USA befreien verletzte italienische Geisel
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Collateralschäden sind leider unvermeidbar bei der Bekämpfung des Terrorismus und somit gerechtfertigt und hinzunehmen

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man könnte auch mal wieder einen Schauprozess veranstalten und einen Soldaten, der nur Befehle befolgt hat, für den Rest seines Lebens in den Knast bringen...
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Blackshadow schrieb:
man könnte auch mal wieder einen Schauprozess veranstalten und einen Soldaten, der nur Befehle befolgt hat, für den Rest seines Lebens in den Knast bringen...
Du hast "unehrenhaft entlassen" vergessen.
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Falls ihr auf die Vorfälle in dem Gefängnis anspielt: In der Bundeswehr ist jeder Soldat verpflichtet, Befehle zu verweigern, die gegen die Menschenrechte verstoßen und ich kann mir vorstellen, dass es in den USA zumindest ähnlich ist. Auch ist es meine persönliche Auffassung, dass jemand, der solche Befehle ausführt, für sein Tun und Lassen selber verantwortlich ist, ebenso wie jemand, der solche Befehle erteilt.
Und ich glaube auch nicht, dass der amerikanischen Regierung viel daran liegt, ihre eigenen Soldaten in aller Weltöffentlichkeit hinter Gittern zu bringen, denn damit bestätigen sie ja nur, dass ihre Soldaten im Irak nicht Frieden, Freiheit und Menschenrechte bringen. Welchen Vorteil sollte das haben?
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Das war doch ein Scherz. Zumindest meinerseits.
Was den Vorfall betrifft: Wenn die Aussage der Soldaten stimmt, dann hatten die richtig gehandelt.
Jeden Tag werden Anschläge auf sie verübt und wenn da ein Auto angerast kommt, welches trotz Aufforderung nicht anhält bzw. langsamer wird um sich zu erkennen zu geben, dann kann ich die Reaktion der Marines sehr gut verstehen. Natürlich wird die Aussage der Reporterin der der Marines widersprechen.
Dabei ist aber zu beachten, dass beide Seiten die Situation anders wahrnahmen. Dazu kommt noch, dass es eine extreme Situation war.
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Ich hab da an diesen Film gedacht, den ich neulich gesehen habe, auf RTL2 glaub ich. Hab vergessen wie er heißt, da ging es auch um so einen Prozess.
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Blackshadow schrieb:
tja, die kommunikationsprobleme. jetzt will wieder keiner schuld haben.
Na, Schuld hat natürlich das Bildungssystem der Italiener. Hätten sie doch nur bessere Englisch-Lehrer eingesetzt.

