine Möglichkeit gibt die Übungen (und vielleicht auch das Script) einzusehen, bin ich bereit mal drüber zu schauen.
Bedienung ist immer eine persönliche Einstufung. Ich arbeite z.B. gerne mit einer IDE wie Visual Studio, andere schwören auf "intelligende" Texteditoren mit eher minimalistischer Oberfläche.
Rein von der Praxis her wäre aber allgemein VS zu empfehlen (und wie gesagt: wenn es bei Konsolenprogrammen und Ansi C++ bleibt, ist die Umgebung eh fast egal, weil es auf allen moderneren Compilern lauffähig sein sollte.
P1tt187 schrieb:
wobei mit optionalen sachen kann der Prof angeben, angeben findet er cool, cool == bessere note
Das ist schade, den Codequalität ist eigentlich höher als "coolness" anzusehen.
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asc schrieb:
P1tt187 schrieb:
Ich Persönlich würde als wichtigste Kriterien
Performance
Preis
Kompatibilität zu bisherigen Übungen
BedienungIch bezweifle das bei euren Aufgabengrößen die Performance jetzt wirklich ein wesentliches Kriterium ist. Vom Preis her ist meine Erfahrung, das es am besten ist wenn zumindest die Studenten kostenlos die Software einsetzen können.
Die "Kompatibilität zu bisherigen Übungen" kann nur dann gegeben sein, wenn die Übungen kompatibel zum ANSI C++ Standard waren (für die UI ist es unmöglich, wenn ihr nicht weiterhin den C++ Builder verwendet). Falls es eine Möglichkeit gibt die Übungen (und vielleicht auch das Script) einzusehen, bin ich bereit mal drüber zu schauen.
Bedienung ist immer eine persönliche Einstufung. Ich arbeite z.B. gerne mit einer IDE wie Visual Studio, andere schwören auf "intelligende" Texteditoren mit eher minimalistischer Oberfläche.
Rein von der Praxis her wäre aber allgemein VS zu empfehlen (und wie gesagt: wenn es bei Konsolenprogrammen und Ansi C++ bleibt, ist die Umgebung eh fast egal, weil es auf allen moderneren Compilern lauffähig sein sollte.
P1tt187 schrieb:
wobei mit optionalen sachen kann der Prof angeben, angeben findet er cool, cool == bessere note
Das ist schade, den Codequalität ist eigentlich höher als "coolness" anzusehen.
Also zumindest ich meinte mit Performance eher eine gewisse Leichtfüßigkeit der IDE. Wir hatten z.B. die gleiche IDE auf sehr vielen verschiedenen Rechnern, ein paar davon waren nicht immer ganz aktuell. Da könnte ein absolutes Schwergewicht schonmal nervig sein.
Auch die Einfachheit in der Bedienung war von mir mit Betonung auf Einfachheit gedacht. Erfahrene Programmierer sagen natürlich, dass es sich lohnt eine mächtige und umfangreiche IDE mit allen seinen Eigenheiten und Funktionen zu lernen. Da investiert man gerne in eine längere Einarbeitungszeit. Im Lehrbetrieb ist es aber eher wichtig, dass man in der ersten Übungseinheit gleich loslegen kann und sich nicht erst lange mit den Grundlagen der IDE auseinandersetzen muss (und dann erfahrungsgemäß auch im Laufe der Übung immer und immer wieder mal). Vim oder Emacs wären in dem Fall völlig unbrauchbar, da man hier nicht nur Programmieren lernen muss, sondern auch noch den Editor. Ein neues Projekt muss leicht zu erstellen sein, leicht zu laden, leicht zu spalten (Da Übungen oft auf bisherigen Code aufbauen), leicht zu bearbeiten und auch externe Quellen (Arbeit von/nach zu Hause) sollten leicht möglich sein.
