Kriegsdienstverweigerung



  • KenenrDerSzene schrieb:

    Du musst denen klar machen, dass von Geburt an der Gedanke daran eine Waffe in die Hand zu nehmen ein Gräuel für dich ist und du kotzen musst, wenn du nur daran denkst, auf ein Lebewesen schießen zu müssen.

    Ach Unsinn - man kann jederzeit verweigern. Am glaubwürdigsten/ehrlichsten kann man ohnehin erst während oder nach der militärischen Grundausbildung verweigern.
    Denn davor gilt schlichtweg fast immer "keine Ahnung", aber kein Bock ...

    Warum erst nach Einberufungsbescheid verweigern? Na ganz klar, weil er es bisher verdrängt hat, sich jetzt jedoch notgedrungen damit auseinandersetzen musste, und festgestellt hat, dass er Wehrdienst mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann.
    Wo ist das Problem? 🙂



  • Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede. Er will sich also aus Bequemlichkeit drücken, anstatt etwas für den Frieden auf der Welt zu tun.

    Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)



  • TGGC schrieb:

    Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede.

    seine gründe sind doch wumpe. als normal intelligenter mensch hat er einfach gecheckt, dass es nix bringt, zum bund zu gehen...



  • Im Kreiswehrersatzamt wurde mir mündlich versichert [...]
    ich mich darauf verlassen

    Gepokert & verloren, jetzt zahl deine Spielschulden.



  • net schrieb:

    TGGC schrieb:

    Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede.

    seine gründe sind doch wumpe. als normal intelligenter mensch hat er einfach gecheckt, dass es nix bringt, zum bund zu gehen...

    Wieder zeigst du deinen Unverstand.

    Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)



  • TGGC schrieb:

    Wieder zeigst du deinen Unverstand.

    keineswegs. ich bin für eine berufsarmee in der die krieger freiwillig dienst tun und nicht für sowas wie die bundeswehr, wo viele keinen bock drauf haben, weil sie dazu gezwungen werden



  • BigBoomer schrieb:

    Vor kurzen erhielt ich aber ein schreiben vom Bundesamt für Zivilsienst, dass es ein Wiederspruch ist, dass ich erst nach meiner Einberufung die KDV einreichte. Ich habe nun 1 Monat lang zeit, diese Zweifel auszuräumen (in schriftlicher Form). Das Problem ist nur, wie ich es Begründen soll, dass ich erst jetzt verweigere. Kann mir jemand Tipps oder Links dazu geben?

    Lief bei mir ähnlich. Ich war erst einige Zeit bei den Grünen und hab erst nach der "Grundausbildung" verweigert. Begründung: 1) Hab mich persönlich verändert 2) Armee hat sich vom Bubi-Bund zu einer ernsten Gefahr (z.B. innere Einsätze in CH, in Deutschland könnte die Militarisierung der EU ne Rolle spielen..) verändert. Das klappte wunderbar, und hier in der CH ist die Zivi-Komission wesentlich schwieriger zu überzeugen als in D.



  • TGGC schrieb:

    Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede. Er will sich also aus Bequemlichkeit drücken, anstatt etwas für den Frieden auf der Welt zu tun.

    Ja und? Das hat er doch mit mindestens 90% der heutigen Kriegsdienstverweigern gemeinsam - und der Staat scheint's toll zu finden 😉



  • sarfuan schrieb:

    TGGC schrieb:

    Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede. Er will sich also aus Bequemlichkeit drücken, anstatt etwas für den Frieden auf der Welt zu tun.

    Ja und?

    Nix ja und. Das ist sein Problem.

    Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)



  • Er hat damit sicherlich kein Problem ...
    Und das Bundesamt für Zivildienst ebenso wenig ...
    Und die Bundeswehr auch nicht ...



  • Man kann jederzeit den Kriegsdienst verweigern, selbst während man beim Bund ist und auch als Reservist. Das Verfahren wird dadurch anders und komplizierter, aber mit dem richtigen Willen kann man jederzeit als KDV anerkannt werden.
    Ich würde allerdings eine Beratungsstelle empfehlen, die kennen sich in solchen Fällen gut aus und können sowohl formal als auch inhaltlich Hilfe leisten.



  • sarfuan schrieb:

    Er hat damit sicherlich kein Problem ...
    Und das Bundesamt für Zivildienst ebenso wenig ...
    Und die Bundeswehr auch nicht ...

    Ach nein? Warum fragt er dann?

    Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)



  • Nur ne Vermutung, aber ich würde auf Unsicherheit tippen 😉



  • oder er hofft auf Tipps von jemend der sowas schonmal durchgezogen hat.



  • Ixtana schrieb:

    oder er hofft auf Tipps von jemend der sowas schonmal durchgezogen hat.

    ein bekannter von mir ist vom bund mit'm vorgetäuschten selbstmordversuch weggekommen. nicht zu empfehlen 😉
    ein anderer war panzerkommendant (hat sich auf 4 jahre verpflichtet) und wollte vorzeitig da raus. er hat mist gebaut wo er nur konnte, hat ihm aber alles nix geholfen. so geht's also auch nicht



  • net schrieb:

    Ixtana schrieb:

    oder er hofft auf Tipps von jemend der sowas schonmal durchgezogen hat.

    ein bekannter von mir ist vom bund mit'm vorgetäuschten selbstmordversuch weggekommen. nicht zu empfehlen 😉
    ein anderer war panzerkommendant (hat sich auf 4 jahre verpflichtet) und wollte vorzeitig da raus. er hat mist gebaut wo er nur konnte, hat ihm aber alles nix geholfen. so geht's also auch nicht

    Kann man nicht einfach hingehen und Sieg!Heil! schreien und solange mit einer extremen faschistischen Meinung da rumlaufen, bis die einen auch nicht mehr haben wollen? Müsste eigentlich funktionieren.....



  • rgernha schrieb:

    Kann man nicht einfach hingehen und Sieg!Heil! schreien...

    dann kriegste bestimmt 'ne auszeichnung und kommst in 'ne elite-einheit 😃



  • ROFL 😃



  • rgernha schrieb:

    Kann man nicht einfach hingehen und Sieg!Heil! schreien und solange mit einer extremen faschistischen Meinung da rumlaufen, bis die einen auch nicht mehr haben wollen? Müsste eigentlich funktionieren.....

    Sicher geht das.

    Der Ablauf dürfte dann in etwa so sein:
    Diziplinarverfahren und wehrstrafrechtliche Bestrafung. Nach Ableisten dieser Strafe folgt die Entlassung aus der Bundeswehr und die Weitergabe des Falls an die zivilrechtliche Staatsanwaltschaft. Dann folgt noch wegen Straftatbestands ein zivilrechtliches Verfahren mit entsprechender Bestrafung.
    Bei Straftaten ist es in der Bundeswehr üblich, erst das (strengere) militärische Recht anzuwenden und dann den Fall an die zivilen Stellen abzugeben.

    Ich behaupte ja einfach mal, dass es auch eine bessere Möglichkeit gibt, vorzeitug aus dem Dienst auszuscheiden 😉



  • sarfuan schrieb:

    Bei Straftaten ist es in der Bundeswehr üblich, erst das (strengere) militärische Recht anzuwenden und dann den Fall an die zivilen Stellen abzugeben.

    das ist ja unfair, zweimal für die gleiche sache betraft zu werden


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