Zehn Gründe, warum Mr. Bush der bessere Präsident ist
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scrub schrieb:
Marc++us schrieb:
durito schrieb:
Und der Ronald hat den kalten Krieg beendet, jaaaaaa!!
Was ist daran falsch?
er hat nicht den kalten krieg beendet, sondern ist an einer katastrophe langgeschrammt. was wäre denn gewesen, wenn sich dir russen gedacht hätten "och, wir ham eh keine chance, dann ballern wir alles an atomwaffen, was wir haben, raus"?
Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.
[Was übrigens ein Unterschied zu einem Konflikt mit einigen Ländern im Nahen Osten wäre... die drücken gerne ab, selbst wenn sie draufgehen]
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Hexa schrieb:
Squad Leader schrieb:
Sein Name: Ronald Reagan.
Ihm verdanken wir [..] die Wiedervereinigung.
Bitte? Verdanken? Die Wiedervereinigung war der größte Mist in der deutschen Geschichte.
Nein, das sehe ich anders. Zum einen hat die Wiedervereinigung den größten Mist der Geschichte zum Teil korrigiert bzw einiges wieder richtig gestellt.
Weiterhin wurden ungefähr eine Million Soldaten aus Deutschland abgezogen oder abgerüstet, es gibt keine auf Ost- und Westdeutschland gerichteten atomaren Kurz- und Mittelstreckenraketen mehr.
Die Wiedervereinigung war eine der größten Chancen der jüngeren Zeit, die wegen der wirtschaftlichen Unfähigkeit der korrupten Kohl-Regierung vertan wurde. Vereinheitlichung war ihnen wichtiger als Entwicklung... statt den Osten zu entwickeln wurden die vorhandenen Strukturen zerschlagen und eine Verwaltung übergestreift, die selbst für den hochentwickelten Westen so langsam zu eng wurde. Diese Bürokratie hat jegliches Aufkeimen neuer Ideen verhindert.
Letztlich sieht man es heute: die Verlagerung von Produktion nach Polen, Ungarn und Tschechien findet statt, weil die Politik dabei versagt hat, Ostdeutschland aufzubauen. Eigentlich könnte diese ganze Verlagerung nämlich im Osten Deutschlands stattfinden, statt in den ehemaligen Ostblockländern. So daß der wachsende Wohlstand nun trotzdem dem Binnenmarkt zugute käme.
Dieses Versagen ist ein Fehler der deutschen Politik, kein Reagan kann dafür was. Reagan und Gorbatschow haben hier ein großes Geschenk gemacht, das aber leider nicht als solches erkannt wurde.
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Marc++us schrieb:
Die Wiedervereinigung war eine der größten Chancen der jüngeren Zeit, die wegen der wirtschaftlichen Unfähigkeit der korrupten Kohl-Regierung vertan wurde.
Andererseits war das ein Großprojekt; man mußte in einer handvoll Monaten extrem wichtige Entscheidungen treffen, etwas vergleichbares hat es vorher in der Weltgeschichte nicht gegeben.
So gesehen ist die Wiedervereinigung gar nicht mal so schlecht gelaufen, aber immer noch deutlich zu weit weg, vom Optimum, darüber herrscht wohl Konsens.
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Ich will hier Bush nicht schönreden oder sonstwas, aber dieser Antimaerikanismus, der vor allem auf Bush zielt, scheint ja gerad irgendwie ziemlich chic und "trendy" zu sein.
Wer glaubt denn, dass die Situation mit Kerry so viel besser wird und warum? Hier gehts doch wohl eher darum, dass kleinere von zwei Übeln zu wählen.
Und Kerry ist nun auch nicht der super Saubermann...
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...aber hoffentlich das kleinere Übel, wie gesagt.
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@Markus: Aber wie stellst Du Dir das vor? Ohne Grenze wären doch die ganzen Ostdeutschen nach WestD gegangen um dort zu arbeiten. In so einem ausgebluteten Staat hätte man keine Industrie aufbauen/weiterbetreiben können. Jedenfalls keine die viel besser ist als das was jetzt dort ist. Das man mit der Wiedervereinigung einiges auch im Westen hätte ändern sollen stimmt vielleicht. Aber damals waren die heutigen Probleme noch nicht so akut. Ein halbwegs gut laufendes System umzukrempeln... ich glaube nicht das man dafür viele hätte gewinnen können.
Die angeblich Chance zu Reformen die man angeblich mit der Wiedevereinigung vertan hat erscheint mir eher wie das Nachtrauern der Lottozahlen von Gestern... man hätt ichs damals bloß gewußt

Sehen wir zu das Eichel uns nicht noch mehr reinreißt und das die Verhandlungsführer in Konflikten wie bei Opel oder Karstadt gute Komptomisse finden. Die Kriesen der großen deutschen Unternehmen sind von Ihrer Führung verursacht. Nicht vom kleinen Mann der sich erdreißtet im Jahr 2-3% mehr Lohn zu bekommen.
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Bush hat seine Fehler... aber vor allem ein Image Problem. Fundamentalist, Diktator, Folterer, Dumkopf, "Elitärer" Stöpsel, ...
Kerry wird charmanter sein, aber in der Sache nicht viel anders.
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Marc++us schrieb:
Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.
[Was übrigens ein Unterschied zu einem Konflikt mit einigen Ländern im Nahen Osten wäre... die drücken gerne ab, selbst wenn sie draufgehen]
Sorry, aber das ist einfach nur grosser Blödsinn. Vorallem der Vergleich mit Ländern des nahen Osten..