Visual Studio finde ich eigentlich ziemlich unangebracht. Es ist eine tolle IDE für Entwickler, die ohnehin nur für Windows entwickeln. Es ist aber eher schwergewichtig und an eine einzige Plattform gebunden. Kostenlos für die Studenten ist es zumindest für Mitglieder der MSDN-AA, eine Shareware Version gibt es mit der Express-Version ebenfalls. Aber die Studenten, die zu Hause etwas Anderes als Windows einsetzen, bleiben hier völlig auf der Strecke. Das geht einfach nicht. Wenn schon weg vom C++ Builder, würde ich mich auf jeden Fall zu etwas plattformunabhängigen hinbewegen. Gerade bei Studenten ist die Rate der Linux- oder Mac- Nutzer höher als anderswo. Ich würde aber nichtmal einen einzigen Studenten ausschließen wollen, solange es gute Lösungen auch ohne dieses Problem gibt.
Auch wenn ihr in den Rechenzentren irgendwann mal Alternativen zu Windows z.B. als Dual-Boot anbieten wollt (wie bei uns in den Rechenzentren), dann ist es doch viel schöner, auf beiden Systemen die gleiche IDE anbieten zu können.
Wenn ihr die IDEs vergleicht und Visual Studio entpuppt sich als für eure Zwecke wesentlich besser als Plattformunabhängige Lösungen, dann könnte man vielleicht darüber nachdenken. Ich glaube aber nicht, dass die anderen vorgeschlagenen Lösungen wie Eclipse und CodeBlocks so abgeschlagen werden können. Visual Studio ist super, aber andere Umgebungen sind es auch.
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Eidi I. schrieb:
Wenn ihr die IDEs vergleicht und Visual Studio entpuppt sich als für eure Zwecke wesentlich besser als Plattformunabhängige Lösungen, dann könnte man vielleicht darüber nachdenken.
Ein Argument für VS wäre seine hohe Praxisrelevanz.
Eidi I. schrieb:
Ich glaube aber nicht, dass die anderen vorgeschlagenen Lösungen wie Eclipse und CodeBlocks so abgeschlagen werden können.
Dann würde ich aber CodeBlocks an deiner Stelle den Vorzug geben, garniert mit einen aktuellen Compiler. Eclipse ist meines Erachtens genauso aufgebläht wie VS, und besser für die Javaentwicklung geeignet.
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asc schrieb:
Ein Argument für VS wäre seine hohe Praxisrelevanz.
Ach, Du meinst, daß man, wenn man eine Fachhochschule mit Erfolg verläßt, daß man dann optimalerweise sogar in der Wirtschaft einsetzbar ist? Ja, das wäre eine grandiose Idee. Und ist der ANspruch der Fachhochschulen. Klarer Punkt dafür, die IDE zu nehmen, die in Unternehmen zu 99% verwendet wird.
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asc schrieb:
Eidi I. schrieb:
Wenn ihr die IDEs vergleicht und Visual Studio entpuppt sich als für eure Zwecke wesentlich besser als Plattformunabhängige Lösungen, dann könnte man vielleicht darüber nachdenken.
Ein Argument für VS wäre seine hohe Praxisrelevanz.
Ich denke eine IDE in einer Programmierübung sollte eher Mittel zum Zweck sein und den Studenten eine Plattform zur Verfügung stellen, an der sie arbeiten können. Die Studenten sollen nicht "Visual Studio" lernen, sondern Programmieren. Die Einarbeit in die IDE sollte eher im Betrieb stattfinden. Das ist für mich nicht Aufgabe einer Hochschule und zu spezifisch.
asc schrieb:
Eidi I. schrieb:
Ich glaube aber nicht, dass die anderen vorgeschlagenen Lösungen wie Eclipse und CodeBlocks so abgeschlagen werden können.
Dann würde ich aber CodeBlocks an deiner Stelle den Vorzug geben, garniert mit einen aktuellen Compiler. Eclipse ist meines Erachtens genauso aufgebläht wie VS, und besser für die Javaentwicklung geeignet.
Ja, das kann sein. Ich würde mich auch nicht auf eine bestimmte IDE festlegen, da man da doch gerne auch persönliche Gewohnheiten zu sehr mit einbringt. Jemand der eine bestimmte IDE tagtäglich seit Jahren anwendet, wird eher darauf schwören, da er jede Funktion auswendig kennt, die Probleme zu umgehen weiß und fehlende Funktionen nicht vermisst.
volkard schrieb:
asc schrieb:
Ein Argument für VS wäre seine hohe Praxisrelevanz.
