Gendatenbank auf gesamte Bevölkerung ausweiten!
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Jeder hat irgendwas zu verbergen.
Mal im Ernst, wer sowas sagt, hat bloß ein schlechtes Gedächtnis... oder ist sich nicht im klaren, daß es einige 10000 Gesetze gibt. Dieser Staat hat soviele Gesetze, daß man alleine durch den Alltag gegen viele verstösst.
Raubkopien, Pornosammlung, Zinsen nicht richtig versteuert, Geschwindigkeit nicht beachtet, mp3-Sammlung, Auto-Radio nicht angemeldet, noch alte Chemikalien im Keller, Heizkeller ohne ölabweisenden Schutzanstrich, fehlendes Treppengeländer im Miethaus, usw.
Man muß dem Wissensdurst des Staats einen Riegel vorschieben. Es wird immer behauptet, daß dieses Wissen benutzt würde, um Straftäter zu überführen. Z.B. biometrische Merkmale im Pass? Das nutzt doch nicht um Taten wie am 11.9. zu verhindern. Vor allem sollte man sich klar sein, daß der Staat immer wieder neue Straftaten einführen kann, von denen man zum Zeitpunkt der DNA-Abgabe noch nichts wußte. Z.B. führt eine CSU-Regierung (nur ein Beispiel) wieder das Verbot der Homosexualität und des außerehelichen Beischlafs ein - dann schaun dann alle dumm. Nehmt Euch doch ein Beispiel an den USA, wie leicht ein Staat innenpolitisch kippt.
Ein Ereignis wird benutzt um verschärfte Regeln einzuführen, die aber dieses Ereignis gar nicht verhindert hätten, aber benutzt werden können um gerade die Masse "= die nichts zu verbergen haben" zu kontrollieren.
Die Möglichkeiten für DNA-Speicherung sind ausreichend! Wer als Täter auffällt, dessen Merkmale werden gespeichert, wie hier auch geschehen. Aber solange ich keine Straftat oder sexuellen Mißbrauch begehe, hat mein DNA in einer solchen DB nichts zu suchen.
Weiterhin kommt dazu, daß auch eine Einschränkung des Zugangs zu den Daten nur für Staatsanwälte kein Vertrauen in mir weckt. Jedes Jahr zeigen die Berichte im Parlament, daß trotz klarer Regeln illegale Telefonüberwachungen durchgeführt wurden. Und wenn die Staatsanwälte es können, können es auch die Geheimdienste.
Die Argumentation mit dem Schutz der Kinder ist eine Beleidigung für jeden Denkenden, das ist Argumentation der Frauenbewegung "jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger, sperrt sie zu unserer Sicherheit alle ein". Wenn man alle Männer einsperrt, verhindert man ebenfalls sehr effektiv sexuellen Mißbrauch von Kindern und Sexualstraftaten. Und vor allem will ich mal wissen, wie man durch die Speicherung der DNA einen ERSTtäter an seiner Tat hindert? Vielleicht kann man ihn hinterher schneller ertappen, aber das Opfer bleibt Opfer. Oder wertet man die DNA aus, ob jemand die Veranlagung zu sexueller Instabilität in sich trägt und sperrt ihn mit 16 bis ans Lebensende gleich ein?
Wenn so eine Kiste auf dem Boden steht "Eigentum von Pandora" - warum muß immer jemand rufen "macht sie auf, macht sie auf", und die größere Frage, warum findet er immer soviele Helfer dafür?
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@Marc++us:
Und bei welchem deiner Beispiele hilft es ihnen meine DNA zu haben??
[OT]
Zumal wenn man nicht mehr da OEM Radio drin hat, man es nicht anmelden brauch
[/OT]
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Daniel E. schrieb:
Union-Fan schrieb:
Wichtig ist nur, ob durch die Generfassung zukünftige (Sexual)morde verhindert werden können, indem man Serientäter frühzeitig erfasst und dingfest macht.
By construction kriegst Du damit höchstens Wiederholungstäter und kannst schneller Aufklären. Dafür ist das System mit primitivsten Mitteln zu manipulieren. Szenario: Ich klaue dir ein Haar von deinem Schreibtisch, töte Mödchen, plaziere dein Haar im Genitalbereich. Dann erklär doch mal, wie es da hinkommt.