Du weisst auch woher die Palästinenser die "Idee" der Selbstmordanschläge haben, ja? Etwa von Russland? Und überhaupt hat das gar nix damit zu tun, wer gerne abdrückt und wer nicht.. Mein Gott..
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@ griffin:
du hast schon recht, kerry ist wahrscheinlich nur das geringere übel, aber ich bin keineswegs gegen die amerikanische politik, weil es angeblich "in" oder "trendy" ist. die politiker in den USA war noch nie leuchten (außer vielleicht j. f. kennedy) - bush is einer der größten versager....Mr. B
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Marc++us schrieb:
Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.
doch, er hat es gemacht. er hat mit seiner aufrüstung das gefahrenpotenial erhöht. mehr waffen == mehr gefahr. es ist geradezu typisch amerikanisch, zu denken, wenn jeder zwei schrotflinten in den ärmeln hat, wär die welt sicherer. auf dieser idiotischen denkweise (ich mein, ich denk mir statistiken nicht aus, sie widerlegen eindeutig, die usa seien ein sicheres land) beruht makroskopisch letztlich die ganze außenpolitik der amerikaner und immer mehr auch unsere.
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Squad Leader schrieb:
9. Jede neue amerikanische Regierung macht Fehler; Bush hat seine schon gemacht. Kerry hingegen hat noch nie ein Regierungsamt bekleidet. Er wäre so schlecht vorbereitet wie wenige Präsidenten vor ihm.
Jo und er hat sich noch nie mit Politik befasst und wurde aus dem gemeinen Volk ausgelost Öö
http://de.wikipedia.org/wiki/John_Kerry =[Naja eh Trollpost ^^
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scrub schrieb:
Marc++us schrieb:
Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.
doch, er hat es gemacht. er hat mit seiner aufrüstung das gefahrenpotenial erhöht. mehr waffen == mehr gefahr.
Was hätte man also tun sollen? Abrüsten, weil keine Waffen == keine Gefahr? Dann wären wir aber heute vermutlich entweder tot oder rot, je nachdem, wie freundlich die Herren aus der Führungsetage der UdSSR gerade gesinnt sind.
Die Gleichsetzung "mehr Waffen == mehr Gefahr" ist offensichtlich zu einfach. Es sind erstmal einige Szenarien denkbar, beispielsweise, daß ein Patt entsteht, weil das Risiko eines Angriffs zu hoch ist, daß ein System oder beide Systeme die Finanzlast nicht mehr tragen können und zerfallen, oder daß die Erde Jahrtausende lang mit radioaktivem Material verseucht ist. Oder, daß sich alles ganz anders entwickelt.
Der letzte (und unerfreulichste) Punkt hätte aber früher schon eintreten können. Das Risiko der Aufrüstung war durchaus kalkulierbar und hat immerhin dazu geführt, daß wir heute in einer freien Welt leben *und* die Erde nicht radioaktiv verseucht ist, also war es wohl so falsch nicht.
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Daniel E. schrieb:
Der letzte (und unerfreulichste) Punkt hätte aber früher schon eintreten können. Das Risiko der Aufrüstung war durchaus kalkulierbar und hat immerhin dazu geführt, daß wir heute in einer freien Welt leben *und* die Erde nicht radioaktiv verseucht ist, also war es wohl so falsch nicht.
das risiko war nicht kalkulierbar. inwiefern denn? waren die staatschefs beiderseits etwa promovierte hellseher?
die folgen dieser politik waren eben _nicht_ absehbar, man kann also nicht sagen, sie sei erfolgreich gewesen. es hätte nämlich auch alles anders enden können.
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Hi,
also zum Topic möchte ich eigentlich nur noch hinzufügen, dass am Montag (1.11.2004) um 20.15 Uhr eine recht interessante Dokumentation zum Thema Bush auf Pro7 kommt: Fahrenheit 9/11. Ich war zu dem Film im Kino und kann nur sagen, dass ihr euch, falls ihr den Film noch nicht gesehen habt, ihn unbedigt anschauen solltet...
Manchmal konnte ich die Dummheit einiger Amerikaner nicht verstehen!MfG
Alexander Sulfrian
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durito schrieb:
Marc++us schrieb:
Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.
[Was übrigens ein Unterschied zu einem Konflikt mit einigen Ländern im Nahen Osten wäre... die drücken gerne ab, selbst wenn sie draufgehen]
Sorry, aber das ist einfach nur grosser Blödsinn. Vorallem der Vergleich mit Ländern des nahen Osten..

