Die Zukunft von Europa
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Ich halte nichts von Elitenbildung. Unsere Hochschulen sind den Amerikanischen im Mittel immernoch überlegen. Daran ändern die paar Eliteunis auch nix.
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Hallo
das die Hochschulen besser sind wie irgendwas ... das mag schon sein.
Aber was dabei rauskommt (davon kann ich ein Lied singen .... )Bei mir in der Naehe liegt Erlangen (Uni-Stadt)
Studiongang Info-DatentechnikWir hatten in den letzten Jahren einige Abgaenger der dortigen Unis
in der FirmaIch kann nur sagen - Wir sinfd soweit keine Uni-Abgaenger mehr einzustellen
Unvermoegen Ignoranz (eklatant)
die Arbeit des einen (1/2 Mannjahr investiert) ABSOLUT .....
macht jetzt ein etwas begabter Elektriker (brachte das zustande was der Ing. nicht schaffte (in dem halben Jahr) und das in ca. 4 Wochen.
Diese Beispiele lassen sich beliebig erweitern
Es gibt aber aucg andere (gute Beispiele) aber weniger
meist (klingt moeglicherweise hart) aber AbfallMfG
Klaus
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KlausB:
Ich denke du solltest das differenzierter betrachten. Nun ist Erlangen auch keine Uni, die für ihren Informatik Fachbereich berühmt ist (soweit ich weiß).
Aber bei uns ist es so, dass die Leute reihenweise ausgesiebt werden (studiere allerdings auch nicht Informatik, sondern Elektro- und Informationstechnik). Wer hier nichts auf dem Kasten hat, der kommt auch nicht durch (zumindest nicht in einem annehmbaren Tempo).
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Wenn man sich einige Uni-Scripten ansieht, muss man sich nicht wundern. Viele Professoren sind offenbar weit weg von der Praxis und manche Studenten zu wenig praxisorientiert.
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Union-Fan schrieb:
Faktoren beim Niedergang der deutschen Forschungs- und Wissenschaft sind zahlreich :
Zum einem bieten, vor allem die öffentlichen Universitäten, viele deutsche Bildungseinrichtungen aufgrund ihrer verkrusteten Struktur dem wissenchaftlichen Mittelstand wenig Entfaltungsmöglichkeiten.
- Warum ist Niedersachsen heute aus der Kultusministerkonferenz ausgetreten?
http://www.welt.de/data/2004/09/25/337887.html - der Wolff kommt von der Union :D.
Union-Fan schrieb:
Professuren werden ausschließlich an die Besten vergeben. Leider fehlt die öffentliche Förderung auch der mittleren Ränge; die Elite ist so gezwungen, auch deren Aufgaben wahrzunehmen, in der Universität also beispielsweise das Abnhemen von Prüfungen und korrigieren von Klausuren. Der Weg zu einer Professur ist festgefahren : zunächst Diplom, dann Doktor, als Doktorand dabei als billige Hilfskraft ausgenommen werden. Danach viele Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeit zu Niedriglohn arbeiten und eins nicht vergessen : viele viele Publikationen schreiben.
- http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&q=Juniorproffessur&spell=1
Unser leuchtendes Vorbild - www.jeckle.de (... der bekommt hier noch sein Gedenkstein...
)
Union-Fan schrieb:
Hier bietet vor allem das Ausland deutlich bessere Chancen, da dort noch eine vernünftige Förderung der Forschung stattfindet. Private Forschungsinstitute sind in Deutschland rar gesät, private Universitäten/Hochschulen sind meist primär in der Lehre tätig. So können diese nicht als Auffangbecken der den Unzulänglichkeiten der öffentlichen Hochschulen dienen.
Während meines Studiums ging es mir tierisch auf den Sack, dass ich erst während der Vertiefungsausbildung und Diplomarbeit mit ersten echten wissenschaftlichen Arbeiten begann. Und Du willst Du diesen Kontrast durch Trennung von Forschung und Lehre noch verschärfen?!