Falsch, denn man darf nicht ausschließlich aufgrund eines positiven Gentests verurteilt werden. Ein solcher Test ist aber Basis für weitergehnde kriminalistische Recherchen seitens der Polizei.
Also nochmal : Ein positiver Gentest ist nur ein Indiz, rechtlich gesehen.
Dein Argument
Solange auch nur ein Leben gerettet wird, hat es sich die Datenerfassung gelohnt!
ist übrigens eine Nullaussage, wie man leicht daran sieht, wenn man Datenerfassung durch "lebenslange Zwangseinweisung alle Männer" oder anderen Stuß ersetzt.
Die lebenslange Zwangseinweisung aller Männer ist aber ein schwerwiegender Eingriff, wohingegen die Erfassung des genetischen Materials keinerlei sonstige Folgen hat. Und kommt mir jetzt nicht damit, dass man dann euch wegen eurer MP3 Sammlung verhaftet

Union-Fan
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Die lebenslange Zwangseinweisung aller Männer ist aber ein schwerwiegender Eingriff, wohingegen die Erfassung des genetischen Materials keinerlei sonstige Folgen hat. Und kommt mir jetzt nicht damit, dass man dann euch wegen eurer MP3 Sammlung verhaftet
Doch es hat folgen. Naemlich die, dass jemand als potentieller Taeter in frage
kommt, obwohl er vielleicht sogar nicht mal ansatzweise etwas mit einer Tat
zu tun hat (weil Herr Meier aus Berlin z. B. geschaeftlich in Bonn unterwegs
war, wo eine Bank ausgeraubt worden ist und er war kurz davor bei dieser Bank.
Nun hat man einige DNA Spuren von ihm entdeckt und er gehoert zur Menge der in
frage kommenden Taeter). Und alle Buerger als potentielle Taeter zu behandeln
ist inakzeptabel!Ausserdem handelt es sich hierbei nicht mehr "nur" um einen Eingriff in deine
Privatsphaere, sondern es handelt sich hierbei um einen Eingriff in deine
Natur. Ob dies nur auf nicht manipulierende Art und Weise passiert, ist dabei
voellig uninteressant.Und wer weiss, wer noch Zugriff auf diese Datenbank hat.
mfg
v R
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C-O-M-M-A-N-D-E-R schrieb:
@Marc++us:
Und bei welchem deiner Beispiele hilft es ihnen meine DNA zu haben??Du enttäuschst mich... ich habe nicht "DNA mit mp3" in Bezug gesetzt, sondern "Nix-zu verbergen mit mp3".
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virtuell Realisticer schrieb:
Doch es hat folgen. Naemlich die, dass jemand als potentieller Taeter in frage
kommt, obwohl er vielleicht sogar nicht mal ansatzweise etwas mit einer Tat
zu tun hat (weil Herr Meier aus Berlin z. B. geschaeftlich in Bonn unterwegs
war, wo eine Bank ausgeraubt worden ist und er war kurz davor bei dieser Bank.
Nun hat man einige DNA Spuren von ihm entdeckt und er gehoert zur Menge der in
frage kommenden Taeter). Und alle Buerger als potentielle Taeter zu behandeln
ist inakzeptabel!Ausserdem handelt es sich hierbei nicht mehr "nur" um einen Eingriff in deine
Privatsphaere, sondern es handelt sich hierbei um einen Eingriff in deine
Natur. Ob dies nur auf nicht manipulierende Art und Weise passiert, ist dabei
voellig uninteressant.Das Beispiel hinkt. Wenn Herr Meier aus Berlin in der Bank war die ausgeraubt wurde, so gibt das dafür entweder Zeugen oder ein Protokoll des EC-Karten Türöffners, die nachweisen dass Herr Meier nichts damit zu tun hat. Allerdings ist es möglich, dass er als Zeuge für die Tat sonstige Hinweise beizusteuern hat.
