Zehn Gründe, warum Mr. Bush der bessere Präsident ist
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...aber hoffentlich das kleinere Übel, wie gesagt.
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@Markus: Aber wie stellst Du Dir das vor? Ohne Grenze wären doch die ganzen Ostdeutschen nach WestD gegangen um dort zu arbeiten. In so einem ausgebluteten Staat hätte man keine Industrie aufbauen/weiterbetreiben können. Jedenfalls keine die viel besser ist als das was jetzt dort ist. Das man mit der Wiedervereinigung einiges auch im Westen hätte ändern sollen stimmt vielleicht. Aber damals waren die heutigen Probleme noch nicht so akut. Ein halbwegs gut laufendes System umzukrempeln... ich glaube nicht das man dafür viele hätte gewinnen können.
Die angeblich Chance zu Reformen die man angeblich mit der Wiedevereinigung vertan hat erscheint mir eher wie das Nachtrauern der Lottozahlen von Gestern... man hätt ichs damals bloß gewußt

Sehen wir zu das Eichel uns nicht noch mehr reinreißt und das die Verhandlungsführer in Konflikten wie bei Opel oder Karstadt gute Komptomisse finden. Die Kriesen der großen deutschen Unternehmen sind von Ihrer Führung verursacht. Nicht vom kleinen Mann der sich erdreißtet im Jahr 2-3% mehr Lohn zu bekommen.
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Bush hat seine Fehler... aber vor allem ein Image Problem. Fundamentalist, Diktator, Folterer, Dumkopf, "Elitärer" Stöpsel, ...
Kerry wird charmanter sein, aber in der Sache nicht viel anders.
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Marc++us schrieb:
Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.
[Was übrigens ein Unterschied zu einem Konflikt mit einigen Ländern im Nahen Osten wäre... die drücken gerne ab, selbst wenn sie draufgehen]
Sorry, aber das ist einfach nur grosser Blödsinn. Vorallem der Vergleich mit Ländern des nahen Osten..

Du weisst auch woher die Palästinenser die "Idee" der Selbstmordanschläge haben, ja? Etwa von Russland? Und überhaupt hat das gar nix damit zu tun, wer gerne abdrückt und wer nicht.. Mein Gott..
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@ griffin:
du hast schon recht, kerry ist wahrscheinlich nur das geringere übel, aber ich bin keineswegs gegen die amerikanische politik, weil es angeblich "in" oder "trendy" ist. die politiker in den USA war noch nie leuchten (außer vielleicht j. f. kennedy) - bush is einer der größten versager....Mr. B
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Marc++us schrieb:
Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.
doch, er hat es gemacht. er hat mit seiner aufrüstung das gefahrenpotenial erhöht. mehr waffen == mehr gefahr. es ist geradezu typisch amerikanisch, zu denken, wenn jeder zwei schrotflinten in den ärmeln hat, wär die welt sicherer. auf dieser idiotischen denkweise (ich mein, ich denk mir statistiken nicht aus, sie widerlegen eindeutig, die usa seien ein sicheres land) beruht makroskopisch letztlich die ganze außenpolitik der amerikaner und immer mehr auch unsere.
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Squad Leader schrieb:
9. Jede neue amerikanische Regierung macht Fehler; Bush hat seine schon gemacht. Kerry hingegen hat noch nie ein Regierungsamt bekleidet. Er wäre so schlecht vorbereitet wie wenige Präsidenten vor ihm.
Jo und er hat sich noch nie mit Politik befasst und wurde aus dem gemeinen Volk ausgelost Öö
http://de.wikipedia.org/wiki/John_Kerry =[Naja eh Trollpost ^^
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scrub schrieb:
Marc++us schrieb:
Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.
doch, er hat es gemacht. er hat mit seiner aufrüstung das gefahrenpotenial erhöht. mehr waffen == mehr gefahr.
Was hätte man also tun sollen? Abrüsten, weil keine Waffen == keine Gefahr? Dann wären wir aber heute vermutlich entweder tot oder rot, je nachdem, wie freundlich die Herren aus der Führungsetage der UdSSR gerade gesinnt sind.
Die Gleichsetzung "mehr Waffen == mehr Gefahr" ist offensichtlich zu einfach. Es sind erstmal einige Szenarien denkbar, beispielsweise, daß ein Patt entsteht, weil das Risiko eines Angriffs zu hoch ist, daß ein System oder beide Systeme die Finanzlast nicht mehr tragen können und zerfallen, oder daß die Erde Jahrtausende lang mit radioaktivem Material verseucht ist. Oder, daß sich alles ganz anders entwickelt.
Der letzte (und unerfreulichste) Punkt hätte aber früher schon eintreten können. Das Risiko der Aufrüstung war durchaus kalkulierbar und hat immerhin dazu geführt, daß wir heute in einer freien Welt leben *und* die Erde nicht radioaktiv verseucht ist, also war es wohl so falsch nicht.
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Daniel E. schrieb:
Der letzte (und unerfreulichste) Punkt hätte aber früher schon eintreten können. Das Risiko der Aufrüstung war durchaus kalkulierbar und hat immerhin dazu geführt, daß wir heute in einer freien Welt leben *und* die Erde nicht radioaktiv verseucht ist, also war es wohl so falsch nicht.
das risiko war nicht kalkulierbar. inwiefern denn? waren die staatschefs beiderseits etwa promovierte hellseher?
die folgen dieser politik waren eben _nicht_ absehbar, man kann also nicht sagen, sie sei erfolgreich gewesen. es hätte nämlich auch alles anders enden können.
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Hi,
also zum Topic möchte ich eigentlich nur noch hinzufügen, dass am Montag (1.11.2004) um 20.15 Uhr eine recht interessante Dokumentation zum Thema Bush auf Pro7 kommt: Fahrenheit 9/11. Ich war zu dem Film im Kino und kann nur sagen, dass ihr euch, falls ihr den Film noch nicht gesehen habt, ihn unbedigt anschauen solltet...
Manchmal konnte ich die Dummheit einiger Amerikaner nicht verstehen!MfG
Alexander Sulfrian
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durito schrieb:
Marc++us schrieb:
Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.
[Was übrigens ein Unterschied zu einem Konflikt mit einigen Ländern im Nahen Osten wäre... die drücken gerne ab, selbst wenn sie draufgehen]
Sorry, aber das ist einfach nur grosser Blödsinn. Vorallem der Vergleich mit Ländern des nahen Osten..