Du weisst auch woher die Palästinenser die "Idee" der Selbstmordanschläge haben, ja? Etwa von Russland? Und überhaupt hat das gar nix damit zu tun, wer gerne abdrückt und wer nicht.. Mein Gott..Das ist kein Blödsinn.
Die Sowjetführungskader waren überwiegend weltliche geprägte Russen - die drücken nicht einfach ab, um globalen Selbstmord zu begehen. Das ist weder amerikanischer, europäischer noch russischer Stil. Dazu sind wir zu verweltlicht. Und mit dieser Lebenseinstellung KANN und MUSS man Konflikte kalkulieren.
Und ich habe nicht mit Ländern des Nahen Ostens einen Vergleich angestellt, sondern diese als Kontrapunkt dargestellt, lern endlich mal lesen bevor Du zu Gott jammerst. Die Idee der Selbstmordanschläge entsteht überwiegend in Kulturen, in denen das Leben nach dem Tode höheren Wert hat als das Diesseits. Weil der Selbstmörder durch seine Tat etwas gewinnen kann, und nicht nur das Leben verliert.
UND NUN KOMMT MEIN VERGLEICH - HALLO AUFWACHEN - mit den Russen konnte man um den globalen Nuklearkrieg pokern, weil beide Seiten wußten, daß Knopfdruck eigene Vernichtung bedeutet - endgültiger als eine Niederlage. Mit einer Atommacht Iran oder Pakistan kann man nicht pokern, weil die in der Klemmen abdrücken - denn sie haben vor dem eigenen Tod durch den Gegenschlag weniger Angst.
Eins würde mich noch interessieren: wo hast Du denn in meinem Beitrag die folgende Schlußfolgerung von mir "Du weisst auch woher die Palästinenser die "Idee" der Selbstmordanschläge haben, ja? Etwa von Russland?" rausgezaubert?
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Heute Nacht war so eine kleine Glosse im Radio über die Wahl per Computer in Amerika. Herr Bush wird mit <Enter> gewählt, und sein Gegenkandidat mit Strg-Ctrl-Alt-Underline-Del-F9. Es ist nur ein Eingabeversuch pro Wähler erlaubt.
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Bitsy schrieb:
.... Strg-Ctrl-Alt-Underline-Del-F9 ....
Meines Wissens nach ist "Strg" und "Ctrl" dasselbe, einfach mal in D und mal in ENG

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Pff... eben! Könnte ja sonst jemand schaffen

Ach ja, noch was zum Thema: http://www.schandmaennchen.de/empfehlung.jpg Finde ich sehr passend...
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Bitsy schrieb:
Heute Nacht war so eine kleine Glosse im Radio über die Wahl per Computer in Amerika. Herr Bush wird mit <Enter> gewählt, und sein Gegenkandidat mit Strg-Ctrl-Alt-Underline-Del-F9. Es ist nur ein Eingabeversuch pro Wähler erlaubt.
Man kann irgendwo per Tastatur abstimmen? Ich dachte, die Computersysteme haben Touchscreens, die so aussehen: http://wwwi.reuters.com/images/mdf738628.jpg
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scrub schrieb:
die folgen dieser politik waren eben _nicht_ absehbar, man kann also nicht sagen, sie sei erfolgreich gewesen. es hätte nämlich auch alles anders enden können.
Hätte, hätte, hätte, hat aber nicht. Lös Dich mal von Schrödingers Katze, sie ist nicht gestorben, sondern hat überlebt. Es spielt keine Rolle mehr, daß sie hätte sterben können.
Erfolg mißt man an erreichten Zielen, und das Ziel wurde erfolgreich erreicht. Demnach WAR sie erfolgreich. Punkt.
Ich verstehe diese Diskussion nicht. Würden wir in den 80ern sein, ok. Aber wenn der Apfel vom Baum gefallen ist, dann ist es doch völlig irrelevant zu sagen "er hätte auch hängen bleiben können". Natürlich. Ist er aber nicht.
Die Regierenden sind natürlich keine Hellseher gewesen, aber das muß man doch nicht sein um ein Risiko einzuschätzen! Wenn ein Ingenieur eine Brücke baut, so ist er doch kein Hellseher um zu sagen "sie bleibt stehen". Sondern man stellt Szenarien auf, wichtet diese, und entscheidet dann welche Vorgehensweise man wählt. Insofern war die Realpolitik Reagans teilweise riskant, aber das Risiko überschaubar (da die Wahrscheinlichkeit eines globalen GAUs wegen der Psychologie der Sowjets nur eine geringe Wahrscheinlichkeit hatte).