Des weiteren ist generell jeder Verdächtig, der zum Beispiel bei einem Mord in der nähe war. Wenn Du in einem größeren Mietshaus zu Besuch bist, und währenddessen dort ein Mord geschieht, dann wirst Du auch heute wohl Besuch von der Polizei bekommen (auch wenn das wohl nur eine Routineprüfung sein wird). Wenn aus irgendeinem Grund zufällig Genmaterial mit positivem Test irgendwo aufgefunden wird, so wird das ganz dazu gehandhabt werden.
Des weiteren interessiert mich was denn "meine Natur" ist.
Union-Fan
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Das Beispiel hinkt. Wenn Herr Meier aus Berlin in der Bank war die ausgeraubt wurde, so gibt das dafür entweder Zeugen oder ein Protokoll des EC-Karten Türöffners, die nachweisen dass Herr Meier nichts damit zu tun hat.
Und wenn der Taeter eben selbiges auch gemacht hat? Du schliesst das aus? Warum?
Nur weil er bei der Bank war und es Zeugen gibt, die gesehen haben wie er nur
die EC-Karte genutzt hat, heisst das noch lange nicht das er danach zurueck-
kommen kann um die Bank auszurauben. Die Tueren sind hier bei uns in der Gegend
uebrigens Tagsueber in den Banken immer auf. Waere ja laesstig fuer die Buerger,
muessten sie diese immer mit ner EC o. ae. oeffnen.
Aber in der Tat, das Beispiel ist vielleicht nicht "gut" genug, um die Nachteile
der DNA-Datensammlung aufzuzeigen.Probleme wird es dann geben, wenn irgendwo keine Zeugen vorhanden sind. Gen-
material verliert der Mensch haufenweise am Tag wie z. B. Haare. Ein schoenes
Szenario hat Daniel E. ja bereits gegeben.Des weiteren interessiert mich was denn "meine Natur" ist.
"Deine Natuer" bist du als biologisches Wesen.
Uebrigens hat immernoch keiner auf eine wichtige Frage von mir geantwortet:
Aber kann mir auch nur einer von euch zu 100%
garantieren, dass diese Daten und dann _nur_ die dafuer notwendigen Merkmale
auch _nur_ zur Strafverfolgung genutzt werden?Das loest immernoch nicht das Problem, dass alle in der Datenbank als
potentielle Taeter in Frage kommen und das waeren ja dann alle Bundesbuerger.mfg
v R
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@Marc++us : dann reden wir schlichtweg aneinander vorbei. ich habe im bezug auf gewaltverbrechen etc. nichts zu verbergen und nur hier machen für mich die dna proben einen sinn.
hand aufs herz, wer hat keine mp3 zu hause??
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C-O-M-M-A-N-D-E-R schrieb:
@Marc++us : dann reden wir schlichtweg aneinander vorbei. ich habe im bezug auf gewaltverbrechen etc. nichts zu verbergen und nur hier machen für mich die dna proben einen sinn.
Und das willst du als Legitimation zur DNA-Datensammlung _aller_ Buerger nehmen?
Also jeden schonmal als potentiellen Gewaltverbrecher darstellen?Find ich nicht gerechtfertigt.
mfg
v R
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virtuell Realisticer schrieb:
Das loest immernoch nicht das Problem, dass alle in der Datenbank als
potentielle Taeter in Frage kommen und das waeren ja dann alle Bundesbuerger.mfg
v RDu bist auch jetzt bereits in vielen Datenbanken wie z.B. in der Kfz. Datenbank. Du bist also jetzt "potentieller Täter". Wenn irgendwo ein Unfall mit Fahrerflucht geschieht und ein Zeuge meint deine Kfz. Nummer erkannt zu haben ist das sogar noch schwerwiegender, als wenn man in Zukunft einen positiven DNA Test von Dir hat (wegen der Zeugenaussage). Eine DNA Datenbank bringt keinerlei zusätzlichen Aspekte oder Gefahren mit sich.
Und was die Argumentation "Kann man Mißbrauch ausschließen" angeht, so ist das im Prinzip auf alle Aspekte des menschlichen Lebens anwendbar. Folgerung : wenns nach den Ökos gegangen wäre und diese Argumentation stichhaltig wäre, so würden wir weiterhin auf den Bäumen hocken. Natürlich kann man nicht zu hundert Prozent einen Mißbrauch ausschließen, allerdings kann man ihn weitestgehend durch verschiedene Kontrollmaßnahmen vermeiden.