Private Forschungsinstitute gibt auch sehr viele. Diese sind nur nicht für Dich transparent. Jungster sind DER Innovationsmotor - Junge Köpfe, neue Ideen!Union-Fan schrieb:
Ein weiterer Faktor ist die, besonders durch die 68er aufgekommene Technologiefeindlichkeit in Deutschland. Egal in welchem Bereich, sei es Gentechnik, sei es Kernphysik, in Deutschland lassin sich Projekte nicht realisieren, da jederzeit das Damoklesschwert der Technikfeinde darüber schwebt.
Vergleichen wir nun mal die Situation mal mit anderen Ländern, z.B. Indien. Viele Inder gehen ins Ausland um dort zu arbeiten. Der Unterschied zu Deutschland ist, sie kommen nach einiger Zeit wieder. Und bauen in ihren Heimatländern mit dem im Ausland verdientem Geld und dem erworbenem Wissen neue Betriebe auf. Das geschieht in Deutschland nicht. Denn es gibt keine Identifikation mit dem Heimatland mehr.Ja - in der Kernforschung und Biotechnik sind wir gesellschaftlich in die Eisen gestiegen. Im Gegenzug ist Deutschland z.B. Numero Uno in der Umwelttechnik geworden. Wird noch DER Exportschlager werden, wenn pro Jahr 10 Hurricans die USA leerbasen (und im White House endlich jemand mit Hirn wohnt...
)Union-Fan schrieb:
Des weiteren : wieso sollte man zurückkehren, wenn man keinerlei Vorteile davon hat? Das Wetter ist schlecht in Deutschland, das Ansehen der Forscher niedrig ebenso der Verdienst. Die Lebenserhaltungskosten sind mindestens genauso hoch wie in den Ländern, in welche sie abgewandert sind. Wenn nicht gar höher.
Vielleicht weil die Forschung schon vor Dekaden globalisiert wurde.
Warum hatte CERN www.cern.ch das Internet erfunden?

- Warum ist Niedersachsen heute aus der Kultusministerkonferenz ausgetreten?
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Unser leuchtendes Vorbild - www.jeckle.de (... der bekommt hier noch sein Gedenkstein...
)Für mich ist das ein Kasper. Also wer in zig Ausschüssen im W3C sitzt und so eine Webseite produziert...
http://validator.w3.org/check?verbose=1&uri=http%3A//www.jeckle.de/
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Prof84 schrieb:
Im Gegenzug ist Deutschland z.B. Numero Uno in der Umwelttechnik geworden. Wird noch DER Exportschlager werden, wenn pro Jahr 10 Hurricans die USA leerbasen (und im White House endlich jemand mit Hirn wohnt...
)Jupp. Mir persönlich fällt da auf Anhieb das U-212/214 ein. Weltweit einmalig und das erste U-Boot mit Brennstoffzellenantrieb zur geräuschs- und abwärmarmen Unterseefahrt.
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Prof84 schrieb:
- Warum ist Niedersachsen heute der Kultusministerkonferenz ausgetreten?
http://www.welt.de/data/2004/09/25/337887.html - der Wolff kommt von der Union :D.
Um die föderale Kultusministerkonferenz zu vernünftigen Reformen zu bewegen.
Wurde gekippt.
Während meines Studiums ging es mir tierisch auf den Sack, dass ich erst während der Vertiefungsausbildung und Diplomarbeit mit ersten echten wissenschaftlichen Arbeiten begann. Und Du willst Du diesen Kontrast durch Trennung von Forschung und Lehre noch verschärfen?!