Du weisst auch woher die Palästinenser die "Idee" der Selbstmordanschläge haben, ja? Etwa von Russland? Und überhaupt hat das gar nix damit zu tun, wer gerne abdrückt und wer nicht.. Mein Gott..Das ist kein Blödsinn.
Die Sowjetführungskader waren überwiegend weltliche geprägte Russen - die drücken nicht einfach ab, um globalen Selbstmord zu begehen. Das ist weder amerikanischer, europäischer noch russischer Stil. Dazu sind wir zu verweltlicht. Und mit dieser Lebenseinstellung KANN und MUSS man Konflikte kalkulieren.
Und ich habe nicht mit Ländern des Nahen Ostens einen Vergleich angestellt, sondern diese als Kontrapunkt dargestellt, lern endlich mal lesen bevor Du zu Gott jammerst. Die Idee der Selbstmordanschläge entsteht überwiegend in Kulturen, in denen das Leben nach dem Tode höheren Wert hat als das Diesseits. Weil der Selbstmörder durch seine Tat etwas gewinnen kann, und nicht nur das Leben verliert.
UND NUN KOMMT MEIN VERGLEICH - HALLO AUFWACHEN - mit den Russen konnte man um den globalen Nuklearkrieg pokern, weil beide Seiten wußten, daß Knopfdruck eigene Vernichtung bedeutet - endgültiger als eine Niederlage. Mit einer Atommacht Iran oder Pakistan kann man nicht pokern, weil die in der Klemmen abdrücken - denn sie haben vor dem eigenen Tod durch den Gegenschlag weniger Angst.
Eins würde mich noch interessieren: wo hast Du denn in meinem Beitrag die folgende Schlußfolgerung von mir "Du weisst auch woher die Palästinenser die "Idee" der Selbstmordanschläge haben, ja? Etwa von Russland?" rausgezaubert?
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Heute Nacht war so eine kleine Glosse im Radio über die Wahl per Computer in Amerika. Herr Bush wird mit <Enter> gewählt, und sein Gegenkandidat mit Strg-Ctrl-Alt-Underline-Del-F9. Es ist nur ein Eingabeversuch pro Wähler erlaubt.
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Bitsy schrieb:
.... Strg-Ctrl-Alt-Underline-Del-F9 ....
Meines Wissens nach ist "Strg" und "Ctrl" dasselbe, einfach mal in D und mal in ENG

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Pff... eben! Könnte ja sonst jemand schaffen