Des weiteren muss ich mein Ursprungsposting ergänzen : eine rein deutsche Gendatenbank ist nicht sinnvoll, es müsste mindestens eine europaweite Datenbank sein, in der jeder EU Bürger erfasst ist. Einreisende Ausländer sollten bei der Einreise eine Genprobe sowie Fingerabrücke hinterlassen, wie es bereits in den USA der Fall ist.
Union-Fan
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Union-Fan schrieb:
Falsch, denn man darf nicht ausschließlich aufgrund eines positiven Gentests verurteilt werden. Ein solcher Test ist aber Basis für weitergehnde kriminalistische Recherchen seitens der Polizei.
Jaja. Du solltest wissen, daß es auch im Strafrecht schon indizienbasierte Verfahren gegeben hat, bei denen man dem Täter nicht *beweisen* (wie man in der Kriminalistik eben so beweißt) konnte, daß er es gewesen sein muß. Dein Problem.
Die lebenslange Zwangseinweisung aller Männer ist aber ein schwerwiegender Eingriff, wohingegen die Erfassung des genetischen Materials keinerlei sonstige Folgen hat.
Oh, oh, das sieht u.a. das BVG anders. Ein Recht auf infomationelle Selbstbestimmung existiert.
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Daniel E. schrieb:
Jaja. Du solltest wissen, daß es auch im Strafrecht schon indizienbasierte Verfahren gegeben hat, bei denen man dem Täter nicht *beweisen* (wie man in der Kriminalistik eben so beweißt) konnte, daß er es gewesen sein muß. Dein Problem.
Nun wie Du schon selbst sagst, reichen Indizien im Strafrecht nicht aus um, um zu beweisen das jemand ein Täter ist. Hier verstehe ich dann aber die ganze Aufregung nicht.
Union-Fan
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Weswegen auch keine unrechtmäßig Verurteilten gibt, jaja. Gut, daß Du das nochmal klargestellt hast. EOD, das ist mir zu merkbefreit hier.
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Union-Fan schrieb:
virtuell Realisticer schrieb:
Das loest immernoch nicht das Problem, dass alle in der Datenbank als
potentielle Taeter in Frage kommen und das waeren ja dann alle Bundesbuerger.mfg
v RDu bist auch jetzt bereits in vielen Datenbanken wie z.B. in der Kfz. Datenbank.
Und deswegen brauchen wir mehr und mehr und mehr und mehr Daten und immer mehr?
Du bist also jetzt "potentieller Täter". Wenn irgendwo ein Unfall mit Fahrerflucht geschieht und ein Zeuge meint deine Kfz. Nummer erkannt zu haben ist das sogar noch schwerwiegender, als wenn man in Zukunft einen positiven DNA Test von Dir hat (wegen der Zeugenaussage). Eine DNA Datenbank bringt keinerlei zusätzlichen Aspekte oder Gefahren mit sich.
Wann hoert das auf? Vielleicht wenn sie dir sagen koennen, ob du im Jahr X
im monat Y am Tag Z um XYZ Uhr mit deiner Frau geschlafen hast?Die DNA-Datensammlung bringt eine Scheinsicherheit, mehr nicht.
Und was die Argumentation "Kann man Mißbrauch ausschließen" angeht, so ist das im Prinzip auf alle Aspekte des menschlichen Lebens anwendbar. Folgerung : wenns nach den Ökos gegangen wäre und diese Argumentation stichhaltig wäre, so würden wir weiterhin auf den Bäumen hocken. Natürlich kann man nicht zu hundert Prozent einen Mißbrauch ausschließen, allerdings kann man ihn weitestgehend durch verschiedene Kontrollmaßnahmen vermeiden.
Und irgendwann steht mein Klon vor der Haustuer? Nein danke!
Des weiteren muss ich mein Ursprungsposting ergänzen : eine rein deutsche Gendatenbank ist nicht sinnvoll, es müsste mindestens eine europaweite Datenbank sein, in der jeder EU Bürger erfasst ist. Einreisende Ausländer sollten bei der Einreise eine Genprobe sowie Fingerabrücke hinterlassen, wie es bereits in den USA der Fall ist.