Habe nie einer Trennung von Forschung und Lehre das Wort geredet.
Private Forschungsinstitute gibt auch sehr viele. Diese sind nur nicht für Dich transparent. Jungster sind DER Innovationsmotor - Junge Köpfe, neue Ideen!
Es hindert niemand Studenten und co. sich wissenschaftlich zu betätigen, auch wenn mal nicht der Prof die Klausur korrigiert oder mündlich prüft.
Ja - in der Kernforschung und Biotechnik sind wir gesellschaftlich in die Eisen gestiegen. Im Gegenzug ist Deutschland z.B. Numero Uno in der Umwelttechnik geworden. Wird noch DER Exportschlager werden, wenn pro Jahr 10 Hurricans die USA leerbasen (und im White House endlich jemand mit Hirn wohnt...
)Ja, die Deutschen versuchen, nachdem sie es nicht durch Gewalt geschafft haben,
jetzt durch den Ökowahnsinn, den Emissionshandel und unsinnige Umweltvorschrifte die Welt zu beherrschen. Allerdings werden sich weder Amerika noch einer der asiatischen Staaten jemals diese Vorschriften oktroieren lassen. Deshalb leider wertlos.Vielleicht weil die Forschung schon vor Dekaden globalisiert wurde.
Warum hatte CERN www.cern.ch das Internet erfunden?