Ach, Du meinst, daß man, wenn man eine Fachhochschule mit Erfolg verläßt, daß man dann optimalerweise sogar in der Wirtschaft einsetzbar ist? Ja, das wäre eine grandiose Idee. Und ist der ANspruch der Fachhochschulen. Klarer Punkt dafür, die IDE zu nehmen, die in Unternehmen zu 99% verwendet wird.
Bei deiner Art von Ironie ist es manchmal wirklich schwer zu entdecken, wo sie überall steckt, oder ob sie vielleicht sogar doppelt ist.
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volkard schrieb:
Du meinst, daß man, wenn man eine Fachhochschule mit Erfolg verläßt, daß man dann optimalerweise sogar in der Wirtschaft einsetzbar ist?...
Gerade Fachhochschulen behaupten doch "praxisnah" zu sein
Davon abgesehen war ich nach meinen FH-Abbruch, bereits eine Woche nach dem ich in eine Firma gewechselt hatte, fest in einen Projekt integriert... So unmöglich sehe ich das also nicht (und ich behaupte mal wenn man wirklich praxisnah gelernt hat, ist das durchaus möglich).
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Eidi I. schrieb:
Die Studenten sollen nicht "Visual Studio" lernen, sondern Programmieren.
Es liegt dann am Prof, nicht dem Glitzerwerk zu verfallen.
Es gibt ja Ausbildungsstätten, die das nicht geschafft haben und mehr als die Hälfte der Zeit damit zubringen, die Tools vorzustellen, wie man damit einen Mailclient zusammenklickt oder ein Memory-Spiel, ja sogar C++/CLI für C++ halten.
Ich denke, wenn man sich da zurückhält, ist das Visual Studio aber optimal, weil es so viel eingesetzt wird. Und es kommt gut doch, wenn man den Arbeitsplatz einnehmen kann und direkt loslegen.
Ich würde auch noch zwei kostenlose Alternativen zusätzlich draufklatschen. Die besseren Profs benutzen die, um mal einen Ausflug zu machen, zu zeigen, daß die andere Welt auch nicht weh tut, und alles wird gut.
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Imho brauchts in der Grundlagenausbildung überhaupt keine tolle IDE. Und wenn später im Studium komplexere Projekte angegangen werden, sollten die Studis auch genug Hirnschmalz haben, sich selbst die passende IDE für ihr Projekt rauszusuchen. So hat das bei uns zumindest wunderbar geklappt.
Ja, VS sollte auf jeden Fall verfügbar sein und möglichst ein paar freie Alternativen (Eclipse CDT etc) obendrauf. Aber die Leute sollten nicht im Umgang mit IDEs ausgebildet werden. Die Programme sind ja nund wirklich kein Hexenwerk und wer selbst das noch vorgesetzt bekommen muss, sollte sich vielleicht doch lieber einen anderen Studiengang suchen.
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Tja also bei visual studio zumindest würde ich die bisherigen GUI übungen weg fallen lassen, bisher kommts mir so vor, als könnte man einen eigenen kurs dafür auf machen, da is vcl um einiges leichter
ich werd mal sehen, ob ich die aufgabenstellungen online stellen kannan sonsten stimme ich schon mit der ansicht überein, das die ide nur mittel zum zweck is und das man einem erstie auf keinen fall ein emacs vor setzen kann
ich werde mir code blocks auch mal etwas genauer ansehen
volkard schrieb:
Es liegt dann am Prof, nicht dem Glitzerwerk zu verfallen.