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Haben die nicht schon geschossen, bovor irgendwer etwas sagen konnte?
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Optimizer schrieb:
Falls ihr auf die Vorfälle in dem Gefängnis anspielt: In der Bundeswehr ist jeder Soldat verpflichtet, Befehle zu verweigern, die gegen die Menschenrechte verstoßen und ich kann mir vorstellen, dass es in den USA zumindest ähnlich ist.
Klar hat man das Recht den Befehl zu verweigern, die Sache ist aber die, dass man sich dadurch ebenfalls richtig in die Kacke reiten kann. Man steht als Befehlsempfänger immer zwischen den Stühlen.
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Hm, sowas passiert dort dauernd. Die Ami-Soldaten haben derart Schiss, dass die alles verdächtige erst mal unter Feuer nehmen. Kommt leider normalerweise kaum in der Presse.
Hab von nem Reporter gelesen, der ging einen Tag mit an nen Strassenposten. Ähnliche Situation, Auto kommt, Amis kriegen Schiss, schiessen. Familie im Auto, Eltern tot.
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Die Soldaten da stehen einfach unter einem ungeheuren psychischen Druck (das ist wahrscheinlich ein Euphemismus) und schießen auf alles was sich bewegt. Normalerweise schert das keinen, weil das immer nur diese turbantragenden Kameltreiber erwischt, aber wenns dann mal eine italienische Starjournalistin ist -- oops, scheiße.
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Optimizer schrieb:
In der Bundeswehr ist jeder Soldat verpflichtet, Befehle zu verweigern, die gegen die Menschenrechte verstoßen und ich kann mir vorstellen, dass es in den USA zumindest ähnlich ist.
Teil 1 der Aussage stimmt, Teil 2 nicht. Amerikanische Soldaten führen Befehle aus - ohne wenn und aber! Eigenständiges Denken ist nicht gewünscht! Das ist meine persönliche Erfahrung 3 Jahren Dienst als Zeitsoldat in einem NATO HQ.
Tja, wenn ich im Irak stationiert wäre... Ich denke ich hätte auch geschossen, wenn die weiter auf mich zugefahren wären. Wäre nicht die erste Autobombe gewesen. Und ich glaube in dieser Situation hatten die Soldaten ganz klar den Befehl, das Feuer zu eröffnen.
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Bashar schrieb:
Die Soldaten da stehen einfach unter einem ungeheuren psychischen Druck (das ist wahrscheinlich ein Euphemismus) und schießen auf alles was sich bewegt.
Das soll aber keine Entschuldigung sein, oder? Denn eigentlich ist es eher ein strafverschärfender Umstand, schliesslich sind zumindest die US-Soldaten alle freiwillig und vorsätzlich da. Das sind Berufssoldaten, die wussten also (oder hätten es wissen sollen), auf was sie sich da einlassen, und brauchen sich jetzt nicht auf "Stress" herauszureden.
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F98 schrieb:
Optimizer schrieb:
Falls ihr auf die Vorfälle in dem Gefängnis anspielt: In der Bundeswehr ist jeder Soldat verpflichtet, Befehle zu verweigern, [...]
Klar hat man das Recht den Befehl zu verweigern, die Sache ist aber die, dass man sich dadurch ebenfalls richtig in die Kacke reiten kann. Man steht als Befehlsempfänger immer zwischen den Stühlen.
Nein, du hast mein Post nicht richtig gelesen. Es geht nicht darum, ob du das Recht dazu hast, es wäre als Bundeswehr-Soldat deine Pflicht, den Befehl zu verweigern. Du wirst dafür strafrechtlich belangt, wenn du es nicht tust.
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Du wirst dafür strafrechtlich belangt, wenn du es nicht tust
Aber nur, wenn es gerechtfertigt war, den Befehl zu verweigern. Und ob es das war, wird leider erst hinterher festgelegt. Man hat also die Wahl, einen Befehl auszuführen und dafür bestraft zu werden, weil er gegen die Menschenrechte verstoßen hat, oder man verweigert ihn und wird bestraft, weil es Befehlsverweigerung war ("wie jetzt, auf angreifende Terroristen schießen ist doch keine Verletzung der Menschenrechte...")
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Jansen schrieb:
Das soll aber keine Entschuldigung sein, oder?
Nein, ich hab nur die Sarkasmus-Tags grade nicht gefunden.
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ausser, er wird freigesprochen...

und was hat sich eigentlich der fahrer des wagens gedacht? "och, die leuchten uns an und schiessen in die luft! komisch! na, uns können die ja nicht meinen!", oder wie?
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Naja, wie halt die Kornbauern die aus dem Apache abgeschossen wurden...
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Eine Sache überrascht mich schon: sie haben zuvor zwei Kontrollpunkte passiert.
Wie kommt es eigentlich, dass ausgerechnet der dritte Kontrollpunkt auf die Idee kommt, dass Terroristen in Anmarsch sind? Sprechen sich die Kontrollpunkte miteinander nicht ab?Die Amerikaner haben anscheindend nach der Methode: erst schiessen, dann fragen gehandelt. Andererseits müssen die Soldaten täglich um ihr Leben fürchten. (wurde hier alles schon genannt, müssen wir jetzt nicht weiter vertiefen).
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Es wird sowieso nie aufgeklärt und wenn dann ist immer ein Zweifel da. Von dem Soldaten der einen unbewaffneten vor der Kamera erschossen hat hört man auch nichts mehr.