Barners-Lee hatte großes Glück sich durch die Bürokratie des CERN zu schlagen. Und das CERN sah sich nicht mehr der Leitung des WWW gewachsen und gab deshalb die Kontrolle an die Amerikaner ab. Am Besten mal dazu seine Biographie lesen.
Union-Fan
- Warum ist Niedersachsen heute der Kultusministerkonferenz ausgetreten?
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Loggy schrieb:
Unser leuchtendes Vorbild - www.jeckle.de (... der bekommt hier noch sein Gedenkstein...
)Für mich ist das ein Kasper. Also wer in zig Ausschüssen im W3C sitzt und so eine Webseite produziert...
http://validator.w3.org/check?verbose=1&uri=http%3A//www.jeckle.de/
Zeugt von sehr viel Respekt, wie du hier über diesen verstorbenen, extrem engagierten Mann sprichst.
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Union-Fan schrieb:
Ein weiterer Faktor ist die, besonders durch die 68er aufgekommene Technologiefeindlichkeit in Deutschland. Egal in welchem Bereich, sei es Gentechnik, sei es Kernphysik, in Deutschland lassin sich Projekte nicht realisieren, da jederzeit das Damoklesschwert der Technikfeinde darüber schwebt.
In meinem Kaffe sind Atome, was? IN MEINEM KAFFEE SIND ATOME, ZUHILFE!!!!!
ICH FORDERE, verbietet Kaffee auf der Stelle!!!!!
Weg mit Kaffee, da sind Atome drin, das ist gefährlich!
Kaffee und Atome raus!
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WissenDe schrieb:
Ich halte nichts von Elitenbildung. Unsere Hochschulen sind den Amerikanischen im Mittel immernoch überlegen. Daran ändern die paar Eliteunis auch nix.
Volle Zustimmung.
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Diese sogenannten Elite Unis sind übrigens auch wieder so ne Schnapsidee von den Technikfeindlichen 68ern.
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KlausB schrieb:
Hallo
das die Hochschulen besser sind wie irgendwas ... das mag schon sein.
Aber was dabei rauskommt (davon kann ich ein Lied singen .... )Studiere erstmal selber.
Ich würde sagen falscher Mann am falschen Ort. Uni Absolventen sind für so niedere Aufgaben nunmal nicht ausgebildet.
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Unicum schrieb:
Ich würde sagen falscher Mann am falschen Ort. Uni Absolventen sind für so niedere Aufgaben nunmal nicht ausgebildet.
uuuuuuuh. Klar, für sowas gibts ja das Pöbel. Genau SOWAS meinte er wohl mit Arroganz
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Sag bitte nie wieder es gibt in Österreich keine ordentliche UNI bzw. Ausbildung.
Ich nenne da mal die Universitätzklinik AKH.
Diese hat Weltruf. Viele Inovationen, Geräte, Behandlungsarten wurden dort Erforscht und erstellt.
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Unix-Tom schrieb:
Sag bitte nie wieder es gibt in Österreich keine ordentliche UNI bzw. Ausbildung.
Ich nenne da mal die Universitätzklinik AKH.
Diese hat Weltruf. Viele Inovationen, Geräte, Behandlungsarten wurden dort Erforscht und erstellt.Österreich und Weltruf? Ist doch ein Widerspruch in sich
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Zeugt von sehr viel Respekt, wie du hier über diesen verstorbenen, extrem engagierten Mann sprichst.
Wieso, ist der tot? Das wusste ich nicht...
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Gab es da mal nicht einen Bereicht der Deutsche und Amerikanische Unis verglichen hat? Dabei ist herausgekommen das das MIT ein gigantisches Budget hat. Faktor 100 gegenüber einer Deutschen Uni. Das kam größtenteils aus der Wirtschaft (Förderung). Dann nach die ehemaligen Abgänger. Hinzu kommen noch die Studiengebühren. Das meiste also sind nicht staatliche Gelder. Hier in D müßten sich also die Wirtschaft und einzelne Abgänger angesprochen fühlen und nicht der Staat. Und was ist los? 2001 während des Börsenbooms hat man noch große Versprechungen gemacht. Nun geht es den privaten Unis in D schlecht. Eine wurde wieder geschlossen. Die in Hamburg?
Und habt Ihr bei SpOn auch gelesesen das nur etwa 2/3 der Eliteuniabsolventen nach dem Abschluß einen Job in der Tasche haben? Angeblich sind die alle zu unselbstständig, weil während des Studiums auf zwei Studenten ein Prof/Hiwi kommt der ihnen hilf. In der Wirtschaft gibt es nunmal nicht so viele Jobs wo man als Anfänger gleich einen Assistenten bekommt der für einen alle macht*g*
Oder habt Ihr schonmal nach Frankreich geschaut? Eine Oberschiht die Ihr Kinder wieder in Ihr Pariser Eliteunis schickt um erneut die Elite zu bilden? Chirac und Co sind alles Abgänger dieser Unis. Diese Leute erwarten nach dem Abschluß zumindest einen Vorstandsposten zu erhalten. Das ist die Erwartungshaltung.
Das deutsche System finde ich gar nicht so schlecht. Wen man noch ein bißchen mehr Geld hineinstecken will ok. Auf der anderen Seite sehe ich wie meine Uni Geld verschwendet. zB. bekommt unser FB neue Computer. Die alten P3 hinaus, dafür P4. Die werden nur zum surfen benötigt. Da hätte auch ein P2 noch gereicht. Man hätte bloß die einige Monitore auswechseln brauchen. Die waren wirklich kaputt.
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Wenn die Unis so gut sind, sollte man doch lieber mal Geld in die Schule investieren. Ich hörte von einem Professor an der Uni Berlin, dass die anfangenden Studenten sowas von blöd wären und sich total dumm anstellen würden, weil sie viele Dinge einfach nicht in der Schule gelernt haben. Meine Schwester studiert in Bochum, wo ihr gesagt wurde, dass nach einem Jahr 80 % der ursprünglichen Studiengänger sowieso nicht mehr da sind.
Wenn alle Studenten ihre Zukunft im Ausland sehen, liegt es entweder an Deutschland, weil hier ziemlich viel Mist gebaut wird (z. T. schlechte Reformen, keine Förderung der Wirtschaft, etc. ...) oder an mangelndem Nationalstolz. Wenn die alten amerikanischen Stundenten wirklich ihre Gelder der Uni geben, müssen sie doch stolz auf die Uni sein.
Außerdem muss reich nicht unbedingt gleich besser sein. Siehe deutsche Bundeswehr im Vergleich zur U. S. Armee

Mr. B

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Mr. B schrieb:
Außerdem muss reich nicht unbedingt gleich besser sein. Siehe deutsche Bundeswehr im Vergleich zur U. S. Armee

Eine sehr strittige Aussage. Letztlich wäre die Bundeswehr hoffnungslos überfordert, müsste sie das selbe leisten, wie die US-Armee. Die Bundeswehr kämpft ja jetzt schon mit ihren Kapazitäten ...