[Hartz IV Proteste] Dämliche Demonstranten
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ThAlb schrieb:
F98, Deine letzten Beiträge verleiten mich jetzt doch zu der Frage, in welchem Alter Du die DDR wohl erlebt hast?
0-12. Wieso?
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Irgendwie kling das so, als ob die bösen Frauen extra Kinder kriegen um die Wirtschaft zu ruinieren.
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Irgendwie kling das so, als ob die bösen Frauen extra Kinder kriegen um die Wirtschaft zu ruinieren
nein das problem ist das der gesetzgeber die risiken auf das einzelne unternehmen/arbeitgeber abwälzt anstatt schwangere über eine steuer oder eine abgabe die alle arbeitgeber leisten müssen zu finanzieren. Ist ja für den Abreitgeber teilweise ja schon schlimm genug das er auf ihre Arbeitskraft nicht zurückgreifen kann (auch wenn sie unbedingt gebraucht werden würde wegen spezialwissen), nein er muss die frau auch noch weiterhin bezahlen, so als ob sie mal eben nen halbes jährchen krank ist (oder ist schwangerschaft neuerdings ne krankheit? ) und dann die aushilfe (wenn sich den überhaupt auf die schnelle ein geeigneter bewerber finden lässt) auch noch bezahlen.
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Das Problem dabei ist ja, dass die Frau so wie es jetzt ist dabei irgendwie ins Hintertreffen gerät. Ein weiterer grund, warum Kinderkriegen für manche unattraktiv ist.
Um mal auf Hartz IV zurück zu kommen:
Was mich an der ganzen Sache wundert, ist, dass die betroffenen Menschen im Westen Deutschlands es anscheinend noch nicht gerafft haben, dass es ihnen ab 2005 ordentlich an den Kragen geht. Bis jetzt waren nach Auskunft meines Arbeitsamtsmenschen die Bemessungsentgelder für Arbeitslose um einiges höher als die hier im Osten. Wenn jetzt alle annähernd gleiches ALG II (die paar Euro unterschied zw. West-Ost vernachlässige ich mal) bekommen bedeutet das doch wesentlich höhere Einschnitte für die West-Bürger als für die Ost-Bürger, die jetzt eh schon weniger bekommen.
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Hier mal noch ein Artikel zum wiederaufflammen des Threads:
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...und auch Du mein Sohn brütest
:http://private.addcom.de/b-treude/emotionalintelligenz.htm
Was hat Harz IV damit zu tunen?
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Marc++us schrieb:
KlausB schrieb:
so wie es in der DDR war oder ?
Man braucht nicht gerade die Sozialimus-Ruine-DDR als Beispiel bemühen. In der DDR gab's auch Verkehrsschilder, trotzdem würde ich die DDR jetzt nicht als Vorbild für die Einführung von Verkehrsschildern nennen.
Nehmen wir doch andere bös-kapitalistische Länder in Europa, z.B. Frankreich, oder die Länder in Skandinavien.
Irgendwie ist das schon eigenartig, ich komme aus Luxemburg und bin deshalb ein wenig in der deutschen und französichen Politik informiert. Was da besonders auffällt ist, dass die Deutschen immer als wie die Franzosen und die Franzosen wie die Deutschen machen wollen...
Anderseits will ich mich nicht allzu viel zum Thema äusseren da ich nicht allzu direkt mit der Situation betroffen bin. Bei uns hat der Staat noch Reserven anstatt Schulden und die Arbeitslosigkeit ist noch niedrig (allerdings lässt die nahe Staatsgrenze viel Spielraum Pendler unter den Tisch fallen zu lassen), über Umstruktorirungen wird aber trotzdem nachgedacht. Wenn es auch noch keine offiziellen Pläne gibt.
Allerdings finde ich die Argumente und Lösungsvorschläge von Marc++us eigentlich an einleuchtendesten.
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harhar, falls marc++us sich wirklich an den franzosen orientieren will, dann bitte auch konsequent. und da gibts zb diese kommission für den erhalt der französischen sprache. das ist eine regulierung, die ist schlimm, schlecht und böse, wirtschaftsfeindlich bis dorthinaus- und damit hat sich das für marc++us erledigt.
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scrub schrieb:
harhar, falls marc++us sich wirklich an den franzosen orientieren will, dann bitte auch konsequent. und da gibts zb diese kommission für den erhalt der französischen sprache. das ist eine regulierung, die ist schlimm, schlecht und böse, wirtschaftsfeindlich bis dorthinaus- und damit hat sich das für marc++us erledigt.
Naja wenigstens hat die keine Idee ne Rechtschreibreform einzuführen, da es ihre Aufgabe ist die alte zu bewahren. Hat den Vorteil, dass man ein anerkanntes Insitut hat das im sagen kann was den richtig und falsch ist somit ist das nicht irgendwelchen Wörterbüchern oder Zeitungen überlassen was auf lange Sicht ja nur in Dialekten enden kann. Andererseits wird hier auch sogut wie nur die Literatursprache festgelegt. Gesprochen wird was anderes und für Briefe vereinfacht man es.
Desweiteren ist die Sprache ein Mittel der Verständigung und nicht Teil von irgendwelchen Sozial- oder Steuersystemen also kann am durchaus eine Regulirung auf dem einen Gebiet gut finden und auf dem anderen schlecht. Wenn jeder eine andere Sprache spricht ist dann ja eigentlich keinem gedient.
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scrub schrieb:
harhar, falls marc++us sich wirklich an den franzosen orientieren will, dann bitte auch konsequent. und da gibts zb diese kommission für den erhalt der französischen sprache. das ist eine regulierung, die ist schlimm, schlecht und böse, wirtschaftsfeindlich bis dorthinaus- und damit hat sich das für marc++us erledigt.
Was für ein hanebüchener Unsinn.
Selbstverständlich kopiert man nicht stumpfsinnig alle Dinge, sondern pickt sich die guten Ideen heraus.
Ohne die Akademie der französischen Sprache wäre deren Modell bzgl der Kinderbetreuung immer noch vorbildlich. Was hat das miteinander zu tun?
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das war eine sehr überspitzte anspielung auf das allmonatliche aufschreien der wirtschaft "deutschland ist überreguliert, wenn wir endlich die bösenbösen regelungen loswerden, gehts uns allen besser".
in dieser forderung, die so in der art immer wieder kommt, wird bewußt nicht differenziert, sondern pauschal auf regulierungen geschimpft. -> da kann man den eindruck gewinnen, jede regulierung ist ein groooßes übel.
also wirst du nicht frankreich abkupfern, denn da gibts eben die angesprochene regulierung (wie so viele andere auch).dann sag mir doch mal, was an frankreich so viel besser ist, daß wir es vorbehaltlos nach deutschland importieren müßten?
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Am Freitag hatte ich mich schadenfroh vor meinem Fernseher amüsiert, als ich die großen Protestkundgebungen in Nürnberg gegen Hartz IV sah. Ist schon seltsam, das den westdeutschen Arbeitlosengeldempfängern erst jetzt auffällt, dass es ihnen ans Leder geht. Aber fett motzen, dass die Ostdeutschen Montag dagegen auf die Straße gehen.