Ach ja, noch was zum Thema: http://www.schandmaennchen.de/empfehlung.jpg Finde ich sehr passend...
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Bitsy schrieb:
Heute Nacht war so eine kleine Glosse im Radio über die Wahl per Computer in Amerika. Herr Bush wird mit <Enter> gewählt, und sein Gegenkandidat mit Strg-Ctrl-Alt-Underline-Del-F9. Es ist nur ein Eingabeversuch pro Wähler erlaubt.
Man kann irgendwo per Tastatur abstimmen? Ich dachte, die Computersysteme haben Touchscreens, die so aussehen: http://wwwi.reuters.com/images/mdf738628.jpg
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scrub schrieb:
die folgen dieser politik waren eben _nicht_ absehbar, man kann also nicht sagen, sie sei erfolgreich gewesen. es hätte nämlich auch alles anders enden können.
Hätte, hätte, hätte, hat aber nicht. Lös Dich mal von Schrödingers Katze, sie ist nicht gestorben, sondern hat überlebt. Es spielt keine Rolle mehr, daß sie hätte sterben können.
Erfolg mißt man an erreichten Zielen, und das Ziel wurde erfolgreich erreicht. Demnach WAR sie erfolgreich. Punkt.
Ich verstehe diese Diskussion nicht. Würden wir in den 80ern sein, ok. Aber wenn der Apfel vom Baum gefallen ist, dann ist es doch völlig irrelevant zu sagen "er hätte auch hängen bleiben können". Natürlich. Ist er aber nicht.
Die Regierenden sind natürlich keine Hellseher gewesen, aber das muß man doch nicht sein um ein Risiko einzuschätzen! Wenn ein Ingenieur eine Brücke baut, so ist er doch kein Hellseher um zu sagen "sie bleibt stehen". Sondern man stellt Szenarien auf, wichtet diese, und entscheidet dann welche Vorgehensweise man wählt. Insofern war die Realpolitik Reagans teilweise riskant, aber das Risiko überschaubar (da die Wahrscheinlichkeit eines globalen GAUs wegen der Psychologie der Sowjets nur eine geringe Wahrscheinlichkeit hatte).
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Marc++us schrieb:
Die Sowjetführungskader waren überwiegend weltliche geprägte Russen - die drücken nicht einfach ab, um globalen Selbstmord zu begehen. Das ist weder amerikanischer, europäischer noch russischer Stil. Dazu sind wir zu verweltlicht. Und mit dieser Lebenseinstellung KANN und MUSS man Konflikte kalkulieren.
Natuerlich druecken die nicht einfach ab! Aber das wohl bestimmt nix mit zu tun wie weltlich einer denkt, oder wie glaeubig er ist.
Noch ein Hinterwaeldler-Bayer noch ein Imam wuerde in der Situation abdruecken.. (Es sei denn, er ist n'Psycho mit fehlendem Respekt vor Menschen).Waere Deutschland diesen Weg gegeangen falls es die Atombombe im Wk2 schon gegeben haette? Wahrscheinlich. -> Selbstmordanschlaege (oder "den Knopf druecken") entstehen aus Verzweiflung, aus der Annahme, dass es keinen anderen Weg mehr geben kann. Bei Arabern genauso wie bei Europaern, Amis, etc.
Und uebrigens, entgegen allen Hollywood-Filmen freuen sich Araber genausowenig ueber ihren Tod wie Europaer, Russen, etc.
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Marc++us schrieb:
Hätte, hätte, hätte, hat aber nicht. Lös Dich mal von Schrödingers Katze, sie ist nicht gestorben, sondern hat überlebt. Es spielt keine Rolle mehr, daß sie hätte sterben können.
hab ich allein deswegen nicht verstanden, weil ich nicht weiß, was es mit der katze auf sich hat. *g*
Marc++us schrieb:
Erfolg mißt man an erreichten Zielen, und das Ziel wurde erfolgreich erreicht. Demnach WAR sie erfolgreich. Punkt.
sehe ich nicht so. das risiko war viel zu groß.
wenn einer beim roulette auf zahl gewinnt, sagst du ja auch nicht, er sei erfolgreich. in dem wort steckt der teil "folg" drin, das muß irgendwas mit "folgen" zu tun haben. der roulettespieler weiß aber gar nicht, ob aus seinem einsatz auch ein gewinn "folgt", er wird also den gewinn nicht als er"folg" verkaufen, sondern eher als glück. analog dazu würde ich behaupten, reagan hatte glück. aber gewiß keinen erfolg.stell dir vor, reagan hätte am apfelbaum gerüttelt, um ein vogelnest runterzubekommen. dabei geht er das risiko ein, daß viele äpfel runterfallen, bevor sich das vogelnest auch nur im geringsten bewegt hätte.
wenn er jetzt tatsächlich das vogelnest gleich bekommt, würde er nicht von sich sagen können, er hätte mit seiner "strategie" "erfolg" gehabt. man würde eher sagen: er hatte glück.
wobei man noch sagen muß, daß in der realität viele äpfel "stellvertetend" für das nest runtergefallen sind.
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scrub schrieb:
Marc++us schrieb:
Erfolg mißt man an erreichten Zielen, und das Ziel wurde erfolgreich erreicht. Demnach WAR sie erfolgreich. Punkt.
sehe ich nicht so. das risiko war viel zu groß.
Welches wesentliche zusätzliche Risiko denn überhaupt? Sowohl auf Sowjet- als auch of Nato-Seite gab es schon vor Reagon genug Waffen, um die Erde für die nächsten paar Millionen Jahre radioaktiv zu verseuchen. Das Risiko war also schon davor sehr groß, wenn man so will. Die einzige Möglichkeit das Risiko zu "minimieren" wäre demzufolge eine einseitige Abrüstungspolitik gewesen, was vermutlich mehr negative Auswirkungen gehabt hätte, als die Aufrüstungspolitik sie hatte.
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Daniel E. schrieb:
Die einzige Möglichkeit das Risiko zu "minimieren" wäre demzufolge eine einseitige Abrüstungspolitik gewesen, was vermutlich mehr negative Auswirkungen gehabt hätte, als die Aufrüstungspolitik sie hatte.
aha. daß das gesparte geld für bessere zwecke zur verfügung steht, ist natürlich nicht gut genung. haha
welche negativen auswirkungen hätte abrüstung gehabt? das hätt ich mal gern erklärt.