Wer soll das bitte schoen bezahlen? Der Staat auf jeden Fall nicht, der hat das
Geld nicht.Nun wie Du schon selbst sagst, reichen Indizien im Strafrecht nicht aus um, um zu beweisen das jemand ein Täter ist. Hier verstehe ich dann aber die ganze Aufregung nicht.
Ich rege mich auf, weil es weitere Daten sind, die die Regierung nichts angehen.
Ich sehe das als meine persoenlichen Daten an, so einfach ist das.Aber verbleiben wir einfach so: Du bist dafuer, ich dagegen. Sparen wir uns
einfach weitere Diskussionen.mfg
v R
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Unix-Tom schrieb:
Ich bin dafür. Ich habe nichts zu verbergen.
Wer nichts in der Hinsicht zu verbergen hat, der hat auch in so einer Datenbank nichts verloren, da die Daten dann bestenfalls missbraucht werden können.
Unix-Tom schrieb:
Wer ein Kind hat weiß wovon ich rede. Die anderen können da nicht mitreden weil sie es nicht nachempfinden können.
Vielleicht denke ich irgendwann anders darüber. In meinen Augen sind die Argumente für eine bundesweiten Erfassung schwach, denn was hindert die Typen daran mal eben nach Holland, Polen oder wohin auch immer zu fahren und dort Kinder zu missbrauchen?
Oder anderer Fall: Was macht man, wenn jemand aus dem Ausland hier ein Kind missbraucht, der aber nicht erfasst ist? Bis die komplette Datenbank ausgewertet wurde geht denke ich mal auch Zeit ins Land, ohne Ergebnis. Je weiter ein Verbrechen in der Vergangenheit liegt umso schwerer die Aufklärung.
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Klingt verdammt nach TCPA - die Diskussion mein ich.
Ich habe kein Verbrechen zu verbergen das durch meine OpenSource-DNA aufgeklärt werden würde, allerdings glaube ich, dass die Daten für zuviel Unsinn missbraucht werden können und ich deshalb nicht unbedingt in so einer Datenbank stehen möchte. Aber das ist immer Ansichtssache, wenn deine Tocher vergewaltigt wurde redest du von solchen Dingen anders...
Fazit: Auf kurz oder lang kommt es sowieso, Kontrolle ist Macht und Macht ist immer gut.
MfG SideWinder
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Dann hätt ichs aber lieber über lang und deshalb darf man drüber diskutieren. BTW bin ich nicht mit TCPA vertraut

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Diese "wer selbst ein Kind hat" - Argumentation setzt voraus, dass eine umfangreiche Gen-Datenbank tatsächlich abschreckend wirken würde, was ich einfach mal sehr stark bezweifle. Leute, die kleine Kinder misbrauchen, haben nen Knacks und werden sich nicht abschrecken lassen, ich bezweifle sogar eher, dass solche Taten überhaupt kaltblütig vorher 3 Jahre lang geplant werden.
Seltsam, früher hat keiner daran gedacht, dass von jedem der Fingerabdruck genommen werden soll und noch früher haben sich große Teile der Bevölkerung sogar gegen Volkszählungen gewehrt. Die Tendenz der letzten Jahre beunruhigt mich.
Und eine komplette Überwachung rechtfertigt sowas sicher nicht, auch nicht, wenn meine obige Aussage als falsch angesehen wird. Wer so etwas will, muss sich von den Borg assimilieren lassen.
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Sowas sollte schon bei der Geburt gemacht werden so das jeder registriert wird.
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Diese "wer selbst ein Kind hat" - Argumentation setzt voraus, dass eine umfangreiche Gen-Datenbank tatsächlich abschreckend wirken würde, was ich einfach mal sehr stark bezweifle. Leute, die kleine Kinder misbrauchen, haben nen Knacks und werden sich nicht abschrecken lassen, ich bezweifle sogar eher, dass solche Taten überhaupt kaltblütig vorher 3 Jahre lang geplant werden.
Ich finde es beeindruckend wie du über die Quantität von Verbrechen hinwegsiehst.
MfG SideWinder