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Ich bin dafür, dieses Forum in zwei separate Foren aufzuteilen, eines für Westdeutsche und eines für Ostdeutsche. Damit werden wir diese Dauerthema vielleicht wieder mal los.
Ich find das ja soooooo lächerlich, das jetzt nach 20 Jahren ständig die Wiedervereinigung (man beachte den Wortteil "wieder") in Frage gestellt wird.
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Habe ich die WV in Frage gestellt?
Nö, oder?
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Nein, aber ich finde die Unterscheidung zwischen Ostdeutsche und Westdeutsche... äh... nicht mehr angemessen.
War auch nicht direkt persönlich an dich gerichtet, aber ich kann es bald echt nicht mehr sehen...

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Optimizer schrieb:
Nein, aber ich finde die Unterscheidung zwischen Ostdeutsche und Westdeutsche... äh... nicht mehr angemessen.
Stimmt! Wir sollten in Süddeutsche und "normale" unterteilen, damit ihr Bayern endlich mal abgespaltet werdet! Also echt!

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Was wirklich gespalten gehört ist "the United States of new Canada" und "jesus land"...
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push
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Optimizer schrieb:
Nein, aber ich finde die Unterscheidung zwischen Ostdeutsche und Westdeutsche... äh... nicht mehr angemessen.
Es kommt aber auch drauf an, wie es gemeint ist.
Z.B. Ostdeutschland in Verbindung mit Süd-, West- und Norddeutschland oder Ostdeutschland in Verbindung mit der DDR. IMHO denken die meisten bei Ostdeutschland an die DDR, auch wenn es anders gemeint ist.
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wiso anders gemeint... sieht man von ehemals West-Berlin ab ist i.a. mit Ostdeutschland genau der Teil gemeint der ehemals DDR-hiess... Jedenfalls meine ich den wenn ich von Ostdeutschland rede. Bei Westdeutschland würde ich ja noch eventuell differenzieren zwischen west süd nord. aber bei ostdeutschland ist das auch nach der Vereinigung geographisch für mich das gleiche geblieben...