is in meinem falle leider ein Multimedia Prof mit Spezialisierung in Stereoskopie... ich glaub da gibts keine Hoffnung mehr xD
volkard schrieb:
Es gibt ja Ausbildungsstätten, die das nicht geschafft haben und mehr als die Hälfte der Zeit damit zubringen, die Tools vorzustellen
momentan ist es aber leider so, das die Studenten hauptsächlich lernen müssen, welche macken Borland hat und wie man richtig darauf reagiert
ich persönlich tendiere auch eher zu netbeans oder eclipse, zum einen weil sie auf mehreren Plattformen eingesetzt werden können und weil sie für mehrere Lehrveranstaltungen verwendet werden können
wie praxisnahe das ist, kann ich leider auch nicht einschätzen, aber wo man am ende landet und in welcher Sprache man dann arbeitet weiß man sowieso nie, wichtiger ist es doch eigentlich den Studenten ein gewisses Grundverständis zu vermitteln und ihnen die Fähigkeit zu geben sich auf diesem Gebiet schnell neues wissen anzueignen
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P1tt187 schrieb:
momentan ist es aber leider so, das die Studenten hauptsächlich lernen müssen, welche macken Borland hat und wie man richtig darauf reagiert
Das ist natürlich fatal
Sind das altersbedingte Umstände (Windows 7-Kompatibilität, Compilerunzulänglichkeiten, ...)?
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nicht nur, ich geb mal ein beispiel
es kann sein, das borland bei einem (syntaktisch) fehlerfreien quelltext abbricht und eine unverständliche fehlermeldung bringt
lösung: IDE neu starten, neues projekt anlegen, alle quelldateien neu hinzufügen, keine änderung am quelltext -> geht wiederdumm wenn dir das in der prüfung passiert und du den fehler nicht kennst
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Gibt mal in die Suche:
visual studio Problem Projekt neu anlegen
ein.
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P1tt187 schrieb:
es kann sein, das borland bei einem (syntaktisch) fehlerfreien quelltext abbricht und eine unverständliche fehlermeldung bringt
lösung: IDE neu starten, neues projekt anlegen, alle quelldateien neu hinzufügen, keine änderung am quelltext -> geht wiederUah. Ja, ich erinnere mich
Ist mir allerdings ab etwa v2007 nie wieder passiert.
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audacia schrieb:
Ist mir allerdings ab etwa v2007 nie wieder passiert.
Naja, ich ärgere mich noch immer mit diversen Probleme des C++ Builders 2007 herum. Sei es ein plötzlicher Absturz aus heiteren Himmel (ohne Fehlermeldung), seien es einige Fehler im Zusammenhang mit aktivierten Code Insign... (Auch wenn wir eine Umstellung planen, wird sich das wohl noch mindestens 1-2 Jahre ziehen, bis wir für alle nicht mehr unterstützten Komponenten einen Ersatz gefunden, oder selbst nachgebaut haben.
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Hallo,
als Student erfahre ich am eigenen Leib, was es bedeutet "praxisnah" unterrichtet zu werden. Daher möchte ich hier einen kleinen Einwand kundtun.
Es ist völlig egal mit welcher IDE man als erstes in Kontakt kommt. Man sollte nicht vergessen, dass es sich hierbei nur um ein Werkzeug handelt. Die Welt geht nicht unter, wenn man bei seinem Job mit einem anderen System konfrontiert wird.
Ich persönlich würde darauf achten, dass
- den Studenten ein Betriebssystem vorgeschrieben wird. Das benutzte Entwicklungswerkzeug sollte mindestens auf Windows, Mac und Linux laufen
- keine Marke den Vorzug bekommt / besonders unterstützt wird. Die Uni wird vom Steuerzahler finanziert. Angebote zu benutzen wie MSDNAA ist korrekt, sofern keine zusätzliche Kosten anfallen. Zudem kann man während der Ausbildung über den Tellerrand schauen und erst später (im Beruf) im Teller verweilen
Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit Eclipse (wurde bereits genannt) und Netbeans gemacht.
Besonders Netbeans ist für den Kenner ein kleines Schmuckstückchen, was jeder haben möchte (kein Trollversuch). Netbeans bietet eine sehr gute C, C++ und Fortran Unterstützung. Was dem Editor betrifft, sind Eclipse und Netbeans der großen VS-Konkurenz überlegen bzw. für Einsteiger schöner zu Hand haben.
Ein kleinen Blick werthttp://netbeans.org/features/index.html